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Jüdische Wochenschau · 1966-12-16 · 2198 (16.12.1966) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2198 (16.12.1966)
Date
1966-12-16
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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SEMANA Viernes, 16 <te Diciembre de 1966 NACHRICHTEN AUS ISRAEL Grosse •Nie# , ■ Náihere j?*r ko* *t »T'finaeihJ Lf'Uuw , S0[,íren|‘dufcti °*n wif' ^«det ** ttutde!3^ NnchS> Trau Wfc a ‘f "• uo» bn,Uch ««chlie. :ä •<&SS Montag Kpo.Ä S"“w“" i Vi?;rd einlügend«** ■nuar 1 t^ktiioh alle piät %ieH & d£ varWVieletavortiegen mii« 2**. «S kommen. Wenn *^f Kind ein, rollen, zögem sie r** Moment' “nnen Sie versi!!wallestun Ihr Sind Wnn J” ist. auch mit- IL Cfédit» LUI». 8886 íes zentral- Sfkt0rs. Sprech- ®ta? bis Freitag Ihr in der Aráoz 1-9059 Bs. Aires JOAft * diciembre pa-?ar en el salón la Sociedad He- ‘na, un concier- * la destacada Sofá Cymes organizado por de Amigos de como comienzo de actividades sarrollarse própro de su obra provee de enlaria y técnijóvenes inmi- «1 de 13 a 17 ilieve alcanzó le la oianista la concurrida insistentemeni repetición de senciblemente ER liSBItf «lUl 250r Bekaemfung der Arbeitslosigkeit Die Zahl der Arbeitslosen in Israel belief sich kürzlich laut Berechnungen auf mehl als 27.000. Die Regierung hat inzwischen auf Anrgeung des Ministerpräsidenten Levi Etehkol einen Sonderausschuss gebildet, der einen konkreten Plan zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ausarbeiten wird. Arbeitsminister Jigal Alon. der dies auf einer Pressekonferenz mitteilte, sagte dass er selbst den Vorsitz dieses Ausschusses führe. Seitens der Regierung gehöre ihm ausserdem Handels- und Industrieminister Chaim Zadok an. Die Vertreter der Histadruth sind Jerucham Meschei und Berl Repetur. Die hauptsächlichen Massnahmen zur,Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind geplante Entwicklungsprojekte, die sowieso in einigen Jahren zur Ausführung gelangen sollten und die nun wegen der negativen Arbeitelage beschleunigt werden dürften. Unter den durchzuführenden Projekten zählte Alon auf: die Errichtung öffentlicher Bauten für 18 Millionen IL, den Bau von Hospitälern im Werte von 15 Millionen IL, eines zentralen Gefängnisses in Beer Schewa für 4 Millionen IL, Telefonzentralen für 2 Millionen IL, Regierungsämter in Ober-Nazareth für 2 Millionen IL, Studentensiedlungen in Jerusalem für 3,5 Millionen IL, den Bau zusätzlicher Regierungsgebäude in Jerusalem für 3 Millionen IL, Industriehallen, die potentiellen Kapitalisten jederzeit zur Verfügung stehen würden, für 3 Millionen IL. ein grosses Wasserprojekt im Galil, für 21 Millionen IL, Treibhäuser für landwirtschaftliche Exportgüter, für 2 Millionen IL, Strassenbau für 7 Millionen IL und den Bau von Sicherheitsanlagen für 26.4 Millionen IL, die vielen Hunderten von Arbeitslosen Beschäftigung geben werden. Dazu kommen noch Bauprojekte für 25 Millionen II. (besonders Wohnungen in neuen Siedlungsgebieten!. 28 Supermarket-Filialen in Entwicklungs-Gegenden für 11 Millionen IL, 8 Hostels der Sochnut zur zeitweiligen Auf- . K£«£n KJ»yem£T CEtSg-ftEr PP COMITE CENTROEUROPEJ Corrientes 2204 — VI. Stock — T. E. 48-3695. 