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Jüdische Wochenschau · 1967-06-30 · 2224 (30.6.1967) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2224 (30.6.1967)
Date
1967-06-30
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viernes. 30 de Junio de J9d7 JÜDISCH» WOCHENSCHAU Año XXVIU. — N* 2224 Ereignisse der Woche Mit grosser Begeisterung Mit grosser Begeisterung wurde die Kampaepe tür Is rael durchgeführt Es wurde niemand gerufen Die meisten kamen allein, sie kamen spontan, sie kamen erregt, sie kamen mit Wunsch und dem Willen, auch dabei zu sein, anch zu helfen auch beizusteuern, wenn Tsrf.el in Gefahr, wenn Israel in Not, wenn Israel im Kampf ist Das Dröhnen der Plugzeuge, das Getöse platzender Bom ben, die Angst irn Kinder und Enkel, um Brüder um Schwestern, um Verwandte oder cm unbekannte juden, all diese Gründe waren die Rufer im Streit um unsere, um eine bessere und um eine sichere Zukunft die alleil nur durch den Staat Israel gefestigt werden kann Aber Israel ist nicht ersf im Mai 1967 geschaffer w'O” den. De Notwendigkeiten der Kooperation mit Israel wurde nicnt erst gefordert oder wurde erst klar als Bomber, fielen und jüdisches Blut floss. Jüdische Männer und Frauen! Was musste erst gesche hen, um die Hetzen zu bewegen? Musste wirklicn ersi das Blut unserer B üder fhessen. müssen sich wiiklieh er:f wieder einmal die Augen jüdischer Mutter mit Tränen füllen um den doch gewiss nicht weiter grossartigen Beschluss zu veran.assen und Geld zu geben? So anerkennmswert und überwältigend die Reakt’on der breiten jüdischen Massen überad dort war wo Juden leben, sc nachdenklich muss uns die Tatsache stimmen, was ers' geschahen musste um diese Bewegung auszulösen. Niemand, der mit Geld uder Blutspenden oder auf sonstige Weise seine Solidarität erwiesen hat, wird sich einreden, dass sein Beitrag rechtzeitig gekommen isf, um den Krieg zu gewinnen. Hierzu waren Vorbereitu"gen erforderlich die sich üoer Jahre hinstreckten. Aber jeder Beitrag war wichtig um den angerichieten Schaden auszugltich^n um den grossei Notwendigke.ten der Stunde zu enisprechen und aktuelle Notlagen zu überwinden. Die Situation hält an. sie wird noch Jahre lang keine wesentliche Aenderung erfah- ' ren. Denn jetzt gilt es zu nächst den Frieden zu gewüi- | nen, für den Israel in den j Kriegzog, in einen Krieg der ohne Zweifel dem kleinen! Lande auf gezwungen war | Deswegen kann die Aktion nicht als abgeschlossen angesehen werden. Sie wird noch lange laufen. JedeT einzelne wird iberprüfen müssen, oh er wirklich genug gegeben und seinen Möglichkeiten entsprechend beigesteuert ob er sem eigenes Gewissen berunigt hat. Mit ..Spenden1' ist es nicht getan Diese Zeit ist vorbei Das jüdische Bewusstsein und Gewissen die Pflichterfüllung gegenüber der Gesamtheit gegenüber Seinei- Gemeinschait und seinem Volk ist ein Verlangen, zu dem diese Gesamtheit oder Gerne,nschalt ein Recht gegenüber jedem einzelnen Juden hat Wenn einer ,,freiwillig' und in ausreichender Form gibt, so ist das doppelt anerkennenswert Aber nieman kann hierüber allein urteilen Denn genau so, wie die Gemeinschaft die Veiantwortung für jeden einzelnen J". den t~ügt, hat sie auch einen Anspruch darauf dass jeder sich se ner Verantwortung ge gegenüber dieser seiner Gemeinschaft gerecht wird Vieheicht haben wir keine