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Jüdische Wochenschau · 1968-04-19 · 2264 (19.4.1968) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2264 (19.4.1968)
Date
1968-04-19
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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Vierne«, 19 de Abril de 196« SEMANA ISRAELITA AB* X3KKX. -i. m 2W Ereignisse der Woche Vom Weizmann-Institut Vom 14. bis 20 Mai 196« veird in Rio de Janeiro die 1. Lateinamerikanische Konferenz des Wissenschaftlichen Weizmann - Institut«' stattfinden, an welcher der Präsident dieser Hochschule in Rechowot. Meyer W. Weisgal, Generaid irektor Prof. Arnos Schalit, der Leiter der Abteilung für Angewandte Mathematik Prof. Chaim L. Pekeris, General A mos Chor er ausser zahlreichen Delegierten der regionalen Comités in Lateinameri ka teilnehmen werden. Unter den hervorragenden Repräsentanten der Welt der Wissenschaften wird auch der argentinische Nobelpreisträger Prof. Bernardo A. Houssay anwesend sein pnd über ..Forschung und Entwicklung in Lateinamerika“ im Rahmen eine*s wissenschaftlichen Seminars ar. der Bundesuniversität vor. Brasilien dissertieren. Eine zahlreiche Delegation aus Argentinien, an deren Spitze der Präsident de*- hiesigen Gesellschaft der Freunde des Weizmann-Inst'.tuts, Escribano Abraham Maler, steht, wird am 12 Mai mit einem Flugzeug der Aerolíneas Argentinas nach Brasilien reisen. Der Eröffnung der Konferenz werden der Präsiden« der Republik Brasilien. Mar;scal Arthur da Costa e Silva, der brasilianische Aussenminister, Magalhaes Finto, hohe Staatsbeamte, Wissenschaftler, Diplomaten und Akademiker dieses Landes beiwohnen. Auf der Schlussitzung der Konferenz soll ein Ausschuss gewählt werden, welcher für die Verstärkung des wissenschaftlich - kulturellen Austauschs zwischen Lateinamerika und Israel wirken wird. Nach Beendigung der Tagung in Brasilien wird die israelische Delegation Argentinien besuchen und hier an einer Reihe von Sonderveranstaltungen teilnehmen. Israel-Mannschaft bei Atlanta Die israelische Fussballmannechaft klassifizierte sich durch einen 5:2-Sieg i ber die norwegische Auswahlelf. Das Spiel fand vor einigen Wochen in Jerusalem statt. Durch diesen Sieg erkämpfte sich die israelische Mannschaft das Recht, an dem Fusßballtournier teilzunehmen, das im Rahmen der Olympischen Spiele ausgetragen w ird, die in diesem Jahr in Mexiko stattfinden. Der Klub Macabi, Buenos Aires, hat die notwendiger. Verhandlungen geführt, um die israelische Elf nach Argentinien einzuladen, die auf dem Umwege nach Mexiko hier ein Spiel auf dem Platz des bekannten Fussballklubs Atlanta außtragen wird. Das Interesse, das der bevorstehende Besuch der israelischen Fuss'baller in allen Kreisen hervorgerufen hat, ist besonders gross, da auch der israelische Torschützenkönig Victor Naftali vom Hapoel Haifa mit von der Partie sein wird. — Seder-Feiern ALFREDO STERN MALERARBEITEN FÄCHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76"9088 C ATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma Die Einrichtung der Ge meinschafts - Sederabende, die nun schon seit vielen Jahren in Buenos Aires abgehalten werden, hat sich in diesem Jahr besonders bewahrt. Denn der Kreis der Besucher war auffallend gross, was auf eine Stärkung des Gemeinschaftsbewusstseins schliessen lässt. Die Anteilnahme von Jugendlichen und Kindern „belebte“ die Sederfeiern, bei denen durch die Mitwirkung der Jugendlichen und vor allem von Kindern die Bedeutung der jüdischen Erziehung und sogar eine gew'isse Hebraisierung festgestellt werden konnte. Wie in jedem Jahr nahm auch der Sederabend im Elternheim einen sehr würdigen und angenehmen Verlauf, wobei die Mitwirkung verschiedener „älterer“ Herren ebenso wie die Beteiligung aller Anwesenden ab •bemerkenswert erwähnt seien. — „Problemática del judaismo actual“ H. H. — Zu diesem Thema sprachen ver wenigen Tagen ESTUDIO CfOftciCS económicas contador** públicos nacional** consultores