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Jüdische Wochenschau · 1968-12-06 · 2297 (6.12.1968) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2297 (6.12.1968)
Date
1968-12-06
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, S de Diciembre de 1968 semana israelita Ai» <» XXIX. — N» 2287 — $ Die Alija aus dem Westen Die Ve antwortlicheu in der Zionistischen Organisation sind nach Jahren wieder besserer Stimmung. Langt. Zeit hatte bei ihnen tiefste Depression geherrscht, weil die Einwanderung auf ein Minimum zuriickgegangen war — auf die Zahlen, die uns Ernest Bevin hatte bewilliger wollen. Jetzt hat sich das Bild geändert: im ersten Halbjahr 1968 sind 14.000 Einwanderer nach Israel gekommen, und möglicherweise wird bis zum Jahresende die erstrebte Ziffer von 30.000 erreicht werden. Zum ersten Mal hat sich in den Wohlstandsländern etwas „gerührt“, die Zahl der Olim aus den USA und aus Kanada hat zugenommen, auch aus Südamerika kommen wieder Einwanderer ins Land. Die grosse Frage ist, ob Israel es verstehen wird, die Ankömmlinge von heute zu absorbieren und sie wirklich heimisch zu machen. Gerade die Geschichte der Alija aus Südamerika sollte zu denken geben. Die Einwanderer aus den Ländern des lateinamerikanischen Kontinents waren in der Konjunktur-Zeit Anfang der sechziger Jahre gekommen, und ihre wirtschaftliche Absorbierung war gar nicht so schwierig. Die Sochnut gab sich grosse Mühe und baute UM WW« h Kttun für sie ganz neue Wohnviertel, wo die Ankömmlinge Wohnungen zu billigen Mieten erhielten — und doch, nachdem Schwierigkeiten aufgetreten waren, hat ein Teil von ihnen wieder das Land verlassen. Die Erfahrungen mit dieser Einwanderungsschicht Müssen sorgfältig geprüft werden, und die Aufnahme doch immer noch Beamte zu geben, die für solche Zweige nichts übrig haben und die Olim routinemässig unbeding; zur „Handarbeit“ schicken wollen. Dieser Vorgang beweist, dass besseres Ueberlegen und Planen notwendig ist. Daneben sind zwecks Förderung der Einwanderung auch neue Formen der Wer¬ VOM POLITISCHEN STANDPUNKT Jerusalem. — Die Terrorakte sind politisch gesprochen Kriegsakte, so erklärte Ministerpräsident Levi Eshkol bei dem traditionellen Essen mit den Zeitungsherausgebern in Tel Aviv. Das wichtigste Problem, so führte Eshkol aus, ist die Herbeiführung der Koexistenz. Die Notabein ln Ostjerusalem und im Wesbbezik, die das Bombenattentat auf dem Markt von Machne Jehuda nicht verurteilt haben, müssten jetzt die Hauptlast der Folgen tragen. Doch die Hauptschuld an dem Scheitern der Bemühungen, Frieden zu schliessen, trüge Nasser. Eshkol kündigte an, dass Israel an den Weihnachtsfeiertagen und anderen religiösen Festtagen den Zugang zu den christlichen heiligen Stätten freigeben wird. Dies beziehe sich auch auf die Bürger arabischer Länder, fügte er hinzu. (ITA) CAJA POPULAR DEBELGRANO COOPERATIVA DE CREDITO LTOA, DESOE 1932 MERECE SU CONFIANZA CASA CENTRAL: AMENABAR 2968 AGENCIA N» 1: CABILDO 3102 m IBERA AGENCIA N» 2: CORRIENTES 2294, P, l» «sq, PASTEUR AGENCIA N* 3: CORRIENTES 5322 Horario: Días hábiles de 10 a 47 h$.. . Sábados de 10 a 12.30 hs. Iiaciifcü* tu uimite en el Reentro de Entidad« financieras no bancadas del Banco Central CAPITAL REALIZADO ACTUAL Y RESERVAS " $ 550.000.000.- muss noch weiter verbessert und verfeinert werden, denn vom Erfolg der Absorbierung der Ankömmlinge von jetzt hängt der weitere Olim-Strom in entscheidendem Masse ab. Auch heute werden leider noch genug Fehler gemacht, wie der folgende Fall beweist. Ein Einwanderer aus Frankreich hatte gefragt, ob er im Lande in der Versicherungsbranche Beschäftigung finden könne. „Gewiss“, — hatte man ihm bei der Sochnut im Ausland versichert, und der sachkundige Beamte hatte das zu erwartende Gehalt mit 700 IL monatlich beziffert. Nach der Ankunft in Israel stellte sich heraus, dass der Einwanderer keine Beschäftigung bei einer Versicherungsgesellschaft bekommen konnte, statt dessen gab man ihm eine Notstandsarbeit, bei der er 12 IL täglich statt der in Aussicht gestellten "00 IL pro Monat erhält. Gewiss trifft in diesem Falle die Schuld weniger den Sochnut-Beamten in Frankreich, als dass die Phantasielosigkeit israelischer Instanzen verantwortlich zu machen is'\ Soweit bekannt, sind Versicherungsgesellschaften an Mitarbeitern interessiert, und es ist nicht cmzusehe' , warum der Kandidat nicht' Versuchs- und probeweise bei einer Versicherungsgesellschaft anfangen konnte. Es scheint je¬ ALFREDO STERN MALERARBEITEN Büros, Deparlamenios, Häuser, Tapezieren Fachmännische Ausführung — Kostenlose Beratung VIDAL (575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76-9088 y 76.7281 Teppichhaus - M. Höchberg Unerreichte Auswahl an handgeknüplten Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. 