48 5683 BEN GURION WALD BEI D&M0NA Ein Wald soll zum achtzigsten Geburtstagvon David Ben Gurion bei Dimona irr. Zentralnegew gepflanzt werden und sich über eine Fläche von 400 Dunam erstrekken. Dies wurde vom Direktorium des Keren Kayemetb Leisrael unter dem Vorsitz von Herrn , Jacob Tsur. beschlossen, nachdem zahlreiche Mitarbeiter des KKL aus allen Teilen der Welt auf diesen Schritt gedrängt hatten. Da es sich herausgestellt hat, dass die Pflanzung eines Waldes bei Ben Gurions Wohnstätte in Sdeh Boker wegen Wassermangel auf Schwierigkeiten stossen würde, wählte man anstelle dessen Dimona, die Stadt, für deren Gründung Ben Gurion seinerzeit die entscheidende Initiative aufgebracht hatte. Der Stadtrat Dimonas nahm den Plan einstimmig an. Der. Wald wird für die Stadt einen dringlich benötigten Park darstellen, sie vor staubstürmen aus dem Osten schützen und zudem 50 Arbeitslosen schon im ersten Stadium seiner Anlage Beschäftigung geben Die Bäume werden ausschliesslich mit Abwässern der Stadt bewässert werden . Der Staatspräsident Israels, Herr S. Sbazar, der auch den Ehrenvorsitz des Ben Gurion - Geburtstagscomites innehat, übermittelte dem Vorsitzenden des KKLDirektoriums, Herrn Jacob Tsur, seine Glückwünsche zu diesem Vorhaben. AUS UNSER Anlässlich der Brüh Milah bei der Familie: Ernesto und Elena Feigelstock, geh. Zatdman, wurde durch die wertvolle Mitarbeit von Frl. Müller und Herrn Kosten der Betrag von $ 21.000.— zu Gunsten des KKL gesammelt; das Kind, Dino Ariel, wird im ,,Sefer Hajeled" eingetragen. Herr Juan M, Danxiger überwies uns eine Spende von $ 6.000.—, um durch Pflanzung von 30 Bäumen die Namen seiner Eltern zu verewigen: Herr Hugo Danziger 1fr. Liegnitz Schlesien) ist im Juli 1916 bei Verdun ER ARBEIT gefallen, Frau Marta Danziger, geb. Lewysohn (fr Bresiau) ist im Oktober 1944 in Birkenau / Auschwitz umgekommen. Von Herrn Julius Lippmann, Asuncion, Paraguay, wurde von Frau Clara Grabenheimer anlässlich des Todes seiner Schwester 20.000.— argent. Pesos übergeben zum Anpflanzen von Bäumen in Israel auf den Namen seiner Eltern sel. A. Hermann und Therese Lippmann von Fürth i. B. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern, Depto. para Oficina Institución Trámites Jurídicos 2 á 3 AMBIENTES — Parcialmente amueblado con TELEFONO imprescindible. Barrio ONCE y alrededores Dr. L. STEKN — T. E. 48-8605 (cite V»*. HOTEL LAGO RIO CEBALLOS SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO *»- -itrs SAISONEROEFFNUNG: 15. DEZEMBER NEU: EIGENE RULETA nähme von Einwanderern aus den westlichen Ländern, für 10—12 Millionen IL, Autobusbahnhöfe für 5,8 Millionen IL, sowie Hotels und Erholungsheime zur Förderung der volkstümlichen Touristik. für 4 Millionen. Zum letzteren Zweck wurde schon mit dem Bau eines Erholungsheimes in Maalot mh 200 Betten begonnen. Das Arbeitsamt hat in den letzten Monaten Tausende von Arbeitslosen bei Notstandsarbeiten (KKL-Beforstung, Strassenbau in Ortsgemeinden etc.) beschäftigt NotstaDdsarbeiter verdienen je nach ihrer Leistung zwischen 13.55 IL und 15.97 IL pro Tag. Väter von drei oder mehr Kindern bekommen ausserdem monatlich für jedes Kind unter 18 Jahren eine Sonderzulage von io IL. Unverheiratete Notstandsarbeiter in Entwicklungsgebieten erhalten 15 Arbeitstage pro Monat, in bevölkerten Gegenden und den grossen Städten zwei Tage weniger. Kinderreiche Familienoberhäupter erhalten bis zu 24 Arbeitstage pro Monat, in Entwicklungsgebieten. Dabei wird zwischen Juden und Arabern kein Unterschied gemacht. Die Zahl der arbeitslosen Akademiker belief sich im November auf 775. nachdem es am 1. Oktober noch 840 arbeitslose Akademiker gegeben hatte, die in den Arbeitsämtern für Akademiker registriert waren. Dazu muss weitere 20 Prozent rechnen da sich nicht jeder Unbeschäftigte an das Arbeitsamt wenden will. Die grösste Arbeitslosigkeit unter den Akademikern war man noch schätzungsweise bei Maschinenbau-Ingenieuren zu verzeichnen, von de nen 118 auf der Arbeitssuche waren. Nach ihnen kommen Wirtschaftler (86), Bauingenieure (61), Chemie-Ingenieure (34), Agronomen (24). Nur bei Aerzten ist kein Arbeitsmangel zu bemerken, und in den Entwicklungsge- Deten können heute