Rechte im juristischen Pinn des Wortes. Wir haben aber gröss°re. höhere und stärke re Rechte, wir haken das moralische Recht, unn wir werden hiervon Gebrauch machen. Wir erschrecken uns auch nicht, wenn man uns entgegenhält, wir würden drohen Wir drohen nichr, wir tun. Denn die Zeit der Diskussionen ist vorbei, endgültig vorbei. Die Judenheiten der Welt haben bewiesen, dass sie Is raels einziger und bedin gungsioser Alliierter sind. Sie sind aber mehr Sie haben sich mit den Zielen, mit den Aufgaoen und der Zukunft Israels identifiziert. Alle Juden mögen verstehen, dass eine reue Zeit angeorochen! ist. in der man mit neuen, | jedemalls unterschiedlichen | Kategorien zu denken hat als; bisher Unsere Jugend Die erfreulichste Reaktion ist aus den Kreisen unsere! Kinder und Jugendlichen, aus d?n Kreisen derer gekommen, die zwischen zehn und dreissig Jahren alt sind. Sie haben gezeigt, dass es eine jüdische Jugend gibt, die bereit ’St. wenn sie gebraucht wird, die nicht wartet, bis man sie ruft und bittet, die nicht kommt, sondern die da ist! BIBLIOTECA POPULAR JUDIA Publicaciones del Ejecutivo Sudamericano del Congreso Judío Mundial CORRIENTES 1979 BUENOS AIRES Colección: HECHOS DE LA HISTORIA JUDIA 1. Menajem Boreisho: LA HISTORIA DEL IDT3CH 2. Teodoro Herzl: EL PRIMEIR CONGRESO SIONTsTA 3. Abraham Platkin; LA HISTORIA DEL HEBREO Colección: GRANDES FIGURAS DEL JUDAISMO 1. Samuel Roüansky SCHOLEM ALEIJEM 2. Natan Gesang- YEHUDA HADEVI 3. Simja Sneh: SCHMUEI IOSEF AGNON 4. León Dujovne: MAIMONIDES 5. Nahum Goldmann: TEODORO HERZL 6. Scnaiom Rósenoerg- FILON DE ALEJANDRI 7. Eugen Relgis: STEFAN ZWEIG 8. Dav‘d Elnecavé: JEREMIAS 9. León Dujovne: MOISES HESS EN PREPARACION: Hardi Swarsensky: WALTHER RATHENAu Mark Turkow: JANUSZ KORCZAK Bibliografía de Temas Judíos en Castellano Bestellungen dieser hochinteressanten Serie direkt im Büro des Jüdischen Weltkongresses (T. E.: 49-2817) Jiiiiimiimiimiimiiimiiiimmiiiniiiiiimiiiiiiiiiiimiiimiimiiiimiiiiiiiiiiiimiiiiiiimiiimr Iflilüll ESTUDIO PASTEUR 254 - 2» y 5? pisos ÍIL 48-7168- 137} f LIENOS AIRES Ilillltlu'lÜui r~ , itoncims «i .. y«coflom/ccrs contadores públicos r MCIOMÎM^ - j- \ consultores de'enipresmS -. ’.,1' especialistas en L SOCIEDADES À ANONIMAS Æ lA r°H[s tilAS DE t In iahrelangen Diskussionen über die angeblich . verlorene" jüdische Jugend wurde hier unentwegt und geget die allgemeine Meinung, Stimi i ung und Ueberzengung die Auffassung vertreten, «lass unsere heutige jüdisch.’ Jugend besser und bereiter ist als die ..deutsch-jüdische“ Jugenci früherer Generationen. Nicht dass w’r im Recht mit d e6er Meinung gewesen sind, erfüllt un* mit Stolz, sondern dass diese jüdische Jugend lebt und reagiert, wie wir es von ihr erwarteten. Jüdische Lebensformen, jüdisches Wesen jüdisches Denken und Fühlen drückt sich in verschiedenen Zeitab schnitten in verschiedene. Weise aus. Juder haben gelernt, lass Bete” aüein nichtgenügt, um unsere Zukunft zu sicern. Und luden haben gelernt und in den letzten Wochen miterlebt, dass die Tatsache das a'te Jerusalem mit der Klagemaner befinden sich in jüdisher Hand, zu eitern überwältigenden Bekenntnis zu den wirklichen Werten unseres Volkes, zi, seinem Glauben, zu seine. Lehre, zu seiner Tradition, zu .