Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2185 (14.9.1966)
- Date
- 1966-09-14
- Page
- [Seite 17] (sequence 17)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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mwMlM. U «e 8«í«e*hrt 4« 19«C JÜDISCHE WOCHENSCHAU Año XXVII. — N» 2185 — 17!^‘0ikîSuiJ> 8yt'&g0eoäei'** Gçfe.tïeN ab*r Seht V°n Johf* h ner Ä * »S¡V£i r ,ed*t8Sb ^^he&i, "’filis«11' lit" i i. "»hit. .S" «i rífese *?C?5: **« Ïït ewi?en LEU ®E|) 3fiANA 5727 0ul liana 5727 ^chana ipur tikstunde ’■ Ttechri 2- Tische 2 Tischri j f Pischri I 5- Tiscört ¡ ®- Pischri 7' Tischri | 8 Tischri 9- Tischri I W Tischri H- Tischri 12- Tischri 0- Tischri U. Tischri 15. Tischri ¡ 15. Tischri 17. Tischri 18. Tischri a judía (relato) elato) Kimehe (humoensayo) íovela) infan.) M nove- íov.) A*- ,„-fC '«'•Sí Ereignisse der Kongress der OSFA ln der vergangenen Woche trat ein ausserordentlicher Kongress der Organización Sionista Femenina Argentina (OSFA) zusammen, um über verschiedene Frage der Arbeit zu sprechen und eine heue Leitung zu wählen. Nach langen und langwieri gen Vorverhandlungen, in deren Verlaut einige nicht sehr erfreuliche Erscheinungen im Rahmen dieser Organisation zur Sprache gefcom men waren, die grosses Aufsehen hervorgerufen hatten, waren die Voraussetzungen für die Erneuerung der Arbeit geschaffen worden. Nach verschiedenen Veröl fentlichungen in der Zeitschrift La Luz, in denen der bisherigen Präsidentin und anderen Mitgliedern der Leitung konkrete Vorwürfe gemacht worden sind, wgr eine Kommission aus Repräsentanten der zentralen Körperschaften zusammengetreten die eine entsprechende Untersuchung eingeleitet und durchgeführt hat. Auf einer Art Vorkonferenz wurde der Bericht dieser Kommission durch die Herren Ventura und Esc. Maler unterbreitet, der dann nach stundenlangen und heftigen Debatten von den anwesenden Frauen einstimmig angenommen worden ist. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Sorgfaltspflicht der Präsidentin verletzt worden Ist, zu deren Pflichtenkreis die Kontrolle über finanzielle Dispositionen gehört. — Der entstandene Schaden ist im wesentlichen behoben worden. De frühere Präsidentin Setzte sich vehement gegen die Vorwürfe zur Wehr, die gegen sie «-hoben worden sind, was ihr gutes Recht War. Sie drang allerdings damit nicht durch da die Anwesenden in ihrer überwiegenden Mehrheit gegen eie Stellung genommen haben. Unliebsame Intervention Ene unangenehme Note kam in die Verhandlungen durch die wenig erfreuliche Intervention der Präsidentin der Welt-WIZO, Frau Raya Jaglom, zugunsten der ehemaligen OSFA-Präsidentin, die mit allen Mitte.n ver- Buchte, die Position der frü. heren OSFA-Präsidentin zu retten, was allerdings unmöglich war. De ganze Angelegenheit wäre nicht weiter bemerkenswert wenn man nicht verhindern müsste, dass auf diese billige Weise ein Präzedenzfall geschaffen wird. Zunächst einmal müsste geklärt werden, auf wessen Veranlassung die Reise der Frau Jaglom erfolgte. De hiesige OSFA hat sie nicht eingeladen, sondern im Gegenteil gebeten, jede Intervention zu unterlassen, die Bich nur negativ auswirken könnte. Trotzdem erschien Frau Jaglom mischte sich nicht nur ein, sondern versuchte, ihre Meinung durchzusetzen, obwohl alle ihr klargemacht hatten, dass sie mit den