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Jüdische Wochenschau · 1968-09-13 · 2285 (13.9.1968) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2285 (13.9.1968)
Date
1968-09-13
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 13 de Septiembre de 1961 SEMANA ISRAELITA Ad» XX« _ Nr gg» _ 2 Zwischen zwei Extremen Die Araber halten den Kriegszustand mit Israel aufrecht und weder die Niederlagen in den drei Kriegen 1948, 1956 und 1967 konnten sie von ihrer militanten Einstellung abbringen, noch die unermüdlichen Bemühungen des UN* Mittlers Dr. Gunnar Jarring. In einer Welt, in der fünf Warschaupaktstaaten unter Führung der Sowjetunion, des .Grossen Bruders’, die ihrem Bunde angehörende CSR überfallen und erobern konnten, nur weil sie eine gewisse interne Liberalisierung gewagt hatte, ist die Hartnäckigkeit Aegyptens und Syriens, die sich von Moskau unmittelbar abhängig gemacht haben, nicht verwunderlich. König Hussein ist nicht imstande, eine eigene politische Linie zu wählen, da er unter dem Druck der Terroristengruppen und der in Transjordanien stationierten irakischen Truppen steht. Unter diesen Verhältnissen treten auch inbezug auf die arabische Minderheit in Israel immer wieder Probleme auf und die Vorschläge für ihre Lösung bewegen sich zwischen zwei einander entgegengesetzten K fnwMO CAJA POPULAR DEBELGRANO COOPERATIVA OE CR601TO LTOA DESOE 1932 MERECE SU CONFIANZA CASA CENTRAL AMENA8AR 2968 AGENCIA Ni 1: CABILOO 3102 esq IBERA AGENCIA N» 2: CORRIENTES 2294, P. 1* esq PASTEUR AGENCIA N* 3: CORRIENTES 5322 Horario: Oías hábiles de 10 a 17 hs Sábados de 10 a 12.30 hs. fnscGpcron t* tráflwte wi el ftegtst'o de Entidades Financieras na dancanas del Banco Central CAPITAL REALIZADO ACTUAL T RESERVAS $ 495.000.000,- von MFAR FAFRRFR Extremen: zwischen Rücknahme von Fiüchtlingen aus humanitären Gründen: um Israels guten Willen zur Beilegung des Konfliktes noch mehr als bisher zu beweisen, und zwischen wesentlicher Verringerung der Minderheit im Lande durch eitete Ministerpräsident Eshkol Interpellationen von vier Abgeordneten, die in verschiedenen nuancierten Formen die Frage der Rücknahme resp. Ansiedlung und Rehabilitierung arabischer Flüchtlinge zur Sprache gebracht hatten. Eshkol wies Suche nach jüdischen Stimmen Jerusalem. — Die beiden Abendblätter Jediot Achronot und Maariw kommentierten die kürzliohe Rede des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Richard Nixon, der Israel militärische Hilfe und die Lieferung von Kampfflugzeugen versprochen hat. Wie Maariw schreibt, hat ein republikanischer Kandidat in den letzten Jahre zum ersten Mal nicht darauf verzichtet, von vornhinein keinen Wert auf jüdische Stimmen zu legen, wie dies Eisenhower und Goldwater taten. Dieser Umstand könnte die Haltung der jüdischen Wähler beeinflussen, welche mit der USA-Politik in Vietnam und der Handhabung anderer interner Angelegenheiten unzufrieden sind. Jediot Achronot fragt, warum die Phantom-Flugzeuge noch nicht in Israel eingetroffen sind, wenn beide Kandidaten, der Demokrat Humphrey und der Republikaner Nixon, die Ansicht vertreten, dass Israel diese Kampfflugzeuge haben müsse. (ITA) ne Umsiedlung möglichst vieler Araber aus den besetzten Gebieten in arabische Länder. Die israelische Regierung und die Militärverwaltung haben bisher ausserordentliche Anstrengungen gemacht, auch in den besetzten Gebieten, das Wirtschaftsleben zu fördern und das Lebenshaltungs-Niveau der Araber zu heben. In den Städten von Judäa und Sa* maria wurden Arbeitsbüros eingerichtet, die Arbeitsuchende registrieren und für ihre Beschäftigung durch Entwicklungsarbeiten sorgen. Zusätzlich zu den regulären Arbeiten werden in Judäa und Samaria jetzt vom Arbeitsministerium 4.500 Araber beim Strassenbau und etwa tausend im Rahmen der Aufforstung beschäftigt. Weitere 1.800 beschäftigt der JNF innerhalb des israelischen Staatsgebietes mit Baumpflanzungen und 3-000 arbeiten in arabischen Dörfern innerhalb Israels. Das Jahresbudget für die Notstandsarbeiten in Judäa und Samaria beläuft sich auf 13 Millionen IL, davon 12 Millionen für Strassenbau, 700.000 IL für Berufsausbildung und 300.000 für Verwaltungstätigkeit. In der Knesset beantwor¬ ALFREDO STERN MALERARBEITEN Büros, Departamentos, Häuser. Tapezieren Fachmännische Ausführung — Kostenlose Beratung VIDAL I5T5 — FAST ECKE PIN0 Tel.: 76-9088 y 76.7281 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. EIGENE FABRIKATION UNVERBINDLICHE VORFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUN6SERLEICHTERUNGEN Maschinenteppiche in allen Farben und Grössen Auslegen von Appartements mit rein wollenem Velour VERKAUF AN PRIVATE NUR SAMSTAG UND SONN- TAG VON »—18 UHR IM AUSSTELLUNGSRAUM CALLE ANDONAEGUI2083 TEL.: 52-2993 4 Quader von Station Urquiza die Vorschläge zurück und fragte: „Wollt ihr eine Zeitbombe? Würde das ein Leben sein? Ich bezweifle, dass wir die Frage lösen können. Ich habe darüber schon offen vor