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Jüdische Wochenschau · 1967-10-20 · 2240 (20.10.1967) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2240 (20.10.1967)
Date
1967-10-20
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 2« de Octubre de 1967 SEMANA ISRAELITA Año XXVIII. — N" 224« — l Bourguiba für Rücktritt Nassers Paris. — Der Präsident Tunesiens, Chabib Bourkuiba, forderte in einem Interview mit dem „Figaro“ den ägyptischen Präsidenten Nasser öffentlich zum Rücktritt auf. Er unterstrich, daes es „stets für die, die einen Krieg geführt haben, schwer war, Frieden zu schliessen“. Der Rücktritt Nassers. so fügte er hinzu, würde der Sache des Friedens dienlich sein und eine Lösung de« Mittelostkonflikts erleichtern. Bourguiba äusserte: „Wenn wir vorwärts blicken wollen, so müssen wir zu einem Kompromiss gelangen, damit Israel sich in die Grenzen zurückzieht, die es akzeptiert hatte. Aber dazu brauchen wir andere Männer.“ Auf die Frage über eine Zusammenarbeit zwischen den Arabern und dem jüdischen Staat erwiderte Bourguiba: „Sobald der Krieg aufhört, wäre ei ne Zusammenarbeit möglich. Wir müssen zugeben, dass auch die Juden Menschen wie andere sind. Wenr die Israelis, was mir unmöglich scheint, nicht für den Frieden und für die Zusammenarbeit mit den Arabern sein sollten, so wären sie immer in einer besse ren Lage, Krieg zu führen.“ Abschliessend sagte Bourguiba: „Ich kann bis heute nicht verstehen, warum Nasser den Golf von Akaba gesperrt hat. Wenn er dies nicht getan hätte, so hätte er vielleicht als Sieger aus dieser Affäre hervorgehen können.“ (ITA) Erinnerung an Dr. Bleichrode Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnacnrichten von Seite 6) und Herr Dr. Günter Ballin einige Worte zu uns sprechen. Karten sind bei den Da men der Kommission und an der Kasse zu erhalten. Wir bitten um pünktliches Erscheinen. Ä. C. I. B. A. ARAOZ 2854 Tel : 71-9059 - 72 2725 Das HAUSCHANOH RAB- BOLernen wird am Dienstag, den 24. Oktober um 20 Uhr 30 in unserem Heim in ähnlicher Weise wie im vergangenen Jahr durchgeführt werden. Nach einem Kiddusch in der Sukkah beginnen wir mit einem Ausschnitt des traditionellen Lernens in Hebräisch, mit deutschen Uebersetzungen und Erklärungen seitens unseres Präsidenten. Anschliessend finden sich die Besucher des Lernens zu einer gemütlichen Kaffeetafel zusammen, und es wird hierbei ein interessantes künstlerisches Programm zu Gehör gebracht werden. Am Mittwoch, den 25, 10. um 19 Uhr Sehemini-Atseret Gottesdienst mit Seelenfeier. Chor und Predigt. KULTURKOMMISSION Lilia nette in der ACIBA Nach ihrem erfolgreichen Auftreten im berühmten Wiener Kabarett „Simpl“ und vor ihrer vierten Israel- und Nordamerikareise, tritt Li lianette wieder in der Aciba auf. Ihre diesjährige Kleinkunst-Revue unter dem Titel „HERRLICHE ZEITEN bringt ein vollkommen neues Programm. Am Flügel begleitet wieder Herr Manfrede Gynt. Die Vorstellun gen beginnen am Sonnabend den 28. Oktober, und werden am Sonntag, den 29. 10. nachmittags sowie Dienstag, den 31. 10. und Sonnabend den 4. November wiederholt Der Vorverkauf hat bereits begonnen und wird jeden Nachmittag für Mitglieder und Gäßte im Sekretariat, Araoz 2854, T.E. 71-9059. fortgesetzt. BANFIELDKOMMISSION: Nachdem die Hochwasser- Flüchtlinge unseren Plat? wieder verlassen haben, steht derselbe ab Sonnabend, den 21. Oktober, unseren Mitgliedern wieder zur Verfügung. OLIVOSKOMMISSION: Die Olivoskommission teilt mit, das« — bedingt durch das Hochwasser und den an haltenden Regen — die offizielle Eröffnung des Platzes mit anschliessendem Cock tail auf den 12. November verschoben worden ist Bei dieser Gelegenheit wird der Vorstand anwesend sein und unser Präsident, Herr Manfredo Anspach, zu den Besuchern sprechen. JUGENDDEPARTAMENT: Ferienkolonie: Dieses Jahr werden wir wiederum eine Ferienkolonie veranstalten. Dieselbe wird während Dezember und Januar täglich von Montag bis Freitag durchgeführt werden und zwar für Jungen und Mädchen zwischen 5 und 13 Jahren. Wie immer machen die Kinder Gymnastik, Sport, Gelänge und vieles andere mehr unter der Leitung von expertem Personal. Die Kinder verbringen die Tage in freier Luft, bekommen ein Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee