Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2234 (8.9.1967)
- Date
- 1967-09-08
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Vier»«*, 8 de Septiembre de 1967 LA SEMANA ISRAELITA Añ® XXVIII. — N’ «234 — 7 SS&Ö:, Gemeinden und Vereine Spinoza, Rembrandl und der Raw N R31' ¡(Fortsetzung der Vereinsnaehrichten von Seite 6) *■ *Wï , StillÄ a„ «a , Apt ¿J* ¿i% ¿£? ¿5« te _, ajxio sí801««, S'I'*naanrfCh*v'B> Wann, 11 «ni *. tan, ■n, fcrm Kurt Thian. Rodoifc ><fe foZ“1'8^ lfecht Je ®eQb*^ "*M ¿* *. VorctaQds. Ju&a enden 5*» »«WM. lten »ttf Seit« 7, ««Well erkauf; n -12 Uhr 3779 mitg-liedern für ihre geleistete Mitarbeit. In der an die ordentliche Generalversammlung anschliessenden ausserordentlichen Generalversammlung, ■Wurde der einzige Punkt der Taggesordnung einstimmig Angenommen. TURN IKK IN RIVER PLATE Unsere Mädchenmannschait gelegt noch den ersten Platz ln diesem Turnier. Die Grösseren halten den zweiten platz und konnten zwei neue ISinzeteiege erringen. Dt« Jugendlichen Elvira W- und Roberto G. wurden Tennismeister. Bb fehlen noch einige Wettkämpfe, und wir bitten alle, unsere Sportler hu begleiten und anzusporneu. KORBBALL Da am vergangenen Sonnabend das Spiel im Klub Municipal ausfiel, rechnen wir am morgigen Sonnabend um 1» Uhr mit reger Beteiligung, um unserer Mannschaft Ansporn zu geben, den sie verdient. KURSUS: Ab Freitag, den 15. September, um 20 Uhr findet an 4 oder 5 aufeinanderfolgenden Freitagen ein Kursus über sexuelle Erziehung!n Gegenwart von bekannten Fachleuten statt. Dieser Kursus ist für Jugendliche über 17 Jahren bestimmt. JUGENDLICHE: Unsere Jugendlichen unter 13 Jahren nehmen zum erstenmal an einem Turnier, das von der Tischtennisver- ' einigung veranstaltet wird, teil. Das Turnier beginnt um 15 Uhr in FCO und Independiente. Mit grossem Erfolg begann der Schachunterricht, der Samstags um 18 stattfindet. Ebenfalls haben wir Bascquetball - Training Sonntags in Banfield begonnen. In unserem Heim finden jeden Samstag um 15 , Uhr interessante Tätigkeiten unterhaltsame und kultureller Natur für Kinder bis zu 13 Jahren statt. Wenn du --feáaher noch nicht zu uns gekommen bist, so hole das schnellstens nach. Wir erwarten dich. HEIM: Wir möchten unsere Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass bis auf weiteres Sonntags kein Mittagstisch stattfindet. HR isnnj vollen GOR-RITI 3951 — 87-7559 TISCH TENNIS Unsere Tisch-Tennismannec-haft als Kampeon 1967, vertrat Argentinien in den * usscheidungskämpfen um die südamerikanische Meisterschaft. Nachdem unsere Spieler gegen den Kampeon Uruguays 5:0 gewonnen haben, führt unsere Mannschaft am 15. September zu den Entscheidungsspielen nach Eeua. dor. In Anwesenheit des uruguayischen Botschaftssekretärs, Repräsentanten vom Film, TV und der argentinischen Presse fanden im überfüllten Saal unseres Heims die Spiele statt. Jacobe Reissman als langjähriger Kapitän der Mann schaft und Organisator dieser Spiele, begrüsste die An wesenden und stellte unsere Spieler vor, welche Argentinien unter denn Namen Rar kojba bei diesem Kampeonat