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Jüdische Wochenschau · 1967-05-26 · 2219 (26.5.1967) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2219 (26.5.1967)
Date
1967-05-26
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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fe — Viernes, U de Muyo de 19« JtlDIBCfll WOCB08CHU Año XXVBL _ NI mg Die Legende vom Frieden (Schluss von Sei** )) auch «he Aegypter ständig von anderen arabischen Territorien aue versuchten, den Kriegszustand durch Terrorakte aufrecht zu erhalten. Nach dem Sinai-Feidzug wurden durch den Sicherheitsrat und durch die USA zwei Bedingungen festgelegt, die von den streitenden Parteien angenommen worden waren, auch von Nasser. Die erste Bedingung war die Stationie rang einer UN-Truppe im Gaza-Streifen, der sich damals in israelischer Hand befand. Israel lehnte es energisch ab, dass diese internationalen Wachttruppen auf «einem Gebiet stationiert weiden, wozu sich jedoch Nasser bereitfand. Die Generalversammlung dei UN beschloss demzufolge, dass ein Sicherheitsgür. tel im Gaza-St reifen durch ©tatk>nie>'ung einer UN- Truppe auf ägyptischem Gebiet errichtet werde. Elf Jahre hindurch war Aegypten hiermit einverstanden. Heute hat Nasser seine Einwilligung zurückgezogen und ver. langt, dass diese kleine UN- Abteilung das ägyptische Gebiet räumt. Dass die Aegypter hierauf ein Recht haben, wird niemand bestreiten. Aber der UN-Sekretär hatte nicht die Vollmacht, den Bäumungsbefehl zu erteilen, da dieses Recht nur von dem zuriiekgenommen werden konnte, der es gegeben hatte, nämlich von der UN- General Versammlung, allenfalls vom Sicherheitsrat. Durch die vorschnelle Aktion U Thants musste in der Welt der Eindruck entstehen, dast Nasseis Macht ausreicht, um selbst den UN-Sekretär zum Instrument seiner politischen Ziele zu machen. In diesem Versagen U Thants liegt zugleich eine Schwäche der UN, die selbst im Angesicht der klaren Kriegsdrohungen Nassers Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 219C 1* ixq. nachm. 16—19 Uhr Tclofon: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 PROPIEDADES FRANKENBERG 8. R. 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Da Aegypten vor kurzem drohte, den Golf von Akaba abzuriegeln, sah sich Israels Ministerpräsident EJShkol verpflichtet, darauf hinzuwei. sen. dass ein solcher Schritt für Israel einen „easus belli“, einen Anlass zu kriegerischen Aktionen bedeuten würde. Experten der Probleme des Mittleren Ostens sind der Auffassung, dass hier der ,,wunde Punkt“ liege, der einen Krieg auslösen könne. Während sich an der Gaza. Front ohnehin die Heere Aegyptens und Israels gegenüberstehen, bedeutet die Zurückziehung der UN-Soldaten aus diesem Gebiet keine wesentliche Veränderung der Lage. Ganz anders jedoch sei die Lage im Golf von Akaba, wo die UN-Truppen allein die Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen gewährleiste, ohne dass Israel irgendeine Möglichkeit habe, mit seinem Heer dort einzugreifen. Es hat im Angesicht der augenblicklichen Situation wenig Sinn, auf die divergierenden Interessen der im ernsten Widerstreit miteinander liegenden arabischen Staaten einzugehen. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der Hass gegen Israel jeden, falls zu einer nach aussen hin in Erscheinung tretenden Einigkeit der Araberländer geführt hat, die übereinstimmende Erklärungen zu gegenseitiger Hilfeleistung abgegeben haben. Mögen sie sich gegenseitig mit Giftgasen bombardieren, wie die Aegypter die sauditischen Positionen im Yemen, mögen sie Ihr Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76 5842 JUDhH SCHENK OLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Schabbosdecker - ralliebeute) KftpDCben Mat zot-Tascben dañéan« Maschkienstickerei von Bett- und riacöwftsch* Dr P. L RIVERA 2585 (fr Bebedero) T. E Ï3-»155 Confitería NIZA