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Jüdische Wochenschau · 1968-11-15 · 2294 (15.11.1968) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2294 (15.11.1968)
Date
1968-11-15
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viente», 15 4e N»»ieaihfe de 196* SEMANA ISRAELITA A4« XXIK. » W* W4 — 3 Tauziehen im Mittelosten Die Nachrichten über Sbras&enkämpfe in Amman liessen die Oeffentlichkeit aufhorchen. König Hussein wollte die Guerilla-Krieger ausrotten oder niederwerfen, die seine Politik durchkreuzen und eine Normalisierung der Verhältnisse nicht gestatten. Verbündeter Nasser nahm klar gegen Hussein Stellung und sagte den Terroristen seine weitere Unterstützung zu. Inzwischen stiessen reguläre transjordanische Streitkräfto erneut mit israelischen Patrouillen zusammen, ii i Man ist sich allgemein darüber im klaren, dass sich Öa<9 wirkliche Orientproblem Verlagert hat. Immer deutlicher tritt in Erscheinung, dass die arabischen Staaten nicht in der Lage sein würden. die ablehnende Haltung gegenüber allen Vorschlägen zur vernünftigen Regelung der bestehenden Streitfragen einzunehmen, wenn sie nicht hierzu von den Russen angehalten und veranlasst werden würden. Es geht nicht etwa nur um die Frage, dass die Russen den Arabern ihre Hilfe leihen. Heute sind wir bereits einen Schritt weiter: die Russen zwingen die Araber dazu, russische Politik zu betreiben... Die Kräfteverlagerung im Mittelmeer hat sieh zugun- VM ft. B. SAMUEL |(AH WM* ÍÜW , CAJA POPULAR DE BELGRANO COOPERATIVA DE CREDITO LTOA. DESDE 1932 MERECE $R CORMA CASA CENTRAL: AMCNA6AR 2968 AGENCIA tt* 1: CABILDO 31« «*q. »ERA AGENCIA N» Z: CORRIENTES 229«, P. I* esq. PASTEUR AGENCIA Nt 3: CORRIENTES 5322 Horario: Oits Mbäes de 10 a 17 hs.. . Sábados de 10 a 12.30 In.!««*<*« t» MMk m «t fetoft. tt MMa F«a«e«f» n» SaMtnas M Va«* Cwta* CAPITAL REALIZADO ACTUAL Y RESERVAS $ 550.000.000.- sten Moskaus entwickelt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Sowjets das Mittelmeer beherrschen würden, eine Auffassung, die in Wahrheit die Sachlage entstellt. Zwar haben selbst die Zaren in ihren kühnsten Träumen nicht gehofft, diesen Einfluss jemals im Orient ausüben zu können, den heute der Kreml hat, aber von einer russischen Vormachtstellung in diesem Gebiet kann nicht die Rede sein. Hiervon sind wir noch weit entfernt. Man könnte im Gegenteil zu der Ueberzeugung gelangen, dass die Russen ihren Höhepunkt im Mittelosten überschritten haben. Die Algerier wollen oder haben ihnen zwar einen Hafen zur Verfügung gestellt. Dafür sind die Aegypter zurückhaltender geworden und versuchen ganz offensichtlich, sich aus der russischen Umklammerung zu befreien, was ihnen jedoch vorerst nicht gelingen wird. Auch die offenen Spannungen mit Jugoslawien dürften dazu beitragen, dass die Russen vorsichtiger geworden sind. Die „Tsehechen-Krise“ hat sich ausgedehnt. Nachdem selbst in Prag noch erhebliche Widerstandsgruppen aktiv arbeiten, haben wenigstens zwei europäische Russland- Satelliten den Sowjets eine klare Absage erteilt; Jugoslawien und Rumänien. Nach den vorliegenden Informationen sollen beide Länder darauf vorbereitet sein einer russischen Invasion a la CSR bewaffneten Widerstand entgegenzusetzen. Ob die Russen eine Machtprobe bei aller Ueberlegenheit wagen, dürfte zweifelhaft sein, da jeder interne Kampf zu einer erheblichen Schwächung der politischen, wenn auch nicht militärischen Position des Kreml führen muss- Hier geht es nicht um Prestigeverlust, sondern um eine Vertrauensfrage. Das unerhörte russische Eingreifen hi Prag hat das Vertrauen aller den Sowjets hörigen Völker erschüttert oder vollkommen beseitigt. — Auch Jugoslawien ist eine Macht am Mittelmeer, die sich gegen jede militärische Intervention der Russen in diesem Gebiet sträuben wird. Diese Spannungen, die mit Israel direkt nichts zu tun haben, müssen sich jedoch indirekt auf die Lage im Mittelosten auswirken. Man muss den Eindruck gewinnen, dass durch diese Entwicklungen die Russen sich nicht mehr in erster Linie der arabischen Regierungen bedienen, zu denen sie offensichtlich kein grosses Vertrauen haben, vor allem nicht zum westfreundlichen König Hussein, sondern dazu offen übergegangen sind, die Terroristen-Organisation des El Fatah zum Instrument ihrer Orientpolitik zu machen. Terroristen - Organisationen bleiben auch dann Mörderbanden, wenn sie den Versuch machen, durch ihren Terror politische Ziele zu verfolgen. Die zivilisierte Welt verurteilt Männer, die durch Terror und Gewalt ihren Idealen zum Sieg verhelfen wollen. Niemand hat behauptet, dass diese Terroristen, etwa ein Dr. Guevara, private Ziele verfolgen. Aber das kann weder das Verhalten eines einzelnen politischen Kämpfers noch das einer Gruppe Gleichgesinnter rechtfertigen, die sich des Terrors bedienen, um ihre Programme durchzusetzen. Es fällt auf, dass die Guerrilla - Krieger überall von der Offizialität und der allgemeinen Oeffentlichkeit verurteilt werden, ob sie in Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Chile oder welchem lateinamerikanischen Land auftreten. Es gibt nur einen Unterschied zwischen den auf diesem Kontinent auftretenden Guerilla-Grup^ pen und dem El Fatah im Mittleren Osten; diese la- ALFREDO STERN MALERARBEITEN Büros. Deportamentos, Häuser. Tapezieren. Fachmännische Ausführung — Kostenlose Beratung VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76-9088 y 76-7281 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. 