Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2218 (19.5.1967)
- Date
- 1967-05-19
- Page
- [Seite 2] (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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2 —• Vtfnwf, JS de May« de *f*n IVDI801I WOCaiRCCIâV **« - nc mg Das ist unsere Aufgabe «Schluss von Seite 1) *a«l in kurzen Jahren entapnxhen. Wäre nichts ande- »v» als dieses alles erreicht worden, wir ständen einem Meisterwerk gegenüber, auf das nicht nur die kleine israelierhe Bevölkerung, sondern das ganze jüdische Volk Moiz sem können. Ob wir dabei an die innere Ordnung des Landes, seinen wirtschaftliehen Aufbau, seine Landwirtschaft, seine Aufforstung, seine Strassen seine Schulen und Hochschulen oder an was auch immer denken mögen das Geleistete ist imponierend jeder Anerkennung und Bewunderung wert. auch wenn «e manche im iimer gegeben haben mag oder manche Fehler festzu6iellen sein mögen. Aber all das vollzog sich wH'bt unter normalen Bedin. gangen. wie sie bei anderen jungem Ländern, die vorher «der nachher gegründet worden «sind, auch gelten und obwalteten. Denn Israel stand wtfcen allen anderen, sozusagen natürlichen Sorgen eines kleinen Landes und eines Kleinstaates weiteren Problemen gegenüber, die ohne Unterlass und ohne Aufschub nach einer Lösung verlangten. Diese beiden Notwendigkeiten waren und sind: die Sicherheit der Grenzen und die Rettung der gefährdeten Judenheiten ausserhalb Israels. Beide Prägen und Notwendigkeiten stären in einem engen Zusammenhangmiteinander. Würde Israel auf die Rettung der gefährdeten Judenheiten Verzicht leisten, konnte es den Frieden mit «einen arabischen Nachbarn hersteilen. Die sechs- oder siebenhunderttausend Juden die auf israehsethem Territorium lebten, als der Staat proklamiert worden ist, hätten skh ihren Frieden leicht dadurch erkaufen können. Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 l9 isq. ■Mehna. 16—19 Uhr Telefon: •6930 dass auf die Einwanderung weiterer jüdischer Massen verzichteworden wäre. Aber Israel verstand mit Recht seine historische Aufgabe und seine geschichtliche Mission darin, wieder die Heimat des ' jüdischen Volkes, jedenfalls j aller Juden zu werden, die in j das alte Land der Väter zurückkehren wollten. Alle Bemühungen der israelischen Regierungen, die es in diesen 19 Jahren staatlicher Existenz gegeben hat. richteten sich auf die Errichtung des Friedens mit den ara blöohen Nachbarn. Diese Anstrengungen sind bis heute gescheitert. Denn die Frage eines Friedensschlusses war nicht nur eine Angelegenlien die Israel mit den Naehbarländern zu klären gehabt hat. Die komplizierte internationale Situation hat den Staat Israel und die Nachoarländer zum Spielball internation&ler Interessen gemacht. Die Spannungen zwischen den beiden Blockmächten, zwischen den USA und Russland, haben die Friedensverhandlungen nicht nur erschwer:, sondern weitgehend verhindert. Hinzukommen die Machfcbestrebungen Nassers und die inneren Auseinandersetzungen zwischen den arabischen Staaten, die ebenso störend wie hemmend alle Bemühungen um einen Frieden ’in Mittlehen Osten nicht nur für Israel, vereitelten und gerade jetzt inhibieren. Man braucht nur an die Vorgänge zu denken, die zur Ermordung des transjordanischen Königs Abdullah führten oder an die Spannungen, die heute zwischen den arabischen Königen und Nasser vorhanden sind. Alle diese Tatsachen und Umstände haben dazu beigetragen eine Annäherung Israels an seine Nachbarn oder einige von ihnen zu erschweren. Welche Gründe für das Weiterbeetehen der Jemhsehgen Haltung der arabischen Nachbarländer auch immer vorwiegend oder entscheidend gewesen sein mögen, die Tatsache bleibt bestehen, dass sich Israel von seinen Anfängen bis heute gezwungen sah. die feindlichen Angriffe abzuwehren und ungeheure Mittel, die für den Aufbau des Staates hätten Verwendung finden können, für seine Verteidigung bereit zu stellen. Dass es dem jungen Lande nicht nur gelungen ist sich der Uebermacht