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Jüdische Wochenschau · 1967-06-16 · 2222 (16.6.1967) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2222 (16.6.1967)
Date
1967-06-16
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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£ — Viem**, 16 de Junio «le 1967 JÜDISCH« WOCHENSCHAU Año xxvni. — N» 23z% Kampf für die Menschheit (Schluss von Seite 1) ¡dem u Thant überraschend schnell zustimmr.te Sofort begann Nasser mit der Entsendüng von Truppen und dem Verlangen, die übrigen arabischen Länder sollten ebenfalls an Israels Grenzen auf marscnieren, um den jüdischen Staat zu vernichten Und die Juden in6 Meer zu werfen. Drei Wochen •wartete die •Israelarmee auf die von den GiOssmächten versprochene ¡politische Aktion zum Schutz de, freien Schiffahrt durch den Golf von Akaba Aus den Versprechungen Johnsons worden nutzlose, zeitrauben, de Verhandlungen bei den UN, Jie keine konkreten Ergebn.sse brachten, wohl aber Nassers Pläne da furch förderten das6 ihm Zeit blieb seinen Aufmarsch gegen Israel zu organisieren und durchiführen. Die militärischen Aktionen der arabisehen Länder wurden von Drohr^den Nassers begleitet. Die arabische Aggression hatte ihren Höhepunkt erreicht, ah die israelische Regierung Bich dazu entschloss, den Angr:tf iurch eine Gegenaktion abeuwehren In wenigen Stunden und Tagen wurden die ägyptischen und dann die trans.iordaniechen Truppen zerschlagen. Syrien wurde zur Aufgabe des Kampfes gezwungen Ehe Welt horchte auf. Kit fiel in ein eisiges Erstaunen. dem Bewunderung auf der einen und Hassausbrüche auf der anderen Seite folgten Nasser suchte sofort nach einer .Entschuldigung“ für eeine vernichtende Niederlage Engländer and Amerikaner hätten den Sieg im Sinai enrögiicht. Aber diese Ausrede überzeugte selbst die Rossen nicht, die sich zunächst zurückhaltend äußerten und die Feuereinstellung unterstützten, die von den Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 1? izq. nachm. 16—19 Uhr Ttlefon: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 PROPIEDADES FRANKENBERG 8. R. 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Ihre Chancen im Mittleren Osten sanken Deswegen sahen sie sich zu einem Eingreifen veranlasst Kein Zweifel kann darüber herschen, dass Syrien bereits ein russischer Sate’litenstaat war. Um Aegypten unter russischem Einfluss zu halten, musste der Kreml einen drastischen Schritt unternehmen. Daß Nasser grosse Sympathien in der Sowjeturion gemessen würde, wild niemand behaupten Bereits Krut9chew hatte 'Jasser abgekanzelt. Seine Nachfo’ger vertrauten ihm nie Das Verhältnis war. obwohl nach außen freundschaftlich, stets gespannt. Hieran konnten auch die Versuche nichts ändern, durch den ostdeutschen Satelliten einen stärkeren Einfluss auf die arabische Welt, vor allem auf Nasser zu gewinnen. Die Araber ziehen die wirtschaftliche Potenz Bonns den Versprechungen der Ostmächte vor Die politischen Ambitionen der Araberstaaten verhinderten je doch bisher die Wiederaufnahme der Beziehungen mit Westdeutschland. Die Rußen versuchten auch ihre europäischen Satelliten zum Abbruch der Beziehungen mit Israel zu bewegen. Nur die CSR folgte sofort diesem Ersuchen. Rumänien lehnte ab. Jugoslawien hat seine eigene Positi jn Die Sowjetunion versucht, auf diplomatisch-polifiscnem Wege Israel erneut um die Ihr Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76 5842 JUDhH SCHENKOLEWSKI KULTUSSTICKE REIEN