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Jüdische Wochenschau · 1968-10-25 · 2291 (25.10.1968) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2291 (25.10.1968)
Date
1968-10-25
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viera«« 25 de Octobre de 1968 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Ereignisse der Woche Das Wohnheim Vidalinda 4 , y '• Am 27. Oktober 1968 um 11 Uhr vormittags findet <te Grundsteinlegung des Wohnheimes VIDAL1NDA in der Calle Vidal 2^62 statt. Das Projekt entstammt dem bekannten Studio der Ingenieure I. Dujovne, G. Faigon und der Architekten Silvia Hirsch de Dujovne und Bernardo Dujovne. die auch die Bauleitung haben. VIDALINDa ist eine soziale Errungenschaft, die bis jetzt weder in Argentinien noch in Südamerika existiert. Das dringende Bedürfnis altewerdender Menschen nach Geborgenheit in einer g eichgerichteten Umgebung hat 105 dieser Vielen zusammengeführt, um sich durch den gemeinsamen Bau eines Wohnheimes mit eigenen Mitteln gegenseitig UNEI- GENNUETZIG zu helfen Es werden 105 Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen in einem 15stöck-gen Turmhaus errichtet, jede Wohnung mit vorraum, Bad. Küche, Wohn-Fchlafzimmer, Kofferraum. Loggia und Zentralheizung. Ausserdem stehen jedem Bewohner ein C ATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 . 1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma grosser Garten, komfortable Aufenthaltsräume, ' Spielzimmer, Bibliothek und ein Restaurant zur Verfügung. Jedem steht es frei von den Einrichtungen Gebrauch zu machen und sich sein Leben zu gestalten, wie es ihm zweckmässig erscheint. Eines der grössten Probleme älter werdender Menschen ist di? Langeweile und die immer kleiner werdende Möglichkeit etwas leisten zu. können. Weil es leichter ist, etwas zu tun als nichts zu tun und um die monatlichen Unkosten möglichst niedrig zu halten, werden die Heimbewohner, die sich hierzu eignen und die hierzu Li.st haben, ihr Wohnheim selbst verwalten. Aehnlich aufgebaute Wohnheime in Israel und Nordamerika haben mit dieser Beschäftigungstherapie Erfolg gehabt, zumal niemand mit mehr Interesse und Freude die Vei waltungsarbeit leistet als der Besitzer selbst. Die Mieten der im Kellergeschoss befind Lehen 26 Garagen, der 3 Läden und der Pacht des Restaurants, werden einen Grossteil der monatlichen Unkosten decken. Eine SOS-Selbsthilfe-Kommission der Heimbewohner wird stets bemüht sein, alle erforderlichen Hilfen bereit zu stellen und im Bedarfsfälle Aerzte, Krankenpflege, Injektionen, sonstiges Personal usw. vermitteln. Ein „Portero Eléctrico“ in jeder Wohnung wird es ermöglichen, sich Tag und Nacht mit der Hchnaufsicht in Verbindung zu setzen, so dass niemand in Bedrängnis kommen kann, wenn er hilfebedürftig wird. Die Fertigstellung des Baues wird voraussichtlich 18 Monate in Anspruch nehmen. Reise nach Avigdor Der kürzlich in der „Jüdischen Wocner.schau“ publizierte Bericht über einen Besuch in den jüdischen Kolonien Avigdor und Alcaraz ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Innerhalb der Gemeinde Bet Israel wurde die Initiative ergriffen und ein neuer Besuch in Avigdor organisiert, der dazu dienen SANTA FE 2224, I? T. E.î 80-0149 ^Ä/ffÄ/AS pi Fr eiDftcfes atonómfa1 tontadoraspúblUos 1 national«* tamul totas daiatnprasat , ESPECIALISTAS IN j L SOCIBDADES J ANONIMAS Ær A FORESTA soll, die Verpindung zwischen den Gemeinden der Stadt und auf dem Lande zu verstärken. Unter dem Motto „Gira de Confraternidad“ wird eine Gruppe von nicht weniger als 33 Personen eine Fah>'t nach Avigdor unternehmen und dort ein reichhaltiges kulturelles Programm zur Abwicklung bringen. Die Reise beginnt am 31. Oktober, um die Einrichtungen der Kolome, ihre Klubs, ihre Arbeit uäw. kennen zu lernen. Für den ersten Abend ist ein Gottesdienst vorgesehen, der von der Jugendgruppe Bet Israels durchgeführt wird. Nach dem gemeinsamen Essen wird ein künstlerisches Programm abgewickelt, unter anderem ein Duo de Acordeones und ein spanisches Theaterstück von 25 Minuten Dauer. Nach einer Pause tritt das Duo Hochberg auf, das israelische Gesänge zum Vortrag bringt. Der Abend wird mit dem bekannten Theaterstück Werner Rosenberg* „Es geschah am 5. Juni“ abgeschlossen Die Leiter dieses Ausfluges, die Herren Werner Rosenberg und Kurt Lichtenstein statteten unserer Redaktion einen Besuch ab. um uns von ihrem Vorhaben zu informieren. Wir freuen uns über diese Initiative und wünschen einen vollen Erfolg. Wir hoffen, dass dieses Beispiel Nachahmung, auch für andere Kolonien findet und werden im übrigen über das Ergebnis dieses Besuches wieder berichten. Zum Tode eines Mitarbeiters Aß© XXIX — N? 2291 Blick in die Welt V0R HAROLD SCHWARCZ RICHARD NIXON versprach, den lateinamerikanischen Ländern helfen zu wollen. — U THANT verlangte erneut eine Aussprache zwischen den Vier „Grossen“. — BARRIENTOS, der Präsident Boliviens, teilte mit, dass neue Gruppen von Guerrilla Kriegern festgestellt worden seien. — AUCH IN Mexiko sollen Exkameraden von Che Guevara tätig sein. — MOSKAU „EINIGTE“ sich mit Prag . — ZAHLREICHE Redner der Generaldebatte in den UN verurteilten die russische Invasion in die CSR. — NEUE TERROR-Ueberfälle wurden von Israel denunziert. — LIU SHAO-CHI, der Präsident des kommunistischen Chinas, soll gestürzt worden sein, wie erneut gemeldet wurde. — IN SAN PAULO wurde ein nordamerikanischer Offizier — oifensichtlich durch Terroristen — ermordet, — HEINRICH LUEBKE, der Präsident der Deutschen Bundesrepublik, will sich vor Ablauf seiner Amtszeit zurückziehen. — DEN NOBELPREIS für Literatur erhielt der Japaner Yasunari Kawabata. — IN PANAMA streikten die Aerzte während 48 Stunden aus Protest gegen den letzten Militärputsch. — PERU WILL wirtschaftliche Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen. UNTER DEN DREI diesjährigen Nobelpreisträgern für Medizin befindet sich ein Jude: Marshall W. Nierer.berg. — HUNDERTE, wenn nicht Tausende Studenten sind in Brasilien wegen der Beteiligung an den Unruhen verhaftet worden. — DIE EROEFFNUNG des Verfahrens gegen den Kennedy-Mörder Sirhan ist erneut vertagt worden. — LUFTSCHLACHTEN über Vietnam sowie über Nigeria und Biafra sind an der Tagesordnung — STALIN-NACHFOLGER Geoi'gi Malenkow, russischer Expremier, soll jetzt mit hober Pension in Moskau leben. — GERUECHTE über den Fortschritt Dei den Friedensverhandlungen in Paris über Vietnam wurden dementiert, — STREIKS, UNRUHEN und Krawalle erschüttern weiterhin eine ganze Reihe lateinamerikanischer Länder. .. — Dass es in unserem Kreise Menschen gibt die durch ihren Lebenswandel und ihre Haltung beispielhaft wirken, konnte man beim Ableben des Herrn Egon Kollmann feststellen, dessen früher Tod seine Freunde;n grosse Bestürzung versetzt hatte. Seit langen Jahren war Kollmsnn einer der aktivsten Mitarbeiter der ACIBA, der sich für diese Organisation und darüber hinaus grosse Verdienste urr den Aufbau jüdischen Lebens erworben hatte. Der Schmerz und die ehrliche Trauer um diesen Mitarbeiter kam in den Ansprachen zum Ausdruck, die in der ACIBA gehalten wurden, wo1 der Leichnam aufgebahrt war Eindrucksvolle Gedenkworte sprach der Vorsitzende der ACIBA. Herr Man- Das Teatro Mitre hat wie- | der einen neuen Gast und demgemäss ein neues Programm. „Leike sucht einen Bräutigam“, ein richtiggehendes Volksstück, das aber diesmal, was im Jiddischen Theater selten ist, auf alle Sentimentalitäten verzichtet. Man weint nie, lacht aber oft, hört angenehme Musik, von Mozart bis auf unsere Tage, die Simon Tenovsky geschickt ausgewählt hat und gut vorträgt. Der Gast heisst Berta Loran, besitzt eine angenehm gepflegte Gesangsstimme, spricht und bewegt sich, ihrem Temperament entsprechend sehr schnell. Sie hat Witz und gefällt. Max Kloss, der auch Regie geführt hat, bildet mit Sofia Rafalovich ein komisches Ehepaar, und das mit oft feinen Einfällen. \ Samuel Helman und Luis Minces sind die jugendlichen Liebhaber, die mit Gesang und Tanz den Star als Partner begleiteten. Sie machten ihre Sache recht ansprechend. Ein witziges Duett zwang zu immer neuen Zugaben. Flora Polus als reizendes fred Anspach, mit denen sowohl das beispielhafte Familienleben, wie der Einsatz Kollmanns für sein „zweites Heim“ das Haus der ACIBA hervorgehoben wurden. Unter anderem sagte er von dem Verstorbenen: „Er war ein grosser Idealist — in unserer Zeit, die so arm geworden ist an Idealisten — arm geworden an Menschen wie Egon Kollmann, die es rächt allein bei den Idealen bewenden Hessen sondern sich einsetzten mit ihrem ganzen Können, — mit ihrer ganzen Persönlichkeit — B’chol l’wowcho uw'chol nafschcho — mit Seele und Herz, dass aus Idealen Wirklichkeit werde. Seine Züge helfen sich auf, als er vorgestern abend von uns hörte, dass wir in diesen Tagen die „escritura“ für Banfield unterzeichnen Dienstmädchen, Ricardo Jordan und Herman Klatzkin, um dessen Millionen sich alles dreht, gehörten zu den anständigen Menschen, während Samuel Guldin, Clara -Goldstein und Sara Sulkirs die Bösewichter waren. Wie es sich in einem rechten Volksstück gehört, kamen die Guten nach einigen Umwegen doch zu ihrer rechten Liebe. Das Publikum war sehr dankbar, dass es einen lustigen, amüsanten Abend verbracht hatte. Dr Karl Kost werden, und schon hatte er neue Ideen, neue Pläne für die ACIBA.“ Das Andenken an einen solchen Mann zu ehren, bedeutet für die Ideale weiterzuarbeiten, die ihn sein Leben lang getragen haben. Max Blum s.A. Vor wenigen Wochen verstarb in Buenos Aires, betrauert von seiner Familie und seinen Freunden, Herr Max Blum, der seit seiner Einwanderung in Argentinien stets ein grosses Interesse für den Aufbau jüdischen Lebens gehabt hatte. Max Blum arbeitete bereits zu Anfang der 40er Jahre im Vorstand der NCI und blieb auch weiterhin mit dieser Gemeinde aufs engste verbunden der sein ganzes Interesse galt Ruhig und unauffällig, ehrlich und treu, war er immer zur Stelle, wenn es galt religiöse Pflichten zu erfüllen oder Arbeit für die Gemeinde zu leisten. Auch an anderen jüdischen Aufgaben nahm Max Blum mit grossem Interesse teil. Sein Wirken wird nicht vergessen werden. Asado des Hilfsvereins Auch an dieser Stelle wollen wir auf den Asado des Hilfsvereins aufmerksam machen, der zu einer ständigen jährlichen Einrichtung innerhalb unserer Gemeinschaft geworden ist. (Fortsetzung der Ereignisse der Woche auf Seite 5) LUACH-(KALEMDER) Freitag, den 25, Oktober 3. Marcheschwan Sonnabend, den 26. Oktober 4. Marcheschwan Schabbat NOACH Haftara: Jesaja Kap 54 Sonntag, den 27. Oktober 5. Marcheschwan Montag, den 28. Oktober 6. Marcheschwan Dienstag, den 29. Oktober 7. Marcheschwan Mittwoch, den 30. Oktober 8. Marcheschwan Donnerstag, den 31. Oktober 9. Marcheschwan Freitag, den 1. November 10- Marcheschwan Sonnabend, den 2. November 11. Marcheschwan Schabbat LECH LECHA Haftara: Jesaja Kap. 40 Sonntag, den 3. November 12. Marcheschwan Montag, den 4. November 13 Marcheschwan Ein froehliches Volksstäck Vier***' set I se »bautet' I g<f bega,ir Í* ahí iu»«- ~; iediefzv d * teile« vi >d «**.; 1)0 .J, für;■ * ¡scher Staden s jiidist i, und tirzeh1 iteres hitekM Sittei eit de Ere (Fortsetzung der Woche Der Asado fit tag, den 3. N Die Einnahm' Zwecken de nutzbar gema CENTRA -1 \ \ Entspreche lutionen des TRA-Kongre; Zweijahresbe vorher sehr! and ist inzw: len Mitglied zugeschickt Bericht gibt des Bild ül und die Arb wahrend di zwei Jahre, wurden b schnitten, i die Frage Verbandes ka, eine 1 von der C gig ist. hervor, i Posthtm Genf, _ dadle, di Addieren, j ten Vize “ordameri] Charles H. Worden js Witwe im “ftdspalasl

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