Interessen der OSFA in Widerspruch steht. Neue Leitung Mit dem Ausscheiden der bisherigen Präsidentin der OSFA, Frau Dr. Hadassa Grinberg beginnt aus verschiedenen Gründen ein neuer Abschnitt der OSFA-Arbeit. Frau Dr. Grinberg ist eine starke Persönlichkeit, deren Können und Leistung weit über den OSFA-Kreis hinaus allgemeine Anerkennung gefunden haben. Unter ihrer tatkräftigen Leitung hatte sich die OSFA entfaltet und eine sehr nützliche Arbeit geleistet. Immer empfiehlt es sich, dass die Leitung nach einer gewissen Zeit einmal wechselt. Denn neue Menschen bringen auch neue Ideen lit Bich. Deswegen darf man heute erwarten, dass unter der neuen Präsidentin, Frau Dna E. Gorodetzky, auch neue Initiativen ergriffen und die OSFA-Arbeit wieder zu ihrer alten Intensität und zu neuen Erfolgen geführt werden wird. Sobald uns die J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. Of. 550 T.E.: 30-1474 CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 j 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER M WlMifcy IM. — TEL «VIV — P.O.B. MM Woche gesamte Liste des neuen Vorstandes vorliegt wird sie hier veröffentlicht werden. Auch Frauen aus unserem Sektor gehören der neuen Leitung an, die mit grossem Vertrauen von allen Kreisen der OSFA und der jüdischen Oeffentlichkeit begrüsst w;rd. Wie Frau Bertha Gerschunoff Veteranin der zionistischen Frauenbewegung, erklärte, bleiben die Aufgaben von erfreulichen und unerfreulichen Erscheinungen des Lebens unberührt. Nach diesem Kongress sollen alle OS- FA-Frauen und Mitarbeiterinnen mit neuen Kräften an ihre Arbeit schreiten, denn die Aufgaben und die Ziele die der OSFA vorschweben, verlangen den höchsten persönlichen Einsatz. Wir wünschen der OS¬ FA, dass sie aus ihrer „Krise“ gestärkt zu neuen Taten gelangen und neue Br. folge erzielen möge. CENTRA-Besprechung Die Anwesenheit des Vizepräsidenten und geschäftsführenden Sekretärs der CENTRA, des Herrn Hans Leschnitzer (Montevideo), war Anlass genug, um eine gemeinsame Besprechung der bonaerenser Centra-Organisationen zusammenzurufen. De Delegierten sämtlicher Gemeinden und Organisationen nahmen an den Beratungen teil, die sich mit den aktulellen Problemen der Centra und dem bevorstehenden 5. Kongress der CENTRA beschäftigten, der in wenigen Wochen in Montevideo zusammentreten wird. In seinem einleitenden Bericht, der dann die Grundlage einer lebhaften und interessanten Aussprache bildete, ging Herr Leschnitzer auf die verschiedenen Fragen ein. die uns im Augenblick beschäftigen, wobei die Jugendarbeit im Mittelpunkt der Betrachtungen stand. De wichtigen Beschlüsse werden in der Arbeit der CENTRA und ihrer Organisationen ihren Niederschlag finden. — Mit besonderem Nachdruck verwies Leschnitzer auf „Shnat Sherut 1967“ die von der CENTRA und ihrer Jugendorganisation JAZIT veranstaltete Reise von Jugendlichen nash Israel, die dort ein Jahr zur Ausbildung bleiben und als künftige Mitarbeiter für die Jugendarbeit unserer Organisationen ausgebildet werden sollen. Urlaub an jüdischen Feiertagen Wie jedes Jahr vor den jüdischen Hohen Feiertagen unternahm die DAIA auch ln diesem Jahr Schritte voj> den zuständigen staatlichen Behörden damit jüdische Soldaten. Polizisten, Studen. ten und Schüler die Gottesdienste besuchen können und an diesen Tagen von