dem letzten Kriege gesprochen, und wenn ich gezwungen war, darüber mit Staatsmännern der Welt zu reden, erklärte ich ihnen, wie ich mir die Lösung der Frage vorstelle, nämlich nur in der Region ausserhalb unseres Landes. Im Orient gibt es Boden, Wasser und die gewaltigen Mittel der Erdölmagnaten. Wir wären bereit, unser Können und unsere Fähigkeiten beizusteuern, denn Erfahrungen haben wir in Ansiedlung, waren wir doch gezwungen zu lernen, wie man Flüchtlinge, nämlich die jüdischen Flüchtlinge aus Europa und den arabischen Ländern, in Stadt und Land sesshaft macht, rehabilitiert und produktiviert. Soll man uns ein Gebiet zur Verfügung stellen, und es gibt Gebiete in der Umgebung, auch solche, die gutes Wasser haben und in denen es viel Wasser gibt.“ Während aus den arabischen Ländern die beunruhigendsten Nachrichten über die Leiden kommen, denen die dort noch bestehenden Reste der jüdischen Gemeinden ausgesetzt sind, sent viele Juden nach dem Sechstagekrieg beraubt, ohne Prozess in Gefängnissen und Konzentrationslagern gehalten und gequält werden, ohne dass die internationalen Humanitätsverbände etwas zu ihrer Rettung unternehmen, — geht es den Arabern in Israel und in den besetzten Gebieten wirtschaftlich besser denn je zuvor. Gewisse Anzeichen weisen darauf hin, dass sie s ch mit ihrer potilischen Lage abfinden. So haben CARLTON- KLEIDUNG ■ CARLTON-Kleidung Ist aussen und innen höchste Qualität. Beim Smoking, beim Strassenan zug, beim Sportsakko ■ Ihr guter Freund an kalten Tagen, der CARLTON-Mantel. MASSKLEIDUNG FERTIGKLEIDUNG # Carlton Mcripü 982 — 31-7845 sich 90 Prozent der Männer von Judäa und Samaria die israelischen Identitätskarten ausstellen lassen. Saboteure hatten eines Abends in einige Abfallkörbe auf belebten Strassen der jüdischen Bezirke Jerusalems Zeitbomben gelegt, von denen eine neun Juden verletzte. Daraufhin rotteten sich erbitterte jüdische Jugendliche zu einer handgreiflichen Demonstration gegen Araber zusammen. Zwar wurde die Demonstration durch Einsatz von Polizisten bald zerstreut und Sicherheitsminister Mosche Dajan, der Ostjerusalem besuchte, sowie die Behörden verurteilten auch die jüdischen Unruhestifter schärfstens, indem sie ihnen vorhielten, dass jede Störung des friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden und Arabern in Jerusalem nur den Terroristen in die Hände arbeite, — aber trotzdem machte die ostjerusalemer Bevölkerung den Generalstreik mit, zu dem subversive Elemente aufgerufen hatten. Diese Haltung ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die unter Hinweis auf die schwierigen und gefährlichen demographischen Verhältnisse und auf die inherente Irredentagefahr für den Transfer eines Grossteil der arabischen Bevölkerung in arabische Länder eintreten. LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INOfcPEND ENTE Bs Aires - PUEYRRE.DON 2190. ’* tzq - 83-2618 20. Elul 5728 13. September 196* Eine Geheimorganisation Johannesburg. — Uneinigkeit in den Kreisen einer Geheimorganisation, die sich .Die neue berittene Wache“ nennt, hat dazu geführt, dass die südafrikanische Oeffentlichkeit von ihr Kenntnis erlangt hat. Die Organisation, die im Jahre 1959 gegründet wurde, hat -twa 1.200 Mitglieder, die in geheimen Zellen zusammengefasst sind. Die Mitglieder müssen einmal im Jahr an einem Lager teilnehmen. „Die neue berittene Wache“ setzt sich die Bekämpfung von Juden und afrikanischen Eingeborenen zum Ziel; sie steht auch in Opposition zur offiziellen Politik in Fragen der Bantu- Bevölkerung, weil ihr sogar die autoritäre Haltung der Regierung gegenüber den Botschafter in Uruguay Jerusalem — Jaakow Jinon, israelischer Botschafter in Kolumbien, ist zum Botschafter in Uruguay ernannt worden. Jinon ist Jurist und war von 1935—1948 bei der Jcwish Agency beamtet. (ITA) Nichteuropäern zu gemässigt erscheint. Der antisemitische Charakter der Organisation wurde von einigen führenden Mitgliedern bestritten; sie erklärten, dass sich in ihrer Mitgliedschaft auch „Freimaurer und Juden“ befänden. M0EBELHAUS WATERMANN Dm Hans der 3 Geschälte mit der promten Auswahl SARMIENT0 1147 TI». 1833 CABILD0 2614 PAMPA 4979 fast Eeke TiauriraU Zahlungserie'cbterdngen Eigene Werkstätten Zuvorkommende tacbmännische Bedienung Fiambres Finos “FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA Estudio Jurídico Internacional l#88H»8M8M8888t88888»#88MM8888888M88M888»8M88»88i Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALIE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN BUEROSTUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch fleh bitte nicht vor 14 Uhr zu erscheinen^ •der nach Vereinbarung I. E.: 83 - 2(13 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS ERBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTUN¬ GEN - MIET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E.: 80 - (930 PUEYRRED0N 2190 uq. Av. LAS HER AS

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