jederzeit 300 zusätzliche Aerzte untergebracht werden. Mit Rücksicht darauf, dass die gesamte Zahl der Akademiker im Lande auf 30.000 geschätzt wird, ist der Prozentsatz der unbeschäftigten Akademiker nicht besorgniserregend. Der Minister betonte, dass die von ihm erwähnten investitionssummen zur Durchführung von Entwicklungsprojekten nur zum Teil aus Mitteln der Regierung kommen würden. Die Regierung werde sich jedoch bemühen, in bestimmten Fällen den Interessenten Kapital vorzustrecken, falls dies den Progess der Integrierung unbeschäftigter Arbeitskräfte beschleunigen sollte. Nebst anderen will die Regierung auch mit der Planung von Projekten beginnen, die unter normalen Umständen erst nach vielen Jahren in Angriff genommen worden wären. Damit ist nicht gemeint, dass auch diese Projekte durchgeführt werden. ' ihre Planung wird nur um einige Jahre früher begonnen, um arbeitslosen Akademikern Beschäftigung zu bieten. GUTES TRINK WASSER Bei Bohrungen, die mar kürzlich in der Umgebung von Ein Keren vornahm, stiess man auf eine Quelle von gutem Trinkwasser -mit einer Ergiebigkeit von 300 Kubikmetern die Stunde Diese geglückte Bohrung wird das für die Versorgung der Hauptstadt zur Verfü gung stehende Quantum von Wasser nicht unbeträchtlich vergrössern. EINGEWANWSRTE LEHRER 55 neueingewanderte Lehrer, welche aus neun verschiedenen Ländern stammen, haben vor kurzem an einer besonderen Lehranstalt zur Ausbildung neueingewanderter Lehrer in Beer SGhawa einen Kurs beendet, der ihnen die Ausübung ihres Berufes in Israel ermöglichen soll. Diese Anstalt wurde gemeinsam vom Ministerium für Erziehung und Kultur, der Einordnung* - Abteilung der Jewish Agency und dem Arbeitsministerium errichtet, LEHRGANG FUER JURISTEN Vor kurzem schloss an der neugegründeten Lehranstalt für neueingewanderte Juristen der erste Jahrgang von 170 Teilnehmern seine Studien ab. Diese Anstalt wurde vor mehr als einem Jahr gemeinsam mit dem Justizministerium, der Advokatenkammer, der Jewish Agency und der Histadrut-Abteilung für Akademiker gegründet. Diese vier Körperschaften tragen auch gemeinsam die Kosten der Erhaltung der Anstalt, die sich in ihrem ersten Jahr auf etwa 250.000 IL beliefen. TOMATENERNTE Eine neue Bewässerungsmethode durch Tropfenberieselung wurde in der Arawa ausprobiert und erhöhte den Ertrag von 3 Tonnen Tomaten auf 13 Tonnen per Dunam. Diese, von der Siedlungsabteilung der Jewisn Agency entwickelte Methode beruht darin, dass eine' genau abgemessene Menge von Wasser mit Düngemitteln versetzt wird. Die Abteilung' hat für die Weiterentwicklung dieser Methode einer. Betrag von 35.000 IL iri ihrem Budget vorgesehen. EXFORTPFLANZEN Das Landwirtechaftsministerium und die Siedlungsabteilung der Jewish -Agency haben ein umfassendes Programm zur Entwicklung des Anbaus von Pflanzen, die in erster Linie für den Export bestimmt sind, in neuen Siedlungen bestätigt. Es handelt sich um 10 verschiedene Sorten von Pflanzen, die meist in bestimmten Gebieten kultiviert werden sollen, wie im Winter reifender Pfeffer, im Besor-Gebiet und in Miwtachim in der Arawa; im Frühling reifender Pfeffer und Erdbeeren in verschiedenen Teilen des Landes; Auberginen im Negew, ferner um Rosen. Anemonen und andere Blumen. Auch die Gänsezucht soll gefördert werden. New York. — letzten Sonntag an einem anstalbungen gegen die der russischen Judenheit teil. D7 wurden gleichzeitig in 31 nordamefc veranstaltet und haben einige 100.000 Den Abschluss bildete eine in alle Teile übertragene Rede des Rev. Dr. Martin Luth __ des Führers der Gleichberechtigungsbewegung der ger in den USA. In allen Veranstaltungen wurde S? den Tag der Menschenrechte hingewiesen. Dr. King sprach in seiner Wohnung in Atlanta. Seine Rede wurde von dort aus übertragen. Ferner ergriffen Rabbiner Israel Miller und Jacob Goldberg das Wort. In New York erklärte der Bürgermeister John V. Lindsay; „Dass die Menschenrechte der jüdischen Bevölkerung in der Sowjet-Union verweigert werden, muss uns ade mit tiefer Unruhe erfüllen, denn diese Rechte sind in der universellen Erklärung der UN und auch in der Verfassung der Sowjet-Union verankert..