Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2265 (26.4.1968)
- Date
- 1968-04-26
- Page
- [Seite 9] (sequence 9)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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SEMANA ISRAELITA Afío XXIX. — N9 2165 — 9 fischet* ju «n- ^■Nocheigendhalr au* der ^al gru- ^UndCh!!rneal'e Noar ¿“awerot der "HetTíL Amer¡- ,ss wir ¡n ,. hn°n da- ,lateinafneîîLnUkunft Ums vert?k nische» Vertrauen des der Israel ““Wis seine len und Wohlen in Ärgenä- ¡ammlungen iOEREN! DIE 801 DER Hfl. »CHEN VOLK 'SCHOENS WG IM GC MITZWA, ] V WAID, J fZUPFLA i 1RS oder e 'ewigen, die Spendi IGENTINA" ER ARGEN UDE. ISRAEL m MBM Kochba üklären am , DEM ISRAELS ¡it ait dem raéis Mion merika jngigkeit des j Staat Israel iS und den lute. erknMP* retel* Aus echt uns wir®1 i Israelii Viernes, 26 de Abril de 1968 Blick in die Welt l von HAROLD SCHWARCZ WENN DIE DISKUSSION über den Konfcrenzort zwischen Washington und Hanoi wochenlang dauert, kann man einen Vorgeschmack über die Schwierigkeiten bekommen, mit denen man auf der Konferenz rechnen muss, wenn diese zustande kommt. — INZWISCHEN melden die Amerikaner Erfolge in Vietnam. — GUERILLA-KRIEGER sollen in Venezuela neue Angriffe durchgeführt haben. — ERNSTE STREIKS beunruhigen Chile, Uruguay und Brasilien. — DIE SUCHE nach den Mördern von Dr. Martin Luther King, die auch nach Wochen zu keinem konkreten Ergebnis geführt hat, löste in der Welt Erstaunen und Verbitterung aus. — DIE KP POLENS schloss zwei Nuklear-Wissenschaftler aus. — IN SIERRA LEONE (Westafrika) wurde die Militärregierung des selbst durch eine Revolution zur Macht gelangten Obersten Andrew Juxon Smith gestürzt. — IN RUSSLAND wurde ein neuer Feldzug ..gegen die noch lebenden Reste der Religion“ eingeleitet. — PRAESIDENT JOHNSON erklärte seinem Kollegen, dem Südkoreaner Park Chung Hee, dass Friedensbemühungen kein Zeichen der Schwäche seien. — WAEHREND DER UN-Vermittler Gunnar Jarring die Araber und Israelis an einen Tisch bringen will, hetzen die Russen weiter. — GEORGE POMPIDOU, de Gaulles Ministerpräsident, drohte der Opposition, er werde das Parlament auflösen. IN POLEN wurde ein jüdischer Arzt, der bei den Kommunisten offensichtlich eine grosse Rolle gespielt hat, bedroht. — IN DER SOWJETUNION bestätigte der Oberste Gerichtshof die gegen vier Schriftsteller verhängten Strafen. ZWEI RUSSISCHE Satelliten wurden auf automatischem Wege im Weltraum zusammengekoppelt. — DIE KIRCHE wird in der CSR ihre Rechte wiedererjhalten. — NIGERIA hat seine Beziehungen zu Tansania (Ostafrika) abgebrochen. — ROTCHINA brachte ein russisches Schiff auf .. — DIE SEPARATISTEN.Regierung in Biafra will die ausländischen Gesellschaften enteignen. — Asociación Israelita de los Sobrevivientes de la Persecución Nazi La Asociación Israelita de los Sobrevivientes de la Persecución Nazi —como complemento del Acto Central de la DAIA y la Colectividad, llevado a cabo en íntima colaboración con nuesra Asociación— realizará una gran concentración el DOMIHGO 28 DE ABRIL DE 1968, a las 10 horas en el Cine Teatro MITRE, Corrientes 5424 EN CONMEMORACION DEL 25? ANIVERSARIO DEL LEVANTAMIENTO DEL GHETTO DE VARSOVIA Harán uso de la palabra: EJ Presidente de nuestra Asociación, Sr. jose MosKovrns El Director para América Latina del Congreso Judío Mundial, Sr. MARC TURKOW Presentaráse por primera vez en el país, por cortesía de la Embajada de Israel una película documental sobre el LEVANTAMIENTO DEL GHETTO DE VARSOVIA Ruégase Puntual Asistencia —— Entrada Libre New York. — J. Anthony Lukas analysierte in der .New York Times“ die antisemitische Welle in Polen. Er schreibt, „die von jüdischen Organisationen, Exilpolen