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Jüdische Wochenschau · 1967-10-04 · 2238 (4.10.1967) · p. [Seite 16]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2238 (4.10.1967)
Date
1967-10-04
Page
[Seite 16] (sequence 16)
Language
German, Spanish
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A»» BOTO. — ft* ttM 1* — Miffcrtti, 4 4« ifntnbrn tin tfHtl 4 R N A IT 4 I 3 K A K I- ITA In diesem Jahr Nobel-Preis für ■Mx&i Wmëmm ¡mm itó*: ÄS* -«gif’' ■-Xiíí1«:- £#$*• i§:;^pí. *<<»*£? Mâ&: ■ *?M: j£pv den israelischen Dichter S. J. Agnon BIBLIOTECA POPULAR JUDIA Publicaciones del Ejecutivo Sudamericano del Congreso Judío Mundial CORRIENTES 1979 BUENOS AIRES Colección: GRANDES FIGURAS DEL JUDAISMO 1. Samuel Rollansky: SCHOLEM ALEIJEM 2. Natan Gesang: YEHUDA HALEVI 3. Sim ja Sneh: SCHMUEL IOSEF AGNON 4. León Dujovne: MAIMONIDES 5. Nahum Goldmann TEODORO HFRZL 6. Schalom Rosenberg: PILON DE ALEJANDRIA 7. Eugen Relgis: STEFAN ZWEIG 8. David Elnecavé JEREMIAS 9. León Dujovne: MOISES HESS 10. Jaime Baiylko: ISAIAS 11. Josef Fraenkel: NAHUM GOLDMANN 12. Heszel Klepfisz: BAAL SC HEIM TOV 13. Mark Turkow: JANUSZ KORCZAK 14 Jaime Barylko: DAVID, Rey de Israel Bestellungen dieser hochinteressanten Serie direkt im Büro des Jüdischen Weltkongresses (T. E.: 49-2817) j die Dichterin Nelly Sachs Florian E. Sokolow Florian Efraim Sokolow, der Sohn von Nahum Soko" low. dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, starb am 7 September 1967 in London, einige Wochen vor seinem 80. Geburtstag. Na hum Sokolow hatte sieben Kinder: Dr Maria Heyman (jetzt in Berlin). Heinrich Sokolow (starb im Jahre 1929 in Berlin'. Dr, Celina Sokolow (wohnhaft in London), Helena Czaplinski (otarb im Jahre ’948 in London), Leon Sokolow (starb im Jahre 1959 in London) und Sophie Raziel (starb im Jahre 1958 in Israel). Florian Sokolow, das dritte Kind, ererbte die literarischen und künstlerischen Talente seines Vaters. Er war über 60 Janre journa- PASTEUR 254 2' y 5” pisos TEL 48-Z16S 1377 ftJENOS AIRES >UdúÚ)(¡( ciencias . económicos ton#adoros públités national** tonsui totas do'omprosms CSPECIAUSTAS BN f SOCIEDADES ANÓNIMAS Ätif 4 fy/. listisch tätig. Schon als Student in Petersburg veröffentlichte er Besprechungen über Kunst und Musik in ei ner hebräischen Tageszeitung in Warschau, die sein Vater redigiert hatte. Gleichzeitig war er Redakteur ei ner liberalen Studentenzeitung. Er promovierte an der Petersburger Universität cum laude (internationales Recht) und setzte dann seine Studien in Berlin und Paris fort. Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde er Redakteur einer liberalen polnisch-jüdischen Zeitung ir. Warschau. Während seiner journalistischen Karriere redigierte er mehrere Zeitschriften in polnischer Sprache und wurde Warschauer Berichterstatter des Daily Express Observer (London), La Nación (Buenos Aires), und einigen Presseagenfu ren. 1932 liess er sich in London nieder und wurde der Hauptbermhterstatter für „Gazeta Polska“. Florian Sokolow begleitete seinen Vater auf einigen Zionistenkongressen und au zionistischen Reisen nach Südafrika, Amerika und in andere Länder. Als die erste Delegation vom Joint'“, geführt von Dr. Boris D. Bogen. nach Polen kam (1919 ' 1920), wurde Florian Sokolow der Verbindungsoffizier zwischen ..Joint“, Presse und den Behörden, um die Hilfistiitigkeit für die Juden Polens zu erleichtern. Zwei Mitglieder der Delegation. Prof. Israel Friedlander und Rabbiner Bernard Cantor wurden damals von ukrainischen Banditen emordet (1920). Während des Zweiten Weltkrieges war Florian Sokolow Berichterstatter der Allied Expeditioi.ary Forces und gehörte zu den ersten, die KZ'« besucht haben. Er brachte die erste-- Listen der Namen der Ueberlebenden nach London. Florian Sokolow war der Verfasser des Buche; ..Eng lirth Cavalcade“, eine Samm lung von Essay; über England und englische Persönlichkeiten. Das Buch widmete er seinem einzigen Sohn Georg, der seine Studien