vertraten. Die Namen der Spieler sind: Alberto Lipinsky, José Gan« und Salvador Hassner. L. I. F. A. ARAOZ 3894 — Raenos Aires Ertrebaime des 1. Spieltages: Macabi — Bet Israel 3T SIJA — Bar Kojba 2:0 CASA — J. Weizmann 0 0 Trostrunde : ACTBA _ Oriente 2:2 Macabi Haaair — NCI 2:1 J. Bialik—Bet Am, Lanus 1:0 Spiele der 2. Runde am Sonntag, den 10. September- Sportplatz Fenix: J. Bialik — Oriente SIJA — J. Weizmarn Sportplatz Lamadrid: NCI — Bet Am Laims ACIBA — Macs Hazair Sportplatz Villa Lynch: Macabi — CASA Bar Kochba — Bet Israel Beginn: 14 baw 15 30 Uhr Es ist schwer, Helden der Weltgeschichte auf der Bühne darzustellen. Der Autor muss eiue passende Handlung erfinden, dem Zuschauer klar machen, dass es sich um Genien handelt. Und sie so zeichnen, wie man sie sien vorstellt. In Franks vom IFT auf geführten ..Grossen Rebellen‘‘ fällt die letzte Schwierigkeit fort. Frenkel Frank, ein 1928 m München geborener, in Holland auf gewachsener Jude, will die Jüdische Gemeinde in Amsterdam, die sich mit dem Bannfluch über ihren grössten Sohn Spinoza vor der Weltgeschichte blamiert i atte, rechtfertigen. Der gute Dramatiker Frank disku tiert und argumentiert rieht, sondern gestaltet die Ehrenrettung durch Charakterisierung der handelnden Personen. Spinoza ist bei ihm nicht nur der geistige Umwälzer, der einen neuen Gottesbegriff geschaffen hat, sondern auch im Alltag Auf. rührer gegen Umwelt und Tradition. Die Juden verstehen ihn nicht und wollen ihn aus der Gemeinde ausstossen. Der christliche Magistrat ist noch kleinlicher und unduldsamer, nicht nur gegen Spinoza, auch gegen K£fl£n KAy£m£T CEtSKJiEC PP!ïiWvt, COMITE CENTROEUKoriiu Corrientes 2294 — VI. Stock — 1. E. 48-3695. 48-5683 UEBERGABE VON DIPLOMEN Wie wir es bereits bekanntgegeben haben, überreichen wir sämtliche Diplome über die Eintragung im ,,Sefer Earmizwa“ und in das „Goldene Buch*, die wir bisher vom Keren Kayeinet aus Jerusalem zugeschickt bekommen haben, am kommenden Mittwoch, den 13. Septemher, um 20 Uhr 30 im Rahmen einer Feier mit künstlerischer Umrahmung, im Saal Die Einladungen an die Diplomempfänger haben wir rechtzeitig ausgeschickt und wir rechnen bestimmt mit der Beteiligung der Eingeladenen und ihrer Familienangehörigen. Jene Personen, die bisher ihre Teilnahme nicht bestätigt haben, bitten wir. dies noch im Sekretariat nachzuholen. Wir bitten um pünktliches Erscheinen, von Bet Israel, Cramer 2070 AUS UNSERER ARBEIT Herr Stanley Nash übergab uns eine Spende von 25 000— Pesos anlässlich seiner Verlobung mit PrI. Irene Baum; auf den Namen des Brautpaares werden Bäume im „Bosque Independencia Argentina“ gepflanzt. Anlässlich der Geburtstagsfeier von Herrn Manfred Anspach wurden durch die Mitarbeit von Frau Lotte Lippmann $ 20.000.— zu Gunsten des KKL gesammelt; auf den Namen des Jubilars werden Bäume im „Bosque Independencia Argentina“ gepflanzt. Anlässlich der Barmizwahfeier von: Migue] A. Iskowitz wurden $ 5.000.— und anlässlich der Barmizwahfeier von Guillermo Goetz 4 850-— Pesos gespendet: auf den Namen von: Miguel und Guillermo werden Bäume gepflanzt. Frau Rosa Haas« überwies uns $ 3.000.