Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2229 (4.8.1967)
- Date
- 1967-08-04
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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A — Viennes, 4 de Agosto de 1967 JODISCBI WOCHENSCHAU Año XXVIII. — N» 22*9 Ereignisse der Mit Ehren aeberschaettet Je länger der ..Wohltäter der Menschheit“, der jüdischnordamerikanische Gelehrte und Erfinder des Serums gegen die Kinderlähmung. Prof. I>r. Albert Sabin. in Argentinien weilte, desto stärker ■wurden die Sympathien, die ihm von allen Seiten des Publikums entgegengebracht worden sind. Das Essen im Campo de Mavo, das dem Gelehrten vom Öberkomma negierenden der argentinischen Wehrmacht, Generalleutnant Alsogarav. gegeben wurde, und an dem, der Präsident der Nation mit seiner Gattin teilnahm, die Ordensverleihung durch den Präsidenten in der Casa Rosada und das Treffen mit der jüdischen Kollektivität bei einem Mittagessen der DAIA. an dem viele der führenden Personlichkeiten unseres Sektors teilgenommen haben, bi'deteil Höhepunkte, über die wir bereits berichtet haben. Ehe letzten Tage des Aufenthaltes Sabins in Argentinien waren mit Veranstaltungen, Vorträgen, Besprechungen, Essen usw. so stark überfüllt, dass man sich zu einer Reduzierung des Programms entschliessen musste Der Besuch Sabine in La P’ata, der Hauptstadt der argentinischen Provinz Buenos Ai. res, die immerhin grösser als viele souveräne Staaten ist, wurde zu einem sehr herzlichen Ausdruck der Verbun-** den heit und des Dankes mit einem Menschen, dei Hunderttausende von Familien und vor allem Kindern vor schrecklichem Unglück durch seine Arbeit und seine Genialität bewahrt hat. Der Gouverneur der Provinz, General Francisco A. Imaz, die Spitzen aller Behörden der Provinz und der Stadt La Plata, insbesondere der Universität, brachten dem Gelehrten Ehrungen dar, die er, wie er versicherte, niemals vergessen werde Dr. Sabin besuchte dann eine Schule der Provinzhanptstadt, die seinen Namen trägt, und wurde schliesslich von der dortigen Jüdischen Gemeinde empfangen, wobei sich der Gelehrte in Begleitung des Provinzgouverneurs befand. Bei dieser Gelegen, heit legte Sabin wiederum ein aufrechtes Bekenntnis zum Judentum ab. BIBLIOTECA POPULAR JUDÍA Publicaciones del Ejecutivo Sudamericano del Congreso Judío Mundial CORRIENTES 1979 BUENOS AIRES Colección: HECHOS DE LA HISTORIA JUDIA 1. Menejem Boreisho: LA HISTORIA DEL IDT3CH 2. Teodoro He^zl: EL PRIMER CONGRESO SIONISTA 3. Abraham Platkm: LA HISTORIA DEL HEBREO Colección: GRANDES FIGURAS DEL JUDAISMO 1. Samuel Roüanskv: SCHOLEM ALEIJEM 2. Natán Gesang- YEHUDA HALEVI 3. Simja Sneh: SCHMUEL IOSEF AGNON 4. León Dujovne: MAIMONIDES 6. Nahum Goldmann: TEODOLO HERZL 6. Scna'.om Rósenoerg- FILON DE ALEJANDRIA 7. Eugen ReJgis: STEFAN ZWEIG 8. Dav!d Elnecavé: JEREMIAS 9. León Dujovne: MOISES HESS EN PREPARACION: Hardl Swarsensky: WALTHER RATHENAU Mark Turkow JANUSZ KORCZAK Bibliografía de Temas Judíos en Castellano Bestellungen dieser hochinteressanten Serie direkt im Büro des Jüdischen Weltkongresses (T. E.: 49-2817) Woche Eine Erennung Der bisherige Botschaftsrat an der diplomatischen Vertretung Israels in Argentinien, Dr. Aba Geien, ist zum israelischen Generalkonsul in Toronto (Kanada) ernannt worden. Dr. Gefen wird bereits im Laufe dieses Monat« Argentinien verlassen. Die Abberufung dieses Diplomaten, der sich in allen Kreisen der grössten Sympathien erfreut, wird von seinen vielen Freunden, die er sich in Argentinien erworben hat, sehr bedauert. Die Berufung, die er jetzt erhielt, stellt ohne Zweifel einen weiteren Erfolg für Dr. Gefen dar, der sicherlich eine grosse diplomatischen Karriere von sich hat. Besonders sei erwähnt, dass Dr, Gefen sich fiir alle Zweige jüdischer Arbeit in Argen, tinien interessierte