Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2224 (30.6.1967)
- Date
- 1967-06-30
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 90 de Jank» de 1967 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVin. — N' 2224 — à Anschauungsunterricht über den AoT/pAMASCUS IRAQ cai«o! .mvach SUDAN SOMALI' ETHIOPIA SOMALIA ADOIS ABABA* JErusal*™1 Zwe’ Landkarten, die uns ein klares und anschauliches ¿öd >iber die geographische Situavon in Mittelost 'ermitteln. Wir sehen die ,Nachbarn“ Israels und ihre Nachbarn und können uns eine Vorste.lung davon machen, wie gross und jrofargieieh das Territorium ist. das sich 'n arabischer Hand beendet. Dabei sehen wir von Aegypten u >d dem Sudan nur den östlichen Teil dieser L:inder, die beide die Westküste des Roten Meeres - neben Aethiopien (auch Abessinien ge. nanm) — beherrschen An der Ostküste des Roten Meeres liegen das weite Saudi Arabien, zum " berw ieger, den Teil von der arabischen Wüste gebildet und der Yemen, der in den letzten beiden Jahren zum wilden Kriegsschauplatz zwischen den dortigen Royalisten und Sozialisten geworden ist D'e RoyaOsten wurden 'Oder werden) von Saudi Arabien. die Rebellen von Nasser unter stütz+, der mit Gifugasen gegen (he yemenirischen Roya listen vorging, ohne dass die UN iuergegen eingeschritten wären(l). — Am Golf von 4 den liegt , Soutl. Arabia“. d;e Siidarabisohe Föderation die sieh in britischer Hand bef-ndet, und gegen die Nasser ebenfalls eine Wort-Offens’Vo gerichtet hat, um die dorticen antibritischer. Tendenzen und allgemeinen Gegensätze zu schü ren. — Im Norden der Arabische''. Halbinsel liegt an den Gestaden des Mittelmeeres ISRA¬ EL, umgeben von feindlichen Nachbarn I;banon irr Norden, das nicht m di» Kriegshandlungen eingriff und sich auf Demonstratio nen gegen einige westliche Botschaften beschränkte. Libanon wäre bereit, Frieden zu machen, wenn ,,man“ d.h. die übrige arah'sche Welt dies zulassen würde Hierzu wäre Transjordanien auch seit langem bereit gewesen durfte es aber nicht tun, da sonst mit einem inneren Aufruhr und dem von Nasser seit Jahren erstrebten Sturz des Königs Hussein gerechnet werden musste Transjordanien war im Besitz des alter Jerusalem und einiger Teile des cisjordanischen Palästina, die im Unabhängigkeits krieg (1848) m?ht von den Juden erobert werden konnten, was jetzt naehgeholt wurde Syrien hat im Norden Is. raels eine lange gemeinsame Grenze mit dem jüdischen Staat die immer gefährdet war, da die Syrer in den Bergen sassen u.ad lie fruchtbar g-.machten Ebenen des Paris. — Der Exkommandant der KZ-Lager Treblinks und Sobibor, Franz °tangl, dessen Auslieferung das bra siliamsche Oberste Gericht verfügt hatte, traf auf seiner Reise nach Westdeutschland, wo er für seine Verbrechen vor Gericht gestellt werden soll, in Paris ein. In Rio de Janeiro hatten ihr. 16 bras'- lianiscne Poli 'eibeamte ir Handschellen gefesselt auf dem Flughafen zwei deutschen Justiz - TO irimissaren übergeben, die mü ihm ein Flugzeug der orasihamscher Flugrnie Varig bestieg, n ur.c fhn b'S zu seiner Ankunft ir. Deuts >hland überwachen so’- len. Im pariser Flughafen Orly, in de n aas Flugzeug landete, erwartete Stangl und sei ne Begleiter ein Gefangenenauto, um den Massenmörder in das Gefängnis nach Fresnes zu bringen, wo er bis zum Abflug des Flugzeuges nach Düsseldorf verf leiben rollte Im Flughafen waren strengt Sicherheifsmassnahmen getroffen worden Bevor Stangl und seine Wachte" den Wagen bestiegen, wurden Und wenn es sich um HERRENKLEIDUNG handelt, dann zu Carlton MAIPU 982 — 31.784b Jordan- und HuletaYs beherrscr ten. Sie machten von dieser goegraphisehen Ueberlegenheit dauernd Gebrauch, ii dem sie von den schwer befestigten Bergn'stern aus israelische Pioniere und Baunieht nur ihre Ausweispapiere sondern auch dieienigen der Fahrer des Wagnis von französischen Polizisten geprüf*, um die Gefahr auszuscbHessen, dass Stangl durch Gesinnungsgenossen entführt werde i könnte. Stangl, der für die Ermordung von 700 000 Menschen in der nazist'sehen Ausroftungsiagern Trebhnka und Sobibor verantwortlich gemach. wird erklärte, er ver traue auf die deutsche Justiz, die ihn freisprechen müsse, weil er nur als Beamter Befehle befolgt habe, und danr werde er als frt.er Manu nach Brasilien zu seiner Familie zurückkehren. Inzwischen wurde Stang. dem zuständigen Gericht ir. Deutschland vo'geführt ern beschossen. Die Eroberung dieser Beroposilionen war mit grossen Opfern verbunden. Irak, der ebenfalls Truppen entsandre, um d;e syrische" Streitkräfte zu verstärken, Kundgebungen in New York New York. — Hier fanden zwei Massenkundgebungen für Israel statt. Dii eine gegenüber der sowjetischen M’ssion vor de ’ UN, im besonderen als Ausdruck des Protestes gegen den sowjetischen Premierminister Kosygiu De Redner verurteilten „die sowjetische Kriegshetze in Mittelost“ unc die ..Unterdrückung der russischen Juder“. Die zweite Versamm luvg, im Stadtteilt Bronx, an der zahlreiche katholis he und protestantische Peisönlichkeiten teilnahmer,, wurde t.aeh einem Mansch durch eine der Hauptal.een des Viertels vor dem dortigen Geric.itsgebüude < bgehalten. (ITA) hat keine direkten Grenzen mit Isiael. Das Eingreifen des Irak wurde 'On den UN nicht beanstandet. Saudi Arabien erklärte ebenfalls den Krieg, unte.inahm jedoch nichts, obwo> 1 es am Golf von Akaba eine gemeinsame Grenze mit Israel hat. — Der ägyptische Feld/ug ist bekannt Nasser hatt„ wiederum, wie dies bereits 19f>6 der Fall war, giwaltige Waffenlager in der Sinai-Wüste angelegt, deren .usbeutung noch nicht Deendet ist Israeis Truppen drangen bis zum Suezkana! vor u"d eroberte" Sharm el Sheikh das am Ausgang des Go.fes voi Akaba liegt, einem Arm des Roten Meeres, an desse: Nordgrenze der israelische Hafen Elat eine Schlüsselposition einnimra't. Die von Nasser vor. genommene Schliessung der Wasserstrasse des Golfes von Akaba war einer der nauotgriind0. die zum kriegerischen Konflikt geführt ha ben, nachdem sich die Gvossmäc-htt trotz irrer Versprechungen nicht gewillt oder imstande gezeigt natten, die Freih -,t der Meere zu garantieren. ISRAEL E G Y (SIN SAUDI ARABIA S ANAFIR; Directorio 5555 el calzado legítimo de espuma de goma CATECA SUAVANDAR T. 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