Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2219 (26.5.1967)
- Date
- 1967-05-26
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE UIOM Jjx Jewuuta Js\ojehtcL 8,t.-2e6„ PUEYRREDON 2190 — 1» izq. Año xxvin. BUENOS AIRES, VIERNES 26 I>E MAYO I>E 1967 N* 2219 Die Entwicklung der Krise Jerusalem. — Die kritische Lage längs der syrischen Grenze und da« Säbeigerassel Wassers waren Gegenstand der Beratungen auf einer Sondersitzung des Kabinetts. Den ägyptischen Truppenbewegungen mass man keine besondere Bedeutung bei; sondern betrachtete sie als’ ein Mittel zur Stärkung der syrischen Moral und zur Betonung der zentralen Rolle, welche Aegypten in der arabischen Welt beansprucht. Das frühere Verhalten Nassers hat die Israelis in ihrer Ansicht bestärkt, dass Nasser es nicht zu lassen wird, von Syrien in eine Aktion gegen Israel hitieingezoger. zu werden, da er einen Krieg nicht für opportun hält. Aussenminister Elban er. klärte, dass die Situation nur daun eine Entspannung erfahren würde, wenn die Syrer Abstand nehmen, die Sabotage in Israel zu dirigieren. Er berichtete, dass er die israelischen Botschafter angewiesen habe, den Regierungen, bei denen sie akkreditiert sind, diesen Standpunkt auseinanderzusetzen. In seiner Analyse der La. ge wiederholte Levi Esh'koi seine frühere Erklärung, dass der Augenblick gekommen sei, der syrischen Aggression gegen Israel ein Ende zu bereiten und klar auszuspreoheu. dass Israel einen Gegenschlag führen wird, wenn die Ueberfälle fortgesetzt werden. Die Beobachter blieben bei Ihrer Ansicht, dass Aegypten im Pall einer hypothetischen israelischen Aktion nioht eingreifeti wird, wenn diese nach Zeit und Ort begrenzt er. folgt. Nasser, so behauptete man, würde sich nur danr 2um Handeln gezwungen sehen, falls Israel versuchen sollte, syrisches Gebiet zu besetzen, und dies steht, wie man hier annimmt, „völlig ausser P-age“, weil Israel keine Ansprüche auf syrisches Gebiet hegt und nur die syrischen Staatslenker da von überzeugen will, dass Aggressionen keine Früchte zeitigen. Nach Urteil eingeweihter Kreise hat das Erschei- Nicht nur die jüdische Welt ist über das Vorgehen Nässere und der arabischen Staaten empört. Seit mehr als einer Woche wird mit atemloser Spannung eine Entwicklung verfolgt, die in Drohungen, Kriegsaufmärschen und Hassparolen gegen Israel und andere freie Länder gipfelt. Uns alle bewegt nur die eine Frage, ob der Frieden aufrecht erhalten bleibt, oder ob es’ den Kriegstreibern gelingt, die Völker gegeneinander aufzupeitschen. Israel, das jüdische Volk und alle die Freiheit liebenden Menschen und Nationen bangen um den Frieden. — . Wir geben eine kurze Uebersicht über die Entwicklung der Krise in chronologischer Folge. — (Mit Rücksicht auf den Feiertag am 25. Mai fiel der Redaktionsschluss dieser Ausgabe bereits auf Mittwoch, den 24. Mai. nen der Aegypter in der Si- Rückzug der im Gaza-Streifen und Scharm-el-Scbeik stationierten UN-Truppen annaiwüste nur einen auf Dro hungen, Bekanntmachungen und Warnungen beruhenden Nervenkrieg verursacht. Syrien dagegen hat erreicht, seine grösste Ambition zu verwirklichen, nämlich Aegypten in seinen Streit mit Israel einzubeziehen und ihn auf eine internationale Ebene zu heben, während dieser Disput bisher lokal schwelte. DRINGENDE SITZUNG Jerusalem. — Die Knesset- Kommission für auswärtgie Angelegenheiten und Sicherheit trat angesichts der rapiden Verschärfung der Grenzlage zu einer Sondersitzung zusammen. Den Grund hierfür bildeten folgende Ereignisse: 1. Aegypten forderte den Rückzug der UN -Streitkräfte, die an der Grenze des Gaza- Streifens stationiert sind. 2. Aegypten verfügte die erhebliche Verstärkung seiner in der Sinai-Halbinsel konzentrierten Truppen und Panzer. 