und allen Organisationen mit seinem grossen Rednertalent trotz seiner starken Inanspruchnahme zur Verfügung stand. Zum Abschied von Dr Gefen sind verschiedene Veranstaltungen der zentralen Instanzen und ein Abschiedsabend in der Botschaft vorgesehen. Interessante Arbeit Herausgegeben von der AMIA erschien als zweite Publikation der Serie ..Zeitgenössisches Judentum“ eine Arbeit von Moshe Davis, dem Direktor des Instituts für zeitgenössisches Judentum an der Hebräischen Universität zu Jerusalem. Die interessante Studie verdient die Aufmerksamkeit aller Kreise, die sich mit der Entwicklung des argentinischen Judentums verbunden fühlen, ist aber keinesfalls nur auf die Struktur der argentinischen Judenheit begrenzt, sondern enthält auch wichtige Hinweise und Informationen über andere Teile der Weltjudenheit. Es wird empfohlen, diese Broschüre zu lesen. — Praelat Dr. Maas C. W.: — Am 5 August feiert der grosse Freund unseres Volkes und des Staates Israel, Prälat Dr Hermann Maas (Heidelberg), seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass darf vielleicht an sein schönes Reisebuch erinner Diplomatische Schritte Vereinte Nationen. — Die Regierung Israels hat beschlossen, vier ihrer Botschafter zu diplomatischen Besprechungen nach Jerusalem zu berufen. Botschafter Guideon Raphael, der ständige israelische Repräsentant vor den UN. hat sich nach Jerusalem begeben Zur gleichen Zeit reisten Botschafter Avraham Harman aus Washington. Aharon Remez aus London und Walter Eytan aus Paris mit dem gleichen Ziel ab. (ITA) ESTUDIO i PASTEUR 254 - 2' y 5? pisos TIL 48-7168 -1372 fUENOS AIRES contactar«* públicos nacionalms consultores de impresos ESPECIALISTAS SN SOCIEDADES ANONIMAS A ... "U toits» /A*IBI' werden, das der ehrwürdige Geistliche vor etwa 12 Jahren hatte erscheinen lassen, nach seinem dritten Besuch im Lande, den er als Gast der israelischen Regierung ge- I macht hatte: „... und will I Rahels Kinder wieder in ihr Land bringen.“ Prälat Maas, der im Jahre 1903 das grosse Erlebnis des 6. Zionistenkongresses und der Persönlichkeit Dr. Theodor Herzls gehabt hat, hatte sich damals, als 26jähriger Pfarrer, der zionistischen Bewegung angeschlossen. Er der gläubige Christ, erblickte in Israel das erwählte Gottesvolk und war immer dessen sicher, dass das jüdische Volk, „der leidende Gottesknecht“, in sein Land wird zurückkehren dürfen. Da der Prälat Judenheit und Judentum liebt, sich jüdisch-religiöser Tradition verbunden fühlt, empfindet er als Zionist, nicht als blosser Sympathisant, mit der Bewegung. Sein schönes Israel- Buch führt in den Negew und ins Galil, enthüllt den einmaligen Zauber von Haifa und den besonderen Reiz von Jerusalem. Durch all seine Berichte durchzieht das Buch der unerschütterliche Glaube, dass Gott das Volk „Seines alten Bundes“ nient verlassen wird. Vor fünf Jahren, an seinem 85. Geburtstage, besuchte Dr. Maas zum 6. Male Israel. Dass er, dieser wahrhaft gottesfürchtige Mensch, in schlimmster Zeit Juden half, sich vor den Nazimachthabern niemals beugte, ist bekannt. Konzentrationslager und Misshandlungen war lange Zeit sein Schicksal. Geliebt und geehrt in der nicht jüdischen wie in der jüdischen Welt, sieht er einem neuen Besuch Israels entgegen, den er, wie er hierher berichtete, unternehmen will, falls er gesund genug bleibt um die grossen Feste Israels in dessen Lande und unter dessen Volke zu verbringen. Erez Israel ist diesem wunderbaren Menschen so heilig wie es einem Juden kaum heiliger sein kann, und die Verheissungen der altisraelitisch - jüdischen Propheten sind ihm „reines Gotteswort“ Kulturarbeit In Anwesenheit des israelischen Botschafters Dr. Mosche Alon, des Chefs der Abteilung für kulturelle Beziehungen des argentinischen Aussenministeriums, Botschafter Hernán Lavalle Cobo, der