-.ich selbst geworden ist. Im Angesicht der Klagemauer verstummten ö'e Behauptungen über die religionsfeindliche Haltung weitester israelischer Kreise eJ ne Behauptung die ebenfaU? an dieser Ste.ie unentwegt schon mehr als 25 Jahre hindurch als abw?gig, irrtümich, tendenziös und wirk- '.ichketsfremd bezeichnet worden ist. Der jüdische So zialismus ist ein religiöser, auch wenn er ni-.ht das for mal-indische Ritual in der Weise berücksichtigt, wie das manchen von une, erforderlieh ' der geboten erscheint Die für die Welt representative, man darf hier wirklich das ein wrenig abgegriffene Wort ..historische-' Persön- ’ichke t Ben Gurions ist der überzeugende Beweis darür, dass jüdischer Sozialismus und jüdischer Yukunftsglau be in unserem Gesetz, in de Tora, in der Tradition wurzelt. 200.J00 Juden sind an einem einziger. Tage in Israe’ zur Kifcgemauer gepilgert, um dort zu beten um dort zu verwehen, am dort ein Bekenntnis zum Volk, seiner Kultur, seiner Gläubigkeit abzuiegen. Dieser grandiose Ausd *uck unseres Fühlen.--, Denkers und Glaubens hat sich auf eine — vielleicht — geheimnisvolle Weise bei unserer Jugend gezeigt, ö'e so weit entfernt von der Klagemauer steht, die aber doch ihr und allem, was sie reprürtntiert. so nahe ist. Deswegen kö inen wir mit Selbstsicherhmt und mit Ruhe auf diese mgend blicken, die der schönste Garant unserer und ihrer eigenen Zukunft ist. Auch hierin liegt die Be deutung ienes inneren Aufruhrs den wir alle in der letzte” Wochen miterlebt haben. Da der Kampf noch nicht beendet ist. müssen wir diese Bereitschaft weiter bewahr-n, um uns auch weiterhin zu bewähren. — Eine gemeinsame Erklaerung Die DAIA gab gemeinsam mit der AMIA und der OPA (zionistische Organisation Argentiniens-) eine Srklärurg heraus in der die Sowjet- Union für den Ausbruch des Krieget im Mitt'dosren „Anstiftui g zum Kr’eg und Störung des Friedens" verantwortlich gemacht wie. Di” „Dopaeirolle“ dei Sowjetuni on ist weitgehend unter Beweis gesteht, heisst es n diesem rokument, denn „einerseits fordert Moskau vor dem internationalen Forum Sanktionen gegen den Angreifer Israel, und andererseits beiiefer*- es für Mi’lionen Dollar Waffen die arabische Welt und fördert damit deren öffentlich erklärte Pläne, den K-ieg solange zu führet-, biß d'e junge demokratische jüdische Repub'ik wirtschaftlich erstickt oder durch Waffengewalt zerstört sein w’rd.“ „MH dieser antiisraelische’. politischen Linie erreicht eine ständige antijiidische Hetze de,- sowjetischen Machthaber ihren Gipfelpunkt die in einem systematischen Feldzug g-’gen das geistige Wesen des Judentums zum Ausdruck gelangt" heisst es. Es wird darauf hingewiesen, dass Sowjetr.’ssland, das den Konflikt im Mittelosten „zu Zwecken der Expansion geschürt hat, seit dem Augenblick, in dem es sah dass seine Einflussphäre gestört ist seine Niederlage auf den Schlachtfeldern mit einerr. Sieg m Raum 1er Diplomatie we.'tzumachen trachtete“. Die Erklärung erinnert weiter a;; die vor 20 Jahren bewiese e günstige Gesinnung der Sow'jetunijn, die der Gründung des Staates Israel zustir.imte, und hebt hervor, dass der Abbruch der Beziehungen dieses Landes und seiner „Satelliten“ mit dem. jiidisenen Volk eine Bedro nung des Weltfriedens darstellt. Nach der Feststellung, das gesunde Gewissen der zivilisierten Welt habe erkannt, dass „durch Isra-.l die Zukunft der freien Welt au: dem Spiel steht“ wird dem