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Jüdische Wochenschau · 1967-10-04 · 2238 (4.10.1967) · p. [Seite 14]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2238 (4.10.1967)
Date
1967-10-04
Page
[Seite 14] (sequence 14)
Language
German, Spanish
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H — Miércoles, 4 de Octubre de 1967 SEMANA ISRAELITA Í&V'V*.. A3« XXVin. — Hft 2238 nisse ¿er Woche Sonderbotschafter Israels In der vergangenen Wo- , che weilte al« Sonderbar Schalter Israels der trübere israelische Botschafter in Argentinien, General Arie Avidar, in Buenos Aires. Die besondere Mission des Gene rals Avidar bes’and darin, dem Präsidenten der Nation und, der argentinischen Re gierung den Standpunkt aus einanderzusetzen der im ge genwärtigen Ortent-Konflikt von der israelischen Regierung vor den UN eingenom men wird. General Avidar wurde auch vom Präsiden ten der Nation dem Gene ral Oogania, dem stellvertretenden Aussenminister Ing. Lanusee ur.d andere» hohen Funktionalen empfangen. Er wurde bei seinen Besuchen vom israelischen Botschafter Don Mosche Alon begleitet. Ueber das Ergebnis der Unterhaltung wurden bisher nähere Einzelheiten nicht bekannt gegeben Es wäre interessant zu er fahren, au« welchen Gründen die Entsendung eines "**' Sonderbotschafters in der Person eines früheren Botschafters und in Anwesenheit eines jetzigen Botschaf ters erforderlich ist besonders zu einem Zeitpunkt, in welchem der argentinische Aussen minister bereits den Standpunkt seines Landes vor den UN vertretet hatte nicht in jeder Hinsicht zu friedenstellend für Israel. Im übrigen wa erst vor kurzem ein Sonderbotschafter hier, der recht erfolg reich interveniert hatte übrigens auch e5n ehemali ger israelischer Botschafter in Argentinien, Jakob Tsur der erste, den Israel nach der Proklamation des Staa tes geschickt hatte. Die Position Israels in den UN, und vor allem auch gegenüber den la'einarnerikanischen Ländern, ist nicb immer einfach, obwohl Isra el mit beinahe allen diesen Staaten in schoo traditionel gewordenen, freundschaftli chen Beziehungen steht. Die Rolle, die einige dieser Länder, wie etwa Uruguay und Guatemala, bei der Staats gründung gespielt hanen. ist unvergessen. Der ieraeli sehen Diplomatie ist es zu verdanken, dass diese Beziehungen trotz mancher Be lastungsproben enge geblieben sind. Es ist der beoon deren Qualifikation des is raelischen Botschafters in Argentinien zuzuschreiben, dass heute besonders und be tont freundschaftliche Ver Wildlingen vonrnnden sind, da er es versteh . einen Aus gleich zwischen den n.teressen zu finden, die naturgemäss nicht immer überein stimmen müssen. Auch in einigen anderer südamerikanteeben Ländern wurden Gespr < . he mit den Landespräsiden en durch Sonderbotschaff -r Israels geführt, die, wie allgemein erwartet wird, ein positive-» Ergebnis bringen werden — Professor Houssay jeehrt Der Jahrespreis 1967 fü*- Wissenschaften und Menschenrechte, der durch das durch die drei Redner der Veranstaltung '-ervergeho ben, durch den 'sraelisrhen Botschaftsrat Bustan durch die Professor» Rebecca Gensehmatin und den Pr sideuten des argentinisenen Weizmann Instituts. Escribano Abraham Maler, der die Verleihung des Preises vornahm. Von einem Kongress zurückgekehrt Der bekannte Slratrechler Dr. Bernardo Beiderinan kehrte aus New York zurück, wo er als Ehrengast der New York Un'versit> ein Seminar aber Strafrechtereform leitete Ferner beteiligte sich Dr. Beiderman am Internationalen General Jizcbak RABIN, Oberkommandierender des siegreiche« israelischen Verieidigungsheeres, der zum Ehrendekter der Hebräischen Universität ernannt worden ist. Wissenschaftliche WeizmanD Institut in Recnowot verlie hen wird, wurde in diesem Jahr dem argentinischen Nobelpreisträger der Medizin, Profeesor D'- Berna^da A. Houssay zug*-sprachen Vor einem zahlreichen Publikum wurde d:e Uebergabe des Preises durch das hiesige Weizmann - Institut vollzogen, unter dem sich u. a. der Präsiden* der Medizinischen Akademie und andere angesehene Gelehrte und Würdenträger befanden Die besonderen Verdienste Houssays um den Fortschritt der Menschheit wurden HOTEL LAGO 1P3 RIO CEBALLOS — SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 SUKOT GEOEFFNET Das einzige koschere Hotel in den Bergen Anmeldung in Buenos Aires; 70 2360 CA TECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aireo T. E. 68.1017/18 j 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma Kurs üfber Kriminalogie, der von der Internationalen Kriminalogischen Gesellschaft in Paris in diesem Jahr in Montreal veranstaltet wor den ist. Prof. Beidernv-.n beteiligte sich auch an der öffentlichen Diskussion über die Todesstrafe, die