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Jüdische Wochenschau · 1968-07-12 · 2276 (12.7.1968) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2276 (12.7.1968)
Date
1968-07-12
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viernes, 12 de Juli« de 196« SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N? 227# Ereignisse der j4us einer anderen Welt Woche Die allgemeine Oeffentlichkeit ist durch die nunmehr schon täglichen Nachrichten über die Beobachtungen eigenartiger Himmelsboten erregt, die als fliegende Teller oder Lichtkörper und sonstige Strahlen auftreten. Solche Meldungen wurden in den letzten Jahren sporadisch veröffentlicht. Man hat ihnen keine grössere Bedeutung beigemessen und meist als die Einbildung derer abgetan. die sie beobachtet hatten, und damit ins Reich der Phantasie verwiesen. Nach den neuesten Versionen soll es sich jedoch keineswegs um Hallizunationen, also Sinnestäuschungen, handeln, sondern um Realitäten, die aus irgendwelchen Gründen von verschiedenen Regierungen absichtlich geheim gehalten oder unerwähnt gelassen werden. Nach einigen Meldungen sollen die Sendboten aus anderen Himmelskörpern sogar den Kontakt mit den Erdenkindern aufgenommen und sie von einem Punk* der Erde zu einem anderen mit ungeheuerer Geschwindigkeit in ihren eigenartigen Fahrzeugen transportiert haben. In einem Fall statteten sie sogar im Haus eines einsamen Siedlers einen Besuch ab. Einvernehmen zwischen den Russen und Nordamerikanern als den Versuch, eine gemeinsame Front des Menschen gegen eine Invasion von Lebewesen aus anderen Weltteilen zu bilden. Man wird mit grossem Interesse warten, was die Forschungen und Untersuchungen über diese Himmelsphänomene ergeben. — Dass eine mögliche Panik ausbricht, ist nicht ausgeschlossen. Es gilt also, mit Ruhe den weiteren Dingen und Entwicklungen entgegenzutreten und inzwischen sich seinen eigenen Aufga ben und Arbeiten zu wid men. Ein Vortrag Niemand dürfte das Recht haben, diese Meldungen als leere Sensationsnachrichten abzutun. Manche kombinieren wieder das plötzliche Dass Interesse für eilnen Vortrag über eine Israel- Reise auch heute noch nach so vielen ähnlichen Veranstaltungen vorhanden ist, konnte man in der letzten IVoche in Bet Israel beobachten, wo auf einer ge meinsamen Veranstaltung mit der THG deren Vorsitzender, Dr. Hardi Swar. senskv, über seine jüngste Reise und seine Teilnahme am 27. Zionistenkongress berichtete. Ohne auf Einzelheiten an dieser Stelle einzugehen, se5 kurz vermerkt, dass der Referent das bewundernswerte Tempo des Wiederaufbaus und des weiteren Aufbaus des Landes besonders hevorhob. Trotz der durch die herrschenden politischen und militärischen Verhält- C A TECA S. A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 . 1017/18 y 1264 SÜAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma nisse bedingten Verteidigungsbereitschaft des klei nen Landes und seiner relativ geringen Bevölkerung nehmen die Werke des friedlichen Aufbaus den ers'en und einen sichtbaren Platz in der Weiterentwicklung Israels ein. Neue Siedlungen, auch in den erst nach dem Sechstagekrieg zu Israel gekommenen Gebie ten. neue Strassen, neue Industrien und neue St:dte wurden neben dem Ausbau der bestehenden Kolonien errichtet. Auch wer des öfteren und in kürzeren Abständen nach Israel kommt, ist von dem Fortschritt überrascht und lernt immer wieder Landschaften, Siedlungen und Einrichtungen kennen, die bis dahin .unentdeckt“ gewesen sind. Bei seinem jetzigen Besuch war der Berichterstatter erstmaig in der ORT-Schule bei Natanya. die mit ihren Einrich tungen und Installationen nicht nur die Voraussetzungen für die erstklassige Ausbildung und Berufsvorbereitung der heranwachsenden Jugend bietet, sondern zugleich mit ihrem Internat dieser Jugend, die nicht nur aus Israel, sondern auch aus anderen Ländern dorthin kommt, den Weg zu einer normalen und klassifizierten Einordnung ins Leben des Landes ermöglicht. Auffallend ist nicht nur. dass es dort Jugendliche auch aus Argentinien gibt die sich glücklich und mit Israel verwachsen fühlen sondern auch in dem benachbarten Kibbuz Bachan, in dem junge Menschen aus verschiedenen südamerikanischen Ländern, vor allem aus Argentinien, Chile und Uruguay, ein neues, glückliches Leben führen. Der Redner berichtete auch