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Jüdische Wochenschau · 1967-10-04 · 2238 (4.10.1967) · p. [Seite 15]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2238 (4.10.1967)
Date
1967-10-04
Page
[Seite 15] (sequence 15)
Language
German, Spanish
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HMr—ten, 4 4t Ottabtt 4e tWJ JDDÍ8CIR WiflEKilCIUI) ■Btw ■«Wt» levain* .’die nickt «béa, •feinne«- Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 14) den mitteleuropäischen Ursprungs gi'bt, die ein so starkes und inhaltsvolles jiidi sches Leben entfrdtet haben, das eher als alle anderen Gemeinden in europäischen oder nordame» ikanisehen Ländern als Nachfolge - Organisationen und Gemeinschaften der u.Vergegange nen jüdischen Gemeinden angesehen werden können. Senn diese Gemeinden ha ben bewusst auf dem Alten aofgebaut, ohne jemals ihren Ursprung zu leugnen und haben immer das volle, gesamte, nicht durch Bindestriche eingeengte jüdische Leben zur Basis ,'hrer Tätigkeit genommen Niemals hat man, wie etwa in England, versucht, den „Refugee“- Charakter zu wahren, der noch heute im Namen der dortigen Organisation ehemals deutscher Juden zum Ausdruck kommt. Noch nicht einmal zur Fröffnung einer Zweigstelle des Leo Baeck-Insktuts in Buenos Aire« Konnte sich dessen reichlich kurzsichtige Leitung entschlossen, obwohl ohne Zweifel hier viel grdssere Möglichkeiten vorhanden gewesen wären, den Gedanken des Instituts nicht nur in einem engen Kreiß einseitig festgelegter Intellektueller zu propagieren. Aber auch CENTRA hat es nicht verstanden, diese Gesichtspunkte im gemeinsamen Interesse durchzusetzen, sodas« das Leo Baeck- Institut nieht zu jener zentralen und populärer. Institution geworden ist, die es hätte sein müssen, um seine grossen Funktionen zu erfül len. In jedem Fall sollten aber die wertvollen Sammlungen de* Instituts nach Israel ver bracht werden, wo sie ningehören und nicht in New York bleiben, wo sie nur am. Rande des jüdischen Lebens einem gelegentlichen Besucher zugänglich gemacht werden können CENTRA sollte sich mit /.um Träger dieser Forderung machen, durch deren Re.i'isierung allein das Leo B-ieck-lnstitut die grosee Bedeulung erhalten kann, die ihm zufällt. — Kooperative Juncal Wir machen erneut auf die erfolgreiche Tätigkeit aufmerksam, die von der Socie dad Cooperativa de Crédito Ltda. JUNCAL entfaltet wird. Aus dem vorliegenden Geschäfsbericht ergibt sich der Umfang einer Arbeit, die erst vor kurzen Jahren bekann und h^ute bereits dank einer umsichtigen und zuverlässigen Geschäftsführung unter der hervorräsenden Leitung des Herrn Rudi Neuberger reiche Früchte zum Segen der Gemeinschaft trägt. Wir heben die se Leistung hervor, nicht um Propaganda für ein Unternehmen zu machen oder einzelne Persönlichkeiten unseres Kreises zu loben, sondern um eine Tatsache 2U unterstreichen, die uns allerdings von .höchster Bedeutung erscheint: durch vernünftige Gemeinschaftsarbeit allein kann viel für unsere Gemeinschaft erreicht werden. — Minister in Baires Der israelische Finanzminister Sapir weihe zu einem kurzen Besuch in Buenos Aires, wo er Besprechungen mit seinem argentinischen Kollegen gehabt hat, die der Verstärkung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern dienen ollten. Auf einem Empfang, den der israelische Botschafter dem Minister .n den Räumen der Botschaft gab. ergriff Pinchas Saoir dae Wort und erinnerte daran, dass er am ersten Tage des Sechs-Tage-Krieges in Bue nos Aires gewesen sei und die spontane Solidarität der Juden mit Israel miterlebt habe. In «einen weiteren Ausführungen gab der Mini ster einen Lagebericht, dem die Anwesenden mit grossem Interesse folgten. —■ Konferenz der DAIA Die DAIA veranstaltete in Córdoba eine Tagung, an der Delegierte aus dem ganzen Land teilnahmen. Die Tagung nahm nicht nur einen besonders zufriedenstellenden Verlauf, sondern zeichete sich durch das hohe Niveau der Reden, Referate und Debatte?, aus. Nach einer Begrüssung durch den Vorsitzenden der DAIA-Filiale in Cordoba, Dr. Pompas, hielt Dr. Isaac Goldenberg, der Präsident der DAIA, das einleitende Referat, in welchem er die Lage der Juden Argentiniens und in der ganzen Welt mit klugen Worten analysierte. Auch das Referat von Dr León Perez stand auf einem hohen Nievau. Mit grosser Beredtsamkeit hielt der Redner seine Zi.höi-erschaft in atemloser Spannung. Dr. Perez beleuchtete die Position der