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Jüdische Wochenschau · 1967-04-21 · 2214 (21.4.1967) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2214 (21.4.1967)
Date
1967-04-21
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Vímin, St Ce Atril de ÍMT 4 A iiimiTt An* XXVIU. — N* ¿244 Neues Zentrum für Israels Archive „Israels Archive, so gTass eie an* «rschetaen, sind im Grande klein und eigentlich ein einziges Archiv mit seih ständigen Abteilunger“, sagte Dr. Alex Bein, Direktor des Buwwstiachen Zentraiarcirivs afts er mir die Baupläne des künftigen Archiv-Zentrums ■eigte. Der neue Komplex, der gegenüber der Knesset entstehen soll, wird die Koordination zwischen den ein Beinen Archiven, die bisher durah einen Staatsausschuss gelenkt wurde, radikal durriif-iiliren. Das neue Nationalarchiv — es hat noch keinen Namen — wird aus vier Gebäuden bestehen — je einem für das Staatsarchiv, das Zionistische Archiv und das Archiv der Historischen Gesellschaft wobei noch Baum dem Archiv des Jüdischen Weltkongresses zugeteilt wird — und alle drei Gebäude werden mit einem vierten verbunden «ein, dem gemeinsamen Lesesaal, Der Besucher so betonte Dr. Bein, der Unterlagen für eine wissenschaftliche Arbeit sammelt weiss ja nicht immer, in welchem der drei Archive er aas ge wünschte Material findet. Diese Lösung eines gemeinsamen Lese- und Arbeitssaales ist nicht nur zweckmässig, sondern auch sparsam Bin Wettbewerb unter sechs bekannten Architekten wurde von D. A. Brutzkus gewon von HERBERT FREEDEIS JUNCAL Sociedad Cooperativa de Crédito Ltda. Die Sparkasse des zentral eu ropaeischen Sektors Montag bis Freitag von 12 bis IS Uhr ARAOZ 2854 T. E. 71.9059 BUENOS AIRES aen; er sieht das Archivzentrum als einen funkt¡onetlei! Bau, der sich harmonisch in (he Umgebung einfügt. Hüne der Bedingungen war, dass der Bau nicht höher »ein darf als die benachbart Knesset Im Laufe der nächsten zwei Monate sollen die Bauarbeiten beginnen, die ca zwei Jahre beanspruchen werden. Allerdings durfte dann erst das erste Stadium des Projektes fertig sein, das den Bedürfnissen für die nächsten zehn Jahre entspre chen wird. Im zweiten Stadium soll der Rest, je nach Notwendigkeit, ausgebaut werden. 49 Prozent der Flüche wer den dem Staatsarchiv zugeteilt, 33 Prozent dem Zionistischen Zentralarchiv und 18 Prozent dem Archiv der Hi storischen Gesellschaft. Der Gebäudekomplex wird sich über 12.000 Quadratmeter er strecken, mit zwei Stockwerken unter der Erde — ein idealer Aufbewahrungsort für die Magazine. Ein Stein bruch, der sich eins* an der Baustelle befand, wird die Ausgrabungsarbeiten sehr erleichtern. In die Finanzierung teilen sich der Staat, die Zionistische Exekutive und die Hi storisohe Gesellschaft, die ihrerseits vom Kultusministerium subventioniert wird. Das Staatsarchiv wird di* anderen Gebäude überragen _ es wird zwei Stockwerke über Grund haben die anderen nur je eines. Alle Magazine werden mit dem raumspa“enden Kompaetus-Syst«m ausgestattet werden, verschieb baren Regalen, die 50 Prozent weniger Platz beanspruchen und nach einem schweizer Patent in einem Kibbuz bei Chedera hergestellt werden. WETTBEWERB FUEß EINE JE KO ISCHE NATIONAL¬ HYMNE — AUS OEM JAHRE 1898 Gerade in diesen Tagen ist das Zionistische Zentra' arehiv um ein historisches Kuriosum bereichert worden _ den Ergebnissen