usw. erhaltenen Informationen liessen vermuten dass viele polnische Juden in einer Atmosphäre der Furcht leben. Ferner vermute aus verschiedenen Quellen, dass Gomulka die Lage nicht mehr kontrollieren könne und gewisse Kreise innerhalb und ausserhalb der Partei entschlossen seien, die antijüdischen Attakken zu verstärken. NEUE ANGRIFFE New York. — Die jüdischen Organisationen Amerikas und im besonderen das American Jewish Committee wurden von der staatlich kontrollierten polnischen Presse angegriffen, weil sie angeblich bei den Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto Gelegenheit nahmen, Polen vorsätzlich zu verleumden. In einem Kabel, das Stacislaw Glabinski von der offiziellen polnischen Presseagentur PAP aus New York an seine Zeitung sandte, heisst es, „die politische Bedeutung dieser Veranstaltungen erhellt aus einem vom American Jewish Committee herausgebenen Communiqué, in dem nicht mit Worten gespart wird, um Polen zu verunglimpfen“. Diese Nachricht wurde in allen polnischen Zeitungen verötfentlicht. In einer Erklärung des American Jewish Committee wird darauf verwiesen, dass das Committee „niemals gezwungen war, zur Verteidigung der jüdischen Rechte und der Rechte aller Völker Verleumdungen zu verbreiten und dies auch dann nicht tut, wenn es Regierungen Beifall zollt, welche die Menschenrechte achten“. KEINE OFFIZIELLE FEIER Washington, — Der 25. Jahrestag des jüdischen Aufstands im Warschauer Ghetto wurde von der polnischen Regierung nicht zur Kenntnis genommen, obwohl die USA-Botschafter für die jüdischen Märtyrer eine Blumen - Spende niederlegen liess, wie hier bekannt wurde. Ausser den Vertretern der USA-Botschaft. -die die jüdischen Toten ehrten, waren noch andere 30 Delegationen und zahlreiche Privatpersonen anwesend, die vor dem Denkmal für die Ghettokämpfer Blumen niederlegten. GEDENKFEIER IN TEL AVIV Tel Aviv. — Israel Galili. Israels Informations - Mini ster, sprach auf einer Veranstaltung am 25. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto und führte aus, dass „der Geist und die Abfassung der Erklärungen des polnischen Vizeministers für Erziehung wie eine süsse Musik in den Ohren der Nazis klingen. Diese Deklarationen erregen tiefen Abscheu bei jedem zivilisierten Menschen und besonders bei denen, die die Geschehnisse von vor 25 Jahren und zuvor nicht vergessen, welche zur Zerstörung Polens geführt haben.“ Galili richtete seine Worte an Tausende von Menschen, die sich auf dem Platz vor dem telaviver Rathaus versammelt hatten. Der Redner griff den pol nischen Antisemitismus heftig an und erklärte: „Unser Volk wird von dem Regime als Prügelknabe benutzt. Die Antisemiten scheuen vor nichts zurück, sie führen .Säuberungen* durch und säen Terror. Dies erinnert uns an das angebliche Aerztekomplott in Moskau, und w5r können die antisemitischen Ausbrüche in Russland nicht von der sowjetischen Politik im Mittelosten trennen, die das Recht auf Selbstverteidigung abspricht. Es ist dir Politik der anderen, die den Frieden efährdet. Die Solidarität der ganzen Judenheit und die zionistische Bewegung, eine Bewegung zur Befreiung unseres Volkes, brauchen nicht die Erlaubnis der polnischen Regierung, um zu existieren. Die Einigkeit unseres Volkes, die Reisen Sie mit uns zur Feier des „Tages von Jerusalem“ am 16. Juni Abflug mit K.LM. am 9. Juni (Gfiflsam Agencia de Via/es Tucumán 978 p. 4 — T. E. 35-2567 6676/2779 RADIO LEON REICHE AUSWAHL israelischer und jüdischer Schaiiplatfen LAVALLE 2760 Tel. 87 8474 Fábrica Ropa de Cuero Gamuzado Cabra y Napa Sacos 7/8 - Trajes K, JUNIN 322 Zim erspilz T. E. 46-8762 auf der Unterstützung durch die luden in aller Welt ruht ist eine