Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2286 (20.9.1968)
- Date
- 1968-09-20
- Page
- [Seite 2] (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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S — VI«««*, M df Kfptttmlif» Ar (Ml SEMANA IÿRiELITt ft***' a«* nn. — N* ait In der Wüste das Volk (Schluss von Scite 1) Die fcn Zeichen der Freiheit Welt ist empört und . . . schweift. — In Paris verhandeln die Repräsentanten Nordviet Farns und der USA, seit Monaten. Aber der schreckliche Krieg geht weiter. Die Aufnahmen, die gezeigt werden. bieten ein Bild des Crauens. Es ist kein Krieg zwischen Soldaten oder zwischen Armeen. Es ist ein Krieg gegen die machtlose Zivilbevölkerung. Ein Krieg, um die Macht, ein Krieg, der die Sinnlosigkeit aller Krieg beweist. Aber es geschieht nichts, um diesem Sterben ein Ende zu setzen. Uebrigens schweigen auch die Russen hierzu, wie die Amerikaner zur CSR schwiegen. Das ist das Geschäft, bei dem es nicht um Ge d, sondern um das Herrschen und Beherrschen von Völkern geht. Tm Mittleren Osten wurde ein Waffenstillstand geschlossen. Aber man beachtet ihn nicht. Die UN sind ohne Einfluss und wollen es sein. Die Ameikaner und die Russen spielen ihr altes Spiel. Zu einer Stellungnahme kann es nicht kommen. Das russische Veto vorhin, dort, jede Entscheidung. Am Suezkanal stehen sieh nicht Aegypten und Israel gegenüber, sondern Russland und Amerika. Nassers erneute Drohungen sind nur möglich, weil dies die Russen so wollen. De Gaulle verstand nicht was gespielt wird. Se>- nc Intervention hat Israel geschadet, aber auch den Franzosen. De Gaulles Ausweichen und Enttäuschung Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 1? i*q. nach. 16—19 Uhr Tel. 80 6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 PROPIEDADES WEINSTEIN Ciudad de la Pas 1960 (EX-PROPIEDADES ERANKENBERG SRL.) erwartet Sie in seinem neuen Büro zu einer un verbindlichen Aussprache, um Ihre Grundstück- und Wohnungsprobleme schnell und fachmännisch zu lösen. Montag bis Freitag »—12 IS—19 kommen zu spät, jedenfalls dafür, den Franzosen den erhofften Einfluss zu sichern. De Gaulle hat sich zwischen die Stühle gesetzt. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen, die in diesen Tagen beginnen wird, dürfte für die Entwicklungen auf der Erde bereits ohne Wirkung sein. Die UN sind den Weg des alten Völkerbundes gegangen; sie h-iben sich selbst zur Tribüne aussichtsloser Diskussionen degradiert. Die Krise droht sich in eine Katastrophe zu verwandeln. Anstatt sich geeint gegen die Gefahren zu wehren, die der ganzen Menschheit drohen, kämpft man gegeneinander und treibt dem Chaos zu. Der Fortschritt der Wissenschaften und der Techn:k vermochte nicht, die Menschen zur Vernunft zu rufe l und sic zu ihrer eigenen Wirklichkeit zurückzufüh ren. Nicht nur den Juden, der ganzen Menschheit wurde die Entscheidung über Leben und Tod in die Hand gegeben. Sie hat nicht die Kraft und hat nicht den Mut, das Leben zu wählen. Sie steht vor der Stunde, in der sie erneut sich zum Untergang entsehliessen wird in der leeren Erwartung, die Waffen werden entscheiden, was der Verstand nicht vermag. Um Prinzipien zu retten, werden neue Streitobjekte geschaffen. Die Uebervölkerung der Erde schreitet mit gewaltigen Schritten voran. Es geschieht nichts Entscheidendes, um Brotfür die kommenden Generationen zu schaffen. Die Energien und die vorhandenen Mittel werden für einen hemmungslosen Rüstungswettlauf aufgebraucht. H- Bomben werden zur Exo’o sion gebracht statt Versuche zur Erhaltung und nicht zu- Vernichtung des Lebens zu machen. Die Frucht im Mutterleib wüd geschützt, aber dem Morden an den Lebenden wird kein Einhalt geboten. Die Zeit ist endgültig vorbei, wo mit ApDellen ein Wandel herbeige- CARL0S W. HECHT Contabilidades Impuestos Asuntos Laborales ESTUDIO BERNARDO ZYLBERSZTEJN Contador Público Nacional Asesoramiento integral de empresas. Auditorias CORRIENTES 3019 6? piso oL 61 T. 