der feindlichen Heere und des wirtschaftlichen Boykotts erfolg- REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Speäalgeschaelt CORRIENTES 569 T. E 49.5850 PROPIEDADES FRANKENBERG g. K. L. berät Sie kostenlos und an verbind heb beim Kauf odei Verkam von GESCHAEFTEN WOHNUNGEN HAEUSERN VTOBLY DE2 PINO 2263 T. B. 13-7*87 Ihr Frisftur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76 5842 reich zu erwehren, zeugt für den Lebenswillen und die Lebenskraft, von denen Israel getragen wird. Die ständige Bereitschaft, die Aufrechterhaltung eines für ein kleines Land sehr grossen Heeres, seine Ausrüstung und Ausbildung haben ungeheure Mittel in Anspruch ge. nommen und verlangen auch heute noch finanzielle Anstrengungen der Bevölkerung. die das Mass des Erträglichen beinahe übersteigen. Aber der Heräsmus der israelischen Männer und Frauen besteht nicht nur in! der physischen Opferbereit- 1 Schaft des täglichen Einsatzes zum Schutz von Lebe« und Gut. zum Schutz der Frauen und Kinder, sondern in einer materiellen Leistung die in anderen Ländern sofort zum Umsturz, zur Rebelh°n, zum passiven Widerstand geführt haben würden. Der Lärm einer Schlacht oder der bewaffnete Zusammenstoss an der Grenze dringt üi die weite Welt hinaus und füllt die Spalten der Zeitungen. Dieses harte, schmerzende finanzielle Opfer der Israelis wird schweigend und unbeachtet gebracht. Aber es ist so notwendig wie die Abwehr feindlicher Angriffe, die hierdurch überhaupt erst ermöglicht wird. Die arabische Aggressivität und das allgemeine Wettrüsten im Mittleren Osten bei dem sich die verschiedenen Grossmächte, vor allem die Russen. Amerikaner. Engländer, Franzosen, aber auch einige Oststaaten hervortun, haben Israel gerade in den letzten Monaten zu einer Umstellung und Modernisierung seines Verteidigungswesens und seiner Bewaffnung gezwungen. Anlässlich des Jom Haazanauth haben Premierminister Eshkol und Stabschef Rabin wichtige Erklärungen abgegeben, die ein Licht auf das Rüstungspotential Israels werfen pnri zugleich eine deutliche Warnung an Syrien vor weiteren Attacken und Provokationen darsteilen. — Die Sammlung der Zerstreuten, die Rückkehr aller Söhne des jüdischen Volkes, die ihre Galut zu verlassen ■wünschen, ist die zweite gro sse Sonderaufgabe, die dem Staat Israel neben allen anderen Lasten und Pflichten auferlegt ist. Was auf diesem Gebiet bereits geleistet wurder, vor allen Dingen in den beiden ersten Jahren nach der Proklamation des Staates, gehört zu jenen viel zu wenig besungenen Heldentaten bürgerlicher Einsatzbereitschaft, deren Ausmass und Tragweite nur selten in ihrem vollem Umfang erkannt und gewürdigt woerden sind. Jahre hindurch hatten, um nur ein Beispiel in die Erinnerung zurückzubringen, die grossen Mächte über die JUDITH SCHENKOLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Scbabbosdecker * ralJlebeutel Käppchen Maz zot-Taschen Rand- und Mas eiunensti ckerel «a Settand Tischwäsche Dr. P. L RIVERA 2585 (fr Bebedero) T. B a-«15S Confitería NIZA Servidos de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 78-0288 73-1049 JACOB LAPtDUS 4¡pl. M«hel NEUE ADRESSE VI AMONTE 2937 4» B 46-1716 und 48-21*4 MOHEL N. PLAKSIN Superi 2719 NEUES TELEFON: 78-4784 Jagd nach Kriegsverbrechern New York Jude Simon Wiesenthal, welcher sich damit beschäftigt, Material über die Nazis zu sammeln, die Juden er- Der wiener , und beute noch frei WVM6(nT;hAl _ , , mit falschen Papieren in der Welt herumlaufen, traf zu einem Besuch in den USA ein, um dort in verschiedene« Städten über seine Erfahrungen bei der Suche nach NB-Kriegsverbrechern Vorträge zu halten. Ing. Wiesenthal, der selbst Häftling in den Todeslagern der Nazis war und überlebt hat, sprach vor den Führern der Antidiffamierungs-Liga der Bne Brit und beantwortete Fragen der Journalisten über Einzelheiten seiner Jagd auf versteckte Nazis. Er be richtete, dass er eine Liste von 22-600 solcher Mörder besitze. Auch der jetzt in Brasilien verhaftete Franz