über einen Besuch den er bei Herrn Rabbiner Dr. Natan Blum in Natanja gemacht ha*, dem früheren Rabbiner der Gemeinde Culto Israelifa de Belgrano der in Natanja als Lehrer wirkt. Hier ist es einem Manne, der in der Galut eine gehobene Position bekleidete, in kurzer Zeit gelungen, sich in das Leben Israels einzuordnnen. der von ci endos  económicas ESTUDIO contadoras públicos nationalst consultores ds'empresms SANTA FE 2224, I? T. E.: 80-0149 ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES ANONIMAS "u roi>(sr4 DAIA zum 9 de Julio Die Territorialkonvention der DAIA hat auf ihrer Tagung in Mar del Plata anlässlich des argentin1schen Unabhängigkei stages eine Erklärung abgegeben. in der sie die Regierung und das Volk Argentiniens begrüsst und ihren Glauben an das glorreich: Schicksal des Landes bekundet, das dem Traum seiner Vorfahren getreu die Menschenwürde und die unsterblichen Ideale der Demokratie hochhält. Die Versammlung begriisste den Staat Israel und sein Volk, das von seiner historischen Stadt Jerusalem aus die Kraft finden wird, einen gerechten und dauerhaften Frieden für das Wohl aller Völker im Mittleren Osten zu finden. Sie wiederholt ihre Empörung über den Antisemitismus in Po.en und die widerspruchsvolle Politik der sowjetischen Regierung, die den Frieden proklamiert und gleichzeitig Israels Angreifer ermuntert, die an dem Rüstungswettlauf irr Mittelosten teilnimmt und den jüdischen Bürgern ihres Landes die Rechte versagt, die andere Minoritäten in ihrem Land gemessen. Die DMA bringt ferner ihrer Besorgnis über das Wiederaufleben des Nazismus in Westdeutschland zum Ausdruck, der eine neue Gefahr für die Menschheit bedeutet, wenn er nicht von der Regierung und der Reaktion der demokratischen Völker ausgerottet wird. Abschliessend lenkt sie die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung in Argentinien auf die beunruhigende Zunahme antisemitischer Literatur und Aggressionen in unserem Land, die behördlicherseits verurteilt werden müsste, damit das Ansehen Argentiniens keinen Schaden erleide. hin seine wertvollen Kräfte der gemeinsamen Sache überall dort zur Verfügung stellt, wo es erforderlich ist. Josef Caro-Schule sich, seiner sympathischen Frau und seinem Kinde sagen kann: Wir sind glücklich. Dass es in Israel auch Menschen gibt, die sich nicht einordnen konnten, ist eigentlich nichts besonderes. Denn das Leben ist hart und von dem Leben in anderen Ländern der Diaspora sehr unterschiedlich. Es dürfte keine Uebertreibung sein dennoch hier von Ausnahmeerscheinungen zu sprechen. Deswegen ist es eir. erfreuliches Erlebnis, in Israel immer wieder glücklichen Menschen zu begegnen. denen das Land Selbst- Sicherheit, Vertrauen in die Zukunf. und Freude am Le ben im eigenen Land ge schenkt hat. — Der Abend wurde durch den neuen Präsidenten der Gemeinde Bet Israel. Herrn Robert Frank, mit Worten der Begrüssung und der Information eingeleitet. — Neuer Vorstand in Bet Israel Die Generalversammlung die von der Gemeinde Bet Israel statutengemäss durchgeführt wurde, brachte mit den Neuwahlen auch neue Menschen in den Vorstand Trotz aller Befürchtungen dass kein Nachwuchs vorhanden sei, war es gelungen, in Roberto Frank einen Menschen der zweiten Generation in ein so bedeutsames Amt einzuführen, wie es der Präsident einer Gemeinde ist. Gewiss ist Robert Frank kein Fremder in der Gemeindearbeit, denn er hatte schon dem ersten Vorstand dieser Gemeinde angehört, sich aber dann mehrere Jahre aus der ak tiven Arbeit zurückgezogen. — Auch Vizepräsident Enrique Goldschmidt steht erstmalig auf einem so verant wortungsvollen Posten der Gemeindearbeit, auf den ihn die Sympathien aller und ihr Vertrauen auf seine persönlichen Eigenschaften berufen haben. Sekretär ist weiterhin Werner Rosenberg, nun schon ein Veteran der jüdischen Arbeit in unserem Kreis und ein Mann, der sich viele Jahre I. SCHREIBER bietet Ihnen sein mfodernes Stimmungsorchester su allen Ihren Festlich keiten an. Geht auch in die Provinz MEDRANO 852. VI. ß T. E. 86.5036 hindurch durch seine immer neuen Ideen, seine Arbeitskraft und seine unbedingte Zuverlässigkeit bewährt hat. Auch den übrigen Vorstandsmitgliedern, die hier nicht im einzelnen genannt und gewürdigt werden können, wird nicht nur von Bet Israel, sondern von der ganzen Gemeinschaft unseres