Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2235 (15.9.1967)
- Date
- 1967-09-15
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Vie»-«**, 15 de Septiembre de 1947 J0DI8CBI WOCHENSCHAU Aflo XXrni, — Ne. »as Ereignisse der Woche MQKÄT DES JUÍDISCHEN BUCHES Obwohl es sieh empfiehlt, mit dem Begriff ..traditionell“ ein wenig vorsichtiger umzugehen, als dies allgemein üblich ist. dürfte man vielleicht doch sagen: die AMIA hat ihren traditionellen Monat des jüdischen Buches 1967 eröffnet. Diese Ausstellungen und Veranstaltungen. die sich während eines Monats im Jahr mit dem jüdischen Buch be sehäftigen. die das jüdische Buch in den Mittelpunkt der kulturellen Tätigkeit aller Vereinigungen und Verbände stellen, sind aus mehrfachen Gründen für die Entwicklung und den Fortschritt des jüdischen Lebens von Bedeutung. Das Interesse ar jüdischer Literatur soll geweckt, gefördert und verstärkt werden. Es ist eine viel cehauptete, jedoch nicht erwiesene Vermutung, dass unsere heutige Jugend nicht oder nicht hinreichend liest. Zu den negativen Eigenschaften, die eigentlich seit Jahrzehnten jeder jungen Generation vorgeworfen werden, gehört auch diejenige, keine Bücher zu lesen und am kulturellen Leben desintereesiert zu sein. i Wenn ich diese These mit viel Ueberzeugung vorge'ragen höre, werde ich immer stutzig und frage mich, aus welchem Grunde eigentlich eher ein Fortschritt denn ein kultureller Rückgang festestem werden kann. Wie viele junge, besonders talentierte Autoren aller Völker stellen sich in den verschiedensten Publikationen vor. in Zeitschriften. Revistas, den Zeitungen mit ihren vielfachen Beilagen und in Broschüren und Büchern. Auch diese jungen Auroren. Künstler, Musiker bilden e<nen Teil der Jugend unserer Zeit. Warum beurteilt man die Jugend also nach den Fans und nicht nach ihren Kulturträgern, die auch unsere Kulturträger sind. Auf der Auss.ellung ..Monat dee jüdischen Buches“ sieht man auch Jugend, denn die Jugend liest nicht weniger heute wie gestern. Da nach meiner Meinung die Jugend auch jüdischer geworden ist. als die vorhergehende Generation es war. ist auch das Interesse am j idi sehen Buch gestiegen. Die Jugend liest heute sogar in einem beachtlichen Umfang hebräische Bücher, was vor BIBLIOTECA POPULAR JUDIA Publicaciones del Ejecutivo Sudamericano del Congreso Judío Mundial CORRIENTES 1979 BUENOS AIRES Colección: GRANDES FIGURAS DEL JUDAISMO 1. Samuel Rollansky: SCHOLEM ALEIJEM 2. Natan Gesang: YEHUDA HALEVI 3. Sim ja Sneh: SCHMUEL IOSEF AGNON 4. León Dujovne: MAIMONIDES 5. Nahum Goldmann- TEODORO HERZL 6. Sehalom Rosenberg: FILON DE ALEJANDRIA 7. Eugen Relgis: STEFAN ZWEIG 8. David Elnecavé JEREMIAS 9. León Dujovne: MOISES HESS 10. Jaime Baiylko: ISAIAS 11. Josef Fraenkel: NAHUM‘GOLDMANN 12. Heszel Klepfisz: BAAL SCHEM TOV 13. Mark Turkow: JANUSZ KORCZAK Bibliografía de Temas Judíos en Casiellano Bestellungen dieser hochinteressanten Serie direkt im Büro des Jüdischen Weltkongresses (T. E.: 49-2817) ■.' -- . einigen Jahrzehnten noch nicht der Fall gewesen sein konnte. Der Vorstand der AMIA hat aufgrund langer Eriahrungen ein nteressantes Programm aufgestellt, das während des Monats des jüdischen Buches zur Abwicklung kommt. — Die diesjährige Buchnusstellung ist die 20.. die von der AMIA durchgeführt wird. Sie steht im Zeichen des 70. Jahrestages des Ersten Zionistenkongresses in Basel, der bekanntlich