Josef Stangl, Exkommandant der Auerottungslager von Sobibor Flüchtling« verhandelt, welche die NS-Ketastrophe überlebt hatten. Schliesslich wurden über die Einwanderung von ganzen einhunderttausend DF's diskutiert, ohne dass auch nur ein Land bereit gewesen wäre jene Menschen aufzunehmen, deren Schicksal und Leiden allen bekannt geworden waren. Königliche und UN-Kommissionen wurden eingesetzt, deren lange Untersuchungen ohne Ergebnis verliefen. Der Staat Israel löste die Frage der Aufnahme in wenigen Monaten. die Einordnung war allerdings das Problem mehrerer Jahre. Judenheiten wurden ge schlossen auf allen möglichen Wegen nach Israel gebracht, wobei nur an die Rettung der irakischen Juden und die Aktion ..Fliegender Teppich“ erinnert werden soll, durch die alle vemenitischen Juden in wenigen stunden aus dem Mittelalter in die moderne Zeit transponiert worden sind. Das. sind wundersame Fälle menschlicher Hilfsbereitschaft und historische Vorgänge über die man noch nach Generationen sprechen wird. Aber das sind auch Unternehmungen. die mit den grössten finanziellen Anstrengungen und Belastungen verbunden sind. Dass auch die Hauposorge für diese Einwanderung, ihre Unterbringung und Einordnung auf den Israelis liegt, gereicht dem jüdischen Volk nicht zur besonderen Ehre. Dass insbesondere die Juden in den USA viel zur Ueberwindung der wirtschafiliehfinanzjellen Probleme beitrugen, ist sicher. Dass aber die Notwendigkeiten, die durchdiese Alijah geschaffen wurden. und dass vor allem die erforderlichen Mittel für die Rettung weiterer Juden aus der Galut, in überweigendem Umfang von den relativ nur wenigen Juden Israels aufgebracht worden sind ist weniger bekannt. Wir sind vielleicht zu nahe an diesen Geschehnissen, um eine gültige Antwort auf die selbstverständliche Frage zu erteilen, ob das jüdische Volk wirklich eine würdige Antwort im Angesicht der Grösse des historischen Geschehens gegeben hat. als vor 19 Jahren nach so langem Hoffen und Bangen der Traum unseres Volkes und der Staat Israel Wirklichkeit geworden sind. Freude und Stolz zu empfinden über das, w&£ andere erreichten, ist leicht, aber wenig befriedigend. Hierin jedoch liegt die Grösse unseres Erlebens, dass jeder Einzelne die Möglichkeit hat, über Gefühle hinaus durch konkrete Leistungen sehen Beitrag zu leisten, um die Sicherheit Israels zu erhöhen, das Geschaffene zu festigen und damit dem g&naen jüdischen Volk und den künftigen Geschlechtern eine bessere Zukunft bereit«! zu helfen. LA SEMANA ISRAELITA Bens anario Aparece loe Viernes Editado por ■strellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B, gfrwKMkj Pueyrredón 2190, 1? izq. T. E 83-2613 Abono-Preice Argentinien: $ 1.000.— pro Jahr Ausl. $ 1.500.— jährl. und Debünka, in denen Tausende von Juden in den Gaskammern den Tod fan. den, sei einer von denen, die von ihm auf gespürt wurden. •ITA) Dr. Bernardo SCHWARCZ ZAHNARZT ESTOMBA 2883 — 76-8216 RAYOS X PARADENTOSF TELEF. VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung saemtlieher MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58 4052 Ora. Juana Nevter de Netiburger MEDICA DEL HOSPITAL 8ALABER.RY enfermedades de SEÑORAS GINECOLOGIA — NUTRICION ENFERMEDADES GLANDULARES TUCUMAN 141 - Piso 3? Dio. H. T. E. 31-3889 y 69 8477 Consultas: Martes, Jueves y Sábados de 15 a 19 horas CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I. BlumenfeM (Director) Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología de) HospRal Israelita — Profesor de la Facultad de Cfesetae Médicas de Buenos Aires. UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES I. E. URIBURU 285 41 2331 — 2240 47-5875 Dr. BERNARDO SOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. 73 8782 ii. 73-8817 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstunde Sonnabend: 14—16 Uhr Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY MEDICO CIRUJANO AL P. 9296 Sarmiwit« 3118 T. 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