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Jüdische Wochenschau · 1967-08-18 · 2231 (18.8.1967) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2231 (18.8.1967)
Date
1967-08-18
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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I — Votw*, 18 de Agonie de 1967 i t) RI g e ■ I WOCBlRICIál Año xxvm. — n« t^| Den Krieg fürchten... (ochluse von Seite 1) bungen gerecht werden wollen, steht der Westen abseits, Unentschlossen, desorientiert, irichtungsloe. Diese westliche ¡Unentschlossenheit verstehen «he Russen auszunutzen, indem sie einzelne westliche Politiker an sich ziehen. Der Westen versteht nicht, die |ür. ihn richtigen Konsequenzen aus der Position des Kremq zu ziehen, der auf je- Säen Pall eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Westen zu vermeiden bestrebt isl. Das bedeutet, dass die Sonommen hätten was eine weitere Lüge ist.. Auch verbreite man weiterhin gegen die festgestellte Wahrheit die Lügen über israelische Greueltaten. Auch von Illusionen solle man sich befreien Die Phrase von Freundschaften mit dem oder jenem Volk könne nur die klare Entscheidung trüben. Man muss eine objek. tive Position suchen. Mit Bedauern muss man ein Scheitern der UN feststeilen; es sei diesem Organismus nicht gelungen, Kriege zu vermei- Die neuen arabischen Flüchtlinge Jerusalem. — Die Präge der vom Westufer nach Transjordanien geflüchteten Araber gelangte im israelischen Kabinett zur Sprache. Aussenminister Abba Eban berichtete, dass die über die Rückkehr diesel Flüchtlinge mit Transjordanien eingeleiteten Verhandlungen bisher gescheitert sind. Der Beginn der Rückkehr war für den 10. August festgesetzt, doch die Transjordanier weigerten sich bisher, die betreffenden Formulare auszuhändigen, auf denen die Rückkehrer ihre Personalien angeben sollen, weil die Fragebögen den Stempel der israelischen Behörde tragen. Kiirzlichen Meldungen zufolge hat sich nunmehr Transjordanien in einem Abkommen mit Israel bereit erklärt, die Rückkehr von 235.000 Flüchtlingen vom Westufer des Jordan in die Wege zu leiten und die zu diesem Zweck von Israel ausgegebenen Formulare, mit einem Zusatzstempel der transjordanischen Behörden versehen, zur Verteilung zu bringen. urjetunion langsam zum kalten Krieg zuriickkehrt Um zu emer Lösung zu ge langen, sei es erforderlich, das Wiederaufleben des Kalten Krieges zu begreifen und zu einer Analyse zu gelangen, die der Wahrheit gerecht wird, frei von Lügen, frei vor Illusionen und frei von Parteilichkeit. Tatsächlich sei man weit von der Wahrheit entfernt. Man beharrt auf der Lüge, dass Israel der Angreifer sei Man bleibt dabei, dass die USA und Grossbritannien am Kampf teUge- Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 1? izq. nachm. 16—19 Uhr Telefon: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49.5850 PROPIEDADES FRANKENBERG 8. R. 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Man könne nicht Kartenhäuser bauen, ohne hierdurch die moralische Autorität der UN zu verlieren. Die UN haben versagt. Man Ihr Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76 5842 JUDI'tH SGHENKOLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Scüa bbosdeckec raJJiebeutel Käppchen Mai zot-Taschen Handand Maschtoenstlckerel von Bett- und Tischwäsche Dt. P. L RIVERA 2585 (fr. Bebedero) T. B 73-9155 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 76.0286 73-1049 müsse zu einer friedlichen Lösung gelangen, zu der Israel auch bereit sei, das Proben seines guten Willens gezeigt habe. Es sei durchaus nicht ausgeschlossen, dass sich Israe'i, und Araber verständigen können. Die Gefahr bestehe darin, dass Russland aus Aegypten und