Ende August 1897 stattgefunden hat. — Die DAIA besuchte Eine Delegation der DMA. bestehend aus deren Präsidenten Dr. J. Goldenberg sowie den Drs. Adolfo Krei mer und Nehemias Resnitzka, die von Herrn Kaum Barbarás begleitet wurden, besuchte den neuen Beige ordneten Bischof von Buenos Aires, Monsginore Juan Carlos Aramburu, um ihm die Grüsse der argentinischen Judenheit zu übermitteln. Die Delegation der DAIA die mit grosser Sympathie und Herzlichkeit aufgenommen wurde, unterhielt sich längere Zeit mit dem hohen kirchlichen Würdenträger. In der Aussprache kam der gute Willen zum Ausdruck in gegenseitiger Achtung zusammenzuleben und den Respekt vor allen Menscher zu fördern, gleichgültig welcher Rasse oder Religion sie seien. Von der UFA In der argentinisch-jüdischen Fussball-I.iga, die ihre Arbeit trotz aller Schwierigkeiten erfolgreich abwikkelt, kam es zu Neuwanlen des Vorstandes der sich aus den folgenden Herren zusammensetzt: Präsident; Juan Meyer (in unseren Kreisen besser unter dem Namen John Meyer Keith bekannt). — 1. Vizepräsident: Leon Kuschner 2. Vizepräsident: Aaron Yacar Sekretär: Otto Feldmonn. Prcsekretär: Pablo Lan dau Tesorero-: Saltr.ono Zacuto Protesorero: Alfred Sternberg sowie eine Reihe anderer ESTUDIO PASTEUR 254 . 2’ y 5? pisos HL 48-7168 * 1372 BUENOS AIRES ^ÄÄfOIAj pt rv. timneims económicas , contadores piíbtftós consultores de empresas , ESPECIALISTAS EN L SOCIEDADES jj ANONIMAS MU IA TQRtSTA Gratulieren Sie Ihren Verwandten und Freunden in Israel, Amerika und Europa zu Rosch Haschana mit einer / miD nt® \ Glückwunsch - Anzeige in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU Die SONDERNUMMER erscheint am MITTWOCH, DEN 4. OKTOBER. Annahme von Anzeigen in unserem Büro PUEYRREDON 2(90, I. Stock links B ODER TELEFONISCH UNTER 83-2613 Herren als Mitglieder des Vorstandes und des „tribunal de penas“. -- Wir sind überzeugt davon, dass es der Tatkraft des Präsidenten und seiner Mitarbeiter gelingt, diesen Verband zu einer wichtigen Institution des Lebens unserer sportbegeisterten Jugend zu machen. — Gottesdienste anmelden Von der DAIA wird darauf hingewiesen, da'c die DAIA bis zum 20. September schriftlich von allen Tempeln und Synagogen der Bundeshauptstadt und Umgebung über die detaillierien Daten ihrer Gottesdienste zu den Hohen Fe’ertagen in Kenntnis gesetzt werden muss. Der Zweck dieser Meldung ist der Kontakt der DAIA mit den zuständigen Polizeistellen, um die Sicherheit und den würd.gen Verlauf der Gottesdienste sicherzustellen. Auch für die Gottesdienste in der Provinz Buenos Aires ist die Mitteilung an die zentrale DAIA (Pasteur 633, piso 5) erforderlich. — Congregación Emanu El Von dieser Gemeinde wird die Ankunft des Rabbiners León Klenicki mitgeteilt, der zum Direktor de», lateinamerikanischen Büros der Weltunion für reformiertes Judentum (Judaismo Reformista) ernannt worden 'st. Im Rahmen des heutigen Freitagabend-Gottesdienstes dieser Gemeinde (Ciudad de la Paz 547) wird der neue Rabbiner begr isst werden. Anschliessend wird ein „vino de honor“ serviert — Damit dürfte ein weiterer USA-Synagogenverband seine Tätigkeit in Argentinien aufnehmen. — Caja Popular de Belgrano Vor einigen Tagen wurde die Abmachung bestätigt, dergemäes die 1932 gegründete „Caja Populär de Beigrano, Cooperativa de Crédito Ltda.