de'empresmk 1 PASTEUR 254 . J‘ y 5" pisos TEI, 46-7168.1372 ( ffUENOJ *í*E} ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES ANONIMAS a '(AS Di tí Tzivia Lubetkin üpH eine Frau, die schon zu Lebzeiten eine historische Persönlichkeit geworden ist: sie l:at an führender Stelle der. Aufstand im Warschauer Ghetto organisiert und mitgeleitet. nachdem sie bereits vorher den Widerstand im Ghetto anführte, um der Ausrottungspolitik der Nazi- Faßchisten entgegenzuwirken. Heute lebt sie in einem Kibbuz in Israel. Ihr Bericht „Die Letzten auf der Mauei“ hat grosse Verbreitung gefunden. — Frau Lubetkin spricht auf der grossen Kundgebung am kommender Donnerstag im Lunapark. ,m überfüllten Hauptsaal des Gemeindehauses von „Lamroth Hakol“ vier Rabbiner — Hanns Harf, Paul Hirsch, León Klenitzki und Marshall Meyer — und wiesen in ihren Darlegungen auf Erscheinungen im zeitgenössischen Leben hin, die alß Pro bleme gekennzeichnet werden können, versuchten die Gründe darzulegen, die zu solchen Erscheinungen führen, und bemühten sich endlich, Wege aufzuweisen, die manchem Uebelstand Abhilfe bringen könnten. Ohne in ideologische Aus* einandersetzungen einzutreten, die sich aus den verschiedenen religiösen Gesichtspunkten als konservative und liberale Rabbiner zwanglos ergeben hätten, wurden als Problemkomplexe in weitgehender Uebereinstimmung genannt: die Abkehr unserer Generation von den Forderungen der Religion, vom Ausüben des Brauchtums, vom Besuch der Gotteßdienste und von der Werteskala der jüdischen Ethik, die Gefährdung des Bestandes der jüdischen Substanz durch Ueberhandiiehmen der Mischehen, der mangelnde Wille zur Identifizierung mit dem jüdischen Volk und der jüdischen Religion und das Fehlen einer befriedigenden Antwort auf die Frage „Was ist ein Jude?“ — eine Antwort, die in undißkutierbarer Gültigkeit weder von Israel noch von der Diaspora gegeben wird. Um die Ursachen solcher Erscheinungen darzulegen, mussten die Recner in Soziologie und Psychologie unserer Zeit und des jüdischen Menschen eintreten, in die Geschichtswissenschaft und die Wissenschaft unseres Jahrhunderts überhaupt, in die Darlegung der besonderen Struktur des südamerikanischen Kontinents und des argentinißchen ,Jischuw‘ und der Strömungen aktueller Philosophie, die ihren Einfluss auf unser Denken und Handeln nicht verfehlen. Wie immer bei solcher Versuchen der Darstellung einer Situation, war die klärende Analyse und die forschende Frage nach der Ursache der leiehtere Teil für die Redner — der Hilfe und der Heilung bieten sich nur Mittel an, die weit weniger präziße sind: Wille zur Bes* serung, Mut zum Lernen und offenes Bekennen des Irrtums, Glaube und Zuversicht, Selbsterkenntnis und die daraus resultierende Pflicht zur Aenderung. Die Zuhörer folgten mit spürbarem Interesse den Ausführungen der Redner und ließsen durch ihre Fragen, Zweifel und Zustimmungen, geordnet durch die kluge Leitung von Herrn Kurt May als Hausherr, erkennen, dass, aufnahmebereite Menschen sich zu einem echten Gespräch zusammengefunden hatten. Vieles konnte nur andeutungsweise gesagt werden und manche Antwort auf eine drängende und aktuelle Frage wurde nur in knapper Form gegegen, wo eine außfi hrliche Darstellung vonnöten gewesen wäre. — Es ist wünschenswert, diesen einmal begonnenen Dialog fortzusetzen und auch der Jugend die Möglichkeit zu ge- Enrcpaer besucht* Israel Tel Aviv. — Einundfünfzig Prozent aller Besucher Isra^ eis kommen aus Europa. 49 Prozent sind in anderen Erdteilen zu Hause. Touristen bleiben im Durchschnitt 12 Tage in Ißrael und geben in dieser Zeit je 275 Dollar aus. 38 Prozent der Touristen sind Juden. 50 Prozent bekennen sich zu verschiedenen christlichen Religionen, der Rest gehört anderen Gemeinschaften an oder lehnte es ab, die Frage nach der Religion zu beantworten ben, sich am Gespräch zu beteiligen, das zur Vertiefung des jüdischen Wißsens und des jüdischen Bewusstsein« dienen soll. — Brutschni fiammrrepielr In tend a ni: REINHOLD K. OLSZEWSKI TEATRO MUNICIPAL GENERAL SAN MARTIN (Sala Martin Coronado) — Corrientes 1530 SPIELZEIT 1968 ■ 7.. 