3. Transjordanien erklärte den Ausnahmezustand und ordnete die Mobilmachung an. 4. Syrien verstärkte seine Streitkräfte längs der israelischen Grenze. Der Sondersitzung wohnten Premierminister Levi Eshkol und Generalstabschef General Jizchak Rabin bei. Als besonders ernst wird das ägyptische Verlangen naoh NEONAZIS IN JOHANNESBURG Johannesburg. — Jüdische Jugendliche verprügelten in einem Vorort von Johannesburg bei zwei Gelegenheiten Neonazis, die sich in einem Bierlokal zusammengefunden hatten. Beide Male musste die Polizei einschreiten. Zur ersten Schlägerei kam es. als verschiedene deutsche Immigranten auf Hitlers Geburtstag anstiess_“ii. Als dieselben jüdischen Jugendlichen nochmals r1 gliche Lokal aufsuchten, entstand ein Wortwechsel mi den deutschen Gästen, der sich zu einem Handgemenge auswuohs Polizisten führten die jüdischen jungen Leute ab. die ihre Schuld Zugaben und ihre Strafen zahlten, wobei sie erklärten, sie hätten zeigen wollen, dass niemand ungestraft „Heil Hitler“ rufen könne. Kapstadt. — Premierminister Balthazar Vorster erklärte zu diesen Vorgängen im Parlament, dass eine von der Regierung angeordnete Untersuchung keine Spuren von Antisemitismus oder Neonazismus ergeben habe. Er beschuldigte die Presse „die Leidenschaften aufgepeitscht zu haben“. De.- Premierminister führte aus. dass die „alten Kämpfe und Vendetten aus Europa nicht nach Südafrika übertragen werden dürfen“. Er betonte dass die Haltung der Regierung zu den Juden klargestellt wurde und niemand in Südafrika den Antisemitismus wün sohe. Er ersuchte die Abgeordneten, ihren Einfluss bei ■den Ze'tungen zu nützen, um die Gemüter zu besänftigen anstatt sie zu entflammen. Er warnte diejenigen, welche die Justiz in ihre eigenen Hände genommen haben. nicht darauf zu rechnen, sich ihre Freiheit durch Kautionen oder die Zahlung von Strafen zu erkaufen. Br gab auch zu, dass junge deutsche Immigranten „Heil Hitler“ geschrieen haben doch, so behauptete er,’hätten sie dies „aus Spass“ getan und nicht weil sie Nazis oder Neonazis seien. Nur die aufgebauschten Presseberichte über diesen „Spass“ seien schuld, dass die Juden ihn als Beleidigung empfunden hätten. (ITA) gesehen. Ein Nachgeben der UN würde von den Israelis als ein schwerer Bruch des Status quo betrachtet wer den. rthant warnt Vereinte Nationen. — Generalsekretär U Thant bestätigte, dass die UN das Ersuchen Aegyptens erhalten haben. unverzüglich die UNEF- Truppen zurückzuziehen, die seit dem Jahre 1956 auf der ägyptischen Seite der Gaza- G.enae und in Sch arm-el- Scheik stehen, um die Frei heit der israelischen Schifffahrt im Roten Meer zu überwachen. In zwei Erklärungen. in denen der Generalsekretär die Lage als „sehr ernst“ bezeichnete, gab U Thant nicht nur den Empfang des ägyptischen Ersuchens zu sondern kündigt" auch an, dass er sich e f schlossen habe, „angesichts