“ ihre buchhalterischen Operationen durch elektronische Maschinen ab wickelt. Die von I.B.M. Unterzeichnete Abmachung wird der Caja Popular de Belgrano gestatten, alle ihre buchhalterischen Operationen sowohl in ihrer Zentrale, Arnenabar 2973, als auch in ihren Filialen, Nr I in Cabilde 3102 und Nr. 2 in Corrientes 2294, beschleunigt durchzuführen und eine der ersten Kooperativen in Argentinien zu sein, die zu diesem neuen System übergeht. Senioren-W ohnheim Uns erreicht ein Zirkular, das von einer R?ihe bekannter PersönlichkeHen unseres Sektors unterschrieben worden ist, und dessen Inhalt wir mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des hier vorgeschlagenen PlaiK eines „Senioren-Wohnheims (Bet Horim) in Buenos Aires“ wärtlieh wiedergeben „Es gibt nicht nur finanzielle Nöte, die die Men sehen bedrücken „Die Angst trüher oder später allein zu bleiben oder hilflos zu werden und seinen Kindern zur Last zu fallen oder seine Se'bstandigkeit aufgeben zu müssen, ist manchmal noch viel bedrük kender. „Aus diesem Wunsch nach Geborgenheit sind schon seit langem in Israel Europa und Nordamerisa Wohr.hei me teils auf rein kommerzieller Basis als Erwerbsunternehmen, teils als gemeinnützige Institutionen geschaf fen worden. „Unter dem Protektorat der Unterzeichner ist nunmehr auch in Buenos Aires j eine Genossenschaft (Coope I rativa) im Entstehen, die es I sich zum Ziele macht, UN I EIGENNUETZIG in Kürze ein Wohnheim tür den zentraleuropäischen Sektor zu errichten, um dem dringenden Bedürfnis älter werdender Menschen nach Geborgenheit in einer gleichgerichteten Umgebung Genüge zu tun. Die Erfahrung auf diesem Gebiet hat gezeigt, dass die Homogenität in Bezug auf Herkunft und Spra che von grosser Wichtigkeit für das Sich-Wohlfühlen der Bewohner eines Wohnheimes ist. „Es ist beabsichtigt, ca. 100 Wohnungen für Ehepaare und Einze'personen zu bauen. Jede Wohnung w;rd einen Vorraum, Bad, Kochnische und Wohn-Schlafzimmer habeu. Ausserdem werden den Bewohnern eine Gemeinschaftsküche, komfortable Aufenthalts- und Speiseräume und ein Arzt zur Verfügung stehen. Jedem Bewohner wird es freistehen, je nach Wunsch von dem Service Gebrauch zu ma- (Fortsetzung der Ereignisse auf Seite 5) Die glückliche Geburt ihres Sohnes RICARDO zeigen hocherfreut an Architekt ROBBY BRECHER und Frau EVA geb. KLEIN Lautaro 544 den 9. September 1967 n " 2 Die BAR MITZWA unseres Sohnes MIGUEL findet s.G.w. am Sonnabend, den 23. September, um 8 Uhr 30 in der Synagoge Achduth Jisrosl, Moldes 2449, statt. HERBERT LOEB und Frau ELLEN geb. NEUBERGER Cramer 2230, 3? C. RCDQLF0 F. KAHN MILENKA MICHELE KAHN geb. LION VERMAEHLTE Die Trauung findet s.G.w. am Donnerstag, den 28. September, um 21 Uhr in der Synagoge Bet Israel, Cramer 2070, Belgrano R, statt. Av. Gral. Paz 12408 Buenos Aires LUACH-(KALENDER) Freitag, den 15. September Sonnabend, den 16 September Schabbat KI TETSE (Deut. 21:10) Haftara Jesajas 54:1—10 Sonntag, den J7. September Montag, den 18. September Dienstag, den 19. September Mittwoch, den 20. September Donnerstag, den 21. September Freitag, den 22. September Sonnabend, den 23. September Schabbat KI TAVO (Deut. 26:1) Haftara Jesajas 60:1—22 Sonntag, den 24. September Montag, den 25. September Dienstag, den 26. September Mittwoch, den 27. September Donnerstag, den 28. September Freitag,“ den 29. September 10. Elul 11. Elul 12. Elul 13. Elul 14. Elul 15. Elul 16. Elul 17. Elul 18. Elul 19. Elul 20. Eiul 21 Elul 22. Elul 23. E3ul 24. Fflul