Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2185 (14.9.1966)
- Date
- 1966-09-14
- Page
- [Seite 13] (sequence 13)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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SjJSCHANAH f « ""\lllllllllllllHIIIIIHI IIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIf iom Feiertage ÎFAN SCHWARZ ve«,r DiPUn| ,ii- Quellen de« Judentums'* auf gi0n Heiii!°Mtt^'eSOndere Art' ne Augenhiipi, ,'1 urpfC Die Weltregierung — Mal- ^’echseJs fet d(?s J% hujot kommt zur Vollen- 211111 Nachdem,lim lung in dem messianisehen rückdenkei nZetl 1M ” uni? lottesreich, in welchem sich änzuregen »die Menschen zu einem ’ 5 Sunde vereinen werden. Dieer eine Bund aller Menschen Bt der höchste Erfolg der i" ST'kÄ« Materje»enK kUven- * :°m böJ! ZUm Geistfeer ®ttlichen Weltregierung. Die Seitweiii« 511,1 Guten Veitregierung ist die Zweck, findet ¡f ° am Bwigen.a Tfüllung der Welt >n ihrer 5 Verantwortdm Bedeutung als Na- 'Wn einer den ur und als Menschenwelt. ^rechten % Sie ist der Sinn und Inhalt hmüm!ahr5727 mit Noah hat Gott den Bund gegen eine Wiederholung der Sintflut geschlossen. Und zum Gedächtnis dieses Bundes ist der Bogen am Hirn, mel eingesetzt. So wird das Neujahr als Fest der Schöpfung zum „Tage des Gedenkens“ Das Neujahr feiert nicht nur die Weltregierung und das Weltgericht sondern auch die messianische Welterlösung. Das Schofar ist Symbol des Messias. Daher heissen die Gebetsteile, welche die Welterlösung zum Inhalt haben, Schofarot, Diese messianischen Gebete bilden den Höhepunkt des jüdischen Gebetes der Hohen Feiertage. In ihnen löst sich das Gebet von allen Schranken des nationalen Partikularismus, von allen des Individualismus los. Die jüdische Gemeinde schwingt sich hinaus über ihre empirische Wirklichkeit zu ihrer Aufgabe zu ihrer Zukunft empor in den „einen Bund“ der Menschheit. Pin w , lur «¿ein Neu-Erwecken, n «under Dir der fee Glanz und Schein. Aermsten Biösse hlfreich zu bedecken, wie ein stiller Goiasdienst uns sein. ,™ni,/lln in Demut Deines Schicksals Gaben, ™ da« Werk, das Dir zum Auftrag war, enn alles, was wir sire und was wir haben, ist uns zum Leben auch im Neuen Jahr. Sei Du ins Buoh des Lebens eingeschrieben, |e«’ahrt sei Dir, was Da Dir fromm erflehst. Sei Frieden Dir. sei Frieden Deinen Lieben, Gesegnet alle Wege, die Du gehst. HANS SILBER ng und für die yfeltauwas in den tiefsinmbeten der Jamim No. m Ausdruck kommt, iibelvetse, welche in Ichujot vereinigt wer- ¡rkiinden die Weltredie der Sichronot, efeehcht und die der rot, die Welterlösung, nilosoph und berühmte lentator Kants, Her. Cohen (1842-1918),; diese Gebete des Neu-; und des Versöhmmssin seinem Buche „Re. der Vernunft aus den des Monotheismus. Daher schliesst dieses Gebetstück mit dem „Höre Israel“. Die Weltregierung ist die sittliche Weltordnung. Die sittliche Weltordnung des Gottesreiches als des Weltreiches, erfordert das Weltgericht — Sichronot, von dessen Gedanken der Mythos so beherrscht wird. Er gibt dem Weltgericht die Folge des Weltuntergangs, aus dem höchstens eine Welterneuerung hervorgehen kann. Die Weltregierung muss den Untergang ausschalten. Schon Mimaamakim — aus der Tiefe der Erniedrigung, in welcher das jüdische Volk in seiner Diaspora - Geschichte geschmachtet hat, aus der Zerrissenheit und Zerstreuung auf allen Teilen der Erde, aus der grossen Tragik der letzten Jahre sehnt es sich nun jetzt nach Ruhe und Sicherheit. Sein ganzes Bewusstsein verwandelt sich in der sicheren Erkenntnis des jüdischen Volkes dass es geeignet ist in seinem wieder erstandenen Alt.Neuland Israel und nur auf eigener Scholle ungestört und in Frieden