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Jüdische Wochenschau · 1967-09-08 · 2234 (8.9.1967) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2234 (8.9.1967)
Date
1967-09-08
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viertle«, I to Septic—bre de 1K1 IODIIOII IT O O ■ « ** 9 C ■ * Ü Añ# XXVIII. — N» Í2M — % Was kostet Cis-Jordanien? „Cis-Jordaoien“ — das von den israelischen Truppen besetzte Westufer des Jordanflusses mit seinen Bezirken Alt-Jerusalem, Nablud und jttnd Hebron, das vor 1945 zum palästinensischen Mandatsgebiet gehörte, dürfte nach dfer Feststellung etuef Israelischen Regierungskommission bi ne kostspielige Eroberung Bein: Sein jährliches Defizit beträgt 50 Milltonen Dollar. Manche Kritiker bezeichnen auoh diese Rechnung noch als optimistisch denn sie lässt zwei Faktoren ausser acht — die Ansiedlung und Integrierung von etwa 400 000 Flüchtlingen, die etwa die Hälfte der Bevölkerung bilden, und ein weiteres Fallen der Produktivität als Folge des politischen Umschwungs. Eines jedoch ist unumstritten : Das Westufer ist im Verhältnis zu seiner Produktivität überbe völkert. Die Bewohner leben in der Hauptsache von Landwirt- Sohaft und Touristik. Etwa 100.000 Touristen besuohten die Heiligen Stätten in Jerusalem, Bethlehem und Hebron im vergangenen Jahr, wobei ihnen Hotels mit einer Bettenzahl von 5.000 zur Verfügung standen. Selbst wenn es gelingen sollte den Fremdenverkehr in Kürze wieder anzukurbeln, so fürchten israelische Hoteliers, dass ein nicht geringer Teil der Ferienreisenden ihren Urlaub in Alt-Jerusalem und Bethlehem, statt in Neu-Jerusalem und Ashkelon verbringen werden, was ja nicht gerade als Reingewinn zu buchen ist. von HERBERT FREEDEN M0E3ELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENTO 1147 T. F 35 . 7033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke triunvirato Zahlungserie >chter¿ngen Eigene Werkstätten Zuvorkommende fachmännische Bedienung Wenig versprechend Steht es um die Landwirtschaft. Bereits bei vollem Export von Agrarprodukten betrug das Handelsdefizit des Westufers jährlich 40 Millionen Dollar. Selbst nach optimistischen Schätzungen dürfte es in dieser Saison kaum möglich sein, die landwirtschaftliche Ausfuhr aus diesem besetzten Gebiet auf mehr als 20 Prozent des vorjährigen Ertrages zu bringen. Das Durchschnittseinkommen einer Fa. milie betrug zwischen 200 und 300 Dollar pro Jahr, verglichen mit 1.200 Dollar in Israel. Es lässt sieh deshalb nicht vermeiden, dass eine Angleichung der Löhne und. Preise schwere wirtschaftliche Erschütterungen mit Sich bringen wird. In der Jerusalemer Altstadt ist eine Zentralstelle geschaffen worden, die die Lieferung von Lebens¬ und Futtermitteln, Dünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln aus Israel übernimmt und gleichzeitig landwirtschaftlichen Ueberschuss auf dem Westufer, wie zum Beispiel 20.000 Tonnen Tomaten, für israelische Konservenfabriken ankauft. Der Wert des transjordani sehen Dinar ist mit 7,5 israelischen Pfund festgelegt worden (2!4 Dollar). Die örtlichen Banken können jedoch ihren Kontoinhabern nicht auszahlen, da ihre Ponds sich in Amman befinden, und die übliche Quelle für neues Geld, die Zentralbank in Amman, ist für Cis-Jordanien gesperrt. Darüber hinaus droht Amman bis Ende November neue Dinar Noten tn Umlauf zu setzen und die alten als ungültig zu erklären Damit ist schon heute ein normaler Geldverkehr so gut wie ausgeschlossen. Auf der anderen Seite kann israelische Währung nicht in Umlauf gebracht werden, solange das Schicksal dieses Gebietes noch nicht entschieden ist. Sollte es auch nur zum Teil wieder zu Transjorda- Handel mit Rumaeniest Haifa. — Eine Delegation des israelischen Zitrusrates fuhr kürzlich zur Verhandlung über den Zitrus-Export nach Rumänien und die Einfuhr von Holz aus Rumänien nach Bukarest. ALFREDO STERN MALERARBEITEN FACHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76-9088 Teppichhaus - M. 