von berühmten Gelehrten in Portugal geführt worden ist. Sclilichut beendet In diesen Tagen beendete der Hauptschaliach des Keren Hajessod in Jerusalem für Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien. Chüe. Peru und Bolivien, Herr Moshe Goldstein, seine Aufgabe und kehrte nach einem Aufenthalt von mehr als einem Jahr in Südamerika nach Israel zuruck wo er sein Amt als Stellvertretender Bürgermeister der Stad* Tel Aviv wieder aufnehmen wird. Moshe Goldstein, schon über 30 Jahre in Israel an sässig, gehört zu jener brei ten Schicht jüdischer Intellektueller, die seit ihren frühen Studentenjahren (oder noch vorher) in der Verwirk lichung der zionistischen Ideale ihre Lebensaufgabe erblickten. Ein Mann von Allgemeinbildung und einem grossen jüdischen Wissen hat es Goldstein während seines Aufenthaltes in Lateinamerika verstanden, nicht nur zu den spezifischen Fragen der Keren HajessoLArbeit zu sprechen, mit der er als Mitglied der jerusalemer Zen trale besonders verbunden ist, sondern wirkte als Lehrer in einer grossen Reihe von Vorträgen, die er unermüdlich in der AMIA und in nieten-- anderen Gemeinden und Institutionen des Landes gehalten hat. Goldstein schriebhier auch ein kleines, aber interessan te« Buch, d^m er den Titel ,,Kleine Geschichten über grosse Pesönlichkeiten“ gab und das hier in jiddischer Sprache erschien. Das Präsidium der Ein heitskampagne verabschiedete sich von Moshe Goldstern auf einer Veranstaltung, die trotz starker Re genfälle überfüllt war und auf der u. a. neoen dem Eh rengast Vizebürgernr.eister Goldstein die Herren Dr Gregorio Topo ewsky, der frühere argent*» isebe Bot schafter in Israel, und Dr. Hardi Swarsensky als Präsi dent des argentinischen Keren Hajessod sprachen. — Prof. Boehms Arbeiten Leider wird die umiangrei che, interessan*? unJ erfolg reiche Arbeit wenig beachtet, die Professor Günter Böhm als Leiter des Se: linars für Jüdische Kunst an der Fakultät der Schönen Künste der Universität in Chile leistet. Wir haben unsere Leser bereits bei einer früheren Gelegenhei. über diese Tätigkeit Böhms un terrichtet, der euren seine Begabung, seine Energie und sein Können zugleich unserer eigenen und engeren Kollektivität Ehre macht Jetzt gelangte ein Sonderdruck zum Versand, der ei* nen reich illust-.-ierten Art! kei B.hms über , Die jüdi sehe Welt in der Materei Marc Chagalls' wiedergibt ein Artikel, der grosse Beachtung verdient. Besonders interessant — u.rd zu diskutieren — dürft ein dort abgebildetes Werk Chagalls „Der Märtyrer“ sein (Ate biidung 3. — Jedenfalls genährt Günter Böhm Dank uod Anerken nung auch in uiseren Kreisen, nachdem er sich die Anerkennung be> eits in der Welt der Universitäten selb** verschafft hat. Leo Baeck-Institut Die Arbeit für das Leo; Baeck-Institut wird nicht mit jener Beharrlichkeit ge führt, die erforderlich ist, um ein solche« Werk zu fördern. Der Kreis der an der Tätigkeit dieses wichtigen, für die Geschichte unseres Volkes wertvollen Instituts ist in Wirklichkeit sehr klein. Unsere Organisationen haben auch bis heute nicht verstanden, dass es Aufgaben gibt, die über ihren eigenen kleinen Kreis hinausweisen. Aber daraus allein lässt sich nicht erKlä ren, au« welchen Gründen das Leo Baeck Institut jedenfalls in Lateinamerika ein Schattendas-in führt. Der Gedanke der Sammlung und damit der Erhal tung jenes grossen geistigen Erbes des deutschen Judentums, über das so ’hei ge sprachen wird, ist gewiss ein unterstü*'ungswerter Gedanke, der den vollen Einsatz weitester Kreise rechtfertigt. Dia Bemühun gen in Nordamerika, wo die Zentralstelle des Instituts ist, — warum eigentlich * DER MANN DES JAHRES: Israels VerteidigiiBgsmteister MOSHE DAYAN. dessen dynamische Kraft den Truppen Mut nnd Selbstvertrauen verlieh. nicht in Israel? — sind auch beachtlich. Was dort mit den allerdings erheblichen Mitteln, die aus deutschen Fonds zur Verfügung stan den, geleistet worden ist. durfte nicht nur in unseren Kreisen als sehenswert beur teilt werden. Zunächst haben diejenigen, die das Lea BaeckTnstl* tut verdienstvollerweise ins Leben gerufen haben,' die jüdische Geographie nicht beherrscht und übersehen. da«s es gerade in Lateinamerika jüdische Gemein- (Fortoeteung der Ereignisse auf Seite 15) GEftSON - RfEGNER S. R.L. VERSICHERUNGEN RECONQUISTA 341 46-150$ 49 6534 i 164 FABRICA ROPA DE CUERO GAMUZADO CABRA y NAPA SACOS 7/8 - TRAJES K. Zimmerspifz IUNIN 3 2 i NEUE TELEFONNUMMER: 46 - 8762 J 1ST Ihr ISRAEL- Spezialist Juan J, Holler BRIEFMARKEN Av. L. N. ALEM 336 'gegenüber der Hauptpost) J 125 Fiambres Finos €4\ ff •FRIGUINCIA MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA -a*“ TT

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