in Cambridge beendig! hatte und während seiner Arbeit im B.B.C. von einer Bombe getötet wurde ((940). Auch Blick in die Welt von HAROLD SCHWARCZ DER INTERNATIONALE Geldfonds beschloss di© Schaffung einer internationalen Währung. _ DER PROZESS gegen den französischen Schriftsteller Regis Debray, der des Terrorismus beschuldigt wird nimmt dramatische Formen an. — ’ PAPST PAUL VI. eröffnete, nach längerer Krankheit, die Synode, auf der er gegen die irreligiöse Orientierung der heutigen lugend Stellung nahm — PRAESIDENT JOHNSON erklärte in einer neuen grossen Rede die amerikanische Bereitschaft, in Vietnam Frieden zu schliessen. — KARDINAL STEFAN Wyszynski, Erzö^chof von Warschau, erhielt nicht die Erlaubnis der polnischen Regierung, an der Synode in Rom teilzunehmen. _ DIE WITWE des schwedischen Schriftstellers Axel Munthe ist neunzigjährig auf Capri gestorben. — FIDEL CASTRO hielt eine herausfordernde Rede in der er sich über die vereinigten amerikanischen Streitkräfte lustig machte. — STUDENTEN-UNRUHEN werden aus Costa Rica gemeldet. — FRANKREICH forderte die USA vor den UN auf, die Angriffe auf Nordvietnam einzustellen. — FUERST FELIX Felixovitech YusSupoff, der vor 50 Jahren den Mönch Rasputin erschossen hat, ist jetzt im Alter von 80 Jahren in Paris gestorben. _ DEN BUERGERKRIEG in Nigérien will die UN schlichten. — RHODESIEN soll in kurzer Zeit durch seinen Ministerpräsidenten Smith zur Republik erklärt werden, behauptete Zambias Aussenminister, Ruben Kamanga. _ DEAN RUSK, Aussenminister Nordamerikas, hatte bei den UN ,,wichtige“ Besprechungen mit U Thant und Gromyko. — BLUTIGE KAEMPFE werden aus vielen Teilen Chlna« gemeldet — DIE GRIECHISCHE Regierung wurde von vielen Seiten als faschistisch angegriffen — GEGEN DEN ALGERISCHEN Rechtsbruch, durch welchen Tschombë sequestriert wurde, hat niemand pi tires tiert . . — FINANZMINISTER SAPIR versprach, Israel werde Uruguay einen Kredit von 10 Millionen Dollar einräumen. — veröffentlichte Florian Sokolow Beiträge iioer die zionistische Tätigkeit seines Vaters; er hi.iterliess ein- Manuskript, eine Biographie über seinen Vater Nahum Sokolow, welches demnächst in Hebräisch, Englisch und in anderen Sprachen er scheinen soll. Im Sokolow-Haue in seinem Studier-Zimmer. umgeben von Büchern und Bildern, war er damit beschäftigt, das Archiv seines Vaters in Ordnung zu bringen. Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Florian So~ kolows Privatarchiv, darunter unendlich viele Familienbriefe, in Polen gefunden. Er war ein Freund von Jozef Pilsudski, Ignaz Daszynski, Gener.,1 Sikorski Jan Masaryk, Lord Melchett, Antony Slominsky, Martin Buber, von führenden zionistische.» Persönlichkeiten, angesehenen Kunst lern und Schriftstellern. Im Auftreten und in Umgangsformen war er seinem Vater ähnlich. Er war vornehm. charmant und tolerant. Josef Fraenkel DANKSAGUNG Wir danken für die vielen Aufmerksamkeiten, die uns anlaesslich unserer Hochzeit erwüchsen wurden. R0LFI und MILENKA KAHN Av. Gral. Paz 12408 Für die zahlreichen Glückwünsche und Freund Schaftsbezeugungen aus Anlass meines «5 Geburtstages spreche ich hiermit meinen besten Dank aus und wünsche zugleich im Namen meiner Frau unseren Freunden und Bekannten ein r José Ingenieros 1264 Olivos (FCNGBM) mita nat¡?5 MAXIMO GOLDSCHMIDT J 228 LUACH—(KALENDER) Mittwoch, den 4 Oktober 29 Elu! EREW ROSCH HASCHANA 5728 Donnerstag, den 5. Oktober 1 Tischri 1 Tag ROSCH HASCHANA Freitag, den 6. Oktober 2 Tschri 2. Tag ROSCH HASCHANA Sonnabend, den 7 Oktober 2. Tischri Schabbat Schuwa Sonntag, den 8. Oktober 4 Tischri Zorn Gedaljia Montag, den 9. Oktober 5 Tischri Dienstag, den 10. Oktober 6. Tischri Mittwoch, den 11. Oktober 7. Tischri Donnerstag, den 12. Oktober 8 Tischri Freitag den 13. Oktober 9 Tischri Erew JOM HAKIPURIM (Kol Ntdre) Sonnabend, den 14. Oktober 10. Tischri JOM HAKIPURIM 55441999999999999999999999929999999999999999999999999955

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