eines Wettbewerbs für eine jüdische yationalhyne, der 1897—189? von Theodor Herzl und Max Nordau veranstaltet wurde Das Material stammt aus dem Besitz des unlängst im 91. Lebensjahr verstorbenen Erwin Rosenberg, einem dei ersten Sekretäre Herzte der einmal im Redaktionsst ab der zionistischen Wocbenzeit. schrift „Die Wett“ war ALFRED0 STERN MALERARBEITEN FACHMAENNISCHE ÄUSFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEIN VIDAL 1575 FAST ECKE PINO Tel.: 76 9088 Ende April 1887 wurde in der berliner Monatsschrift „Zion“ — und kurz darauf in der „Welt“ — ein Wettbewerb für den besten Ter» einer jüdischen Nationalhymne ausgeschrieben, mit 50C Franken (ca. 10« Golddollar/ als erstem Preis. „Hatikva“ war zwar damals schon gekannt aber sie wurde erstmalig auf den 6. Zionistischen Kongress im Jahre 1903 gesungen, dem sogen. Uganda-Kongress, und Einweihung Auschwitz. — Ungefähr 190.000 Naziopfer aus europäischen Ländern, welche im Zweiten Weltkrieg von Hitlertruppen besetzt waren, wohnten der Einweihungsfeier eines grossen steinernen Monuments bei welches an dem Ort Aufstellung findet, wo sich das Todeslager Auschwitz befand in dem vier Mill'onen Menschen, unter ihnen drei Millionen Juden, ermordet wurden. Der polnische Ministerpräsident Josef Cyrankiewicz. der bei dieser Veranstaltung sprach, warnte vor dem Versuch Westdeutschlands, die Erinnerung an die Nazivergangenheit auszulöschen. — (ITA) Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgekmipftea Tep pichen in ersAdassigen Qualitäten fw jedes gemütliche Heim. EIGENE FABRIKATION UNVERBINDLICHE VORFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUN6SERLEICHTER9N6EN Maschinenteppiche In allen Farben and Grossen Auslegen von Appartements mit rem wollenem Velour VERKAUF AN PRIVAT! NUR SAMSTAG UND SONN TAG VON t—19 UHR IM AUSSTELLUNGSRAUM ANDONAEGUI 2083 TEL.; 52 2993 4 Quader von Station Urquiza selbst dann wurde diese Tatsache aus dem Protokoll gestrichen. Erst 1938, auf dem 18. Kongress wurde „Hirikva“ offiziell als zionistische Hymne a--erkannt. Die zum Wettbewerb eingesandten Gedichte, die jetzt dem Archivbesucher zugänglich gemacht wurden ze gen viel guten Willen, aber eine Naivität, die nur im Zusammenhang mit der damals vorherrschenden literarischen Mode zu verstehen is' und ei ne me'stesns dilettantische Imitierung deutscher patriotischer Gesänge darstept. Auch die auf Engltecc Französisch Russisch und Italic rösch eingesandten T*xte waren nicht beseei. Wer muss nicht an ca* bekannte Vorbild von Emst Moritz Arndt, denken, wenn er liest: „Was ist der Juden Vaterland * Ist’s an der blauen Donau Strand, Ist’s etwa der Germane» Land.. Ist’s Polenland, ist’s Ru&Aand.. Dort wo einst der Teaipe' stand, an des heiligen Jordans Strand“. M0EBELHAUS WATERMANN ©as Baus der 3 Oesebät te mit der grössten SARMIENTO IJ4? T Ï 35 7*8? CABILDO 2514 RAMPA 4979 ~ Zahlungserieic btemnew fast Erice fMuMrtb Eigene Werkstätten Zuvorkommende fach mätmiscbe Bedienusr? An Theodor Körners „Frisch auf, mein Volk! Die Fiammenzeichen rauchen“ . wird man mehrmals erinnert. „Wach auf. wach aul, mein Israel, wie lang willst Du noch trauern“ Oder: „Wach auf, mein Volk, Di darfst nicht länger säumen, wach auf, nein Volk, aus dumpfer Völkernacht“. Zedern spielen eine grosse Rolle. „Hört Ihr die Zedern am Libanon rauschen, »türwiisch bewegt von