Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2255 (9.2.1968)
- Date
- 1968-02-09
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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yífrof», 9 4e Febrert ie 19M SEMANA istmitt Añ» XXIX. — N» 2ffiS — S Die Schiffahrt im Suezkanal Die Frage der im Suezkanal blockierte« Schiffe hat die Oeffentiichkett in den letzte« Woche« mehrmals beschäftigt. Die Aegypter kündigte« (einseitig i an, a«. dass die Schiffe flott gemacht werden sollten. damit der Verkehr durch den Kanal wieder aufgenommen werden kan«. Israel liess sofort wisse«, dass es mit einer einseitigen Regelung keineswegs einverstanden sein werde, denn keine Schiffsbeweguog im Kanal konnte «ach dem Sechstagekrieg ohne die israelische Zustimmung erfolgen. Da Israel nicht ruhig zusah. wie die Aegypter, ohne auf Israel zu achten, mit ihren Bergungs- und sonstigen Arbeiten - beginnen wollten, kündigte« die Aegypter nunmehr an, dass die Schiffe liegen bleibe« werden, bis eine internationale Gesamtregelung der Nahost-Frage erfolgt sein wird. Es dürfte das erste Mal in der Geschichte sein, dass die freie Durchfahrt durch den Suezkanal von Israel abhängt. Diese Tatsache allein ist wert, dass man sie festhält. Die törichte und von blindem Hass diktierte Politik Nassers hat ihn de facto ent- C4J« WUlAt * 9i KIM*»« CwWrtmA Tl¥A 9€ CHE9ÍTQ IT94 DESBE 1*3? MERECE Sti CONFIANZA CASA CtNWM. AMPfASA* Nw ACEWCtA #° 1 CAStLW MW ti» »>’ AGeno* n* i COWNBflíS 1 es« PASEEOS Horario te tí ■ t* Ks v anota alenoemas 8e 10 a 12 38 hs iRVCtt^cíA«. e* (4*4*44« <•* e< Apgist** #e í.4*44A*Aé» fanancip is franco««» freí OiMtc* C^dai CAPI TAI «EALîZAÛO ACTUAL 1 310 088 von B. B. SAMUEL machtet. Auch wen« man davon absehen wollte, dass Aegypten heute kein freies und unabhängiges Land mehr ist. sondern i« seinen Entscheidungen weitgehend von den Machthabern des Kreml abhängt, hat sich Nasser durch seiue sinnlose Angriffspolitik gegen Israel aller Möglichkeiten einer verständigen und für ihn ehrenvollen Lösung des Konfliktes selbst beraubt. Aegypten. das immer den Anspruch auf die Hegemonie in der arabischen Welt erhoben hat. das mächtige Aegypten, vor dem sich London und Paris, Washington und Moskau gleichzeitig verbeugten, um die Gunst eines Nassers zu erhaschen damit er gestatten solle, dass die reichsten und mächtigsten Staaten der Erde ihm Waffen und Materialien liefern und Kredite gewähren, so viele er nur wolle. dieses selbe Aegypten ist nun in seinen Dispositionen über sein eigenes Territorium nicht mehr frei, sondern muss sich das Diktat seines Handelns von Israel vorschreiben lassen... Aber nicht genug damit Um seine Ohnmacht nicht eingestehen zu müssen, benutzt man in Kairo den Vorwand, aus eigenem Entschluss mit einer Räumung der Kanalzone bis zur endgültigen Regelung der Nahostkrise warten zu wollen. Was soll diese Wendung besagen? Es kann doch nur angenommen werden, dass damit die Entscheidung den Aegyptern aus der Hand genommen werden solle, womit sie im vornehinein ihr Einverständnis aussprechen Die Aegypter waschen sich die Hände in Unschuld, schieben die Verantwortung dafür, dass der Kanal nicht befahren werden kann, einseitig Israel zu, und hoffen die anderen Mächte, die an der Kanalschiffahrt interessiert sind, werden nunmehr mit Israel in Verhandlungen eintreten oder Israel unter Druck setzen, dass es keine Schwierigkeiten bei weitere« Räumungsarbeiten in der Kanalzone machen werde oder solle. — Dabei sind für alle Streitfragen in den wenigen internationalen Abkommen, ALFREDO STERN MALERARBEITEN FACHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76"9088 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl au handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. 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Und dabei hatten die Israelis mehr ägyptische Generäle und hohe Offiziere zurückzugeben. als die Aegypter überhaupt Gefangene gemacht hatten Ohne die Kräfte und Möglichkeiten Israels zu überschätzen, was sicherlich auch falsch wäre, besteht auch keine Veranlassung, unter den sich wiederholenden Drohungen der Araber oder ihrer Hintermänner zusammenzuschrecken. Israel war (politisch) immerhin stark genug, das Kampfgeschrei eines de Gaulle abzuwenden und vor der Oeffentlichkeit seiue eigene Position zu stützen und die de Gaulles zu schwächen. Das sind. Tatsachen, an denen niemand vorbeizusehen braucht. De Gauiles ,,Schlag gegen Israel“ war ein unvorgesehener Fausthieb ins Leere, wobei wir nicht