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Als Zwischenlösung bleibt ei ne an das israelisches Pfund wertgebundene Besatzungswährung, Man schätzt, dass etwa 100.000 bis 150.000 Einwohner nach Transjordanien geflüchtet bzw. ausgewandert sind — besonders jene, die finanziell von Amman abhängig sind wie Rentner, Pensionäre, Soldaten, ein Teil der Staatsbeamten, aber auch Leute, die von ihren Familien dort oder irgendeinem anderen arabischen Staat unterstützt werden oder zumindest sich mit ihren Familien wieder vereinigen wollen. Darüber hinaus zählen zu den Flüchtlingen politische Aktivisten und Menschen, die ihr Haus oder ihre Arbeit durch den Krieg verloren haben. Völkerrechtlich haben weder Israel noch Transjordanien einen Anspruch auf das Westufer. Nach dem Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen vom November 1947 sollte dieses Gebiet den ara bischen Teil des Palästinastaates ausmachen. Es wurde von transjordanischen Truppen im Jahre 1948 mit Gewalt besetzt, und kein internationales Abkommen hat jemals von dieser Annexion Kenntnis genommen, nicht einmal die Arabische Liga die Transjordanien 1950 deswegen mit Ausschluss bedrohte. Kürzlich hat die Knesset die Regierung ermächtigt, israelische Gesetzgebung und Rechtsprechung sowie öffentliche Verwaltung auf das Gebiet des Westufers auszudeh nen. Dennoch hat Israel theoretisch vier Möglichkeitendas Gebiet wieder an den König Hussein zurückzugeben, allerdings unter der Bedingung eines Frielensvertrages; es weiterhin durch ein vorläufiges Militärregime verwalten zu lassen; es zu einem Teil des israelischen. Staatsgebietes zu machen; oder einen unabhängigen arabisohen Staat zu errichten, der mit Israel in freundnachbarlichep. Beziehungen lebt. Einem solchen Staat würde Israel vollste Kooperation gewähren, sich bemühen, das Problem LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INOEPEND'ENTE Bs. Aire* - PUEYRREDON 2190, 1* izq. - 33-261» 3. Elwl 5727 8. September 1967 Mehr als 1.000 Kriegsinvalide Von den Verwundeten des Seohs-Tage-Krieges sind noch 700 in Spitälern. Einige hundert werden dauernde Schäden davontragen und oft schwere, um mindestens 35 Prozent verminderte Berufsfähigkeit. Die Leitung der Eingliederungsabteilung des Verteidigung^ - Ministeriums wird sich auch der Witwen der dort lebenden 400.000 arabischen Flüchtlinge durch Ansiedlung oder Kompensation zu lößen, der Wirtschaft durch eine Freihafenzone in Haifa oder Ashkelon zu helfen, etc. Es scheint, dass sich in Israel die öffentliche Meinung dieser letzten Lösung zuneigt — wobei zu sagen ist, dass auch sie nicht allein von Israel abhängt. Nur eines steht fest; Ohne Garantien des Friedens wird Israel weder das Westufer noch die anderen besetzten Gebiete räu men. und ihrer Kinder beraubten Eltern annehmen müssen. Zurzeit besuchen freiwillige Helfer die Witwen, um sie über ihre Rechte zu orientieren, und die Eltern die in gewissen Fällen auch der Hilfe bedürfen. Die Verwundeten erhalten während des Spitalaufenthaltes ihren Sold und später Entschädigung entsprechend ihrer Verletzung Gewisse Kategorien von Schwerverletzten erhalten spezielle Au. tos, andere das Recht zu steuerfreiem Erwerb eines Autos oder Zuschüsse an den Kaufpreis sowie an die Unterhaltskosten. Gelähmte sollen besonders eingerichtete Wohnungen erhalten. Das Rehabilitierungsbudget für 1967—1968 muss um 6 5 Mio Pfund erhöht werden. Von den Kriegsinvaliden früherer Kriege konnten alle bis auf 120 in den Arbeitsprozess eingegliedert werden. Lufthansa reduce su tarifa Nunca resulto on viaje a Europa, Cercano Oriente y Africa,tan barato. desde Buenos Aires Ginebra/Zurich París/ Londres Roma/Milán Francfort/Munich Hamburgo/Viena Amsterdam, Tel Aviv Tarifa normal •do y vuelta ° Clase Económica Nueva tarifa ' E 60 Clase Económica } III UBI SU AHORRO USS USS USS 679.70 659.80 219.90 879.70 659.80 219.90 879.70 659.80 219.90 8944)0 671.20 223.70 940.50 705.40 235.10 894.90 671.20 223*70 1.149.50 062.2Í» ' 287.30 f Esta nueva tarifa ie permite realizar un viaje * de ida-y vuelta * Ciase Económica a Europa, Cercano Oriente y Africa, de 28 hasta 50 días,] Válido entre el 15 de setiembre de T967 y el 15 de Junio de 1968 con excepción de-los días 4 al 24 de diciembre de '1967. Para las demás condiciones consulte a su Agente de Viajes lAfA q e Lufthansa, Marcelo T. de Alvear 636 (ex Charcas) - Tel.i 32*817T. Lufthansa •>

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