Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 1 (10.1875)
- Date
- 1875-10-01
- Page
- [Seite 25] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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25 ndMesmuh nach ' beachten. Darm, n Gott, der über m die Ne Msbesonderen Gott, , der die Geschicke Md einen für das n für die Tugend. " Das ist, was אנכי אנכי ה, אלך אתן hinzunicht Aulch zu i Gmatten vor-! ganzen WM s, jede Vergehung ll gefindtz, um j nnniel hinan oder' Men. Wer kann ' Wer kann Dir er Du zusammenselbst der Schn chl geschützt und aus eigner Brust? Und wo willst dem Baume, bei der Sonne, den 1 gehorchen, und um, m. Theuren, kann Gott allein , nur ich bin es, ms das Unrecht, rüder mit Recht so Dein Bruder ihn unverdient bösen Namens, o glaube nicht, ׳ ganz versöhnt ober doch Alles gethan, um ihn zu versöhnen und von Deiner Sünde das noch ungetilgt, daß sie ein Abfall von G o t t ist, so sie nur noch ein פשע ist, dann ist es Gott, der sie מוחה ist; so Du aber Deinen Bruder versöhnt, so hast Du noch Deinen Gott zu versöhnen, und Er ruft Dir zu: Was Du gegen mich gefehlt, ich will es tilgen. So liegt die Größe unseres Tages in der Besiegelung des Bekenntnisses, daß wie dieser Tag einzig, so auch Gott einzig, wie dieser Tag einzig, so auch das Gesetz nur eines und alle Tugend nur eine, und alle Sünde nur eine, und Gott allein es ist, der sie tilgt. Wahrlich fönneu wir nicht auch hier rufen und begreifen, was urrser Lehrer Moseh ע״הש sagte: כימי גד גדול אשרי לו אלהים קרובים אליו כה׳ אלהינו? 11. M. Themen! Zu den Merkmalen jeder Sünde gehört aber nicht nur das, daß sie eine Untreue, ein Ungehorsam gegen den Gesetzgeber ist, ein פשע; sie ist auch ein Zweites in Beziehung auf den sündigenden Menschen selbst. Die heilige Schrift, die Sprache des in dem reinen Menschenherzen sich offenbarenden Weltengottes, hat noch ein zweites Wort für Sünde, sie nennt sie חטא, und auch für diesen Inhalt voller Wermuth bringt der Prophet den Becher seines erhabenen, süßen Trostes. Jede Sünde, m. Theuren, sei sie in ihren Folgen bedeutungsschwer oder leicht, sei sie in ihren Zielen schonungslos oder eingeschränkt, sei sie im Geheimen oder vor Vieler oder Aller Augen verübt, sei sie in der Gesinnung oder in der That begangen, jede Sünde ist ein Abirren von dem Wege der Menschlichkeit in ihrer würdevollen Höhe, ist ein Verfehlen ihrer hohen und schönen Aufgabe, ist ein Makel an dem Purpurmantel ihrer königlichen Majestät, ist eilt Herabsteigen voll öem Throne, aus den der Mensch mit seinem Geiste und seinem Gemüthe sich zu setzen befähigt ist. Der Sünder err öthet, weil er sich beschämt fühlt, weil er seine Ohnmacht, feuren Verlust, seine Entehrung erfährt und sich vor der Schöpfung, über die er sich erhebt, erniedrigt sieht. Diese Schamröthe der Sünde das ist das Blut, das der Mensch an sich selbst vergießt. Und wehe, wenn diese Schamröthe nicht mehr auffteigt, wenn die Sünde zur Gewohnheit geworden, als Sünde nicht mehr gekannt und mit Verblerrdung geübt wird, dann ist der Mensch noch tiefer gefallen und Gottes Ebenbild ist ge-