der Zuspitzung der sehr ernsten Lage im Mittelosten" seine geplante Reise nach London und Brüssel abzusagen. Die zweite Erklärung U Thants, die durch den Kom. mandanten der UN-Streitkräfte, General Indar J. Rikhye, bekantngegeben wurde, lautete folgendermassen: „Die Situation der UN- Truppen hat eine unerwartete Wendung genommen. Generalsekretär U Thant empfing den Besuch des VAR- Botschafters Mohammed el Kony, den er ersuchte, von seiner Regierung dringend Aufklärung über ihre die Truppen der UNEF betref fenden Absichten zu verlangen. Diese Truppen betraten das Gebiet vor zehn Jahren mit Zustimmung der VAR- Regierung und sind seitdem dort stationiert. Als friedenserhaltende Macht können sie dort nicht verbleiben, wenn diese Zustimmung zurückgezogen wird, oder wenn die Bedingungen, unter denen sie operieren, solche wären, dass diese Streitkräfte nicht wirksam funktonieren könnten. „Der Generalsekretär erachtet die Lage als äusserst ernst Aufgrund der bisher von General Odd Bull, dem Generalstabschef der Organisation für die Ueberwachung der UN-Waffenstill stände erhaltenen Berichte ist der Generalsekretär in Unkenntnis irgendwelcher Truppenkonzentrationen oder Bewegungen, die zur Besorgnis Anlass geben würden.“ Die UNEF besitzt heute etwas mehr als 3.000 Soldaten und Offiziere, die aus Brasilien, Kanada, Dänemark, In dien, Norwegen und Jugoslawien stammen. General Rikhye ist Inder. Wie ferner verlautete, beabsichtigt u Thant die Repräsentanten der sieben Regierungen zu sich bitten, die Beiträge zur UNEF leisten. KEINE AUFREGUNG Jerusalem. — 19. Mai) — Trotz der Meldungen von der Konzentration arabischer Truppen herrschte überall ein Gefühl der Ruhe und des Vertrauens in Israel. Selbst die Bürger schienen weder von diesen Nachrichten noch von den arabischen Erklärungen, irgendeinem Bruderland im Fall eines israelischen Angriffs Hilfe zu leisten, allzu beeindruckt zu sein. Im allgemeinen glaubt man, dass Aegypten seine Macht zur Schau stellen will, um seine Position in der arabischen Welt zu festigen und den Arabern zu zeigen, dass Nasser ihr „Beschützer" ist Die israelische Regierung vei folgt die Entwicklung mit grösster Aufmerksamkeit, glaubt aber nicht, dass Nasser jetzt, wo 40.000 ägyptische Soldaten in den Kämpfen im Jemen engagiert sind, einen Krieg mit Israel riskieren wird. (Fortsetzung auf Seite 5) Prozesse gegen NS-Verbrecher von Dr. ROBERT M. W. KEMPNER Der Prozess in Stuttgart um Massenmorde an Juden in der Gegend von Lemberg zieht sich infolge der zahlreichen Zeugenvernehmungen nur langsam hm. Gelegentlich finden dramatische Szenen statt, so als der Angeklagte ehemalige SS Oberscharführer Karl Wöbke schreiend ausrief: „loh bin kein SS-Biittei und kein Henkersknecht! Ich bin kein Mörder!“ Zu diesem Schreianfall kam es, nachdem der Beamte der Stat- Verwaltung von Haifa und frühere Rechtsanwalt Dr. Theodor Bitlecki über eine Durchkämmungsaktion gegen Juden berichtet hatte. Dabei hatte er gesehen, wie Wöbke eine Frau durch Pistolenschüsse getötet hat Wöbke wurde auch schwer von einem Buchhalter aus Israel belastet Dieser konnte allerdings den Angeklagten nicht mehr klar wiedererkennen. Der Prozess wird noch viele Monate dauern. In Hamburg soll demnächst ein Verfahren wegen Ermordung von jüdischen Zwangsarbeitern im Raum von