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Jüdische Wochenschau · 1967-02-17 · 2205 (17.2.1967) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2205 (17.2.1967)
Date
1967-02-17
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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LA SEMANA I 8 B A B LI T A Año XXVIII. — N“ 2205 — 5 VkrMfl, 17 ét Febrero de 1967 Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) Der Oifa kann man nur durch diszipliniertes Verhalten und nicht durch Streitereien dienen. Aitomwissenschaft Im Atom-Zentrum von Na- «*ial shorek in Israel findet vom 22. Mai bis 30. Juni 1967 ein Kursus über Radiobiologie statt, der vom Internationalen Büro für Atomwissenschaft mit Sitz in Wien in Gemeinschaft mit der Israelischen Kommission für Atomwissenschaft veranstaltet wird. Dieser für Wissenschaftler und Aerzte bestimmte Kursus ist, der dritte, der auf diesem Gebiet in Israel stattfindet. Frühere derartige Kurse wurden in den Jahren 1961 und -. 1964 abgehalten. Argentinische Akademiker die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich an die Comisión Nacional de Emergía Atómica in der Avenida del Libertador 8250 in Buenos Aires wenden Kirchen-Spende für Keren Hajessod Wie uns aus Wien mitge teilt wird, hat Kardinal Dr. Franz König, Erzbischof von Wien, in Form einer Spende der Wiener Caritas für den Keren Hajessod (Vereinigte Israel - Kampagne) seiner Sympathie mit dem Aufbauwerk in Israel Ausdruck verliehen. Bei der Uebergabe eines Schecks in Höhe von 20.000 Schilling betonte der Kardinal die symbolische Bedeutung jeder Hilfeleistung für Flüchtlinge und fand anerkennende Worte für die Tätigkeit des Keren Hajessod. Er interessierte sich eingehend für die Lage der Neueinwanderer in Israel, für die allgemeine^ Entwicklung des Lande* und gab seiner Hoffnung Ausdruck, Israel einen Besuch abstatten zu können. D'e feierliche Uebergabe des Schecks fand im Erzbischöflichen Palais statt, ln welchem vor einigen Jahren ein Kardinal Innitzer residierte, der unbedenklich seinen Arm zum Hitlergruss erhoben hatte... Welch’ eine Wandlung durch Gottes Fügung. Raw Kunstadt gestorben Aus Israel erreicht uns die traurige Nachricht vom Ableben des Gründers und Aufbauers der Jeschiwa „Kol Tor ah" in Jerusalem, Rav Baruch Kunstadt s. A. Die Beerdigung hat unter ausserg. wömnicht-r Beteiligung der Bevölkerung von Bayit Vegan, der ganzen Stadt Jerusalem und allen Teilen des Landes (früheren Schülern, Verehrern und guten Freunden des Dahingeschiedenen stattgefunden. Zahlreiche Minister der Bürgermeister von Jerusalem und viele hochgestellte Persönlichkeiten führten den Trauerzug an. Das Budget der Kehilla Auf der letzten Sitzung des Vorstandes wurde das Budget in Höhe von siebenhundert Millionen für das laufende Geschäftsjahr angenommen, wobei man noch nicht sicher ist, ob diese respektable Summe für die notwendigen Ausgaben ausreichen wird Dsr Präsident der Kehilla, Dr. Kamenszain. legte den Ent wurf des Budgets vor das auch die Aüsgabsn für die jü dischen Schulen im Rahm~-n des Vaad Hachinuch ein- J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. 0t. 550 T.E.: 30 1474 CA TEC A S. A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 j 1264 schliesst. Die Arbeit der jüdi sehen Schulen ist jetzt durch die geplante Einführung eines doppelten Turnus in den staatlichen Anfangsschulen gefährdet und bildet ein neues schweres Problem für die Kehilla. In den letzten Wocnen hat die Kehilla eine ungewöhnlich grosse Zahl von finanziellen Beihilfen für den Ferienaufenthalt von Schulkindern in den Sommer-Kolonien ausgezahlt. Fiir die Bauten der jüdischen Schulen wurde der Betrag von sechs Millionen bestimmt, da die finanziellen Beiträge und Spenden, die privat gesammelt werden, bei weitem nicht mehr ausreichen In diesem Zusammenhang muss erneut festgestellt werden, dass die Kehilla allein für alles aufkommen muss. Dabei arbeiten von der jüdischen Gemeinschaft in Buenos Aires, die auf dreihunderttausend Juden geschätzt werden kann, der weitaus grössere Teil nicht als Mitglieder mit. Sie kommen nur dann zur Kehilla, wenn sie sich berechtigt fühlen etwas zu beanspruchen ohne selber etwas zu leisten. Die Kehilla sucht immer wieder neue Möglichkeiten, um ihre Einnahmen zu steigern, um bei Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. März geriistet zu sein. Die Kehilla hat auch einhunderttausend Pesos für die Pflanzung eines neuen Waldes in Israel gestiftet und zweihunderttausend Pesos zur