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Schindler hatte zwischen 1939 und 1945 etwa 1.200 Juden vor den nazistischen Verfolgungen gerettet. Der feierlichen Üeberreichung des Ordens, die durch den Bischof von Limburg Dr. Kampe geschah, wohnten deutsche, jüdische und israelische Repräsentanten bei. (JCNS) teinamerikanischen Guerilla- Krieger haben rvoch keine Fr; uen und Kinder ermordet, während El Fatah Mordanschläge, Brandstifte gegen Dörfer und Siedlungen richtet, bei denen unschuldige Op/er fallen. Dass diese Mörderbanden noch die Dreistigkeit besitzen, „Israel anzuklagen“, und dass die Welt zu diesem unerhörten Verhalten schweigt, ist wenig ermutigend... für diese Welt. Die Russen setzen ihre bereits allerorts und nicht nur im Orient erprobte Politik fort und schütten Oel in das Feuer. Sie ermutigen El Fatah, wie sie die Guerilla-Krieger überall ermutigen, die Jen inneren Frieden ihrer Länder bedrohen. Israel ist dabei, mit den Terrorbanden aufzuräumen, was nicht einfach ist und leider viele Menschenleben kostet. Aber die Aktionen dieser Guerilla-Kriegar sind zum Scheitern verurteilt. Was den regulären Armeen der verschiedenen arabischen Länder nicht gelungen ist, die Existenz Israels zu erschüttern, den Terroristen wird dies gewiss nicht möglich sein. Die Reaktion Husseins auf das laute Treiben der Terroristen war nur die erste einer arabischen Regierung. Die andern werden folgen, wenn sie nicht eines Tages selbst von diesen Guerilla-Kriegern vertrieben werden wollen. LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENOIENTE bs. A*. - PUEYRREDON 2190, 1» im- - 83-2613 15. November 196* 24 Marehescbwan 5729 Meinungsumfrage Jerusalem. — Das Resultat einer jetzt veröffentlichten Meinungsumfrage hat ergeben, dass 33,4 Prozent der Israelis Verteidigungsminister Mosche Dajan als Ministerpräsident bevorzugen, während sich nur 17 Prozent zugunsten Levi Eshkols aussprachen. Die anderen Mitglieder des Kabinetts teilen sich die übrigen Stimmen wie folgt; Vize- Premierminister Jigal Alton 15 Prozent. Israel-Botschafter in Washington und früherer Generalstabschef der Zahal Jizchak Rabin 6,3 Prozent, Aussenminister Abba Eban 6 Prozent, Minister ohne Portefeuille und Führer der Cherut Menachem Begin 4,1 Prozent, Ex-Premierminister David Ben Gurion 1,9 Prozent; Innenminister Mosche Schapira 1,4 Prozent, Generalsekretär der Arbeiterpartei und Ex- Finanzminister Pinchas Sapir 03 Prozent. Auf die Frage, welcher israelische Staatsmann am geeignesten sei um mit den Arabern über einen Frieden zu verhandeln, entschieden sich 43 Prozent für Dajan, 28 Prozent für Eban, 8 Prozent für Alton und 2 Prozent für Rabin. (JCNS) Orden für Dr. 6oldmann Rio de Janeiro. — Brasiliens Präsident Costa e Silva hat dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses und früheren Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Dr. Nachum Goldmann, für seine führende Rolle im Leben des jüdischen Volkes den Rio-Branco-Orden verliehen. (JCNS) M0EBELHAUS WATERMANN Das Haus der t Geschäfte mit der grössten Aas wähl SARMIENT0 < 147 tin. ns» CABILD0 2614 PAMPA 4919 fast Eeke Triumvirats Z&hlungserletobteringeD Eigene Werkstätten Zuvorkommende taobmännisobe Bedienung CARLTON- KLEIDUNG ■ CARLTON-Kleidung is j aussen und innen höcb * ste Quaiität. Beim Smo j king, beim Strassenan 1 zug, beim Sportsakko I ■ Ihr guter Freund an kalten Tagen, der j CARLTON-Mantel. 5 MASSKLEIDUNG 0' FERTIGKLEIDUNG 0 , Carlton Maipu 982 — 31-7845 Fiambres Finos “FRIGUINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA Estudio Jurídico Internacional Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGUNGSF RAGEN BUEROSTUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch fleh bitte, nicht vor 14 Uhr zu erscheinen) oder nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNT0S ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS ERBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTUN¬ GEN - MIET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E.: 8Q - 6930 PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS J

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