“ U Thant macht Yorschlaege Vereinte Nationen. — UN- Generalsekretär U Thant ■schlug dem Sicherheitsrat neue Methoden vor, die dazu dienen sollen, die Wirksamkeit der von der UN-Organisation für die Ueberwachung der Waffenstillstände entwickelte Aktivität zu erhöhen und für die ,,Wahrung des Friedens“ zwischen Israel und den vier arabischen Staaten, die diese Verträge im Jahre 1949 unterschrieben haben, Sorge zu tragen. (Diese Araberstaaten waren Aegypten, Trans jordanien, Syrien und Libanon.) In einem besonderen Memorandum, das U Thant dem Sicherheitsrat zuleitete, weist der Generalsekretär darauf hin. dass die Ratsmitglieder in den jüngsten Debatten. in denen sie über die Konflikte im Mittelosten berieten, „Massnahmen in Aus sicht nahmen, um die in diesem Gebiet tätige UN-Organisation in ein sicheres In- Entfernung einer Plakette München. — Der Bürgermeister der Gemeinde Tutzing hat eine ohne behördliche Erlaubnis renovierte Ludendorff - Gedächtnistafel von der Friedhofsmauer abmontieren lassen. Die Tafej wurde der Verwandtschaft des ehemaligen Generals übergeben. Der wegen seiner Beteiligung am Hitler-Putsch im November 1923 umstrittene Generalquartiermeister im Ersten Weltkrieg, Erich Ludendorff würde 1937 in Tutzing begraben. In der Nähe seines Grabes hing seitdem eine inzwischen völlig verwaschene und unlesbare Gedenktafel. Diese Tafel war vor kurzem auf mysteriöse Weise von einem Unbekannten renoviert worden. (AWZ) strument zur Verhütung eines bewaffneten Zusammen-; stosses in dieser Region zu gestalten“. In diesem Zusammenhang unterstreicht U Thant, dass die Organisation heute nur über 133 Beobachter und nicht genügend Beobachtungsposten verfügt so dass sie ihre Aufgabe, als: „Puffer“ zwischen den Parteien zu wirken, nicht erfüllen könne. „ ISRAEL VERHAELT SICH NEUTRAL Jerusalem. — Das israelische Kabinett beschloss in seiner letzten Sitzung, vorläufig zu dem von UN-Generalsekretär U Thant gemachten Vorschlag zur Verstärkung der der UN-Organisation für die Ueberwachung der Waffenstillstände zugeteilten Truppen durch Bereitstellung eines Helikopters und eines Schnellbootes auf dem Tiberias-See keine Stellung zu beziehen. Die Kabinettsmitglieder teilten die Auffassung von Aussenminister Abba Eban, dass der Generalsekretär Israel bisher noch nicht über diesen Fail befragt habe. Im Kabinett wurde hervorgehoben dass derartige Anregungen schon früher gemacht worden sind, zu denen weder Israel noch die arabischen Staaten sich jemals zustimmend geäussert hätten. Israel, so betonte man, befürworte die Erweiterung der UN-Organisation zu einer „dritten Kraft“ in dieser Region nicht Premierminister Eshkol informierte das Kabinett, dass die Regierung bisher keine offizielle Mitteilung aus Washington Uber den Plan erhalten habe, die arabisch-israelischen Grenzen durch mit mechanischen und elektronischen Elementen ausgestattete UN-Truppen abzu- , „ riegeln. M Hotel-Restaurant iß2 M. FLAMM CHASCOMUS — T.E. 2910 — Córdoba 38 unter Aulsicht s. Ehrw., Robb. Dr. ]. Oppenheimer Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 781-1312 u. 70-5805 VOR DEM URLAUB; Einheitskampagne COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA fKeren HajessotO SARMIENTO 2376 m. — T. E 47.3820

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