Schabbosdecker TaUtebeutel KÜDDCbet) Mat zot-Tascben Handanc Masctnnenstickerei von Bett- und Hscnwasche Dr. P. L RIVERA 2585 (fr Bebedero) T. E Í3 *»155 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 76-0286 73-1049 Früchte seiner Siege zu bringen Israel reagierte nicht. VT Die zweite Phase Nach dem Schweigen der Waffen ist Israel ir die zweite Phase seines Kampfes um sein Recht, seine Freiheit, seine Sicherheit eingetreten. Jetzt gilt es den Frieden zu gewinnen, eine Aufgabe, die vielleicht nc-h schwieriger als der S:eg über die arabischen Staaten ist. Für diese Aufgabe und dieses Ziel ist die freiwillige Mobilisierung unserer Kräfte erforderlich, die in aller Ländern der Galut ein ergreifendes Zeugnis der Sopdarität aller -Judenheiten mit Israel geliefeit hat. Aber diese Begeisterung. diese Bereitschaft, die Hingabe, dieser Opfersinr. und diese Identifizierung müssen anhalten wenn wir nicht nur die Schlacht, sondern den Krieg gewinnen wollen. Denn für IS’-ae1 kommt es nicht allein darauf an seine Grenzen zu schützen, sondern Frieden zu schaffen und diesen Frieden zu erhalten, um mit dem grossen Werk des Wiederaufbaus zu beginnen Denn dieser Krieg hat grossen Schaden angerichtet er hat viele Menschenleben gekostet, er hat Häuser und Felder zerstört und einen wirtschaftlichen Schaden argericiriet, der heute noch nieh* zu übersehen und abzuschätzen itt. Die Juden in aller Welt müssen begreifen lernen, dass sie Israels einzige Verbündete sind, nicht nur unter dem Dünner der Kanonen, nicht nur im Angesicht des Todes, sondern auch dann, wenn kein Blut flieset, wenn es gilt, dem Frieden, dem Fortschritt dem Aufbau zu dienen. Das ,st die bittere Lehre, die uns die Tages des Krieges erteilt naben: wären wir noch stür'.'eT gewesen, hatte dieser Krieg vielleicht vermieden werden können. Das jüdische /olk wil. den Frieden erkämpfen, keine militärische Erfolge erringen. Es will die hohe Moral seiner Menschen und die grosse menschliche Potenz, mit der wir lechnen können, 'ür den Frieden ein setzen, für jenen Frieden, der uns bis heute vorenthaiten war und der allein den Weg kennzeichnet, auf dem die ganze Menschheit voranschreiten muss, um ihre eigene Zukunft zu sichern VII. Nicht nur für uns Dieser Erfolg Israels ist nicht nur eine gewonnene Schlacht für uns, für I-rae’ und das jüdische Volk. Die Rückwirkungen auf die grosse Politik werden sich erst langsam bemerkbar machen. Denn Israel hat gezeigt. dass die roi« Front nicht so stark und nicht so geschlossen ist, wie man dies uns glauben JACOB LAPIDUS dipl, Mohei NEUE ADRESSE VIAMONTE 2037 4» B 46-1716 und 48-2124 M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES /ELEFON: 78-4784 Antisemitische Unruhen London. — Arabischer Mob drang in das jüdische Viertel von Aden ein, erschlug einen alten Mann, steckte eine Synagoge in Brand und plünderte zwölf jüdische Geschäfte, wie eine Nachricht aus dem britischen Protektorat besagt. Allem Anschein nach war der Pöbel durch die Siege der israelischen Armee in den Kämpfen gegen die Araber aufgebracht. En gl, sehe Truppen griffen ein und erschossen einen Brandstifter. 