der Teilnahme am Dienst oder Unterricht befreit werden, Diesen Eingaben ist behördlicherseits wie in früheren Jahren stattgegeben worden, Soldaten werden auf ihr Ersuchen an den Neujahrstagen und am Jom Kippur sowie an den Vorabenden zu beiden Festen ab 17 Uhr beurlaubt, und an diesen Tagen wird jüdischen Schülern das Fernbleiben vom Unterricht nicht angerechnet. Gemeinde Montevideo De Nueva Congregación Israelita in Montevideo wählte auf ihrer letzten Generalversammlung einen neuen Vorstand, den mehr al* 20 Jahre lang Herr Dr Fedor Hirschlaff präsidiert hatte. Die Persönlichkeit des Herrn Dr. Hirschlaff und seine Verdienste um den Auf. und Ausbau der Gemeinde wurden an dieser Stelle im Lauf der Jahre bei verschiedenen Gelegenheiten ausführlich gewürdigt. An der Spitze des neuen Vorstandes steht der bekann. te Industrielle Herr Gui dermo Altmann. Vizepräsident wurde Herr Erich Stern, der aus seiner langjährigen Mitarbeit in der Centra weit über Montevdeo hinaus bekannt und geschätzt ist. Neuer Sekretär wurde Herr Manfred Neumann während die Finanzen der Gemeinde in Zukunft von Herrn Emesto Kälbermann geleitet werden der das Amt des „tesorero“ übernommen hat. Auch die Repräsentanz der Gemeinde wurde neu gewählt. wird aber erst im Laufe dieses Monats sich konstituieren und ihre Leitung ernennen. Stipendium In der Israel - Botschaft können Auskünfte und Antragsformulare erbeten werden, die sieb auf Stipendien für Akademiker beziehen, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Es handelt sich um Stipendien die alljährlich gewährt werden und jetzt für 1967/68 für Universitätskurse oder wissenschaftliche Forschung, einschliesslich an Absolven - ten theologischer Seminare Interessenten an biblischen Studien. Archäologie, semitische Sprachen u. ä. zur Verteilung gelangen. De Stipendien belaulen sich auf eine Summe von monatlich 480 Israel-Pfund für höchstens ein Jahr und gelten nicht für die Hin- und Rückreise. Dagegen wird der Stipendiat ran den Studiengebühren in Israel befreit Das Studienjahr in Israel beträgt an den Universitäten neun Monate und elf Monate im israelischen Technologischen Institut Die Vorlesungen beginnen im allgemeinen Ende Oktober oder Anfang November Für Forschungsarbeit in Laboratorien ist die Kenntnis der englischen oder französischen Sprache unerlässlich. De Auskünfte und Formulare sind in der Israel-Botschaft, Arroyo 916. Denstags und Donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr erhältlich. Im Landesinnem wohnhafte Personen können sie schriftlich anfordern. De Einreichung der Anträge sch Messt am 31. Dezember 1966. A«rzte-Kongre-ss in Israel Eine Delegation von 43 argentinischen Aerzten wird an einem Kongress in Israel teilnehmen, der vom 17. bis 22. Oktober stattfinden soll. Das Thema dieser Konferenz, die unter der Leitung von Dr. David Virenbaum Präsident der Israelischen Gesellschaft für Magen, und Darm - Krankheiten stehen wird, heisst: ,,Folgeerschei- Israels Schützen - Mannschaft An den 39. Schiess-Sport-Weltmeisterschaften in Wiesbaden nahm auch eine israelische Sportschützen-Mannschaft teil. Mit ihrem Kapitän Maxim Kahan an der Spitze konnten die Israelis Yosef Yaakobi, Chanan Kristall, Ne: hemja -Sirius, David Shavid, Michael Marion, Henry Hercowkz und Elijahu Koren 2 goldene, 2 