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Jüdische Wochenschau · 1968-10-25 · 2291 (25.10.1968) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2291 (25.10.1968)
Date
1968-10-25
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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' ’«* *i*>n 2 — Viernes, 25 dr Octubre de 136g semana Israelit-a AE« XXIX. — N4 Erneute Umbildung der Fronten t (Schluss von Seite 1) Israel hat neue Waffen erhalten. Die ägyptischen Perspektiven für eine vierte Bunde gegen Israel dürften sich in keiner Weise gegen über den früheren Erfahrungen gebessert haben. Auch russische Instruktoren sind kein Novum; sie gab es auch vor dem Sechstage- Krieg in Aegypten, wo sie mit den alten nazistischen Militärexperten zusammenarbeiteten. die seinerzeit in Aegypten Zuflucht gefunden hatten. Dass die Stillegung des Suezkanals, einst Aegyptens Ski'Z und wichtige Einnahmequelle, ohne Rückwirkung auf die Lage sein solle, kann »ichr angenommen werden. Abgesehen von dem grossen PrestigeveriusL der mit der durch Israel verhängten Sperre des Kanals verbunden ist. bedeute4 die Tatsache der zwangsweisen Umleitung des internationalen Schiffsverkehrs eine Massnahme von internationaler Bedeutung ersten Ranges. Der Bau und die Benutzung grosser Frachter, die den Kanal in seiner bisherigen Ausdehnung nicht durchqueren können hat die Frage zur Diskussion gestellt, wie weit überhaupt noch ein echtes Interesse an der Wiederherstellung und Wiedereröffnung des Kanals vorhanden sein dürfte. Damit würde aber Aegypten — abgesehen von allen wirtscnaftlichen Folgen, die sich daraus ergeben würden, — an oolitischem Einfluss verlieren. Auch der Petioleum-Um- Sa tz der vier g rissen arabi- Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 1’ izq. nach. 16—19 CJhr Tel. 80 6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaefl CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 PROPIEDADES WEINSTEIN Ciudad de la Paz 1960 T. E. 781-2174 (EX-PROPIEDADES- FRANKENBERG SRL.1 erwartet Sie in seinem neuen Büro zu einer un verbindlichen Ausspra che, um Ihre Grundstück- und Wohnungsprobleme schnell und fachmännisch zu lösen. Montag bis Freitag 9—12 15—19 sehen Oelproduzenten Saudi Arabien. Libyen. Irak und Kuweit stürzu? allein vom Mai auf Juni 1967 von 19.2 auf 154 Millionen Tonnen, was mit einem enormen Bargeldverlust verknüpft war. Es sollte sich bald herausstellen. dass die vom damaligen irakischen Staatschef Aref herausgegebene Parole ,,Oe) isi die stärkste wirtschaftliche Waffe gegen unser« Feinde' nicht richtig wai. Aref ist inzwischen von der B'idfläche verschwunden; eü.e Revolution hat ihn verjagt. Jedenfalls mussten diese Länder Verluste bis zu 31 Prozent gegenüber dem Jahr 1966 hinnen men. Die Sperrung des Kanals hatte auch fü.' die Sowjetunion erhebliche Folgen, die plötzlich einen grossen Teil ihrer Lieferungen nach Nordvietnam von Odessa nicht mehr über Suez und Aden, sondern über Gibraltar und das Kap der Guten Hoffnung vornehmen musste Man rechnet damit, dass auch die Wiedereröffnung des Suezkanals keine erhebliche Aenderung bringen dürfte. Wenn also ln letzter Zeit häufiger davon gesprochen W'urde, dass die Aegvpter eine „gewisse“ Bereitschaft zeigen, um zu einem Frieden mit Israel zu gelangen, so würde ein solches Verlangen durchaus reale Hintergründe haben. Bisher wurden derartige Pläne und selbst die Aeusserungen des ägvotischen Aussenministers, die er vor einigen Monaten in Europa machte, sofort w’ieder dementiert, weil Nasser offensichtlich befürchtet, man würde diese Friedensfühler als Schwächezeichen weiten In Wirklichkeit könnte man hieraus auf eine Festigung seiner Position schliessen, da er bisher seine Entscheidungen meist von den Strömungen der arabischen