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Israelitisches Predigt-Magazin · 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 275

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
3 (1877)
Issue
4 (1877)
Date
1877-01-01
Page
Seite 275 (sequence 23)
Language
German
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275 t 1 der Her- Gottes-! k Opfer- ׳ wurde, * )ehre der unserer unach all über- ' reifer»! , die ־ nachher f sinnig f er jede t : והאלה Probej mch in f te er; nur das Glück, der Segen, die Größe Abrahams eine Folge seines Verdienstes. Denn so heißt es, ״du stellst jene die dich ehrfürchten als ein hoch in den Lüften flatterndes Panier hin, das von Jedermann angeschauet und beachtet werde, הפני קשט סלה.בשביל שתשקשט מדת הדין בעולם damit das Walten der unbeugsamen Gerechtigkeit dadurch angestkunt und verherrlicht werde. Ebenso ה׳ צדיק יבתק stellt Gott nur den anerkannr Frommen und Gerechten auf die Probe." Das Angeführte erklärt zur Genüge, warum Gott den Abraham zu dieser ihn auszeichnenden Probe sich erwählte. Warum wenn diese Probestellung nöthig war, ihre eigentliche Durchführung unterblieb? Darüber lassen wir den Gesetzeslehrer Nabbi Acha sprechen: ״Verwundert, berichtet er, rief Abraham aus (Ber. R. cap. 56.): Zuerst sagtest Du mir: Nünm deinen Sohn ben Einzigen.... und jetzt befiehlst Du: ״Strecke' nicht aus deine Hand gegen den Knaben...."! Worauf Gott erwiederte: ״Ich entweihe nicht meinen Bund und was meine Lippen gesprochen, ändere ich nicht ab. Als ich dir gebot: Nimm deinen Sohn, sagte ich nicht, schlachte ihn, sondern führe ihn hinauf zum Ganzopfer. אהד לו הק״בה אברהם לא אחלל בריתי ומוצא שפתי לא אשנה כשאמרתי לך קח נא את בנך לא אמרתי שחטהו אלא ז ה על ה ו לשם חיבה אמרתי לך, אשיקתיה וקימת דברי.... ולא עלתה על לבי (Jer. 19, 5.) ה״הד Nur als Beweis meiner Liebe und Auszeichnung hieß ich dich deinen Sohn auf Moria hinaufzuführen. Das hast du gethan, und hast meinen Wunsch erfüllt." Als erläuterndes Gleichniß führt R. Acha noch an: ״Ein König sprach zu seinem Freunde: bringe deinen Sohn zu meiner Tafel. Da brachte er ihn mit dem scharfen Schlachtmesser in der Hand. Worauf der König sprach: Habe ich denn dir gesagt: bringe ihn zur Tafel, um ihn zu verspeisen, sondern bloß, bringe ihn zur Tafel, weil ich ihn liebe und schätze." Mit Bezug auf die eigentliche Absicht Gottes, die er mit Abraham hatte, sagt auch Jeremias: ״Sie verbrennen ihre Söhne im Feuer... was ich gar nicht befohlen und gesprochen habe, und mir niemals in den Sinn kam."

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