Syrien Satellitenländer im chen wolle und aus Alexandrien ein Kronstadt... III. Vom Frieden Da« internationale Panorama, das einem schnellen Wechsel unterworfen ist. ändert sich erneut. Seit längerer Zeit sind die Russen zu den Methoden ihres Kalten Krieges zurückgekehrt, von denen Krutschew sich langsam lösen wollte. Seine Nachfolger suchen Eriolge im Westen, nachdem die Auseinandersetzungen mit Rotchina, dem Schüler, der seinem Lehrmeister über den Kopf gewachsen ist, immer härtere Formen annehmen. Vielleicht spekulieren die auf, dass sich die Chinesische Volksrepublik in Bruderkriegen verblutet. Aber diese Erwartungen reichen nicht aus, um dem Zusammen prall der Mächte wirklich zu entgehen Da der Westen nich einig ist, haben die Russen leich teres Spiel. Die kiirzlichen „Enthüllungen OPPOSITION GEGEN DE GAULLE Paris. — Zahlreiche pariser Blätter und viele bekannte Politiker übten heftige Kritik an Präsident de Gaulle und seiner letzten Hk-klärung in der französischen Television, dass Israel in dem kürzlichen Krieg der „Angreifer“ gewesen sei. „Combat“ tadelt de Gaulle wegen seines Vergleichs zwischen der israelischen Angriffstaktik und der amerikanischen Aggression in Vietnam. ,.Figaro“ schreibt, de Gaulle bemühe sich nur, „die Iran zösische Verurteilung Israels zu rechtfertigen, weil er einfach eine Rechtfertigung für seine eigene Politik braucht“. Die beiden ehemaligen französischen Premierminister Guy Mollet und Pierre Mendes France kritisierten den Präsidenten in ähnlicher Weise. Mo.iet äusserte, dass „der Nationalismus de Gaulles Frankre ch isolieren wird“, und Mendes France sagte, es sei „nicht die beste Politik, einem kleinen Staat die Mittel zu seiner Verteidigung zu verwehren“. (ITA) dingungen gestellt, über die man sich bisher nicht einig werden konnte. Wenn jedoch die ägyptische Armee ver nichtet ist. wenn Jahrzehnte vergehen müssen, um sie wieder instand zu setzen, aus welchen Gründen wollen die Aegvpter keinen Frieden mit Israel schliessen. Man darf wohl kaum vermuten, dass Nasser noch darauf spekuliert, durch seine vielen Konferenzen zu einem Ergebnis Russen darj mit Israel zu gelangen. Nach dem Algerier Boume- I dienne hat sich jetzt Aref, der Präsident des Irak, auf Reisen begeben, um seine eigenen Verhandlungen zu führen. Dass die transjordanische Armee auch nicht durch Versprechungen wiederaulgebaut werden kann, dürfte sides früheren i eher sein. Diese Verhandlunmanistischen Auffassung eines Salvador de Madariaga und dem hasserfüllten Auf schrei des Guevara, in die viele oder gar alle Völker zu stürzen drohen, wenn sie j nicht selbst diesem Wettlauf i ins Chaos EänhaH gebieten, j Castro ist eine Realität. Seit i Jahren kann er ungestraft die Amerikaner herausfordem, heute bereits den „schwächlichen“ Kreml provozieren. Die Welt aber, zerklüftet in unzählige Interessengruppen, LA SEMANA ISRAELITA Semanario Aparece los Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B. Swarsensky Pueyrredón 2190, iv izq. T. E 83-2613 Abono-Preise Argentinien: t 1.000,— pro Jahr Ausl. $ 1.500.— Jährl. bundesdeutschen Kanzlers Dr. Erhard über die französischen Hegemonie-Pläne in Europa liefern nur einen illustrativen Beitrag für die Sonderaktionen, die der franzö- -H sehe Staatspräsident für rich^ tig hält, die den Franzosen nichts nützen, dem Westen aber schaden. Es ist unverständlich, dass de Gäulie nicht sieht, wie er aus einem angesehenen Verbündeten zu einer russischen Trumpfkarte geworden ist, die vom Kreml nach Gutdünken gebraucht wird. De Gaulle bietet den sowjetischen Politikern die willkommene Gelegenheit, mit den „Erfolgen“ auf der internationalen Tribüne die schweren Rückschläge in Asien zu verschleiern. Als