Kultur-Attachés verschiedener diplomatischer Vertretungen und in Anwesenheit von führenden Wissenschaftlern und Literaten wurde vor einem zahlreichen Publikum das Buch „Conferencias“, welches das Institut für argentinisch-israeli- 6chen Kulturaustausch herausgegeben hat, feierlich präsentiert. Das Buch enthält Vorlesungen, die bekannte Persönlichkeiten während des letzten Jahres in dieser Institution gehalten haben. Dr. Osvaldo Fustinoni, Präsident des Jnstituts, begrüsste die Anwesenden, und nach ihm ergriff Botschafter Lávale Cobo das Wort, um auf die Bedeutung des kulturellen Austauschs für die wahre Freundschaft zwischen den Völkern hinzuweiseri In interessanten Ausführungen erläuterte der israelische Botschaftsrat Herr Arie Bustan die tiefen Zusammenhänge zwischen der Kultur und der Freiheit im Leben der Menschheit, wie sie von hervorragenden Exponenten der jüdischen Geisteswelt aufgezeigt wurden. Er zog abschliessend eine Parallele zwischen der Geschichte Argentiniens und Israels, die im Kampf um die Freiheit ihrer Völker ähnliche Wege schritten, und bezeichnet« die Herausgabe des Buches ..Conferencias“ als eine Tat zur Förderung der Brüderlichkeit unter den Menschen. Tourismus nach Israel Herr Aaron Kandel wurde zum Direktor des Israelischen Nationalbüros für Tourismus anstelle des aus seinem Am*' scheidenden Herrn Baruch Tenembaum ernannt. Herr Kandel, aktives Mitglied unserer Gemeinschaft, war in der chaluzischen Jul gendbewegung und der Zionistischen Jugend-Föderation tätig. Er gehörte der Exekutive der Zionistischen Organisation Argentiniens an und war argentinischer Delegier, ter zum 24. Zionistischen Weltkongress in Jerusalem im Jahre 1960. Auf Einladung des zuständigen Ministeriums reiste Herr Kandel kürzlich nach Israel, wo er drei Monate verblieb, um sich mit den verschiedenen Aspekten seiner zukünftigen Aufgaben vertraut zu machen; er besuchte die israelischen Fremdenverkehrsbüros in Pa. ris und Rom. Inzwischen hat Kandel sein Amt in Buenos Aires übernommen und die baldige Bekanntgabe neuer Pläne ai gekiindigt, um den Tourismus nach Ishael noch reger zu gestalten Fiir die anlässlich der BAR MIZWA unseres Sohnes RICARDO PEDRO so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten aufs herzlichste. Alfred Levy und Frau Paula geb. Rappaport Benjamin Victörica 2753 RITA ROSENBERG ROBERTO STRAUSS grüssen als Verlobte. Buenos Aires New York Am Mittwoch, den 9. August, begeht s.G.w. unsere liebe Mutier, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter, Frau ROSA LABOSCHIN geb. LAQUER in ungebrochener samkeit ihren geistiger Frische und Reg- 9 0 GEBURTSTAG zu dem ihr auch auf diesem Wege ihre Kinder, Enkel und Urenkel aufs herzlichste gratulieren. EVA und Dr. HARDI SWARSENSKY PAULHEINZ und RUTH LABOSCHIN sowie ihre Enkel JAKOB und VERED LOTAN MIRYAM und YEHUDA ESHEL DAVID u. ZIONA LABOSCHIN JUDITH und ILAN KABIRI und Urenkel: KEREN und RON S. ESHEL IRIT KABIRI GIL LOTAN Buenos Aires — Haifa — Syracuse — Jerusalem Zu Hause: Mittwoch, den 9. August, zwischen 11 und 13 Uhr in der Sucre 3063. LUACH — (KALENDE Freitag den 4. August Sonnabend, den ö. August Schabbat MaSE (Nüm 33:1) Haftara Jeremias 2 4 — 28 Rosch Chodesch-Senschen Sonntag den 6. August Montag den 7. August Rosch Chodesch Dienstag den 8. August Mittwoch, den 9 August Donnerstag, den 10 August F'reitag den 11. August Sonnabend den 12. August Schabbat DEVARIM (Deut. 1:1) Haftara: Jesaa l 1 — 27 Sonntag, den 13 August Montag den 14. August Dienstag den 15. August Tisha B’Aw Mittwoch, den 16. August Donnerstag, den 17. August R) 27 Tamus 28 Tamuj 29 Tamus 1. Tw 2 Aw 3. Aw 4. AW 5 Aw 6. AW AW Aw Aw 10. Aw 11. AW 020006020201012323530201010202000209050000100904020200010101010201000105020001050253000253 010153000101020202010201532353235323535323