silberne und 1 Bronaemedailie erschiessen. Einen besonders ehrenvollen Platz «rmng Herr Neshemja Sirkis. Er erhielt den 8. Platz in seiner Kategorie unter 140 internatr'onalen Schützen. Die Gemeinde Wiesbaden gab in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen am Nachmittag des 21. Juli im Hotel „Schwarzer Bock“, Wiesbaden, dem Israel-Team einen Empfang an dem Herr Laodesraooiner Dr. Lichtigfeld, der Vorsitzende des Makkabi Franxfurt, der Vorsitzende des Landesverbandes der -Jüdischen Gemeinden in Hessen, Professor Lewin. und Vertreter der Behörden teilgenommen haben. Der Vorsitzende des Makxabi Frankfurt, Herr Perlmutter, überreichte -de« ürmrltr nen Gästen je eine M-ikkabi-Ehrennadel. gine kleine Episode erheiterte die in Wiesbaden bei dem ampfang Anwesenden: Die Mutter eines der Israel- Schütasn Jet eine gebürtige Wif sbadenerin und wohnte früher — au^erechnet — am Schützen-Platz. E. H. nuagai bei Magenoperationen“. Die Delegation, an deren Spitze Dr. Marcos Maur, Professor -für Chirurgie der Nationalen Universität von Buenos Atoee steht, ist schon nach Japan abgereist, um in Tokio an einem Kongress für Magenand Darmkrankheiten teöamehmen. Von dort aus fahren die Delegierten nach Israel, das zum ersten Mal den Besuch einer so zahlreichen Delegation aus Argentinien empfangen wird. Aus Paraguay De Union de Israelitas Pro Socorro -Mutuo weihte am vergangenen Wochenende ihre neue Synagoge ein. An den Feierlichkeiten nahmen neben -der jüdischen Bevölkerung von Asuncion hohe geistliche und staatliche Würdenträger teil. Die Einweihungsfeier, bei der ein Kantor aus Buenos Aires und ein Synagegenchor mit wirkten. machte auf alle Anwesenden einen starken Eindruck. Ebreuvullc Einladung Herr Professor Dr. Günther Saihn, der ehemalige Präsident der ACIBA, hat von der westdeutschen Regierung über den Deutschen Akademischen Aussendienst eine Einladung erhalten und angenommen, in den Monaten Januar und Februar des Sefardische Waltkonferenz Brüssel. — Sechzag Repräsentanten von 19 Ländern traten nach Beendigung der Plenarversammlung des Jüdischen Weltkongresses, an der sie alle als Delegierte teilgenommen hatten zu einer Konferenz der sefardisehen Gemeinden zusammen. Sie beschlossen bis spätestens Ende 1968 eine Weltfeonferenz dieser Gemeinden einzuberufen. Zu gleicher Zeit beschlossen sie ausser dem Sefardischen Weltzentrum in London Zentren in Nordamerika und Israel zu gründen. (ITA) Bar Uan-Universitaet 1 Tel Aviv. — De Zahl der Studenten der Bar-Ilan-Universität im kommenden Studienjahr wird 2.500 betragen. Fs wird eine Schule für Sozialarbeit eröffnet. kommenden Jahres verschiedene westdeutsche wissenschaftliche Institute und Universitäten zu besuchen. Professor Ballin hat zwar als Dozent der Universität Buenos Aires seinen Rücktritt eingereicht der bisher weder angenommen noch abgelehnt wurde, versieht aber weiterhin den Lehrstuhl für nordeuropäische Literatur am In. stituto Nacional Superior del Profesorado. MALERARBEITEN JUAN JULIUSBURG Tf-I I4B BLANCO ENSALADA 164C PASTEUR 254 - 2* y 5» yim ra. 4WIM - 137* CUINOS AMIS ciencias económica* contador** públicos'- national** . consultores de'empresm* ' ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES ANONIMAS Fiambres Finos ~ FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA