Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2284 (6.9.1968)
- Date
- 1968-09-06
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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VIentes, 6 de Septiembre de 1%8 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N® 2284 — 5 ten N Fr. p u rreu#. tur«pa m emçr Herein Büro ck links B 83-2613 I Hzmann-Insfitut - Prof. Joseph Institut für an' Mathematik (¡es Instituts gab die r Gewinner der Aschen „Oiym- Mathematik br Gewinner wurnoch nicht 18- Mathematikern die drei Stun. epriift wurden. Preis von 1.500 habtai Grachik während llan Kiriat Motzkin T et er man aus en zweiten Preis teilten. (ITA) ren dreitägigen ieratungen und 'ar eine ein. Veranstaltung, uf einem hohen Niveau und nem Enthusiasichen getragen, n Augenblicken den Eindruck, ossen jüdischen eizuwohnen. Tochter , geb. Hirsch E N Vermählung so iten danken wir Freunden und de Strauss hder) to ap. [M 61 Kap. gCBANA 13. Elul 14 Elul 15. Elul 16. Elul 17. Elul 18. Ejul 19. Elu' 20. EluJ 21. Elul 22. E'u| 23. EluJ 25. E ul 26. E "} 27. E f 28. Elul 29. El«1! Berichte aus der CSR Wien. _ Die antiliberalen Elemente in der CSR bedienten sich schon seit dem Frühjahr einer angeblichen „zionistischen Verschwörung“ bei ihren Bemühungen, das reformistische Regime des Generalsekretärs der kommunistischen Partei, Alexander Dubcek, zu desavouieren, wie Simon Wiesenthal, der Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums in Wien enthüllte. Wiesenthal, der durch seine Aufspürung von NS-Verbrechern, darunter Adolf Eichmann, berühmt ist, berich" tete, das schon Anfang Mai Flugblätter in Prag verteilt wurden, in denen vor einem „zionistischen Coup“ gewarnt und Prof. Eduard Goldstücker, der Vorsitzende des tschechischen Schriftstellerverbandes und Mitarbeiter Dutoceks als einer der Verschwörer genannt wurde. Die Enthüllung Wiesenthals folgte Berichten, dass sowohl Polen als auch Ostdeutschland ihre Teilnahme an der von den Russen geleiteten Invasion der CSR damit zu rechtfertigen versuchen, dass „zionistische Kräfte“ sich der Führung der Partei in Prag bemächtigt hätten, um den Sozialismus zu unterhöhlen. Wiesenthal äusserte, dass man nie erfuhr, wer die Flugblätter in Prag gedruckt und in Umlauf gebracht hat, doch dass es sich anscheinend um das Werk von Anhängern des Expräsidenten Antonin Novotny handele. Eine Woche später, so fuhr er fort, hätten verschiedene bekannte jüdische und nichtjiidische Persönlichkeiten in Prag gefälschte Zuschriften mit dem Kopf des Jüdischen Dokumentationszentrums erhalten, in denen die Liberalisierung be-- grüsst wurde, da sie gut für die Juden und Israel sei. Frof. Goldstücker, der einzige Jude in der geheimen Parteileitung, die nach der russischen Invasion gewählt wurde, erhielt eine Unzahl von wütenden antisemitischen Briefen, die teils von der Zeitung der tschechischen KP zugleich mit einem Artikel Goldstückers publiziert wurden, in dem dieser vor dem Aufieben des Antisemitismus warnte. Das Echo bildete eine Flut von Briefen tschechischer Leser aller Kreise, welche die Position Goldstückers unterstützten. London. — Der Korrespondent des Daily Telegraph in Prag berichtete, dass zahlreiche Tschechen, darunter „besonders Juden“ auf allen nur möglichen Wegen aus dem Land fliehen. New York. — Robert Halsband, Präsident des mittelamerikanischen PEN-Klubs kündigte an, aus London ein Kabel aus „sicheren Quellen“ des Inhalts erhalten zu haben, dass Beamte der sowjetischen Spionageabwehr mindestens elf tschechische Schriftsteller, darunter Ladislaw Mnaeko, verhaftet haben. Des weiteren werden folgende Namen genannt: Prof. Hofmeister, Bohumil Hrabal, Karel Kosk, Alexander Kliment, Vaclaw Hawe, Ludwik Wakulik, Milan Udem, Jiri Kolar, Antonin Liehm und Wladimir Blazek. New York. — Ein Bericht, dass das State Department „die Möglichkeit eines wachsenden Antisemitismus in den Ländern des Warschauer Pakts und dessen even, tuelle Auswirkungen auf das Schicksal der 15.000 tschechischen Juden“ aufmerksam verfolgt, wurde vom Vizepräsidenten des American Jewish Committee Bertram Gold erstattet. Gold berichtete, dass seine Organisation ihrer Besorgnis über diese Gefahr in einer Audienz bei Staatssekretär Dean Rusk Ausdruck gab, von dem er zusammen mit Repräsentanten von 12 verschiedenen religiösen Organisationen empfangen wurde, um die Lage in Biafra zu besprechen. „Wir haben Grund zu der Annahme, dass das State Department von den Vorgängen unterrichtet ist, und wir wurden gebeten, alle diesbezüglichen Informationen, die uns zu Ohren kommen, an diese Stelle weiterzuleiten“, fügte Gold hinzu. London. — Der „Guardian“ berichtete in diesen Tagen, dass bei Abschluss der Gespräche in Moskau sich einer der tschechischen Reformisten, nämlich Josef Kriegei, Präsident der Nationalen Front, trotz des russischen Drucks geweigert habe, das gemeinsame Communiqué zu unterschreiben. Als die Tschechen das Flugzeug bestiegen, das sie von Moskau nah Prag bringen sollte, fehlte Kriegei. Präsident Swoboda erklärte, das Flugzeug könne ohne Kriegei nicht starten, und als die Russen den Befehl zum Abflug geben wollten, drohte der Präsident, er werde im Flugzeug Selbstmord begehen. Die Tschechen mussten 24 Stunden warten, bis die Russen Kriegei brachten und die Maschine abfliegen konnte. Kriegei ist Jude, und es bestehen ernste Befürchtungen, dass sein Verhalten und das anderer bekannter Reformisten, die auch Juden sind, den Vorwand zu einer Blick in die Welt v«n HAROLD SCHWARCZ DIE WIRKSAMEN Geheimsendungen tschechischer Spezialisten erregten allgemeine Aufmerksamkeit und Bewunderung. — FRANKREICH soll weitere Explosionen von H-Bomben vorbereiten. — VIETNAM'Truppen kämpften auf Territorium von Kambodscha. — IN KOLUMBIEN fand im Anschluss an den Papst- Besuch eine allgemeine Bischofskonferenz statt. _ URUGUAYS Präsident Pacheco Areco betonte, er werde an den demokratischen Prinzipien festhalten. _ FUENF ANGEKLAGTE in Kairo wurden zu schweren Strafen verurteilt, weil sie die Absicht gehabt hätten, Nasser zu stürzen. — INDIRA GANDHI wird lateinamerikanische Länder besuchen. — VIETKONG-Truppen erlitten schwere Verluste. — JUGOSLAWIEN setzte seine Armee in Alarmzustand. — MOSKAU gewährte zynisch dem Prager KP-Chef Alexander Dubcek „bedingte Freiheit“. — DIE DEMOKRATISCHE Präsidentsehaftsformel in den USA lautet Humphrey-Muskie. — ABBA EBAN bezeichnete arabische Behauptungen über einen bevorstehenden israelischen Angriff als „reine