wundervolle menschliche Erscheinung und stärker als die Macht der Führer Polens. Der jüdische Stolz und der Zionismus brachten den AuLtand im Ghetto von Warschau hervor, und ich versichere abschliessend, dass die antijüdischen Kundgebungen die jüdische Einheit stärken und das jüdische Volk um den jüdischen Staat sammeln werden. Der Tag ist nicht fern, an dem die Anstifter der Hetze ihre Schuld und ihre Falschheit eingestehen müssen. Die antijüdische Kampagne, die sie entfesselt haben, wird sich zu einer Quelle des Zorns und der moralischen Kraft für Israel verwandeln.“ Ministerpräsident Eshkol wohnte der Veranstaltung bei, um der Solidarität mit den polnischen Juden Ausdruck zu verleihen, doch er ergriff nicht das W?ort. Zu New York. — Der Amerikanische Jüdische Kongress eröffnete die Feiern zu seinem 50jährigen Jubiläum mit einem Bankett. Zu diesem Ereignis entsandten Präsident Johnson, Expräsident Truman und andere Persönlichkeiten Botschaften, in denen sie den Kongress zu seinen Errungenschaften auf dem Gebiet der Menschenrechte und seinen Verdiensten um die jüdische Gemeinschaft beglückwünschten. Ehrengäste bei dieser Veranstaltung waren Max Doft, einer der Mitgründer der Organisation im Jahre 1918 zusammen mit Rabbi Stephen Wise. Louis D. Brandeis und Nathan Strauss. (ITA) Jen anderen Rednern gehörte Rabbi Jedida Frenkel Antek Zukierman und andere Führer des Ghettoaufstandes waren erschienen. ARCOS 2319 en la JUEVES, 2 DE MAYO a las 21 horas ORADORES: Rabino Harf (en alemán) Dr. Pablo Bercovich (en castellano) Película, JERUSALEM REUNIDA Actuación de la Agrupación Juvenil En el intervalo Bufet Consumisión $ 150.— -KEHILLA- SALUDO DE LA COMUNIDAD DE BUENOS AIRES Y LA FEDERACION DE COMUNI¬ DADES CON MOTIVO DEL 20? UNI VER SA- RIO DEL ESTADO DE ISRAEL ~ Con alegría y entusiasma jubilosos festejamos este ano el 20” aniversario del Estado de Israel. Lo celebramos en circunstancias extraordinarias para Israel, con la reunificación de Jerusalem y las fronteras ampliadas en virtud de la gran victoria de las armas israelíes en la Guerra de los Seis Días. La ampliación de las fronteras del Estado de Israel acentúan, al mismo tiempo, la necesidad de aumentar la aliá de los países libres y pobiar los nuevos territorios. La victoria obtenida no trajo aún. lamentablemente, la paz que anhelamos; ello nos obliga a fortalecer más a Israel y asegurar su existencia, ubicando estas metas en el centro de nuestra preocupación, de nuestras esperanzas y actividades. Los últimos 20 años, que constituyeron una batalla permanente por su subsistencia, revolucionaron nuestra vida, cambiaron radicalmente el pensamiento y las obligaciones de las comunidades judías en todo el mundo. El Estado de Israel acercó a las ramas dispersas de su pueblo y las unificó alrededor de nuestro sueño hecho realidad. Nuestra atención a la Mediná y sus necesidades deben cimentar aún más la unidad y la solidaridad de todo el pueblo judío y deben llegar a su máxima expresión en la concreción del sueño de volver a ¡3ion. Paralelamente al crecimiento de la Mediná se engrandeció el judaismo mundial. Vivimos hoy con la frente alta, como judíos orgullosos, dispuestos a ayudar al joven Estado de Israel en las próximas etapas de su desarrollo. En nombre de la Comunidad de Buenos Aires y de la Federación de Comunidades, enviamos nuestro saludo y nuestra adhesión fervientes al pueblo y al gobierno de Israel, con nuestro más sincero deseo de que después de 20 años de lucha permanente, comience un período de paz definitiva con los pueblos vecinos, y de bienestar y felicidad para todo el pueblo judío. HIRSCH TRIWAKS Dr. T. KAMENSZAIN Secretario General Presidente