Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2265 (26.4.1968)
- Date
- 1968-04-26
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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8 — Viernes» 26 de Abril de 1968 AS« XXIX. N* sm SEMANA ISRAELITA Chasit sucht ein Ideal von Rabb. E. 1. LOEWENSTEIN, Santiago de Chile Die folgenden Ausführungen des Herrn Rabb Löwenstein, ständigen Mitarbeiter« der Jüdischen Wochenschau über ein Lager der Chasit stellen nur einen Auszug aus einem Bericht dar, den wir zugeschickt erhielten, und zu dessen Kürzung wir uns aus technischen Gründen entschliessen mussten. — (d. Red.) I. Immer wieder konnte, wer in den letzten Jahren in der Jugendarbeit gestanden hat, die Klage hören, dass weite Kreise unserer Jugend abseits des Judentums und ohne ein Ideal leben. Viele Jugendliche suchen ein Leben der Bequemlichkeit und kennen keine Verpflichtungen gegenüber der jüdischen Gemeinschaft. Im 10. Seminar der Chasit Noar Drom Americait, das zusammen mit der Centra vom 14.—27. Februar in Piriapolis, Uruguay, durchgei’iihrt wurde, fanden sich 48 Jungen und Mädels (14 aus Montevideo, 8 aus Buenos Aires, 18 aus Brasilien, 2 au>3 Perú und 6 aus Chile), die gemeinsam ein Ideal suchten. Mit vollem Recht gab Meir bar Levi, der Scheliach der Agrupación Juvenil der Nueva Congregación Israelita in Montevideo, seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich auf diesem Kontinent, in diesem Seminar junge Menschen vereinigt haben, die in unserer Zeit noch ein Ideal suchen. II. Zunächst wollen wir vom äusseren Rahmen des Seminars sprechen. Es wurde von Meir bar Lewi, Danny Cohn und dem Schreiber dieser Zeilen geleitet, denen für organisatorische Fragen Nelson Verbsky, Montevideo, und Ronny Israel, Rio de Janeiro, zur Seite standen. Das Tagesprogramm begann um 7 Uhr und schloss nach einem Tag intensiver Arbeit um 11 Uhr abends. Nur der Sei.abbat brachte eine Unterbrechung. Bei jeder Gelegenheit wurde gesungen oder neue israelische Tänze und Lieder gelernt. Im Zentrum der geistigen Arbeit standen folgende Themen: Rabbiner Loewenstein sprach in einer Vortragsreihe .Jerusalem als geistiges Zentrum des jüdischen Volkes“. Dabei wurden folgende Themen berührt: Die Geschichte Jerusalems; das Jahr 70 und seine Folgen für die jüdische Geschichte und die Auseinandersetzung mit dem Christentum; Israel und Gola; Die Welt Jehuda Halevis; Jerusalem, und dii messianische Idee. Ein Schabbat wurde den 10 Geboten gewidmet und am zweiten über den Wert der Tradition diskutiert. Die Morgenarbeit begann mit 'einer Tefilla (Gebet) und Erklärungen zum Gebetbuch. Der Schabbat wurde im traditionellen Sinne mit Gottesdienst und Freizeit gelebt. Es war ein erhebendes Gefühl, eine Jugend, der im allgemeinen die Begeisterung für religiöse Werte abgesprochen wird, in ernster Weise um dieses Judentum ringen zu sehen. Meir bar Levi sprach über die politischen Parteien Israels, den Kibbuz und lehrfe Lieder. Danny Cohn informierte über die Jugendbewegung, Ideologie der Chasit, Bedeutung der Schnat Scherut und die Geographie des Landes. Ruth Neuländer, Montevideo, berichtete über den Verschmelzungsprozess in Israel, die Geschichte der Chasit und brachte der Jugend Volkstänze bei. nuel Tennenbaum, Montevideo, zeigte die Wurzeln des Nationalsozialismus und Faschismus auf und die tragischen Folgen des Antisemitismus für das jüdische Volk. Andere Fragen und Probleme wurden von weiteren Referenten behandelt. III. Dieses reichhaltige Programm zeigt deutlich den Weg der Chasit auf. Als wir 1959 die Chasit in Piriapolis gründeten, wurde ein zweigleisiges Erziehungsziel formuliert: Kehila und Alija. Im Laufe der Jahre hat sich für viele der Mitglieder eine deutliche Akzentverschiebung vollzogen. Einige Gruppen der Chasit sehen ihren Weg in die Zukunft in der Alija. Die Gemeinde erfüllt eine lebensnotwendige Funktion in der Aufrechterhaltung jüdischen Lebens in der Diaspora. Sie ist der Träger der religiösen, kulturellen, sozialen und nationalen Werte. Wenn auch das Erziehungsprogramm sich im wesentlichen gleich geblieben ist, erhoffen viele