Friedensapostel im Orient fahren russische Kriegsschiffe in den Hafen von Alexandrien ein. Der Abfahrttermin ist nicht festgelegt worden. Werden die Russen dort bleiben? Wird der rote Imperialismus im Mittleren Osten einen neuen Triumph feiern? Vor wenigen Tagen hat der ägyptische Aussenminister die völlige Vernichtung der ägyptischen Armee zugegeben, de ren Aufbau Jahrzehnte dauern werde. Reste dieser Armee kämpfen noch immer im Yemen, obwohl Nasser dort ..Frieden“ schliessen wollte. Die Saudi Araber haben Be- JAC0B LAPIDUS dipl. Mohel NEUE ADRESSE V1AMONTE 2037 4» B 46-1716 and 48-2124 gen dienen den eigenen Interessen der Arefschen Hausdynastie und sind sicher nicht geeignet, eme wirkliche Lösung des mittelöstlichen Problems herbeizuführen. Jedenfalls sind Staatspräsidenten als Reisende zur Belieferung internationaler Giftküchen eine bedauerliche Bereicherung der modernen Diplomatie. Diese Gesohäftigtkeit kann jedoch nur die Aufmerksamkeit vom Kern der Probleme ablenken. Den wildgewo^denen Reehtsanwalt und General, Dr. Fidel Castro, im kleinen Kuba pflegt man zu Unrecht als eine Karikatur der Weltgeschichte zu betrachten Es ist erstaunlich, wie lange sich dieser Mann an der Macht halten kann, und es ist bedenklich, welche Formen gerade in letzter Zeit seine Politik als Unruheherd und Ausgangspunkt illegaler und blutiger Aktionen ange- 1 nommen hat. Die Drohungen! eines Guevara -teilen nicht; leere Worte, sondern in man-! eher Hinsicht bereits W'rk- I lichkeiten dar, unter denen , die lateinamerikanischen Völ- I ker leiden, vorerst nur am j Rande des Geschehens, aber mit der deutlichen Tendenz einer wachsenden Gravitation. Die Guerilla-Krieger in Bolivien, Perú und anderwärts belästigen heute, morgen könunen sie das zivile Leben und die bürgerliche Ordnung bereits ernsthaft stören. Eine hoffnungslose Kluft Öffnet sich zwischen der hu- M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES TELEFON: 78-4784 Dr. Bernardo SCHWARC2 ZAHNARZT ES TO MB A 2283 - 76-82D RAYOS X PARADENTOSF mei .En? VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung satmflichtr MALERARBEITEN HELGÜERA 1915 — T. E. 58-4052 nimmt alle Herausforderungen gleichmütig auf. Wie man Nasser gewähren liess, so findet man auch nicht die Kraft, mit einem Castro autzuräumen, obwohl er und seine Leute ganz offen zum Aufruhr, zur Vernichtung, zum Krieg hetzen. Den Völkern einreden zu wollen, 6ie sollten sich nicht vor einem Krieg fürchten, ist mit dem Beginn des Krieges gleichbedeutend, der unter den heutigen, allen bekannten Umständen zur totalen Zerstörung führen muss. CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I. BlumenfeM (Director) Jefe del Servicie de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de la Facultad de Ciencias Medicas de Bueno« Aires. UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES J. E. URIBÜRU 285 41 2331 — 2240 47-5875 Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. 73 8782 u. 73-68(7 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstunde Sonnabend: 14—16 Uhr Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY MEDICO CIRUJANO M. P. 9298 Sarmiento 3116 T. E. 87-1362 Dr. BENJAMIN L'PNlZK Y 2ABNÄRZT ROENTGEN STRAHLEN — ZAHNZIEHEN - KIB- FEKCHlRt RGIE - REGULIERUNG DER ZAHN- STELCNG — KIEFEROBTHOPAEDIE Sprechstunden: Dienstag - Donnerstag — Sonnabend nach vorherige: Vereinbarung fOSE HERNANDE2 2518 LE. 76-8673 u. 73-0500 Pr. L. KLEIN - Medico MAGEN- und DARMKRANKHEITEN ROENTGEN UNTERSUCHUNGEN SPRECHSTUNDEN Montag. Dienstag, Mittwoch a Freitag von 15—19 Ohr Be wird gebeten heb vorher teietonisch anzumelden SANTA FE 1391 î. E. 44-9493 u. 44-1542

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