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Waren wir nicht ein Volk in der Wüste, ein Volk dem Schwerte Entronnener, als einst die Juden unter Moses die Ketten ihrer Sklaverei in Aegypten zerbrachen und ihren Weg in die Freiheit an traten? — Waren wir nicht ein Volk in der Wüste auf den Trümmern unserer Existenzen, als die Mauern ries Dritten Reiches zusammenbrachen, als wir den Mut und die Kraft. aufbraehten, wieder den Weg in un. yere Freiheit zurückzufinden und ein neues Israel, einen neuen Staat, ein neues Land und ein neues Volk zu schaffen, das sich anschickt einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft, der ganzen Welt zu leisten, inmitten der ■Wüsten, die wir vorfanden, inmitten der Wüste, die heute das Bild der Welt bietet? dass nicht nur ein kleines Volk seine Freiheit erkämpfen, sondern auch verteidigen kann. Israel hat (leider) das Wort wörtlich erfüllt; In ■der einen Hand den Pflug, in der anderen das Schwert. Sicherlich wäre es für die Mensehen in Israel leichter, wenn sie ihren Frieden hätten. auf den jedes Volk einen Anspruch hat. Aber trotz aller Widerwärtigkeiten der arabischen Terroristen schreitet Israel voran. Seine Wirtschaft entwickelt sich, sein Handel wächst, seine wissenschaftlichen ln. stjtutionen sind beispielhaft. Israel hat wirklich Gnade gefunden, wie der Prophet es vorausgesagt hat. Dieses Volk in der Wüste, dieses Volk der dem Schwerte Entronnenen hat durch die Besinnung auf sich selbst ein Werk begonnen, das nicht nur ihm, sondern vielen anderen Menschen und Vötkern zum Segen gereichen wird. Umgeben von unerbittlichen Feinden, die selbst nur ein Werkzeug des russischen Imperialismus sind, dem sie sich freiwillig ausgeliefert haben, ringt Israel um sein Lebensrecht. In seiner nur zwanzigjährigen Existenz hat Israel ein neues Kapitel nicht nur seiner eigenen Geschichte geschrieben, sondern anderen Völkern den Weg in die Freiheit gewiesen. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass Aegypten, der schwerste Feind Israels, erst von den „Zionisten" gelernt hat, wie ein Volk sich mit Erfolg gegen ein Weltreich wehren kann. Aber Nasser hat nur das englische gegen das rassische Joch vertauscht und musste alle die Erniedrigungen hinnehmen, die ihm die roten Diktatoren zugefügt haben. Israel hat aber nicht nur seinen Nachbarn gezeigt, JACOB LAPIDUS Jipi. Muliel Viamonte 2037 4? B T. E. 46*1716 Es war das Volk, es waren seine Menschen, die diesen nationalen Wandlung*, prozess und diese wundersame Renaissance vollbrachten. Es war die Wahl zwischen Leben und Tod. zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dom Fortschritt und dem Untergang. Mit einer bis dahin unbekannten Verantworttnngs - Bereitschaft, mit einem beispielhaften Mut zur Entscheidung und mit dem Einsatz aller geistigen und körperlichen Kri fto ging das Volk an seinen Wiederaufbau, an die Gründung seines Staates und aller seiner Einrichtungen, an den Aufbau seiner Wirtschaft. des Ackerbaus, der Industrie, des Bildungswesens und all der anderen vielen Verzweigungen des öffentlichen Lebens. Dieses Volk in der Wüste, dieses Volk der Händler und der Intellektuellen, seit beinahe zwei Jahrtausenden aus seinem Boden entwurzelt, schuf sich eine Verteidigungsarmee, die nicht nur durch ihre glänzenden Erfolge die Bewunderung der freien Weltgefunden hat, deren Aufbau als Volksheer und als Erziehungsinstrument für eine neue Generation zum Vorbild anderer Nationen geworden ist. Israel hat der Welt neben vielen anderen Fakten eines bewiesen und damit einen Weg in eine andere, in eine bessere Zukunft gezeigt: nicht die äussere und brutale Kraft wird schliesslich m dieser Welt triumphieren, sondern der arbeitende und planende menschliche Geist. Einen neuen