eine Verwirklichung ihres Ideals durch die Alija. Das Erziehunsziel bleibt der integrale Jude, der sein Leben in Israel und in der Diaspora im Geiste der jüdischen Geschichte gestaltet. Sehr aufschlussreich war auch eine lebendige Diskussion, die von Meir bar Levi geleitet wurde und die Frage behandelte: Kann ein Jude Atheist sein? Sie wurde im wesentlichen verneint. Im Zentrum vieler Unterhaltungen stand Schnat Scherut, das Arbeitsjahr in Israel. Jeder jüdische Jugendliche soll nach Möglichkeit ein Jahr seines Lebens in Israel verbringen, um aus eigener Erfahrung das Land und seine Menschen, den Kibbuz und die Stadt kennen zu lernen. Dann wird er seine eigene Lebensent Scheidung treffen können. Das ist auch eine der Möglichkeiten, um die Einheit zwischen dem Land und der Diaspora zu sichern. IV. Meir bar Levi eröffnete. eine der Diskussionen mit den Worten; „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen dass Fühlen, Denken und' Tun eine Einheit sind.“ In diesem Dreiklang stand das 10. Seminar der Chasit. Wir hoffen, dass auch dieses 10. Seminar seine Bedeutung für die Fortentwicklung der Chasit und unserer jüdischen Jugend haben wird. Noch einmal grüssen wir aus der Ferne alle Chawerim und Chawerot der Chasit Noar Drom Americait, und danken ihnen dafür, dass wir in die Zukunft des lateinamerikanische!» Judentums vertrauen dürfen. ■ 1S8ÍJQIB El Ejecutivo de 1« IragJr ORGANIZACION SIONISTA ■ 1 FEMENINA ARGENTINA tiene el agrado de invitar a sus socias y activistas al recibo, que en celebración del IOM HAATZMAUT llevará a' cabo el día 2 de Mayo de 15 a 17 hs. La Sra. Lilia Roberti recitará poesías de autores argentinos e israelíes. Se servirá un vino de honor. Larrea 1225 20 ANIVERSARIO DEL ESTADO DE ISRAEL ZUM 20. JAHRESTAG ISRAELS BEGRUESSEN WIR REGIERUNG UND VOLK ISRAELS MIT DEM WUNSCHE FUER FRIEDEN UND WOHLERGEHEN Universitätsprofessor Ma- Jom Haazmaut ks Direktorium des Keren Kayemet Leyisrael . in Argentinien, entbietet am 20. Jahrestag der Unabhaengigkeit des Staates Israel der Regierung und dem Volk Israels seine aufrichtigen Wünsche für Frieden und Wohlergehen und erinnert alle luden in Argentinien: VERGESST NICHT, dass: DIE SAMMLUNGEN DEM KEREN KAYEMET GEH OE REN! DIE BLAUE BUECHSE IST EIN SYMBOL DER EIN¬ HEIT ZWISCHEN DEM JUEDISCHEN VOLK UND DEM STAAT ISRAEL. DAS SCHOENSTE GESCHENK IST DIE EINTRAGUNG IM GOL¬ DENEN BUCH. IM SEFER BAR MITZWA, IM BUCH DES KINDES, oder EINEN WALD. EI¬ NEN HAIN ODER EINEN GARTEN ZU PFLAN¬ ZEN, die den Namen eines JUBILARS oder eines verschiedenen Naechsten verewigen. SCHLIESSEN SIE SICH AN durch die Spende von Bäumen im „BOSQUE ARGENT1NA", DIES IST IHRE PFLICHT ALS GUTER ARGEN¬ TINISCHER BUERGER UND ALS JUDE. SALUDAMOS A ERETZ ISRAEL ÄCIBA J.K.G, BET ISRAEL entbietet zum 20. Jahrestag des Y0M HAATZMA’UT dem Volke Israel in Zion und in der Zerstreuung, unseren nationalen und religioesen Institutionen in Argentinien seinen Gruss ZUM 20. JAHRESTAG ISRAELS BEGRUESSEN WIR REGIERUNG UND VOLK ISRAELS Beth Hamidrasch Zum 20. Jahrestage der Medinat Israel begrüssen wir die Regierung und wünschen einen baldigen Frieden für Israel Comité Centroeuropeo des Keren Kajemet Lejisrae! 5708 - 5.IJAR - 5728 Unser Gruss dem Jischuw ISRAELS Unsere Solidarilael mit dem jüdischen Volk ★ Unser Ruf an die ZWEITE GENERATION zur Teilnahme an unserer Arbeit ★ Unser Ziel FRIEDEN für ISRAEL 'A THEODOR HERZL GESELLSCHAFT zum 20. Jahrestag der Gründung der MEDINAT ISRAEL EN SU 200 ANIVERSARIO HUEVA COMUNIDAD ISRAELITA Forum Sionista Bar Kochba VORSTAND und MITGLIEDER erklären am 20. JOM HAAZMAUT, DEM UNABHAENGIGKEITSTAG ISRAELS ihre Solidarität und Verbundenheit mit dem Volk und der Regierung Israels American Joint Distribution Committee für Laieinamerika schliesst sich der Feier der Unabhängigkeit des Staates Israel an und wünscht dem Staat Israel ein Jahr des Friedens und Aufbaus und den Juden in der Welt alles Gute. Jahrtausende alte Barule verknuepfen uns mit dem Staate Israel. Aus dieser Verbundenheit erwaechst uns eine Verpflichtung, die wir zu er fuellen trachten. Asociación Filantrópica Israelita