Meinungsbildung in den verschiedenen arabischen Ländern abhängig machen musste, deren oberster Führer zu sein er sich berufen fühlte. Jedenfalls hat Mahmoud Riad, der ägyptische Aussenmjnister, erneut erklärt, dass sein Land mit allen Mitteln bemüht sei, den Frieden im Mittieren Osten zu suchen. Er versprach. Israel die ire;e Durchfahrt durch den Suezkanal und die Meerenge von Tiran zu garantieren. Selbst Gaza JUDITH SCHENK0LEWSK! Schabbosdeeken - Tallis- : beutel - Käppchen - Maz- ’ zot-Taschen Hand- und , Maschinenstickerei von Bett- und Tischwäsche Dr. P. L. RIVERA 2585 (fr. Bebedero) T. E. 73-9155 Ihr Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUS T. E. 76-5842 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 76.0286 73-1049 werde nicht reklamiert, sondern lediglich eine Volksabstimmung geff.idert, damit die Bevölkerung dieser Zone selbst über ihr Schicksal befinden könne Inzwischen ist auch mitgeteilt worden. dass „geheime“ Friedensverhandlungen von Transjordanien aufgenommen worden seien. Während Amman diese Bemühungen in Abrede stellte, wurde vom israelischen Aussenministerium bestätigt, dass derartige Besprechungen im Gange seien, was allerdings neue Grenzzwischenfälle rieht verhinderte. Ob che verschiedenen Erklärungen über Friedensverhandlungen und Friedensmöglicbkeiten ernst zu nehmen sind, w'd sich bald heraussteilen. Es hat wenig Sinn, hierüber Meinungen abzugeben, die morgen bereits überholt sein können. Die bisherigen Erfahrungen mahnen zur Skepsis. Dass ein Frieden allein die Lösung der schwebenden Probleme bringen kann, hat Israel immer betont und seine Bereitschaft zu entsprechenden Veihandlungen stets versichert. Im Grunde genommen hat sich seit dem UN-Besch uss vom November 1947 nichts geändert, durch den eine Zweidrittelmehrheit die Schaffung des jüdischen Staates beschlossen hatte. Damals sagte Ben Gurion; „Wir hegen gegen niemanden aggressive Absichten . Sollten wir angegriffen werden, So nehmen wir die Herausforderung an, aber wir hofien ernsthaft, dass dies nicht nötig sein wird Der Mittlere Osten braucht den Fneden mehr als alles andere, und wir brauchen den Frieden mehr als alles andeie...“, — Als dann der erste Krieg der Araber gegen Israel am 15 Mai 1948 ausbrach, erklärte der damalige Generalsekretär der Arabischen Liga, Azzam Pascha: „Es wird ein Ausrottungskrieg und ein gewaltiges Blutbad sein, von dem man einst wie von den B1utbädern der Kabinettssitzung Jerusalem — Das Kabinett beriet über das Budget für das nächste Fiskaljahr, das am 1. April 1969 beginnt. Wie es heisst, wird die Aussenhandels-Bilanz für 1968 ein Defizit von 600 Millionen Dollar im Vergleich zu 424 Millionen Dollar im Jahre 1967 ausweisen. Der ministerielle Finanzberater Efraim Dowrat erklärte hierzu, dass diese Summe nicht die Phantom-Jets einscbliesse. Ministeroräsident Levi Eshkol. der an einer infektiösen Grippe leidet, konnte bei dieser Sitzung nicht den Vorsitz führen. An seiner Statt fungierte zum ersten Mal Vize-Premierminicter Jigal Allon. (ITA) Dr. Bernardo SCHWARCZ ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 76-821« RAYOS X PARADENTOSE tüt py VORANMELDUNG JACOB LAPIDUS j dipt. Mabel Vicunonte 2037 4? B T. E. 46-1716 M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES TELEFON: 78.4784 Mongolen und der Kreuzfahrer sprechen wird“. — In diesem Ton wie Azzam Pascha haben nach ihm Nasser und "leie andere arabische Führer immer wieder und w.eoer gesprochen und gedroht. Sie haben sich nicht gescheut, einen neuen Völkermord anzukündigen uno sind in ihren Mordabsichten noch von anderen gestärkt worden. In den Versammlungen der UN und des Sicherheitsrates haben die arabischen Repräsentanten Janr um Jahr ihre Drohungen gegen Israel ausstossen können, ohne