der heiligen Luft“, oder; ,Du buhlst vergeblich mit der Fächt' und Bäche das Reich der schlanken Zeder ist nur Dein“ „Bis braust ein Ruf wie Donnerhall“ tönt aus diesen Versen: „Ein Sturmrul braust mit Macht durch ai,e Lande”; nicht weniger nilitant: „Es geht ein Schlachtruf durch di« Welt, es dröhnt durch alle Lande Erwache Juda wie ein Held Zerspren ge deine Bande“; Donner und Posaunen hallen auch hier: „Ein Ruf der Birlösung wip donnernder Schau durchzit tert der Erde gewaltigen Ball, die Posaune ertönt wie zum jüngsten Gericht und mahnt die Juden zur Vaterlands Pflicht“. Andere Lieder be ginnen: „Jubellieder lasst uns singen, wenn mit Jud“ man uns beschimpft“, und „Hei' den tapferen Königssöhnen, Heil der jüdischen Nation“ Am 21. Juni 1898 schrien Nordau an Herzl: „Ich habe mit den Gedichten einen betrübten Tag verbracht. Sie LA SEMANA ISRAELITA semanario independiente Bs. Aires - PUEYRREQON 2190, 1* txq. - T.E. 83-2613 11. Nissan Vtfít *L April 1967 beweisen, dass von unseren Talenten (an ihrem Voroan densein will ich nicht zwei fein) nicht eines für unseren Gedanken gewonnen ist, und dass die armseligen Diamanten, die an der Bewerbung teilgenommen haben, nui frömmelnde Salbung oder bramarbasierende Prahlerei kennen, beide für unsere Zwecke wenig oder gam.oht brauchbare Gefühle. Ich wa“ schon entzückt, wenn ich keine gröbsten Sprach- und Versfehler fand... Natürlich ist an eine Zubilligung de« Preise nicht zu denken.“ Joint-Hiff« New York. — Zwischen der tunesischen Regierung t»»d dem American Joint Distribution Committee ist ein Abkommen über den Status Ser Joint-Hilfe unterzeichnet worden. New York. — Murray I. Gurfein, ein newyorker Anwalt, ist zum Präsidenten Ser „Interco“. des internationalen Rate« der jüdischen Sozial- und Wohlfahrtsdienste, ernannt worden. Ufpan für Diplomaten Jerusalem. — In Jerusalem wurde ein hebräischer Ulpati für Diplomaten eröffnet. Bisher haben sich rund dreissig Mitglieder diplomatischer Missionen afrikanischer und lateinamerikanischer Staaten für den Kurs angemeldet. Ausfuhr Tei Aviv. — Der Expert Israels nach den Staaten des Ostblocks zeigte im Jahre 1966 eine geringfügige Steigerung gegenüber dem Vorjahre Während die Ausfuhr nach diesen Ländern im Jahre 1965 4,5 Prozent des Gesamtexports ausmachte, wa:: der Anteil 4.3 Prozent rm Jahre 1966. JUNIO VIERNES Próxima salida de Buenos Aires del moderno transatlántico THEODOR HERZL con destino a LISBOA - ÑAPOLES - EL PIREO HAIFA y también: Santos - Rio de Janeiro A EUROPA DESDE 280 DOLARES A ISRAEL DESDE 385 DOLARES Consulte a su Ageme de Viajes íoore el NUEVO PLAN 0E -CREDITO» Z1M Israel Navigation Co. ltd. Matpú 866 - Buenos Aires Agentes generates jt-v en el ^7 ■«tener bel pars JILA MKtRAL ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL »•——»••••»•••••»—m—»»••••»•••••»»•••»»♦o««»»»»»—i Dr. ffardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE Allí ENTSCHAÍOI6UN0SFR&5EN BUER0STUMDEN: von 15 — 18 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch (ICH BITTE, NICHT VOR 1« UHR ZU ERSCHEINEN) oder »ach Vereinbarung Uad wen es sieb w HERRENELELDUNG handelt, dann zu Carlton MAXPU 882 — 31.784b T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS f SölAMEMCANÜS - VerSraege - Verwaltungen, PÜEYRREP0N 2190 esq, Äv, LAS HERAS

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