Menschen zu schaffen, der mit und in der Zeit lebt, der vorbereitet ist, dessen Mitverantwortung am Wohl wd an der Entwicklung der Gesamtheit zum untrennbaren Bestandteil seines Wesens wurde, dieser neue Mensch hat die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Verpflichtung, eine Zukunft zu bauen, in dar nicht die Macht der Waffen, sondern die Kraft des Geistes den Frieden herbeifütaren wird, von dem alle sprechen und träumen, den zu verwirklichen ihnen aber wegen ihrer eigenen Unzulänglichkeit versagt ist. Trotz der dominierenden Rolle, die das Heer in Israel infolge der aufgezwungenen äusseren Verhältnisse spielen muss, ist Israel eines der ganz wenigen Länder in der Welt, das den Ehren, titel Demokratie (das heisst Volksherrschaft tragen darf. Und das dürfte die grossartigste Errungenschaft des jungen Staates sein, dass das Volk durch seine Regierung, die einem frei gewählten Parlament verantwortlich ist. seinen Generalstabschef ernennt und nicht der Generalstabschef die Regierung. Das ist eine Tatsache, die vom Volk in der Wüste geschaffen worden ist, ein Beispiel vor allem für die arabische Welt, LA SEMANA ISRAELITA Semanario Aparece los Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Arnold« W. B. Swarsonoky Pueyrredón 2190, 1* izq. T. E. 83-2613 Abono-Preise Argentinien: 4 1.200.— pro Jahr Ausl. « 1.800 — jänrl. Luftpost-Abono f. d N a chbar-Republiken 10 Dollar jährlich in der nur das Militär den Ausschlag gibt. Im tosenden Meer dieser Zeit haben wir den Versuch zu unternehmen, unbeirrt unseren Weg 2u gehen. Wir haben unsere Verantwoi* tung zu tragen und den Kampf um unser Recht, um unsere Freiheit und damit um die Gerechtigkeit auf Erden weiter zu führen, von Jahr zu Jahr und von Geschlecht zu Geschlecht. — CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I .Blumenfeld (Director) Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de la Facultad de Ciencias Medicas de Buenos Aires UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES J. E URIBURU 285 41.2331 49.5855 2240 Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. 73.8782 u. 73 6817 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstunde Sonnabend: 14—16 Uhr M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES TELEFON: 78.4784 Dr. Bernardo SCHWANZ ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 76-821« RAYOS X PARADENTOSE TELEF. VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung saemtlichtr MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58-4Ö52 Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY MEDICO CIRUJANO M. P. KM Sarmiente 3116 T. E. 87-1362 Dr. BENJAMIN LIPNIZKY ZAHNARZT ROENTGENSTRAHLEN — ZAHNZIEHEN — KIE¬ FERCHIRURGIE — REGELUNG DER ZAHN- STELLUNG — KIEFERORTHOPAEDIE Sprechstunden: Dienstag — Donnerstag — Sonnabeno nach vorheriger Vereinbarung JOSE HERN ANDEZ 2518. T.E. 76.8673 u. 73 0500 Dr. L. KLEIN - Médico MAGEN- und DARMKRANKHEITEN ROENTGEN UNTERSUCHUNGEN SPRECHSTUNDEN Montag Dienstag, Mittwoch a Freitag von 19—W 0hi Ri wird gebeten «lob vorbei teMoniseb ansunoeMen SANTA FE 1391 T. E. 44-9493 u. 44-1542 l„ de« }>! 1045 wurden 1 „„ko* AU> Sen ' Wl bi-acnt- « des Graust 0 unmel t'rechet S” teufte«11 »ad mente geute f“hrt Reute (Be L^ebge Bergen - iiurcu schalt. Auch scoai*. ». reibst, wo sich End.» Garten berge« nur die «“J ¡ra>* lier ***?\’ lern a us schon Steinen mit , Hier ruhen v April IMS-.«!? April Tote - ‘T-- und mehreren Denkmälern -8 _ - cnhiin les ist schön hergerichtet ur danach 3 nicht danach a bis au 34 — “ 1K Ul 5 -- ter der Knute Furcht und Gr Furoin u‘*i mengepfercht i COOefWWé Bi CK0I1Q LU SESSE 1»? «nue»! ci OSMDWk mim m /KfNCM M i: 081100 3t« AGENQA M 2: CORRIENTES 2294 esq PRSTEUR AGENCIA W 3: COWITES 5322 How». Dus MW« k 15 Sita*» de 10 a 1 élit** (• MM fcisM * («Mt « toc*« M Sm capitm. rem k ACTUM. T RE S 495.0( CA