Sowjetunion gegenüber den Juden und vertrat den Standpunkt dass trotz aller vorhandenen Schwie rigkeiten eine friedliche Lö sung der Konflikte möglich sei. — <4 ZURICH » MILVITIA ANOCNTINA soceoM) /.nomma et scousos COMPAÑIA OE SEGUROS ZUSICH SUIZA AGCNLES GENERALES para la REPUBLICA ARGENTINA RECONQUISTA 359 - BUENOS AIRES - TEL 46-0776 - 0865 1037 - 1115 - 3366 FADETE S. A. I. C. LI. Ablna 1112/W - T. E. 37-3015 - 3047 - J 171 Omentario- Erinnerungsheft Die vom J iidi-eh-Argenti nischen Institut (JAI) herausgegebene Zeitschrift CO¬ MENTARIO widmet ihre Ausgabe 55 des Jahrgangs 1967 der Erinne?'ung an lie in der Sowjetunion ermordeten jüdischer. Schriftsteller unter dem r.*el: Die antijüdische Politik der Sowjetunion. Diese wertvolle Zeitschrift hat mit ih'-er neuen Nummer einen wesentlichen Beitrag zur Festigung und Klärung, der Erinnerung und der Mahnung an diese Eréisoisse ge eistet. Der bekannte lournalist Simcha Snéh gib* einen ausgezeichneten Ueberblick über diese Vorgänge, die er in einen grösseren Gesamtzusammenhang stellt. Ein vielseitiges und reichhaltiges Material weist auf den Umfang der Verbrechen hin, die mit diesem Kuituimord begangen worden s.nd. ur.d gibt uns die Gewissheit der Schwere eines unersetzlichen Verlustes für unser Volk. — NCI Córdoba Die bevorstehenden Hohen Feiertage haben auch bei unserer kleinen Gemeinde viel VorbereitU' gen erfordert; diese Arbeit wurde wie immer von Herrn Manfred Rehfeld und den Herren unseres Vorstandes erledigt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir immer mehr, unsere Gottesdienste der heutigen Zeit anzupassen. So benutzet, wir z. B jetzt bei unse en Gebeten und Predigten hauptsächlich die spanische Sprache, damit unsere Jugend und neue Mitglieder des hiesigen Sprachkreises unseren An dachten besser lolgen können. Unsere Feste die von der Frauengruppe organi-iert werden, finden ’immer grossen Anklang und starke Beteiligung. So .indet z. B. jedes Jahr eine Cbanukafeier statt, dieses >*hr zusammen mit anderen Jugendgruppen eine Jom HaazmautFeier, usw. '5uch unser traditioneller Gemeindeseder wird jedes Jahr von immer mehr Mitgliedern und Besuchern g. feiert. Ab und zu bekommen wir den Besuch eines Vertreters der CENTRA, und die damr verbundenen Vorträge zäh len mit guter Beteiligung. Selbstverständlich sieben wir in ständigen Kontakt mit den übrigen jüdischen Organisationen der St«.dt Cordoba, vor a.len Dingen auch DAIA und Campana Unida, deren Tätigkeit wir besonders in den vergangenen Wochen so weit wie möglich unterstützt haben. Dies ist eine kleine Uebersicht unserer Tätigkeit. Wir hoffen, weiter in bescheidenem Masse etwas zur Erhaltung des Judentums beitragen zu können, und wünschen, dass das kommende Jahr?728 un? allen unseren Brüdern uni Schwestern wirKüchen Frieden bringen möge. Atie XXVIII. — N“ 22:« - 15 Auf dem Skcpus M Jerusalem. — Ende Juni verteilte die Hebräische Universität in einer feierlichen Zeremonie auf dem Skopus eine Reihe von Ehrendoktoraten, u. a. an Präsident: Salman Schazar, Arie Dostrovsky, David Horow'*/, Raw Aluf Rabin und Pinchas Rosen. ZIM im Mitfelmeer 4 Haifa. — Die Dampfer der israelischen SchiffabctsHnie ZIM, die im Mi’.telmeer verkehren. laufen jetzt die Täten von Li ma sol Famagusta, Izmir, Piräus, Genua, Marseille, Neapel, Rhodos und Heraklion an, um den Passagieren Gelegenheit zu bieten, diese mteressanten Hafenstädte zu besuchen. — Jude und Zionist Jerusalem. — Der weltbekannte Violinist Jsaac S*crn hat als Protest gegen die antiisraelische Haltung der Kommunisten eine Tombée nach Sowjetruislaed, Ungarn und der Tschechoslowakei abgesagt. Stein, der in Bukarest mk dem doi Ligen Philharmonischen Orchester spielte, infoi rnie’te die Regierungen der dre? Länder telegrafisch das* er keine Konzerte in Ländern... geben könne, aas denen die israelischen Diplomaten ausgewiesen wurden Isaac Stern ist Präsident des Amerikanisch - Israelischen KulturinsNtute in New York, und er und seine Frau sind aktiv zugunsten de? israelischen Belange tätig — LOS MEJORES AUGURIOS PARA LAS FIESTAS DESEA A TODOS SUS SOCIOS COOPERATIVISTAS Y AMIGOS: “JUNCAL” DESCUENTOS y CREDITOS — CUENTAS PERSONALES (Caja de Ahorro) LUNES A VIERNES DE 12 A 15 HORAS ARAOZ 2854 T. E. 71 9059 Buenos Aire« TELBRIN S. A. Industrial y Comercial TRAJES MILMED HOMERO 153-159 T. E. 69-3560 T. L 69-2637 J 170 íííis?

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