verkennen, dass selbst der daneben gegangenen Schlag geschadet hat. auch wenn heute de Gaulle selbst. sich ernsthaft darum bemüht, die Richtung seines Husarenrittes ein wenig abzuändern . Inzwischen bemüht sich der Delegierte des UN-Generalsekretärs U Thant, Gunnar Jarring. offensichtlich ehrlich darum, eine Lösung der Krise zu suchen, die sich nunmehr schon über Jahrzehnte hinschleppt. Das ist eine schwierige Aufgabe, zu der man dem unentwegten Jarring nur Erfolg wünschen kann. Der neue UN-Unterhändler hat sich dessen erinnert, dass es Verträge zwischen Israel und seinen vier Nachbarn Aegypten, Transjordanien Libanon und Syrien gäbe und dass seinerzeit gemischte WaffenstiUstandskommissionen eingesetzt worden waren, «m auftretende Differenzen zu regeln Nun sind die alten Waffenstillstände durch die verschiedenen arabischen Kriege längst überholt. Aber der Organismus dieser Kommissionen dürfte sich leicht wieder in Gang setzen und damit für friedliche Zwecke nutzbar machen lassen. SOLARIS Der Anzug für wanne Tage, wie Sie sich ihn wünschen. Innen, und aussen meisterhaft ge. arbeitet. Q« Anzug guten Stils. Masskleidtutg - Fertigkleidnng Carl ton Maipü 9*2 _ 31-7*45 (wenn es funktioniert) , Jedenfalls haben die erj sten Fühlungnahme« Jarrings die Bereitschaft dreier Nachbarn Israels zu Besprej chungen in diesem Rahmen | ergebe«: Aegypten, Transjordanien und Libanon sind verhandlungsbereit. Ueber Syrien fehlt jede Ituormatio«. Nun muss man wissen, dass mit dem Libanon im Grunde Differenzen tatsächlicher Art nicht bestehen, dass dieses an sich Israel geger über friedliche Land nur dann feindselig wird, wenn es darum geht. Reden auf den Tribünen der UN zu halten oder als Fahnenträger der arabischen Sache aufzutreten. Im Grunde genommen aber will Libanon Friede« mit Israel, von dem ihm ganz im Gegensatz zu anderen seiner Nachbarländer, z. B. im Gegensatz zu Syrien, keine Gefahr droht Aegypten hat seine Zustimmung zu solchen Sitzungen der gemischten Waffenstillstands - Kommission gegeben, nachdem es sich zehn Jahre hindurch geweigert hatte. Nachdem die Frage der Säuberungsarbeiten im Kanal in ein neues Stadium getreten ist. weiss mau nicht recht, ob die Aegypter ihre ursprüngliche Zusage aufrecht erhalten oder einen neuen Vorwand suchen werden, diese« Besprechungen fernzubleiben. Derartige Fühlungnahmen LA SEMANA ISRAELITA SbMAMARIO INOtPENO' ENTE Bs Aires - PUEYRHEDON 2190, 1* izq - 83-2619 1«. Schwai 572* 9. Februar 196« Synagage geschaendet Kopenhagen. — Die Synagoge in der Krystaigade im Zentrum Kopenhagens ist geschändet worden. Mit weisser Farbe hatten Unbekannte Gebäude und Gitter mit Hakenkreuzen und antisemitischen Schlagworten bemalt. (AWZ) Nach 900 ThorareLUa Jerusalem. — Die jüdische Gemeinde io Rum’’ließ hat weitere 900 Thora-Rollen nach Israel gesandt Die Zeremouie der Entgegennahme der Thora-Rollen erfolgte im Beisein des rumänischen Oberrabbiners Dr Mosche Rosen in Jerusalem in den gemeinsamen UN- Kommissionen können nützlich sein. Israel ist an solchen Unterhaltungen nur interessiert. wenn sie zu einer Friedeusverhandlung führen würden. Denn Israel will nicht neue Zwischenlösungen suchen, sondern den wirklichen Frieden mit seinen Nachbar« hersteilen, der eine normale und ruhige Entwicklung Israels wie des ganzen Gebietes ermöglichen wird. — Spaniens jüdische Gemeinden Genf. — Dem Jüdische« Gemeinderat in Spanien sind nunmehr sieben Gemeinden angeschlossen. Vor einem Jahr gab es nur in Madrid, Barcelona, Ceuta und Mililla ein Gemeinde- Juden in Malaga. Sevdla und Teneriffa kleine doch sehr aktive Gemeinden geleben. Inzwischen haben die bildet. (OJIj MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Ot-se.höfir mit der grössten Auswall1 SARMIENTO 1147 T F 15 TO?.;'. CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke riu. virat« Zanlungserie-otite.''.ngeo Eigene W'-r)rstaten Zuvorkommende racü- .«ännische B’dienui.e ff Fiambres Finos “FRIG UINCIA MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA Estudio Jurídico Internacional #DDD**D»DDD****—* ••••••••••••••••••••••••••••••—mt Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN BUER0STUN0EN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch (Ith bitte nicht vor 14 Uhr zu erscheinenJ oder nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGERT1N0S T SU0AMERICAN0S ERBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTUN¬ GEN - MSET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T, E.: 80 - 6930 PUEYRREDOM 2190 es* Av, LAS HER AS