Servido* de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDF 76-0286 73-1049 in einem versieckten Kleinkrieg miteinander liegen wie Transjordanien und Syrien, mögen sie sonstige Differenzen haben, die alle bekannt sind, in diesem einen Punkt gehen sie — wenigstens nach aussen sichtbar — zusammen: im Hass gegen Israel. In einem Interview, das Israels Aussenminister Abba Eban der israelischen Radio- Station Kol Israel gewährt hat, unterstrich er die Sinnlosigkeit der arabischen Hasspolitik. die bisher der arabi 6chen Welt keine Vorteile geboten habe. Er plädierte erneut für eine Verständigung, aus der heraus 6ich eines Tages sogar eine Zusammenarbeit ergeben könne. Trotz der arabischen Hasspolitik habe Israel sich entwickelt, politische und wirtschaftliche Erfolge erzielt und sei zu einem Freund vieler Entwicklungsländer geworden. ¡9o wichtig und richtig die. se Erklärung Ebans ist, die den einzigen brauchbaren Weg zur Ueberwindung der ständigen Kriegsgefahr im Mittelosten aufweist, so unwahrscheinlich muss sie im Angesicht der ständigen Drohungen und der Wirklichkeit des Augenblicks erscheinen. Eis bleibt nur die Hoffnung, dass diese politische Linie sich eines Tages durchsetzt. Eänige arabische Politiker erklärten es sei zu spät, dass sich U Thant um einen Frieden im Mittleren Osten bemühe. Wie weit einer solchen Meinung beizupflichten ist. bleibe dahingestellt, obwohl es doch niemals zu spät sein kann, um den Frieden zu wahren. Die Frage müsste anders 'auten: haben die Araber, die heute zum Kriege hetzen und treiben, jemals den Frieden gewollt? Waren 6ie wirklich auf die UN angewiesen, die gewiss zahlreiche Unterlassungssünden begangen haben? Arbeiten sie nicht allen sichtbar auf den Krieg hin. den sie als einen „heiligen Krieg“ bezeichnen? Das Versagen der UN liegt nicht darin, dass sie jetzt oder vorher nichts Entscheidendes zur Herstellung des Friedens getan haben, sondern darin, dass sie jetzt die wilde arabische Kriegshetzerei dulden, ohne bisher auch nur mit einem klaren Wort die Angreifer in die Schran- Nazis zu „unwichtig“ New York. — Die Partei der nordamerikanischen Nazis braucht sich nicht vor dem Kongress zu verantworten. Der gefürchtete Ausschuss des Repräsentantenhauses fiir ..unamerikanische Umtriebe“ hat eine Untersuchung der Nazi-Partei wegen ..Unwichtigkeit“ abgelehnt. Die Partei bestehe aus „Verrückten und Spinnern“, die sich nur vom ,,Hass ernähren, als wäre er das Brot des Lebens“, stellte der Ausschuss fest. (AWZ) JACOB LAPIDUS dipt. Mchcl NEUE ADRESSE VI AMONTE 2937 4? B 46-171« und 46-8124 M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES TELEFON: 78-4784 Von Portugal nach England LA SEMANA ISRAELITA Jüdische Siedlungen an der Nordsee hat es im Mittelalter kaum gegeben. Die Besiedlung des weiten Gebietes von der Westküste Schleswig- Holsteins über Hamburg bi6 Amsterdam erfolgte erst gegen Ende des 16. Jahrhun derts und wurde im wesentlichen durch die Unterdriikkung der Juden und später der Marranen in Spanien und Portugal verursacht, 100 Jahre nach der grausamen Vertreibung der Juden aus Spanien und der noch grausameren Vertreibung aus Portugal hatte sich im Gedacht, nis und in den Lebensgewohnheiten der Enkel und Urenkel der geheimen Juden, der Marranen noch soviel jüdische Substanz erhalten, dass viele bei geeigneter Gelegenheit entschlossen waren, alle Schwierigkeiten der Auswanderung und Einwanderung auf sich zu nehmen, sich beschneiden zu lassen und ein neues Leben in neuen freien Formen zu führen. So ist nach der massenwei- 6en Auswanderung in die Mittelmeerländer die Besiedlung der an die Nordsee grenzenden Länder zu verstehen, insbesondere, als am Finde des 16. Jahrhunderte die grausame Politik des spanischen Philipp ii. Sehiffbruch erlitten und zum Abfall der Niederlande geführt hatte. Bei diesen Versuchen zu neuer Ansiedlung spielte die Küstenstadt Emden eine