— für die Pflan- 250c Für die so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten anlässlich des Todes meiner geliebten Frau Sara Himelstein de Goldstein danke ich hierdurch allen Freunden, Bekann. ten und Institutionen herzlich. Dt. BERNARDO GOLDSTEIN und Familie Cuba 2141 zung von 10 Bäumen auf den Namen ihres Gatten, Herrn Moses Haas«, anlässlich seines 75. Geburtstages. Wir danken aden unseren Freunden und Mitarbeitern. Pflanzt Bäume bei jeder Gelegenheit aus Solidarität mit Israel im „Bosque Independencia Argentina“ Biumenabloesung *.n Form von Glückwunsch- sowie Trauer . Telegrammen und Baumdiplomen oei jeder Gelegenheit bitten wir unter folgenaen Telefon-Nummern aufzugeben; 70-4696 Sra. Blumenthal 11—13 Uhr 64-2965 Sra. Lubascher 54-3209 Fri. Wertuuimer 48-5683 Sekretariat 48 3695 Aus Israel importiert Talessim 10 verschiedene Grössen, ermässigte Preise Glückwunsch- Karten Neue Modelle, 146 verschiedene Motive. Machsorim Hebräisch mit spanischer Uebersetzung BUCHHANDLUNG G. KAPLANSKY PUEYRREDON 451 T. E. 89-3431 Rembrandt, den genialen Maler. Zwischen die Parteien hat Frank einen Weisen gestellt, den Raw, der Spinozas Genie erkennt und ihn schützen will, der aber als Führer der Gemeinde Gesetz und Tradition bewahren muss. Drei gut gezeichnete Gestaltenpedro Asquini nnd Cor>raöo Ramonet setzten da« Werk ansprechend in See ne, wobei Carlos Cytrynowski. der Schöpfer ausgezeichnet stimmungsvoller Bühnenbilder und Kostüme «je unterstützte. Rodolfo Machado gab den Spinoza, ein schöner M&nn, dem die Frauenherzen zuflo gen. Er rezitierte Spinoaas Philosophie, hatte aber aufrührerisches Temperament. Pedro Asquini stellte als Rembrandt eine lebendig* Figur auf die Bühne, kein Genie, mehr der Vertreter des gesunden Menschenverstandes. Alfredo Tobares war der überlegte zaudernde Rabbi. der den Bann aussprach. Mareela Sola war die liebes tolle Gräfin, Olga Ons gab effektvoll ein verzücktes polnisches Mädchen und Olga Ferreiro, die äus6erlich nicht der vielgemalten Hendryckje Stoffels glich, spielte gut und machte Rembrandt« Liebe glaubhaft. Mario del Pi no gab mit Tempe rament den jüdischen Hetzer und Derli Prada mit Mässigung den Magistratsrat. Ein wertvolles Werk, das dem Publikum etwas zu sagen gab und Anklang fand. Dr. Karl Kost Bewaessernng Tel Aviv. — Von insgesamt 4,2 Millionen Dunam kultivierter Böden in Israel werden etwa 1.6 Millionen Dunam künstlich bewässert. Neue Telefon« Tel Aviv. — Im Finanzjahr 1966—67 wurden 39.000 new Telefonanschlüsse hergestellt. Musik in Buenos Aires MONTEVER.DI-FEIER IM COLON Anlässlich der 460. Geburtstagsfeier von Claudio Monte verdi, dem Vater der uns -geläufigen Opernform, bei unser ..primer coliseo" des aus mehreren anderen Werken zusammengestellte Oratorium „Verspro dclla -beate Vergine“, welches in •dem berühmten „Magnifi- -cat“ gipfelt. Die unseren Ohren nicht geläufige, von Giorgio Gliedini der Jetztzeit gerechter gemachte pentatovdache Musik wurde von Fernando Previtale ausgezeichnet dirigiert. Das Oolön-Or- -ehester und der