Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2217 (12.5.1967)
- Date
- 1967-05-12
- Page
- [Seite 2] (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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2 — Viernes, Jî de Mayo dt 1937 JCDI8CHB ROCBIMCIH Am XXVIII. — N« 2217 Sicherung unserer Zukunft (Schluss von Seite 1) schneller. Day zwingt die hieinen Völker zu besonderer Aufmerksamkeit und An strengung, um in diesen permanenten und schwierigen Auseinandersetzungen zu bestehen. ihre Existenz zu sichern ihre Zukunft zu pla nen. ¡Dieses Ringen um den Fortbestand ist mit unerhörten Opfern verbunden, für alle, besonders aber für ein Land, «las sich wie Israel nicht nur im Aufbau, sondern auch durch seine feindlichen Nachbarn in einer Sondersituation befindet. Ohne die Segnungen des Friedens kennen zu lernen, hat Israe' seinen Staat und alle seine Einrichtungen gesthaffen. Die eine Hand am Pflug die andere am Schwert «las blieb die Losung bis zum Augenblick. V. Einige Daten Wenige Ziffern sollen sollen die Entwicklung beleuchten: 1948 lebten 790.006 Ein wohner in Israel. 1966 waren es 2.636.800... Die Industrie- Pioduktion hat sich versiebenfacht. Der Export stieg seit 1949 von 28.5 Millionen Dollar auf 6.800 Millionen IL das sind ca. 2.300 Millionen Dollar 1948 verfügte Israel über 4 Schiffe, heute über 101 Schiffe. — Die Tonnage stieg in der gleichen Zeit von 64X10 auf 1.235 000. — Die kultivierte Erdoberfläche von 412.000 acres wuchs auf mehr als 1 Million. Im Jahr 1949 waren 75.000 acres bewässert. 1966 dagegen 380.000.— Die Schülerschaft betrug 1948: 130.000 und stieg 1965/66 auf 740.000 Schüiei 1948 unterrichteten 5.900 Lehrer, 1965 66 waren es 38 000. — Etwa die Hälfte aller Schüler erhält kostenlosen Unterricht. 30.000 Stu- Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2190 izq. nachm. 16—19 Uhr Telefon: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezia!geschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49.5850 PROPIEDADES FRANKENBERG S. R. L. berät Sie kostenlos und on ver bindheb beim Kauf odei Verkauf von GESCHAEFTEN WOHNUNGEN HAEUSEBN VIRREY DEI PINO 3262 T. E. 73-7887 deuten besuchen die höheren Lehranstalten. Das kulturelle Leben ist in einer starken Aufwärtsent Wicklung begriffen, die Hebräische Universität, andere Universitäten und Hochschulen. die Museen das Pnilharmonische Orchester. Musik. Kunst. Literatur. Erstmalig wurde einem israelischen Dichter, Shmuel Josef Agnon «gemeinsam mit Nellv Sach6i der Nobelpreis für Literatur verliehen. Um noch ein Beispiel zu nennen, sei auf die israelische Filmproduktion verwiesen. die an Ansehen in der Welt gewinnt. Die Zahl der internationalen Kongresse auf verschiedenen Gebieten der Wissenschaft. Kunst und des Schaffens, die in Israel abgehalten werden, steigt und unterstre:cht die Bedeutung, die dieses kleine Land und dieser junge Staat im internationalen Leben hat. Die Hilfe, die Israel vielen jungen und manchen älteren Nationen u. a. auf dem Gebiet der Erziehung, der Landwirtschaft und der militärischen Ausbildung leistet, hat überall Anerkennung gefunden. — 99 diplomatische Vertretungen in 85 Ländern stellen eine lebendige Brücke zur Welt her. — Dag diplomatische K «rps in Israel besteht au6 356 Personen. — Internationale Verträge mit vielen Landern unterstreichen das Ansehen. da6 Israel gfniesst. VI. Vertejdigungsramee Die bedauerliche l'nversöhnlichkeit der arabischen Nachbarn. denen