Minsk, Pinsk, Brest-Litov.sk und Bialystok stattfinden Hauptangeklagte sind der frühere SS-Hauptsturmfiihrer Max Krahner sowie ein früherer Oberleutnant der S< hutzpolizet und andere ehemalige Polizei beamte. Vor dem Schwurgericht in Braunschweig wird sich zum zweiten Mal der Gastwirt Franz-Bernhard Hunke wegen Mordes an dein jüdischen Lehrer Dr W. Erich vom Gymnasium der Stadt Luzk zu verantworten haben. Er ist bereits wegen Mordes zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt worden. Das Urteil war aber wegen falscher Besetzung des Schwurgerichts vom Bundesgerichtshof in Kai'sfuhe aufgehoben worden. Gegen hohe SS-Führer laufen z. Zt. Ermittlungen in Hannover. Ihnen wird vorgeworfen, im Winter 1939 in Danzig 1500 Geisteskrank“ erschossen zu haben Seit langem schwebt in Freiburg i. Br. der Prozess wegen Mordtaten an 23 Juden gegen den SS-Hauptscherf-ihrer Walter Thormeyer. Einer der Hauptzeugen namens Zimmermann befindet sich noch in Ostdeutschland in Haft. Erst muss Einvernehmen durchgeführt werden, bevor der Freiburger Prozess um die Morde von Mielec zu Ende geführt werden kann. Dies ist nur ein Teil der Prozesse, die augenblicklich in der Bundesrepublik gegen NS-Verbrecher laufen. Diese Aktionen werden wegen des Ablaufs der Verjährungsfrist Ende 1969 beschleunigt. Vorläufig steht noch nicht fest — es finden darüber Verhandlungen statt — inwieweit die Bundesrepublik durch Beitritt zu einem geplanten UN-Statut mit dem ihrtfall der Ver jährung für die Verfolgung von NS-Verbrechen einverstanden sein wird Dies ist eine politische Frage, die von rechtsradikalen Kreisen hochgespielt wird. WIE ICH ES SEHE' Die Legende vom Frieden ,oon JEHUDA GOTTHEIM ER Die schwere Krise im Mittleren Osten, von der UN-Sekretär U Thant sagte, sie sei die grösste seit den Tagen des Sinai-Feldzuges, hat in ihrer ersten Phase eine Entwicklung genommen, die nicht nur von uns Juden, sondern von den Politikern aller Völker analysiert werden sollte. Denn auch der sachunkundige Beobachter musste sich über verschiedene Schritte wundem, die vom UN-Sekretär unternommen worden sind, und durch welche der Eindruck erweckt worden ist, als würde nicht U Thant den Gang der Ereignisse und den Einsatz der UN-Truppen bestimmen, sondern Nasser. Eine Spannung dieses Ausmasses entsteht nicht von einem zum nächsten Tage, zumal hierfür ein konkreter, sichtbarer Anlass nicht vorhanden war. Wenn aber 10 Jahre hindurch von den Vereinten Nationen dieser Zustand eines stets latenten Konfliktes zwischen Israel und seinen Nachbarn geduldet wird, dann muss die Lage eines Tages gefährlich werden und nicht nur den ohnehin nicht vorhandenen Frieden im Mittleren Osten, sondern den Weltfrieden gefährden. Aber die UN und vor allem die Weltmächte haben in dieser Konflikt Situation nichts Entscheidendesunternommen um den Frieden zu errichten nach dem sich gewiss alle Völker, sicher aber Israel sehnen. Die Grossen“ haben die Interessen der Staaten die von dem Konflikt betroffen waren, nicht berücksichtigt sondern ihre eigene Politik der Ausdehnung ihrer Einfluss-Sphäre betrieben, die jede Annäherung verhinderte. Eine nistorische Erscheinung wie Nasser war überhaupt nur möglich, weil die Weltmächte ihn zum Vorspann ihrer entgegengesetz ten Ziele machen wollten und ihm damit die Möglichkeit