und haben ausserdem Omnibusdienst. — Bitte melden Sie daher Ihre Kinder an. Ferienlager: Wir werden wieder nach Bariloche fahren und zwar in 2 Turnussen, einer für diejenigen im Alter von 12 bi« 15 Jahren und von 16 bis 19 Jahren. Da wir nur über eine gewisse Anzahl Plätze verfügen, bitten wir alle Jugendlichen. die daran inter essiert sind, sich mit Mario Tannenbaum in Verbindung zu setzen WETTBEWERB: Am 29. Oktober findet ir. Banfield die Eröffnungszeremonie der 5. Justa statt. — Haltet Euch diesen Tag frei. C. W.: — Vor 100 Jahren, am Simchat Thora-Feste, wurde Abraham Jizchak Bleichrode, ein Nachkomme des berühmten Rabbi Akiba Eger, zu Berlin geboren. Nachdem er ein humanistisches Gymnasium seiner Geburtsstadt besucht hatte, bezog er die Universität und hörte gleichzeitig am ortho doxen Rabbinerseminar zu Berlin; er widmete sich besor ders dem Studium der Orientalistik. Philosophie und Literatur - Geschichte. Noch während seiner Studienzeit wurde Bleichrode zum Prediger einer Berline'- Vereinssynagoge im Südosten der damaligen Reichshauptstadt berufen und blieo zwanzig Jahre in diesem Amt. Er richtete an diese- Synagoge Jugendgottesdienste ein, an denen die Schüler selbst die Funktionen des Votbetens und Thoralesens ausübten, -was damals eine Neuerung war. Er leitete ferner die VII. Religionssehule, die später von der Hauptgemeinde übernommen wurde. Im Jahre 1916 wurde Dr. Bleichrode zum Gemeinderabbiner gewählt, und es wurde ihm die soeben er richtete grosse konservative Gemeindes.vnagoge am Kottbusser Ufer als Wirkungsstätte übergeben; bis zum Jahre 1932 war er hier se gensreich tätig. Dann ging er nach Erez Israel, wo er 1954 im Alter von 87 Jahren starb. Dieser Rabbiner hat «ich auch vielfach literarisch be tätigt. Gemeinsam mit Dr Joseph Wohlgemuth, an dessen 100. Geburtstag vor wenigen Wochen an dieser Stel!e erinnert wurde, übersetz te er die fünf Bücher Mose, gab den Siddur Sefath Emeth in neuem Druck und mit vorzüglichen Beigaben heraus und übersetzte auch das Gebetbuch in« Deutsche. Ferner übertrug er Erzäh lungen und Aufsätze aus dem Hebräischen und Eng lischen, die im „Jeschurun“ veröffentlicht wurden. Die Mitarbeit Bleichrodes war auf vielen Gebieten in Anspruch genommen worden. So gehörte er der apologetischen und pädagogischen Kommission der Rabbiner , Verbände und des „Preuesischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden“ an, zählte zu den Mitgliedern der Redaktionskommission der Torczynerschen Bibelübersetzung leitete jahre ang mit den beiden andeir-n orthodoxen Gemeinderabbinern Petuchowsky und Loewenthal die K£A£n KAyfimfT tetSKJtEC Corrientes COMITE 2294 — VI. CENTROEUROPEO Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 LAS FUTURAS ACTIVIDADES DEL KKL EXPLICA DAS AL EJECUTIVO SIONISTA El Ejecutivo Sionista se reunió recientemente para tratar sobre los nuevos objetivos que ha de cumplir el Keren Kayemet en esta nueva era .del estado de Israel. JEl Sr. Jaacov Tsur, presidente del directorio -de' KKL, rindió un detallado re porte sobre la« funciones adelantadas por el KKL de.,- de que suscribió el acuerdo con el gobierno de Israel en el año 1960. En el lapso transcurrido, -el KKL ha habilitado un promedio de 2.500 hectáreas de tierra por año. la mayor parte de ellas en regiones fronterizas, abriendo así la« posibilidades p*- ra el establecimiento de po Mosaik Jerusalem. — In der Nähe von Jericho wurde im Kel ler eines Hauses der Mosaik-Fussboden einer Syn agoge aus dem 5. oder 6 Jahrhundert w’iederentdeck* nachdem seit dem ersten Fund vor 30 Jahren nichts mehr über den v'erbleib gehört wurde. Da« Mo-aik wurde in tadellosem Zustand aufgefunden und stellt einen Leuchter und die hebräischen Worte „Schaiom al Israel“ dar. Am Donnerstag, den 12 lieb und unerwartet Herr Oktober, verstarb plötz El S Y K Es trauern um ihn SCHIFF seine Brüder und Schwester in den Vereinigten Staaten und Israel sowie seine Freunde in Buenos Aires fünd^eif ®eer<^un6 *n Tablada hat bereits stattge- Aus unserer Arbeit: BESTE BLAUE BUECH SEN IM SEPTEMBER: Rodolfo Ebel, Wolf Fligler, Alfredo y Monica Goldschläger, Enrique Heinemann, Dr. Carlos Hendel. Ana Jacobson, Emilio Klipstein, Walter Lebach, Günther Lewinsky, Leon Meller. Ernesto