Finanzierung eines Som merseminars für jüdische Lehrer beigesteuert sowie Sonderhilfen für Sozialfälle ausgesetzt. Jeden Tag werden neue Forderungen von allen Seiten gestellt. Für soziale Hilfe wurde wieder eine Mil lion Pesos bezahlt. Die Gemeinde Lamrot Hakol nat eine Bauhilfe von 800.000 Pesos t'rf’inirW; "^Ts^üraen andere Zuschüsse fiir kleinere Bau ten für andere Organisationen gegeben. Ein neues Aufgabengebiet für die Kehilla ist die Forderung jüdischer Studenten für die Erteilung von Stipendien, zu deren Erledigung eine neue Kommission gesehaf fen wurde. Man hat beschlossen, jetzt d'e Summt von sechs Millionen Pesos berehzustellen die einen Teil der Zuscnlisse für jüdische Institutionen darstrilt; für die Rfstsumme wurden G.-tsche ne ausgestellt, die in Zahiu i gegeben werden können, da die Kehilla nicht imstande ist alles im Voraus zu zah len Man hat eine Kommission bestimmt, die bereits mit dem Kauf nebräischer und jüdischer Bücher beginnt, die auf der .iührl chen Buchausstellung verkauft werden sollen und für die von der KehiUa Rabatte unter dem Motto „Ein jüdisches Buch in jedes jüdische Haus“ gegeben werden. SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Allenby Rd, — TEL AVIV — P.O.B. 4444 Abkommen mit Peru Lima. — Präsident Fernando Belaunde Terry hat mit der israelischen Firma Tahal Water Planning Ltd. einen Vertrag über 930.000 Dollar unterzeichnet. Das Abkommen sieht vor, dass die Filiale der genannten Firma in Lima die technischen Möglichkeiten prüft, um in det Küstengegend und den Bergen der Provinz I.a Libertad im nördlichen Teil Perus eine Bewässerungsanlage zu bauen. Die Bezahlung der im Vertrag festgelegten Ko - sten wird in fünf jährlichen Quoten vorgenommc-n. Sein Abschluss wiro als äusserst vorteilhaft für die Entwicklung dei Landwirtschaft in diesel wasserarmen R-egion Perus angesehen. (ITA) ERNST BARLACH (1870 Wedel/Holst. — 1938 Rostock): „MOSES AM SINAI" Im Jahre 1933 erhielt Ernst Barlach den Orden Pour le mérite kurz darauf wurden seine Bücher verbrannt, seine Theaterstücke erhielten Aufnihrungsverbot, seine Bilder und Plastiken wurden wegen „os»ischer Kulturschändung" von den Nationalsozialisten verfemt. Gespraeche in Washington Washington. — Gespräche auf hohem Niveau über Wirtschaftshilfe für Israel wur den mit Ackerbaumiivster Orville Freeman und William S. Gaud, dem Leiter des USA-Biiros für internationale Entwicklung geführt Die Unterhaltungen mit Minister Freeman bewegten sich hauptsächlich um die Fort Setzung des Programms 480. das Israel berechtigt, Uebersehuss - Produkte von den USA käuflich zu erweroen. An diesen Gesprächen nah men Botschafter Avraham -ff?rrm?frr ~rn'. 'S^'STtTWr'BtfP'1 schaftsrat der Israel-Bot - schaft für Wirtschaftsfragen, und der israelische Wirtschaftsministir Nahum Shamir teil. (ITA) Schliessung einer Militaerschule Jerusalem. — Die israelische nationale Verteidigungs- Schule, in der hohe Reg erurgsbeamte in militärischen Problemen ausgebildet werden wird nach Beendigung des jetzigen Studier Jahres geschlossen. Man glaubt dass ökonomische Gründe hiertür massgebend sind. Dieser Beschluss wurde von einer Sonderkommission empfohlen, an deren Spitze Prof. Jigael Jadin, Professor fiir Archäologie der Hebräischen Universität und ehemaliger Generalstabschef der Israel- Armee stand. (ITA) Jugend in Japan Tel Aviv. — Eine elfköpfige Gruppe von Jugendlichen auß Japan kam nach Israel; es handelt sich um eine der Gruppen die von der japa nisehen Regierung in verschiedene Weltteile zur Förderung der gegenseitigen Verständigung entsandt wurden. 156.754 Dokumente London. — 156.754 in den Bestand aufgenommene Dokumente, darunter 957 Berichte. 327 Eüünnerungen und 5.969 Fragebogen Namens¬ und Bestandskarten sind im Besitz des Auschwitz-Museums. Die Berichte umfassen 9.000 Seiten, die Erinnerungen über 3.000 Seiten Andere Materialien umfassen etwa eine Million Seiten. Das geht aus dem Bericht über eine Sitzung des Wissensc-naftlichen Rates d-s Museums hervor, die kürzlich stattgefunden hat. - -■ r -. — HEINZ und MARIO ARNSDORF I* Maler und Tischlerarbeiten QUINTANA 1334 — FLORIDA — T.E. 797-43C5 .. 777-_~ JUAN 73-1148 JULIUSBURG BLANCO ENCALADA I64C PASTEUR 254 2* y 5° p»o» «L 48-V.69 1372 » fUENQS AIRES ciencias económico*. contador»* públicos nacionales consultóte*-dé'empresa* ESPECIALISTAS EN . SOCIEDADES ANONIMAS .rtlltllRI»': i*, a, Fiambres Finos ‘TRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA

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