Kreises Vertrauen entgegengebracht. — Ein Wort der Anerkennung und der Freundschaft sei dem scheidenden Präsidenten, Herrn Curt Wilk, ge widmet, der durch seine Arbeit, sein Wirken als Prediger und als Vorkämpfer der Kulturarbeit in einer für diese Gemeinde schwierigen Stunde zum Präsidenten berufen worden war und sich hervorragend bewährt hat. Ihm gebührt Anerkennung und Dank aller, die an jüdischem Gemeindeleben interessiert sind. Es bleibt zu erwarten, dass Curt Wilk auch weiter Die Jose Caro-Schu e hatte zu einer Feierstunde anlässlich des Nueve de Julio eingeladen, auf der neben reich applaudierten Vorführungen der Kinder zur Ehrung der Fiesta patria die Uebernanme der Schulleitung für die hebräische Ausbildung durch den Rabbiner Alfredo Goldschmidt erfolgte. Das offizielle (argentinische) Schuiprogramm bleibt in den bewährten Händen der bisherigen Direktorin. Der neue Direktor wurde im Namen des Schulvorstandes von Herrn Jacobi in einer sehr angenehmen Form mit klaren und programmatischen Worten über Aufgabe und Wesen dieser jüdischen (hebräischen) Vollschule vorgestellt, der auch über den Ausbildungsweg des. reuen Direktors informierte, der in den USA eine ebenso umfangreiche wie gründliche Ausbildung erhalten und eine praktische, erfolgreiche Tätigkeit als Jugenderzieher hinter sich hat. Goldschmidt hat den Titel eines Rabbiners erhalten, wenn er auch sein Rabbinat noch nicht ausübt. Abschliessend sprach dann der neue Direktor über Probleme der modernen Schule, über pädagogische Fragen und sein Sofortprogramm. Ohne Zweifel wird der junge, ebenso dynamische wie energische Schulleiter mit Nachdruck versuchen, aus seinem Wissen und seinen Erfahrungen praktischen Nutzen für die Schule zu ziehen, deren Führung im anvertraut wurde. Rabbiner Alfredo Goldschmidt, Sohn des langjäh. rigen Präsidenten Hermann Goldschmidt, der sich wegen seiner für die ganze Kollektivität segenreichen Tätigkeit in unseren Kreisen grossen Beliebtheit erfreut, ist aus der Gemeinde Achdut Jisroel hervorgegangen. Wir freuen uns über diesen Erfolg eines jungen (Fortsetzung der Ereignisse auf Seite 5) RITA und ARTUR WINTER geben ihren Freunden und Bekannten die BAR MITZWA ihres Sohnes OSCAR ERNESTO bekannt, die s.G w. am 20- Juli um 9 Uhr in der Synagoge der Nueva Comunidad Israelita de Bernal, Av. La Plata y Rep. del Libano in Quilmes stattfinden wird. Empfang von 16.30 bis 19 Uhr in der Synagoge. .Yapeyú 196, Bernal Füt die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anlaesslich meines 80. Geburtstages danke ich auf diesem Wege herzlichst OSCAR SCHWARZ Buenos Aires, Juramento 3255, B LUACH — (KALENDER) Freitag, den 12. Juli 16. Tamus Sonnabend, den 13. Juli 17. Tamus Schabbat BALAK Haftara: Micha, Kap. 5 Sonntag, den 14. Juli 18. Tamus Fasttag (Erinnerung an die Zerstörung der ersten Mauern Jerusalems 586 v.d.g.Z ) Montag, den 15. Juli 19. Tamus Dienstag, den 16. Juli 20. Tamus Mittwoch, den 17. Juli 21. Tamus Donnerstag, den 18. Juli 22. Tamus Freitag, den 19. Juli 23. Tamus Sonnabend, den 20. Juli 24. Tamus Schabbat PINCHAS Haftara: Jeremias, Kap. 1 Sbnntag, den 21. Juli 25. Tamus Montag, den 22. Juli 26. Tamus Dienstag den 23. Juli 27. Tamus Mittwoch, den 24. Juli 28. Tamus Donnerstag, den 25. Juli 29. Tamus . - De> »JerU2en ü»> ®ebfP Zio>listisC *fei „ZVC Pf t der j«d11 Echc % in ls >ber n et W* dem D,nm Au?d feg6DnSse Zahl d*rten durch u pe Per'önlinh ¡hs.** febraS’H; oftii'eto£ se öem Kong> Y>raCitnÖ Tage Schon tage dasStmssenb ]fD Touristen tenbummlern die vor allem und seiner m bung anzu,[' Auch ohne d * war der Toui diesem dahl gross. Hotelz nicht mehr z wohl die zahlr unter ihnen teuersten K« wieder befreit! Stadt diesmal gung standen. . Hotel »terconi dem aus man sten Bück auf c allem auf die mauer und di1 schee hat. war v Titanischen To beiegt. Männer und in der jüdischer Namen haben, schienen, um ai teilzunehmen. A Stande der Eri 27. Zionistenkon (Fortsetzung dei der Woche vo Menschen, der sem Gemeind« durch seine Ei »en Fleiss, seir seine Kenntnis so verantwort] berufen wur« gtackwiinschen und die Gern wie den junger seinem Erfolg ten, dass er ii nen Kreis hin um bemühen sseren Germ argentinischer zu dienen und lisierung vor programmatis Nng über Sei einzutreten. Bankett der

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