an ihre Pflichten erinnert zu werden, die sich allein schon aus ihrer Zugehörigkeit zur UN ergeben. Die verfilzten weltpolitischen Interessen der Grossmächte verhindern ki&re Entscheidungen. Niemand hat den Mut, für das Recht und die Freiheit einzutreten, wenn auch alle davon reden. Jetzt sprechen sie vom Frieden, nach dem sich die Völker des Mittleren Orients sehnen, den sie brauchen, um ihre Länder aufzubauen und ihre Wüsten zu besiedeln Um diesen Frieden kämpft Israel seit dem ersten Tage seines Bestehens. Aber nicht Israel allein und nicht die arabischen Völker allein brauchen den Frieden. Die Welt braucht ihn, auf allen Kontinenten und in allen Ländern. Die Fackel der Unruhe und der Rebellion droht alle ins Chaos zu treiten. Es gibt kaum noch ein Land, das in äusserem und in innerem Frieden leben’ kann. Soziale, polit.-sche, wirtschaftliche und rassistische Gegensätze prallen allerorts gegeneinander Theorien werden aufgestellt, Parolen ausgegeben, Ermahnungen ertönen und Drohungen werden ausgestossen. Die Appelle zur Vernunft verhallen im brausendem Sturm einer Zeit, dtren Fundamente wanken und die keinen festen Halt finden kann. Die Jugend rebelliert .und sucht nach neuen Erkenntnissen auf anderen Wegen. Die Menschheit befindet sich in einer Knse, in einer moralischen Krise, die schwerer wiegt als alle anderen, die politischen, sozialen, wirtscha'tlichen und sonstigen Krisen, und die in Wahrheit nur die Folgeerscheinungen der moralischen Krise sind. In erster Linie kommt es nur darauf an, den Respekt vor dem Recht, dem Leben und der BERNARDO STERN Ausführung saemtlicber MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58-4652 In Saltnik! Athen. — Israels neuer diplomatischer Repräsentant in Griechenland, Jaakow Garos, erschien am „Israel- Tag“ auf der Internationalen Handelsmesse in Saloniki. Israel stellt seit 15 Jahren seine Produkte auf dieser Messe aus. In diesem Jahr wurde auf Kosten der jüdischen Gemeinde von Saloniki in der Rekordzeit von 90 Tagen ein neuer Israel- Pavillon errichtet. (JCNS) Bar-llan.Universitaet Tel Aviv. — Professor Harold Fisch ist für die Dauer von zwei Jahren zum Rektor der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan ernannt worden. Der 47jährige Gelehrte war Professor an der englischen Universität von Leeds. (JCNS) Freiheit der anderen Menschen und atlei Völker wiederherzustellen. Dann wird es auch Frieden geben und Fortschritt, d. nn werden die Energien nicht in Rüstungswettläufen und Kriegen verschwendet worden, sondern in der Planung eines gerechten Lebens für alle. Eine Illusion? Vielleicht. Aber ohne diese Illusion wird niemand in Zukunft bestehen können LA SEMANA ISRAELITA Semanario Aparece los Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amolda W. B. Swarseasfcy Pueyrredón 2190, 1* izq. T. E. 83-2613 Abono- Preise Argentinien; I 1.200,— pro Jahr Ausl. I 1.800.— jänrl. Lu ft post-Abono f. d Nachbar-Republiken 10 Dollar jährlich Arabische Leb renn Reit Tel Aviv. — In Ramalla besteht ein Lehrerinnenseminar, wo 65 arabische Mädchen im Juni 1967 ihr erstes Schuljahr beendet batten. Direkt nach dem Krieg wurde das Seminar durch den Erziehungsberater des Militärkommandeurs des Westbezirks wieder eröffnet mit den 65' Schülerinnen und 42 neuen. Die Schule ist modern eingerichtet und hat in den letzten fünf Jahren 850 Lehrerinnen ausgebildet. CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I .Blumenfeld (Director) Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de la Facultad de Ciencias Médicas de Buenos Aires UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES J. E URIBURU 285 41-2331 — 2240 49-5855 Dr. DERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. 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