Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 1 (10.1875)
- Date
- 1875-10-01
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 Afe mit lau.- i Seine Sti®»,. bem H»use JM§ ' % und die C*r: fe׳ das Rechte ^ssen; auf daß sie le Whe Gottes fe ■; 1 *N ganzen Tiese > 1 dieser weihevollen J ir denn auch, m.A, j "le unserer Religion i d erhebe. : קרא בגרוז תר,׳ ulte nicht ein, wie , "de meinem Volke; Bünden." M. A.! ׳ der wir uns heute wie gering des ׳ :higkeit, wie nicht! rhressrist mit den \ wandeln gehofft, arren, einen Weg,; 11 Weg, auf dem; finden sind; war eien allen Hiiiderauf diesem Wege Krage vorlegen, uns fragen, ob ) wenn wir auf da regt sich in!egreifen wir die j lins aus der eig- וישח אדם רשפי der Mann, und wir inne, daß : gehandelt haben, daß wir oft den Eingebungen unseres Herzens gefolgt sind dort, wo wir die kühle Besonnenheit hätten zu Rathe ziehen müssen, daß wir uns nicht selten vom kalten und verneinenden Verstände haben leiten lassen, wo uns das heilige Feuer unseres Gemüths zu anderen Thateu hätte anregen sollen, da erkennen wir, wie hoch wir unsere Blicke erhoben, daß die Zwecke und Ziele, welche wir angestrebt, die uns zu Gebote stehenden Mittel weit,, weit überragen; da erst wird uns klar, warum unser Mollen und unser Können so oft und so gewaltig in Widerspruch geriethen, da erst werden wir uns unserer Schwäche in ihrem ganzen Umfange bewußt. Das, in. A., ist der Ruf, den der Neujahrstag an uns, die Söhne des Hauses Jakob's, ergehen läßt, das ist die Sprache, mit welcher er rückhaltslos unser Vergehen aufdeckt, das ist seirre Stimine, die nicht blos in des Schofars erweckendeit Tönen, soitdern auch in den Regungen unseres Herzens erklingt. Und wie wir diesenr Ruf entgegen konimen sollen? Meine Andächtigen, mit offenem Sinn und mit Gerechtigkeit gegen uns selbst. Die Schwäche, m. A., der wir das ganze Jahr hindurch gehuldigt, von der wir uils haben leiten und führen lassen, wir wollen sie heute hinlegen vor den Thron des Allmächtigen, wir wollen sie heut«׳ als Opfer darbringen aus dem Altar des Welteilrichters. Das Jnnewerden unserer Schwache ist der einzige Act der Gerechtigkeit, den wir üben können im Gericht gegen uns, das ist die That, zu welcher der heutige Tag uns drängt ויגבה ה׳ צב:י■ ות במשפט והאל ״ הקדוש נקדש בצדקהerhaben ist der Ewige durch dieses Gericht und der heilige Gott, er wird geheiligt durch diese Gerechtigkeit. Die Selbsterkenntniß, m. A., zu weicher der Mensch nur durch Einkehr in sein Inneres gelangt, sie ist das eiirzige Mittel, das uns Klarheit verschafft über die Stellung, die wir als Menschen einneh׳- men unb über das Verhältniß, in welchem wir zum Wellenrichter stehen, beim sie allein giebt uns die ewig wahre Lehre, daß wir in uns selbst keine Stütze haben רשיאין לנו להשען אלא על אבינו שבשמים daß wir nur in unserem himmlischen Vater Halt und Stütze finden. Besteht ja doch das reine und wahre Menschenthum einzig und allein darin, daß wir einerseits die uns verliehenen Kräfte selbstständig entfalten, um sie in ihrer ganzen Fülle zu verwerthen, und daß wir uns andererseits doch nur als das mit Selbftbewußtsein ausgestat-. tete Werkzeug einer höheren Macht betrachten. > Schön und finnig drücken unsre alten Lehrer diesen Gedanken mit folgenden Worten