sehr wichtige Rolle. Auf ihren Irrfahrten spähten 1593 mehrere mit Marranen voll besetz te Schiffe in der Nordsee nach einem geeigneten Landepunkt aus. Sie landeten schliesslich in Fänden und wurden hier auf dem ersten Weg durch die damals kleine Stadt auf das Geschnatter von herumlaufenden Gänsen aufmerksam. Nicht mit Unrecht vermuteten sie, dass hier ein Jude Gänse mästete, um sie koscher schlachten zu lassen. Sie klopften an die Tür des Besitzers und fanden den Juden Uri Phoebus Haie vy, den schon 1581 der HSken gerufen zu haben. Sprechen doch die arabischen Regierungen ganz offen von ihren Kriegsabsichten. Nasser hat Jahr um Jahr mit dem Krieg gedroht, den er gegen Israel zu führen beabsichtige Niemand braucht heute davon überrascht zu sein, dass er mobilisiert. Hat er es doch schon seit langer Zeit angekündigt. Die Legende vom Frieden, die von allen Mächtigen ständig wiederholt wird, ist nur ein Vorwand, ihre eige nen Interessen zu hüten. Sie meinen es nicht ernst damit Wenn man aus dem Mittleren Osten ein zweites Vietnam machen will, oder wenn man zuläs6t, dass dort ein zweites Vietnam entsteht, dann wird es nicht nur zu spät dafür sein, den Frieden in diesem Gebiet herzustellen. Niemand wird mehr die Macht zur Kontrolle über das Geschehen behalten, und der Dritte Weltkrieg ist ausgebrochen ... Dr. Bernardo SCHWARCZ ZAHNARZT ESTOMBA 2283 — 76-821 f RAYOS X PARADENTOSE TEl .EP VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung sasmtliehsf MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58-4052 storiker David Gans aus Lippetadt in seinem Werk Zemaeh David als seinen Verwandten in Emden bezeichnet. Uri Phoebus schloss sich den Wanderern auf ihrem Wege nach dem von Juden nur spärlich bewohnten Amsterdam an. Dort wurden sie beschnitten und gründeten die erste Gemeinde, deren geistiges Oberhaupt, Ohacham Uri Phoebus wurde. Wenn wir noch 50 Jahre weiter gehen, so können wir feststellen, dass aus diesem Kreis ein bedeutender Gelehrter, Manasse ben Israel, den We; nach England fand und mit seiner Schrift Mikwe Jisrael (Hoffnung Israels) die Wiederansiedlung der Juden in England ermöglichte. Damit schliesst sich der Ring, der Semanario Aparece los Viernes Editado por FSstrellas Editorial Ltda. Director: Amolde W. B. Swarsemky Pueyrredón 2190, l? izq. T. E. 83-2613 Abono-Preise Argentinien: $ 1.000.— pro Jahr Ausl. $ 1.500.— jährl. von der Pyrenäenhalbihsei über Emden und Amsterdam zu der so wichtigen Niederlassung der Juden in England führt. Rabbiner Dr. Neufrld Ora. Juana Revier de Neuburger MEDICA DEL HOSPITAL SALABERRY ENFERMEDADES DE SEÑORAS GINECOLOGIA — NUTRICION ENFERMEDADES GLANDULARES TUCUMAN 141 - Pis« 39 Dt«. H. T. E. 31-3889 y 69-8477 Consultas: Martes, Jueves y Sábados de 15 a 18 horas CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA?rof. Dr. I. BlumenfeW <»*«*<*> Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de la Facultad de Ciencias Médicas de Bueno« Atres. UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES I. E. URIBURU 281 41 2331 — 2240 47-5875 Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. 73 8782 u. 73-6817 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstund Sonnabend: 14—16 Uhr Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY MEDICO CIRUJANO M. P. 9298 Sarmiento 3116 T» E. 87-1362 Dr. BENJAMIN LiPNIZKY ZAHNARZT BOEKTGEN STRAHLEN — ZAHNZIEHEN — KIE- FERCHIRCRGIE — REGULIERUNG DER ZAHN- STELUNG — KIEFERORTHOPAEDIE Sprechstunden: Dienstag — Donnerstag — Sonnabend nach vorheriger Vereinbarung TOSE HERNANDEZ 2518 T.E. 76-8673 u. 73-0500 Dr. L KLEIN - Médico MAGEN- und DARMKRANKHEITEP R0ENT6EN-UNTERSUCHUN6EN SPRFIOHSTUNDEN Montag, Dienstag, Mittwoch n. Freitag vod 15—19 CB** Ee wird gebeten, sieh vorher telefonisch anzumelden SANTA FE 1391 T. £. 44-9493 u. 44.1541 V^'TtVir1'- >

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