gaben, am Ra(*de der Weltpolitik zwischen den einzelnen Antipoden sein unheilvolles Spiel zu treiben, . Das ist nicht der Hintergrund der augenblicklichen Krise, sondern ihre Voraussetzung. Neunzehn Jahre lang hat es den hohen Herren der Weltpolitik, wo sie auch immer sassen, gefallen die Aegypter und Nasser gewähren zu lassen. Welche arabische Terroristengruppe auch immer ein Attentat gegen Israel lanziert hat, immer waren die UN-Politiker bereit, mit dem Finger auf Israel zu weisen, Israel als den Angreifer zu brandmarken oder vw dem Sicherheitsrat zu verurteilen, nur weil es sich zur Wehr setzte oder dem gerüsteten Feind die Waffe aus der Hand schlug, ohne erst abzuwarten, bis der andere von seinen Waffen Gebrauch machen würde. Das war die Situation beim Sinai-Feldzug im Jahre 1956, den Israel begonnen hatte, um einem ägyptischen Angriff vorzugreifen, der von langer Hand vorbereitet war. Dies haben die grossen Waffenlager bewiesen die von den israelischen Truppen in der Sinai-Wüste gefunden worden sind. Dass das kleine von allen Seiten bedrohte und bedrängte Israel diesen Peldzjg eingeleite“ habe, um Aegypten zu erobern und damit seiner „imperialistischen Expansions - Politik“ einen sichtbaren Ausdruck zu verleihen, das konnten vielleicht die desorientierten arabischen Massen glauben die Politiker aller Nationen aber kannten die wahren Motive und Tatsachen. Die unglückliche Intervention der Engländer, die im Laufe langer Jahrzehnte alles gef an hatten, um die arabische Front gegen Israel zu stärken, wirkte sich für die Sache Israels schädlich aus. Natürlich wussten die Eingeweihten auch damals, dass der plötzliche Um fall Edens nicht zugunsten Israels vor sich gegangen war sondern den eigenen vermeintlichen Interessen Grossbritanniens dienen sollte, das sich auf dem Umwege der israelischen Erfolge gegen Aegypten die verloren gegangene Position am Suezkanal wieder erobern wollte. Aber selbst die verfehlten englischen Dispositionen, die sich in ihren Konsequenzen ungünstig auf Israel auswirkten, hätten nicht zu einer Ehrenrettung Nässere geführt, dessen- Thron damals zu stürzen drohte, wären ihm nicht die Amerikaner in einer selbst die Aegypter überraschenden Form zu Hilfe geeilt, die mit den Russen darin wetteiferten, die Sinai-Aktion Israels mit der britischen Intervention am Suezkanal zu identifizieren. Das sind dieselben Amerikaner, die seit vielen Jahren einen Krieg in Vietnam mit den bekannten entsetzlichen Fblgen für die Zivilbevölkerung führen, weil sie hierin die einzige Möglichkeit erblicken, den Vormarsch des Kommunismus aufzuhatten und den Weltfrieden zu bewahren! Ohne die, Vietnam-Politik der USA in diesem Zusammenhang zu kritisieren, bleibt e6 schwer verständlich. aus welchen Gründen gerade in . Washington mit zweierlei Mass gemessen wird: dem Vordringen des Kommunismus darr ein Land mit den ihm richrig erscheinanden Mitteln fiünhalt gebieten. weil es die äussere Macht hierzu hat aber das gleiche Land verwehrt einem keinen Staat das R“cht, sich gegen die Drohungen eines Angreifers zu verteidigen nur weil diese Abwehrak' >on die amerikanischer) Konzepte gestört hat Seit den Tagen des Sinai- Feldzuges also elf Jahre hindurch. herrschte eine relative Ruhe an der israehschägypt.ischen Gr»n» wenn (Schluss auf Seite 2)