Israel immer wieder eine Hand des Friedens entgegenstreckt, zwingt zur Aofrecbterhaltung einer starken Verteidigungsarmee. die ihre Durchschlagskraft erst vor kurzem unter Beweis gesteht hat. Die Arme hat aber nicht nur militärische. sondern auch erzieherische Funktionen. Sie ist das entscheiden- ISIDORO SCHREIBER bietet Ihnen sein modernes Stimmungsorebester zu allen Ihren Festlichkeiten an und singt mit mit seiner angenehmen Bassiimme T. E.: 86-5036 Ihr Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76 5842 de Instrument, um die verschiedenen Einwanderung» wellen und ihre Menschen sehr unterschiedlichen Herkommens miteinander zu verschmelzen. Sie ist die grosse Schule, in der das Volk für seine Zukunft vorbereitet wird. Die Paiade am Jom Haazmauth zeigt nicht nur die militärische Schlagkraft der Israel - Armee, sondern den Geist oer Disziplin, der Bereitschaft. der Schaffensfreude der jungen Nation. Israels Regierung. Parlament und seine Diplomaten haben ebenso wie seine Arbeiterschaft, seine Bauern wie die gesamte Bevölkerung, seine Jugend und seine Armee der Welt einen neuen Begriff vom Juden gegeben. Die Welt hat umgelernt, was sie unter einem Juden zu verstehen hat. Dieser Glanz, diese Anerkennung und mitunter auch die Bewunderung, die dem Staat Israel und seinen Menschen entgegengebracht w«ird. hat die Lage der Juden in der Welt geändert Sie sind nicht mehr die Objekte fremder Willkür. Wenn sie bedroht sind, brauchen sie nicht mehr in den Vorzimmern fremder Mächte und deren Konsulate zu antichambrieren. Denn jeder Jude kann zurückkommen in sein Land, das ihn als gleichberechtigten Bürger aufzuneh men bereit ist. Das gibt al. len die Sicherheit, auf die von Juden lange Epochen hindurch Verzicht geleistet werden musste. VII. ln diesem Jahr In diesem Jahr, in welchem das jüdische Volk eine Reihe bedeutsamer Jubiläen begeht. — 70 Jahre seit dem 1. Kongress in Basel — 50 Jahre seit dem Erlass der Balfour - Deklaration — 20 Jahre seit dem UN-Beschlus6 — ist es an der Zeit, dass sich jeder Jude, wo er jtuch immer leben mag, der Bedeutung der Tatsache bewusst ist. dass es gerade ihm vergönnt war die Verwirklichung unserer Hoffnungen und die Staatwerdung Israels matzuerleben. Jeder soll verstehen lernen, dass ein Gefühl des Stolzes über das. was andere schufen, nicht ausreicht. Aus Gefühlen müssen Taten, aus dem Miterleben muss ein Mitarbeiten, und aus Solidarität die eigene Bereitschaft zum persönlichen (und finanziellen) Opfer werden. Das kommende 20. Jahr der staatlichen Existenz Israels sollten wir für uns selbst als eir. Jahr der Realisierung und Konkretisierung ansehen. indem wir unseren würdigen Beitrag zur Festigung Israels, der Sicherheit des jüdischen Staates und unserer eigenen Zukunft leisten. Israels Diamanten - Industrie JUDITH SCHENKOLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Sehabbosdecker l'a hiebe u tel Käppchen Maz zot-Tasehen ■ Hand «ine MaschnensOckere) von Bettand Tischwäsche Dr. P. L RIVERA 2585 (fr. Bebederol Y. B /3 *>155 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 0986 73-1049 JACOB LAPIDUS dipl, Mohel NEUE ADRESSE VIAMONTE 2037 4* B 46-1716 und 48-2124 MOHEL N. PLAKSIN Su per í 2719 NEUES TELEFON: 78-4784 Im Jahre 1966 exportierte Israel für 164.6 Millionen Dollar netto Ditmenten (d.h. unter Abzug der Rücklieferungen*. Die Bedeutung dieser Summe wird man sich voll vergegenwärtigen wenn man daran denkt, dass die Diamantenausfuhr brutto im Jahre 1949 rund fünf Millionen Dollar betragen hatte. 