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Manche Orte haben erkannt, dass sie ohne Zuzug keine Zukunft haben, und Zuwachs kann nur durch Einwanderung kommen. Ober-Nazaret und Carmiel haben daher begonnen, selbst im Ausland für sich zu werben und ihre Namen bekannt zu machen. Der Entwicklungsort Sderot im Süden hat Olim, die sich in Ulpanim aufhielten, zum Besuch eingeladen und versucht, sie als künftige Einwohner zu gewinnen. Dieses Bemühen geht von einer richtigen Grundeinstellu j aus; die Einwanderer, die in den Alija-Kreisen im Auslands zusammengeschlossen sind, können fiir die Parole: „Geht nach Ober-Nazaret“ oder „nach Carmiel“ gewonnen werden. Etwas Pioniergeist steckt in ihnen, und die Orte können auf sie anziehend wirken — aber nur wenn sie ihnen wirkliche „Projekte“ bieten können. Unter „Projekt“ muss in diesem Fall sofortige Beschäftigung und gemeinsame Ansiedlung in einem Viertel verstanden werden. Auf diese Weise wird die sonst unvermeidliche Isolierung der ersten Zeit überwunden, und das gemeinsame Vorgehen am Ort wird den Schritt in die neue Ge- CARLTON- KLEIDUNG ■ CARLTON-Kleidung isi aussen und innen höchste Qualität. Beim Smoking, beim Strassenan zug, beim Sportsakko ■ Ihr guter Freund an kalten Tagen, der CARLTON-Mantel. MASSKLEIDUNG « FERTIGKLEIDUNG # Carlton Mcripü 982 — 31.7845 Seilschaft viel leichter machen. Nachdem Ober - Nazaret und Carmiel für sich Reklame gemacht haben, sind auch schon in anderen Orten Pläne aufgetaucht, sich selbst an Olim zu wenden und neue Einwohner direkt aus dem Ausland zu „beziehen“. Solche Appelle sollen jedoch nur von Orten ausgehen, die Wohnungen entsprechend dem Standard der prospektiven Olim zur V.rfügung hi.ben und Arbeitsmöglichkeiten bieten können. Ob der Missgriff des Schiebens von Einwanderern nach ungeeigneten Orten ohne Aufnahmemöglichkeiten von der Zentrale in Jerusalem oder Tel Aviv oder vom Ort selbst ausgeht, macht keinen Unterschied. Heute muss ein Zuweisen ohne wirkliche Absorbierungschancen vermieden werden. Minister Jigal Alon, der (nach seinen eigenen Worten) den Aufbau des neuen Ministeriums für Absorbierung „ganz gründlich“ vorbereitet, sollte eine Liste von Orten aufstellen, die den Wohnungs- und Aufnahmebedingungen von heute genügen können, und dann sollte man tatsächlich schon im Ausland die Namen dieser Orte propagieren, um so die Idee „nur Tel Aviv“ und „nur Jerusalem“ aus den Hirnen der Kandidaten zu vertreiben. Daneben müsste der Plan aufgegriffen werden, der schon eini- LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDIENTE Bs. As. - PUEYRREDON 2190, 1* Izq. - 83-2613 6. Dezember 1968 15. Kislew 5728 ge Male in der Diskussion eine Rolle gespielt hatte. — nämlich Gründung einer speziellen amerikanischen Einwandererstadt, in der die Olim aus den USA ihren Lebensstil, an dem sie so hängen, finden können. Die einst von Mosche Dajan vorgeschlagene Gründung der Stadt Maccabit im Bezirk Modiin zur Entlastung der Küstenregion hat nichts an Aktualität verloren. und dort könnten aus den USA Olim ihren Platz finden. Würde die Zionistische Organisation in den USA mit dem Plan einer „amerikanischen Olim-Stadt“ auftreten und die Durchführung in ihre eigene Regie zu nehmen versuchen statt alle Verantwortung auf andere Instanzen abzuschieben, dann würden die ZOA und die übrigen zionistischen Verbände einen ganz anderen Israel-nahen Charakter bekommen und würden eine konkrete Aufgabe haben. Die Parole der Stadt der Einwanderung aus den USA könnte sicher die Alija anregen und wesentlich verstärken. Dieses Projekt würde zur ganzen neuen Richtung der Vnriierung und Spezialisierung der Einwanderungspläne gehören. Synagoge beschmiert Antwerpen. — Das Wortt „Buiten“ (Raus) wurde an, die Romi Goldmuntz-Synagoge in Antwerpen ge« schmiert, und mehrere Fensterscheiben wurden zer«i trümmert, als kürzlich An« hänger der Bewegung Fla** mischer Nationalisten für eine Amnestie ehemaliger Nazi-Kollaborateure demon* strierten. — Die Polizei leiv tete sofort die Suche nacl* den Tätern ein. (JCNS) i• M0EBELHAUS WATERMANN Das Ham Oer t Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENT0 1147 Ten. 1033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke 'Tiuuvirat« Zalüungserle'chter Angen Eigene W^rirstäi ten Zuvorkommende fachmännische Bedienung i Fiambres Finos “FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA Estudio Jurídico Internacional IMMMMOWMOOMMOO——Of MMMOMMOM—O——O» Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN BUEROSTUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch fleh bitte, nicht vor 14 Uhr zu erscheinen^ oder nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINAS Y SUDAMERICANOS FRBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTUN¬ GEN - MIETS-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E.: 80 - 6930 PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS V 1

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