Neumann, Martin Pfennig, Siegbert Ramsfeider, Irma Schlesinger, Sallv Schuster Dr. Hugo Strauss, Colegio “Tarbut”, United Restitución Office, Fredy Weil, Máximo Wertheim. Wir danken allen unsere« Freunden. — o — Pflanzt Bäume bei jeder Gelegenheit aus Solidarität mit Israel im „Bosque Independencia Argentina" Blunvenahloesung ■jo Form von Glückwunsch- sowie Trauer . Telegrammen und Baumdiplomen oei jeder Gelegenheit bitten wir unter folgenden Telefon-Nummern aufzuceben: 73-9026 Sra. Wernstein 70-4696 Sra Blumenthai 11—13 Uhr 64-2965 Sra. Lubascher 54 3201 Frl. WertoUmer J 48-5683 Sekretariat 48 3695 ’ „ blados agrícolas en la Ga lilea Central, Korazim, Gilboa, Ir ron y en la región dP Yatir, así como también en vastas extensiones del Valle de Aravá. El total de la tie ra rehabilitada por el KKL suma 47.000 hectáreas, de las cuales una parte ha «ido aprovechada para la plantación de 85 millones de árboles y otra para la construcción de 2.000 kms de caminos fronterizos. El Sr. Tsur señaló que los enormes desafío« que aguardan al KKL en esta nueva era demandan la multiplicación de los recursos que esta institución ha de invertir en proyectos desarrolladas ahora en cordinación con el Centro de Planeación del estado de Israel. Eeto requiere que los ingresos del KKL sean considerablemente aumentados, especialmente en el exterior, concluyó el Sr Tsur. Probleme der Einwanderung Jerusalem. — Wenn die israelische Regierung die Einwanderung nach den Plänen der westlichen Juden handhaben würde, so erklärte B. Z. Schragai, Chef der Einwanderung« - Abteilung der Jewish Agency, in einer Pressekonferenz, so könnten wir im ersten Jahr 10.000 Immigranten aus dem Westen in Israel erwarten. Schragai berichtete übe~ seinen kiirzlichen Besuch ii. den USA, England und Kanada. An vielen Orten fragten ihn die Gemeindeführe, Kaschruth-Kommission und richtete auch neuhebräische Sprachkurse ein. Ein fleiosiger und erfolgreicher Rabbiner inneinalb der Grossgemeinde Berlin in ihrer besten Zeit: dies war Abraham Jizchak Bleichrode. wieviel Ingenieure Israel z. B. gebrauche, die sie sich zu echicken erbötig machten und deren Reisekosten sie sogar zahlen wollten Er erwähnte, dass jeder Immigrant über die Art der Arbeit vorher unterrichtet zu werden w’ünsche, die ihm zugeteilt werden solle. Dies sei natürlich nicht möglich, fügte er hinzu, denn Israel kör. ne nur die Versicherung abgeben, das« niemand arbeitslos bleiben werde. Er ersuchte die israelischen Behrden die Neueinwanderer mit offenen Armen zu empfangen und nicht zu entmutigen, wie dies oft geschehen sei. und unterstrich, dass die den Immigrante.» kürzlich zugestandenen Privilegien zwar bedeutend doch noch nicht ausreichend seien, (ITA) 2. KONGRESS der Theodor Herzl Gesellschaft FEIERLICHE ER0EFFNUNGSVERANSTALTUNG SAMSTAG, DEN 11. NOVEMBER, um 21 Uhr im grossen Saal der Gemeinde Bet Israel, Cramer 2070. Der Ehrengast dieser Veranstaltung, der Botschafter ISRAELS, Don MOSHE ALON wird über das Thema ISRAEL HEUTE sprechen, und Dr. Hardi Swarsensky wird das Eröffnungsreferat halten, bei dem sehr aktuelle Fragen Erwähnung finden werden. MITWIRKUNG DES „CORO POLIFONICO" der Juventud Morde) ai Anilevich Zu der Eröffnungsveranstaltung am 11. November sind die Mitglieder der THG und sämtliche Mitglieder der Gemeinden und Institutionen des zentraleuropäische--' Sektors eingeladen. Die hierfür unentgeltlichen Einlasskarten werden den Sekretariaten der Gemeinden und Organisationen in den nächsten Tagen zugestellt. SONNTAG, DEN 12. NOVEMBER 9.36 Uhr: BEGINN DER PLENARSITZUNG Referate massgebender Leiter der argentinischer zionistischen Spitzenorganisatkmen und Sehlichim aus Israel. Etwa 13 Uhr: Gemeinsames Mittagessen 14.30 Uhr: BEGINN DER GENERALDEBATTE Etwa 17 Uhr; SCHLUSSANSPRACHE Teilnahmeberechtigung am Sonntag: Alle Mitglieder der THG. Die Delegationen der Gemeinden und Organisationen unseres Sektors. Ausserdem können sich Interessenten für die Teilnahme im Sekretariat der THG, Tel. 38-5816 anmelden. Jahr In neuen jüdischen mit neuen Kraeften für ein neues ISRAEL COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPANA UNIDA (Keren HajessoiH SARMIENTO 2376. HL — T. E. 47-382C

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