138 Juden, Männer, Frauen und Kinder, warteten darauf, evakuiert zw werden was jedoch daran scheiterte, dass kein Geld zur Verügung stand, um ein Plugzeug zu chartern. (ITA) machen möchte. Was den Amerikanern in Y^tnam bisner nicht gelungai '.st, das Vordringen des Kmmu’ilsmus aufzuhalten I: rael bat es im Mr Yren Osten erreicht. Wer?', die westlichen Großmächte verstehen, was eich dort /nlzogen bat, kennen sie die Frücht« dieses israelischen Krieges und 'Erfolges miternten. Nicht zuletzt liegt es in der Hend der Amerikaner, das ganze rr:ttelös'ücbe Geoiet w’eieraufzubauen und den Geist des Friedens und Fortschritts zu fördern und zu fertigen. Ohne Zweitel zeigen d'e eu ropäischen Mächte die einem Angril. der roten Armeen näherstehen weit o,ehr Verständnis für die Lage und die Notwendigkeiten der Stunde Die Zurücknaltur.g einiger Satelliten beweist, üpsb man Mcrkaus Araberpoli'fk nicht unbecn.gt mitzumao'ien be reii ist Alledeutet darauf hin, daß von hie. aus eine Initiative ausgehen könnte. Jedenfalls dü'Tten rieh hier Unt'v cklungen anbaf.oen, die weltweite Bedeutung haben. Isr-vcs Kampf war ein Ringen u«u die Zukunft der gan zen Menschheit was vielleicht in diesem Aug°nblick noch nicht alle verstehen, was aiier bald sichtbar werden wird Wenn es gelingt, aus diesem K lieg einen dauerhaften Prisen für alle Mentchen zu schaden, dann f-.at jrrael seine Sendung erfüllt dann wa- LA SEMANA ISRAELITA Semanario Aparece los Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B. Swarsensky Pueyrredón 2190, 1<* izq. T. E 83-2613 Abono-Preise Argentinien: $ 1.000.— pro Jahr Ausl. ( 1.500.— jährl. ren ui sere Opfer nicht ver. gebens. dann bet endlich Geist una Glauoe-.; übedie finsteren Ge ,val*en triumphiert, die den Bestand der Volke) bedrohen. Sammlung für Israel London. — Insgesamt 9.750.000 £ wurden laut Mitteilung des Joint von de.- Zionistischen Föderation gesammelt. In der Künstler weit spendeten bei einer Sammlung im Café Royal 600 jüdische und nicht jüdische Artisten im Laufe von 15 Minuten 300.000 £. (ITA) Freispruch Lilie. — En ehemaliger Unteroffizier der deutschen Wehrmacht, der wegen angeblicher Beteiligung an Er. schießungen 1949 von ei neun französischen Kriegsgericht in Aowesenheit zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, ist nunmehr von einem Gericht in Lilie aus Mange! an Beweisen freigesprochen worden Sein Name wird mit Helmuth Hintz, 41 Jahre alt, angegeben. Er war von der französischen Polizei verhaftet worden, als er vor kurzem ais Führer einer Fürma aus Wetzlar Material nach Lille brachte. Da nach französischem Recht jeder in Abwesenheit Verurteilte noch einmal vor Gericht gestellt werden muss, wenn er gefasst wrrd, fand kürzlich eine neue Verhandlung statt. (AWZi Dr. Bernardo SCHWARC2 ZAHNARZT ESXOMBA 2283 - 76-82U RAYOS X PARADENTOSF TELEF VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung saemtlieher MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58-4052 Dra. Juana Nevler de Neuburger MEDICA DEL HOSPITAL SALA BERRY ENFERMEDADES DE SEÑORAS GINECOLOGIA — NUTRICION ENFERMEDADES GLANDULARES TUCUMAN 141 - Piso 3? Dto. H. T E. 31-3889 y 69-8477 Consultas: Martes, Juewes y Sábados de 15 a 19 horas CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I. BlumenfeM (Director) Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de la Facultad de Ciencia? Médicas de Bueno* /»ires UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESO« Y ARTICULACIONES I. E. URIBURU 285 41 2331 — 2240 47-5875 Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. 73 8782 u. 73-6817 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstunde Sonnabend: 14—16 Uhr Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY MEDICO CIRUJANO M. P. 9298 Sarmiento 3116 T. 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