Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 2 (11.1875)
- Date
- 1875-11-01
- Page
- Seite 39 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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39 5 Alles versieht 3Um Asm, die: -!len verwertheri ‘ ״ einer Tugend: W verwandelt!NM, unsere Äe-, llzudämmen, das Und wer diese ׳raucht nicht zu e Alten sich aus- Ewigen. אם ישוב אדםועדש[ noch so vielen, erwandelt er sie j ' Dich befähigt, reu, diese Kraft,!י nese schöpferische j. leniimuist: ״ich f ch in der Nähe: Ärusi ertönen ׳;ir das, wovon!׳ an der AH! er Herrlichkeit." 1־ che Wesen der \ serischer Macht, ' einzelnen Is-: ״ וקראich rufe I nacht Dich nicht -- rerbt auch nicht - fordert keine ׳ auch nicht, daß tlle seine Güte lur eines von ordern mußt: r Menschenbist Du sünte. Der Vert der Gerechtigkeit, eine That, die Eurer Sültdhastigkeit ihren. Stachel berünrmt, er fordert von Euch die erlösende That völliger Umkehr, aufrichtiger Rückkehr zum Guten und Wahren. Zögern wir nicht, m. A., dieser Forderung gerecht zu werden, עד יערה עלינו רו-ח ממרום solange über uns ausgegossen ist ein Geist von oben, solange vor uns her der Ruf beim Namen Gottes ertönt, zögern wir nicht, solange unsere Seele durch Fasten und Kasteiung gestärkt und gestählt, im Stande ist, das Werk der Versöhnung zu vollführen, dann, m. A., wird diese That der Gerechtigkeit ihren Lohn von Gott erhalten, dann wird an uns in Erfüllung gehen die trostreiche Verheißung: ״Die That der Gerechtigkeit ist Friede und die Frucht der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit für immer." III. ״ וחנותי את אשר אחון ורחמתי את אשר ארחםUnd ich begnädige, wen ich begnadige, und ich erbarme mich, dessen ich mich erbarme." M. A.! Die Versöhnung ist wohl eine That, die, weil sie auf unserer eigenen Kraft beruht, kein Staubgeborener, kein Lichtgeborener für uns verüben kann, aber diese That ist und bleibt unvollendet, bis sie nicht in einem inbrünstigen Gebet ihren Abschluß gesunden. Denn sobald die Kraft zur Rückkehr, sobald unsere Macht über die Sünde in ihrer Ursprünglichkeit und Reinheit erwacht, reißt sie unsere Seele mit sich fort und trägt sie aus den Flügeln der Andacht zu Gott empor, auf daß,sie sich in ihrem Urquell reinige und läutere. Und wer da wähnt, er sei zu tief gesunken, als daß er an einem Tage zum Himniel sich emvorschwingen könnte, wer da glaubt, seine Kraft sei viel Zu gering, als daß sie ihn zu jener Höhe emportrage, wo der Ruf beim Namen Gottes laut und vernehmbar ertönt, wer auf halbem Wege stehen bleibt, der, m. A., hat die That der Versöhnung nicht vollbracht; wer nicht ganz und völlig zurückkehrt, wer Reue blos empfindet und sie nicht zugleich bet h ä t i g t, der, m. A., gleicht einen: Ertrinkenden, dem es gelungen, in die Nähe des Users zu gelangen, der aber wieder rettungslos in die Tiefe untertauchen muß, weil seine Sinne und Kräfte ihn verlassen, bevor er noch festen Boden gewonnen. Oder ist etwa das Meer der Sünden unserer Seele weniger verderbnißvoll? ist nicht ruch sie dem sichern Untergange geweiht, so sie nicht an's Ufer geangt? Droht ihr nicht die Gefahr von den Stürmen der Leiden-