Erfindung“. — GERUECHTE verstummen nicht, dass Dubcek längst tot sei. — DIE UNRUHEN in Mexiko forderten hunderte Tote. GEGEN DIE Ausweisung eines französischen „Arbeiterpriesters“ aus Brasilien protestierten 90 Geistliche in Porto Alegre. — PERU WILL nicht an einer von den Nordamerikanern ««berufenen Konferenz über den Fischfang in Territorialgewässern teilnehmen. — DIE AMERIKANER beschlossen, neue Lebensmittelsendungen nach Nigeria und Biafra zu schicken. — IN OSTBERLIN wurden von den Kommunisten bekannte Intellektuelle verhaftet. — AUF OFFENER Strasse wurde in Guatemala der Bord amerikanische Botschafter John Gordon Mein ermordet. —. *' 'V' ' .■*".. Durch das Anwachsen des Exports herrscht in den israelischen Häfen eine rege Bewegung von Schiffen, die die Produkte der Industrie und Landwirtschaft Israels den Weltmärkten zuführen. antisemitischen Kampagne liefern dürfte. Jerusalem. — Die Israelis, die tschechisches Gebiet nach der Besetzung der CSR verlassen haben, wurden von Tschechen, Oesterreichern und Schweizern äusserst zuvorkommend behandelt, wie aus israelischen Quellen im Ausland verlautete. Es heisst, dass die tschechische Polizei höflich war und den Israelis die Ausfahrtstrassen an den Grenzkontrollen zeigte, an denen sich noch keine russischen Truppen befanden. Die Israelis erklärte sich auch der schwedischen Botschaft in Prag zu Dank verpflichtet, die drei oder vier Israelis behilflich war, welche sich mit der Bitte um Hilfe und Information an sie wandten. Auch den Israelis wurde Hilfe zuteil, die ihre Autos und andere Habe zurücklassen mussten oder ihr ganzes Benzin bei Ueberschreiten der Grenze verbraucht hatten. Auch mit Geld half man ihnen aus. Kein Israeli ist den Nachrichten zufolge verhaftet worden. Zur Zeit der Invasion befanden sich schätzungsweise 20 bis 30 Israelis in der CSR. VIII Congreso de la Federación de Comunidades Israelitas Argentinas (Vaad Hakefailot) Con la participación de los siguientes HUESPEDES DE HONOR S. E. el Señor Ministro de Cultos de Israel, Dt. ZERAJ WARHAFTIG; S. E. el Señor Embajador de Israel. Dr. MOSHE ALON; Gran Rabino y Presidente de la Federación de Comunidades Israelitas de Rumania, Dr. MOSES ROSEN; Rector de la Universidad Hebrea de Jerusalén, Profesor NATAN ROTENSHTRAICH; Representante de la Agencia Judía en Londres. Dr. SH. LEVENBERG Jueves, 12 de setiembre: SOLEMNE APERTURA DEL CONGRESO 11.30 hs. Homenaje al General San Martín en la plaza que lleva su nombre. 20.00 hs. (en el Teatro de la Sociedad Hebraica Ar gen tina, calle Sarmiento 2333). Himno Nacional Argentino y Hatikva. Coro Hazamir y Orquesta de cámara. Apertura: Dr. Tobías Kramensaain. presidente de la Federación de Comunidades. Salutaciones: Doctor Zeraj Warhaftig, Ministro de Culto de Israel; Dr. Isaac Goldenberg. Presidente de D A.I.A.; Dr. Moisés Goldman, Presidente del Congreso Judio Mundial; Autoridades nacionales; Dr. Moses Rosen, Gran Rabino y Presidente de la Federación de Comunidades Israelitas de Rumania. Viernes, 13 de setiembre: 10.00 hs. Visita a instituciones judías: Hospital Israelita, Bet-Am Medinat Israel. 15.00 hs. Visita a escuelas judías centrales; Scholem Aleijem, Bialik Central. 