9., 10. und 12. MAI DAS GftOSSE WELTTHEATER von HUGO von HOFMANNSTHAL nach “El gran teatro del mundo” von Calderön de la Barca. — Bearbeitung und Inszenierung Professor Werner Kraut. 28. 30. und 31. MAI, 2. JUNI DIE MITSCHULDIGEN Lustspiel vou JOHANN W. von GOETHE DIE GROSSE WUT DES PHILIPP HOTZ von MAX FRISCH Inszenierung: Prof. Werner Kraut 18., 20., 21. und 23. JUNI MIRAND0LINA von CARLO GOLDONI Inszenierung: Intendant Karl Vibach 10., 11., 12. und 14. JULI BOYFRIEND Musical von SANDY WILSON Inszenierung: Intendant Karl Vibach ■ 30. Juli, 1., 2. und 4. AUGUST Das 5. Stück wird noch bekanntgegeben Inszenierung: Reinhold K. Olszewski. Die Vorstellungen finden Dienstags (Premiere) um 21 Uhr, Donnerstags und Freitags um 19 Uhr, und Sonntags um 15 Uhr 30 statt. Auf Grund des Feiertags am 9. Juli wird die Premiere 4. Stückes auf Mittwoch, den 10. Juli, verlegt. ABONNEMENTS, und EINZELKARTENPREISE: Abonnement für die ersten vier Vorstellungen. Platea 3-8 Reihe Di., Do. u. Fr. $ 3 000 — Sonntag 2 000 — Platea 1-2, 9-13 Reihe „ 2.200 — 1 500 - Platea 15-20 Reihe „ 1 800 — 1 200 — Platea 21-22 Reihe „ 1 200 — 800 — Einzelkarteii : Platea 3-8 Reihe „ 950 — 650 — Platea 1-2, 9-13 Reihe „ 750 — 500 — Platea 15-20 Reihe „ 600 — 400 — Platea 21-22 Reihe „ 400 — 250 — Studenten und Schüler mit Ausweis $ 300.— Erneuerung des vorjährigen Abonnements vom 22. bis 23. April, und freier Abonnementsverkauf vom 24. bis 29. April im Theater von 11—14 und 16—19 Uhr. LUACH—(KALENDE B) Freitag, den 19. April 21. Nissan 7. Tag Pessach Sonnabend, den 20. April 22. Nissan 8. Tag Pessach — Seelenfeier Sonntag, den 21. April 23. Nissan Montag, den 22. April 24. Nissan Dienstag, den 23. April 25. Nissan Mittwoch, den 24. April 26. Nissan 1. Tag Omer Donnerstag, den 25. April 27. Nisßan Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto Freitag, den 26. April 28 Nissan Sonnabend, den 27. April 29. Nissan Schabbat „SCH’MINI“ Haftara: 1. Buch Samuel, Kap. 11 Sonntag, den 28. April 30. April Montag, den 29. April 1. Ijar Dienstag, den 30. April 2. Ijar Mittwoch, den 1. Mai 3. Ijar Donnerstag, den 2. Mai 4. Ijar Freitag, den 3. Mai 5. Ijar JOM HAAZMAU’I 20. Unabhängigkeitstag der Medinat Israel II Warum V «I* ftörst fragt 1 Ruhe . den der vor der fe‘,f S.a. durch die sCblacht spir] dem 1 Sitzung grabe stieg lärmenden Ruhes&Oe lea Sa dem etwas seiner juweisen Dieses Grab Sa Jute allgemein K Sam»'' » hegt auf einer ggS Metern mräv jtsafem. D'ese te mit dem bibh -■frs £? .Ta starb Und *anzJSrhie, sammen und hielt Totenklage, und - den ihn in seinem Fama.“ , Diese Notiz über Tod auf die in i »eh einmal »<>’ rückgegriffen wird. dass der Begra auch Schauplatz s< bens war. Dass jer seinem Hause wird, kommt auch „„d ist literarisch cbäologisch bezeu] Stelle des Grabes ist gewiss in alte genau so bekannt wie unser heutig Samwil. das eine über dem Grabe zeigt, früher eine kirebe und im 13 Jahrhundert auch f agoge. Unser heutiges K wii müsste also de le Schauplatz von langer Wirksamkf sen sein. Wohl dui lehrend und richl ganze Land, keh immer wieder ii Wohnort Rama zu: auch sein Gebürte Die Gestalt Sam dieser Ort sind so »lsammengewachs Mit Recht beme Auerbach in seine 6chen Werk: „y Gelobtes Land“ (] w": -Die Roll und seine Bezieh Königtum geseh erfassen, ist ai] Feh schwierig, gentlich gesehiel richte über ihn i Aber ebenso wen der grossen Bed sw Gestalt in d möglich, sie für Katt zu halten.“ Samuel ist — — die überragei der hebräteche iBm sind die dr d«s Führertums gefasst.- Priest( und Prophet. \ verkörpert aiie 'd “haften und Fu “teer eharismat ^"chkeit. Hin a*s er noch, w £ Simson’ ein teh a-iräer v reib an jst. ■Einzigartig ah *o!e SamUeis; fa»CSe' David** matte? ¿St .f ehe Funur ubt äf-ar.' und Pi,,“ Sohne ^chiidertas als “heint J »erc taktlos / baher

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