1957 hatte sie 35 Millionen Dollar ausgemacht, ab 1958 wurden in der Statistik auch die Rücksendungen berechnet und jedes Mal der Netto-Export ausgewiesen. Aus diesem Grunde zeigt die Exportziffer für 1958 ein Absinken auf 32.9 Millionen Dollar. Dann ging es jedoch wieder schnell aufwärts — bis 1962 auf 82,3 Millionen Dollar. 1964 über 118 Millionei. Dollar. 1965 über 131.7 Mil 1 io nen Dollar und »m letzten Jahre mehr als 164,6 Millionen Dollar. Damit hält Israe; in der Welt den zweiten Platz im Diamantenexport (hinter Belgien). Unter den Abnehmer ländern standen die Vereinigten Staaten im letzten Jahr mit über 51,5 Millionen Dollar (31,3 Prozent der gesamten Ausfuhr) an der Spitze. An zweiter Stelle stand di* Schweiz mit 18,3 Millionen Dollar, es folgen Belgien mit 17,3, Holland mit 15,2, Hongkong mit 14 5, Japan mit 10.8 und Westdeutschland mit 10,7 Millionen Dollar. Bei den Lieferungen an Belgien. Holland und die Schweiz dürfte es sich zum Teil um Transit- Exporte handeln, und die nach diesen Ländern gesandten Diamanten finden am Ende ihren Weg nach den Vereinigten Staaten, sodass der Ante:! der USA am israe lischen Diamanten - Export noch grösser ist. Die israelische Diamantenindustrie hat seit den ersten Jahren ihres Bestehens einen ständigen Kampf um ihre Anerkennung in der Welt und um ständige Belieferung durch das Internationale Diamanten-Syndikat zu führen gehabt. Die Preise der vom Internationalen Dia manten-Syndikat gelieferten Rohdiamanten waren früher erheblich niedriger als die auf den .freien Märkten“. Ir. der Belieferung durch das Syndikat hat es im Laufe der Jahre viele Schwankungen gegeben. inzwischen sind auch die Preisunterschiede zwischen dem Syndikat und den freien Märkten geringer geworden. 1950 machten die Diamanten des Syndikats 76.1 Prozent der gesamten Importdiamanten aus in späteren Jahren sank der Antei und fiel 1959 auf 16.4 Prozent. Inzwischen war das Diamanten-Syndikat an mehr Ausfuhren nach Israe] interessiert. und im Jahre 196r lieferte das Diamanten-Syn dikat wieder 53.2 Prozent der Diamanten für Israel Kürzlich weilte eine Dele gation des Internationalen LA SEMANA ISRAELITA Semanario Aparece los Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B. Swaroenshy Pueyrredón 2190, IV jzq, T. E. 83-2613 A bono-Preise Argentinien: $ 1.000.— pro Jahr Ausl. $ 1.500,— jährl. Diamanten-Syndikat» in Israel. um die Versorgung für die kommende Zeit zu besprechen. Gefaengnis wagen Volksverbetzung Hamburg. — Das Hamburger Landgericht hat einen 32jährigen Ingenieur wegen Volksverhetzung zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte während des Hamburger Bürger. schaftswanikampfe* im März 1966 insgesamt neun Wahlplakate der Sozialdemokra ten, in denen zur Wiederwahl des Ersten Hamburger Bürgermeisters Prof Dr. Weichmann aufgefordert worden war, mit seibetverfertigten Zetteln mit der Aufschrift ,,Jud*-n“ beklebt, so dass sich als Text ergab: „Hamburg wählt seinen Juden Weichmann“. Dr. Bernardo SCHWARC2 ZAHNARZT ESTOMBA 2M8 — 74-820 RAYOS X PARADENTOSF TEL». VORANMELDUNG BERNARDO STEH Ausführung saemtlicher MALERARBEITEN HFI.GUERÀ 1915 — T. E. 58-4052 Ora. Juana Nevler de Neuburger MEDICA DEL HOSPITAL SALABERRY ENFERMEDADES DE SEÑORAS GINECOLOGIA — NUTRICION ENFERMEDADES GLANDULARES TUCUMAN 141 - Pis« 3' Dto. H. T. 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