19.00 hs. Kabalat ©habat en el Templo de la calle Paso 423, Hablarán: Rabino Mordejai Herbst y los Grandes Rabinos Dr. D. Italiana y Dr. M- Rosén. 21.00 hs. Cena sabática en el Centro de Industriales Panaderos, calle Sarmiento 2523. Palabras alusivas: Gran Rabino Dr. David Kahana. Dr. Zeroj Warhatig, Ministro de Cultos de Israel. Gran Rabino Dr. Moses Rosén. ‘‘Zemirot” — cantante litúrgico. Sábado, 14 de setiembre: 9.30 hs. “Tefilat-Ohabat’’ en la Sinagoga Ashkenazi, calle J. E. Uriburu 948. Hablarán: Gran Rabino Dr. D. Kahana y el señor Ministro de Cultos de Israel, Dr. Warhaftig. PRIMERA SESION 18.30 hs. (en la sede de A.M.I.a., Pasteur 633, primer piso). “Tres años de actividad del Vaad Hakehilot”. Informe del Secretario General, Sr .Kirsch Triwaks. Informe del Tesorero, Sr. Zalman Orensztein. SEGUNDA SESION 21.30 hs. (en la sede de A.M.I.A-, Pasteur 633). “Educación y Cultura”. Introducción; Ingeniero Jaime Raichenberg. Relator: Sr. Jaime Finkelstein, Director del Depto. de Educación y Cultura en la Diáspora, de la A'gencia Judia. Correlatores; Sres. Jaime Barylko, Meir Berelson y Abraham Mitelberg. Debate. Domingo. 15 de setiembre: TERCERA SESION 8.30 hs. (en el Teatro de la Sociedad Hebraica Argentina, Sarmiento 2233). “Israel y la Diáspora”. Relator: Sr. Embajador de Israel D. Moshe Alón, Dr. Sh. Levenberg. Correlatores: Ing. N. Radzichowki y Sr. Mark Turkow. Debate. CUARTA SESION 16.00 hs. (en el Teatro de s. H. A., calle Sarmiento N* 2233). “Problemas religiosos en el mundo judio en nuestro ishuv”. Introducción: Ing. Jaime Feldman. Relatores: Dr. Zeraj Warhaftig, Rabino Dr. Kahana y Rabino Dr. a. Angel. Correlator: Representante de la Comunidad de Rosario. Debate. QUINTA SESION 18.00 hs. (en el Teatro de S. H. A., calle Sarmiento N® 2233). “Juventud y Nuevas Generaciones”. Introducción: Doctor David Roizin. Relatores: Señores Nelson Pilosof, Jacobe Kovadlof. Correlator: Dr. León Gorban. representante de la Comunidad de Tucumán y Sr. Alberto Senderey. Debate. SEXTA SESION 21.00 hs. (en la sede de A.M.I.A., Pasteur 033). “El ishuv judeo-argentino”. Introducción: Dr. Tobías Kamenszain. Relatores: Sr. Gregorio Fainguersch. Ing. O. Glasserman y Cont. Abraham Fisch, de Córdoba Debate. Lunes, 16 de setiembre: 9.00 hs. Visita a las escuelas T- Herzl y N. Gesang al nuevo edificio del Seminario en la calle Ayacucho y a Beit-Sharet (Casa del Estudiante). 13.00 hs. Almuerzo para los delegados del interior en Beit-Sharet. Av. Córdoba 2524. 15.00 hs. (en la sede de A.M.I.A., Pasteur 633). Sesiones de las comisiones. Estructura comunitaria y resoluciones. Juventud y Nuevas Generaciones. Problemas Religiosos. Educación y Cultura. SEPTIMA SESION 18.00 hs. (en la sede de A.M.I.A., Pasteur 633). Lectura de las resoluciones y clausura. 19.00 hs. Recepción para delegados y visitantes en la Embajada de Israel, Arroyo 910. ACTOS DE CLAUSURA DEL CONGRESO 11.00 hs. (en el Teatro de s. H. A., Sarmiento 2233). Homenaje con motivo del 50? aniversario de la Universidad Hebrea de Jerusalem. Orador: Prof. Natán Roten9htraich. Programa artístico a cargo de alumnos de la Mlctrashá. Martes, 17 de setiembre: 9.00 hs. Visita a las escuelas hebrea« Wolfsohn v Tarbut. 12.30 hs. Visita al Club Náutico Hacoaj. Paseo en lancha por el Delta. *3--r