Verla igen nach direkten Verhandlungen über den Frieden zwisenen Arabern und Israelis Ausdruck verliehen, der „eine Quelle des Fortschritts und der Wohlfahrt für den Mittelosten und das ganze Menschengeschlecht“ sein wird. Ein 70. Geburtstag In fiesen Tagen begeht einer u iserer ältesten und bewährtesten Mitarbeiter und Mitstreiter um das Recht des jüdisnen Volkes auf sein Land, auf seinen Staat und auf se ne Zukunft seinen 70. Geburtstag: Herr Curt Will:, dem von allen Seiten an diesem, seinem Ehrentage die aufrechten Sympathien seiner v.elen Mitarbeiter und Freunde, aber auch seiner sonstigen Verehrer entgegengebracht werden. Sei* seiner frühen Jugend hat Curt Wilk, der aus einem. gion, jur uic ziouisuescne .Bewegung und die zionistische Arbeit gezeigt. Sein reiches jüdisches Wissen hat in zahl, reichen Artikeln, Berichten und Aufsätzen einen lebendientstammt, seine Interessen für di., jüdische Sache, für gen Niederschlag gefunden, die er in der Jüdischen Wochenschau und in zahlreichen anderen Presseorganen veröffentlichte. Wilk hat Jahrzehnte hindurch hier in diesem Lande mit a-i der Spitze unserer Ge. meinden und Organisationen gestanden, war Präsident des KKL und vor allem beinahe drei Jahrzehnte Vizepresident der THG, — aber auch Mitarbeiter anderer Institutionen w.e der ACTBA — bevor er vor einigen Jahren vom Vertrauen aller getragen, nrt der Präsidentschaft der Gemeinde Bet Israel beauftragt worden ist, die er mit grosem Erfolg und echter, jiidi. scher Verantwortung geführt hat. Der Vorsitzende dieser Gerne-nde „Haus Israel“ zu sein, symbolisiert und krönt die Arbeit dieses Chawers, dieses ergebenen Zionisten, dieses gläubigen Juden, dem wir von dieser Tribüne noch viele Jahre ungebrochener Schaffenskraft in Gemeinschaft mit seiner reuen Lebensgefährtin wünschen. Reise nach Israel Der Herausgeber der Jiidi- ,-chen Wochenschau, Dr. Hardi Svsrsensky, hat sich vor einigen Tagen auf eine kurze echt - jüdischer^ SJJ.eniha^.iieise nach_Isiae.,. begehen. über die wir nach seiner Rückkehr berichten werden. n" a | Die BARMIZWA unseres Sohnes MIGUEL JULIO \ findet s.G.w. am Schabbos Parchat Chukat, den ) 8. Juli um 8 Uhr 30 in der Synagoge Achdut | Jisroel, Moldes 2449, statt. } Eugenio Gruenblatt u. Frau Edith geb. Ossenberg j Blanco Encalada 2590, 1. St. A ( Empfang: Sonntag, den 9. Juli, von 11—13 Uhr Für die vielen herzlichen Glückwünsche und ( Aufmerksamkeiten zu meinem 50. Geburtstag j danke ich hiermit allen Freunden und Bekann- ten | FEDERIC0 SWARSENSKY LUACH — (KALENDER) Freitag den 30. Juni 22. Siwan Sonnabend, den 1. Juli 23 Siw'an Schabbat KORACH Nüm 16 1 Haftara- 1 Buch Samuel 11. 14, 12- —21 Sonntag, den 2. Juli 24 Siwan Montag den 3. Juli 25 Siwar Dienstag den 4 Juli 26 Siwan Mittwoch, den 5. Juli 27 Siwan Donnerstag, den 6 Juli 28 Siwan Freitag den 7. Juli 29 Siwan Sonnabend, den 8 Juli 30. Siwan Schabbat CHUKAT (Nüm 19 1— 22) Schabbat Rosch Chcdesch (Nüm. 28. 9—15) Haftara Jesaja 6S, 1—24 Sonntag, den 9 Juli 1 Tamus Argentinischer Nationalfeiertag Montag den 10. Juli 2 Tamus Dienstag, den 11. Juli 3. Tamus Mittwoch, den 12. Juli 4 Tamus Donnerstag, den 13. Juli 5. Tamus Freitag, den 14. Juli 6 Taimus Sonnabend, den 15. Juli 7. Tamus Schabbat Balak (Nüm 22,1) Haftara: Micha 5, 6—14 — 6, 1—8

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