eigentliche 8kr des Abends, der von Tvtlic Boni «uif Rahmereif veebereitete Ct>lö*»chor hatten ihren grossen Tag. Gut «Le Solisten Mirtha Garba- «ini, Renato Seesola und Angel Mattiello, eine Nuance schwächer Carmen Burelk». Das Audotiruna dankte mit lebhaften Beifallsbezeug engen. LIEDERABEND MILDE MATTAUCH Eine neue Probe ihrer erlesenen Vortragekunst bot im Centro Naval Hilde Mat,- tauch mit einem interessanten eklektischen Programm; mit ihrem reinen, jeglichen technischen und interpretativen Schwierigkeiten mühelos gewachsenen Sopran, dessen Volumen eher noch an Fülle gewonnen hat, sang sie Werke von Händel, Ravel, dem Argentinier Tuxen- Bang. Alban Berg, Schubert, Brahms und Hugo Wolf. Ein riesenhafter Durchschnitt also, wobei als Neuheit das atonal konzipierte Lied , Manchmal geschieht es“ (Rilke) aus der Feder von Blich Wolff erklang, der sich als Kritiker und Musikologe in unserer Stadt eines glänzenden Rufes erfreut- Frau Mattauch, die sich einfühlend von Olga Kaplan am Klavier begleitet wusste, hatte langanhaltei.den Applaus, den sie mit Zugaben von Lia Cjmaglia-Espinoza und Mendelssohn (Auf Flügeln des Gesanges) quittierte. gruendungskonzert „PRO MUS*CIS*‘ Wie kürzlich berichtet, gibt es eine neue Konzertgesellschaft „Pro Musicis“, die im Colist ihr Eröffnungskonzert mit dem Nationalen Sy mpbonieor ehester gaben. Unter Leitung des französischen Dirigenten Louis de Froment erklangen in dem Ravel Festival erfreulich ausgefeilte Versionen von ,.ma me re 1‘oye“ und ,.la valse während der „bolero“ ein wenig zu kontrastarm geboten wurde. Im Mittelpunkt stand das Klavierkonzert in c, aks dessen Solistin Michele Boegner verpflichtet wor. den war- Die junge französische Pianistin bewältigte ihren diffizilen Part wörtlich spaelend mit einer nicht alltäglichen brillanten Verve und stupender manueller Sicherheit. Ein für die Gesellschaft vielversprechendes Debüt, welches begeistert vom Publikum akzeptiert wurde. Cort B. M. Weissstein Menschenrechte Genf. — Die Internationale Kommission der Juristen betreibt gemeinsam mit dem Jüdischen Weltkongress und anderen internationalen Or- | ganisationen die Schaffung i eines UN-Kommissariats für I Menschenrechte. Bekanntlich hat sich der Sprecher des JWK vor den UN schon seit langer Zeit für diese Massnahme eingesetzt Am 22. März hat die zuständige UN-Kommission die Initiative approbiert, und es handelt sich jetzt darum, di« Zustimmung des Wirtschafts¬ und Sozialrats der UN and danach der Generalversammlung zu erlangen. (OJI) Seit füni Uhr arbeiten die Freiwilligen. Jetzt um 9 Uhr werden sie, die fünfzig südafrikanische Juden, die ins Land kamen, um mitzuhelfen, in den Kibbuz Gadot zurückgebracht, wo sie eine Arbeitspause machen. Gemeinsam mit den Schülern der Sekundarschule von Givat Brenner und den Kadetten der Schiffahrtsschule Mischmoret bauen sie auf, was zerstört wurde. Denn AUFBAU IST HEUTE EINE LEBENSNOTWENDIGKEIT ERSTER ORDNUNG. Deswegen auch mit ihnen Jüdische Solidaritaet COMITÉ GENTR0EUR0PE0 DE LA CAMPANA UNIDA (Keren Hajesserf) SARMIENTO 2376. UI. — T. E. 47-382C