e'ine Neuordnung der Welt zu fördern: Im Sinne der Prophetenlehre für Eintracht und für die Ideale der Menschheit zu arbeiten. Der Welt Geistesgrössen zu geben wie sie die Weltgeschichte aufzeigt, ohne welche die heutigen Fortschritte und Erfolge auf allen Gebieten des menschlichen Schaffens unmöglich wären. In diesem Bewusstsein wollen wir am Tage des Gedenkens auf Israel und auf das Weltall blicken. iiiiiiiiiHiiiiiiiiiHiiiiiiiMimiiiiiiitimmii'iiiiiiiiiimiiiimiiiimiimiiiiimiiimmiimiiiiiii [usik in Buenos Aires Jüdische Schulen in Belgien •vi“ Szenen die Kontinuierlich >• GIOVANM seit der fragwürdigen Auf TEATRO COLOfiihrung auseinanderreissen TV, pnntes Don de’ stets benutzte Samtvor THEO Da ro hang hätte durch den in de oaer. w?eschmackvollen Rahmende “ ist £ Drama. Nation mit Schrägramp ein hei (Jochen Schube) enthaltene;;m WldersprUChtense. Zwischenvorhang ersetzt wei Mozart in un» - deil müssen. Ansprechend In Kontradik i stilvolle Kostüme: Eleonor Pentagramm Kleiber lich Re'neuns SO Oft'ge Gabriel Bacquiers woh Der- „f wrnandoP* klingender Bariton war i: 1 r in ein ihm °f‘ der Titelrolle hörbar überfor i v iranntes G*®’ der*N Gon Juans Erscheinun ar unoea {r war vom Idealbild des dämc edrungen u nischen Verführers weit ent artianer i . fernt. Ein seit langem hie in durch^e^ nicht erlebter >>Leporello,. wa ipi. inl „tren uni' w)adimiro Ganzarolli. gros: i Verrucku artiger Vertreter der gewag sachtung äAtetlli;c. ten und dankbaren Rolle. T( dvnam®“ . jjjes resa Stich-Randall debutiei unter negan e jep.;. te mit spontanem Erfolg i sen Defekten ben und „Donna Anna“, der gefürcb on wis*en tetsten aller Opernsopran ¡ttern wie“eril bifr Partien. Die „Mozartianerin Pie Seccorez Pilar Lorengar ist uns vo 'en M preVr "nie -D* lhrem „Pamina“ - Debi - noch in dankbarer Erinne J: rung; Eine ideale „Donn Elvira“. Charmante „Zerli %:;• na“: Renate Holm, m: 0 gleichwertigem „Masett*- uoils- (Ricardo catena). im erfo) * reichen Dehnt ruto,„ glich STi-Sl >rweise Debut: &¥. aSsiScr*' 'e 'wiing^ .«eS*' pasät: Illfolge der abwe izeP.„ Kchif^detji 8€n. zwar korrekt dirigiert t pon Gi°vaiur„‘ciibtr«enen Debüt; „Otta\ ~.f kitschig unf Ufr ,von Rcnzo Casellato, ein . in, ...„ioTten ... ler Mozarttenor. William W ,iit- Hermanns sonorer Bass: e höchster W ein« nschcp « Brüssel. — Die Jesode-Ha. tora Bet-Jakob-Schule in Antwerpen hat eine Spezial, abteilung für die Ausoildung jüdischer Lehrer in Französisch, Englisch, Geschichte und Naturwissenschaften eröffnet; sie hat 100 Studenten. In Brüssel wurden die neuen Gebäude der jüdischen Schule eingeweiht; die Claims Conference hatte die Hälfte der Kosten beigetragen während die andere Hälfte von dem im vergangenen Jahr verstorbenen Philanthropen Elias Baum gestiftet wurde. Die Schule wird von 300 Schülern zwischen 4 und 18 Jahren besucht. Archaelogische Funde Haifa. — Bei den archäologischen Ausgrabungen in Abu Kabir wurden auf dem alten jüdischen Friedhof jüdische Grabsteine mit richtiger Beschriftung aus ältester Zeit gefunden. Version Previtalis, weit entfernt vom Geiste des unsterblichen Salzburgers, wohnten wir einem „dramma involontariamente giocoso“ bei, welches nichtsdestotrotz einen Rdesenbeifall hatte — offenbar an das exquisite Vokalansemble gerichtet. Mozart und Da Ponte wohnten der Neueinstudierung nicht bei. Cwrt B. M. Weissstein Im Laufe des letzten Jahres... jr;- y _ mm ,.. ergriff Israels Ministerpräsident Levi Eshkol Massnah.' men zur Ueberwindung einer drohenden Krise. — ...besuchte Israels Präsident, Herr Zalman Shazar. mit grossem Erfolg südamerikanische Länder und die USA. Mo ># i WÊM ï&Mi ¿MW: 'i&fyjiï w... ... übernahm Abba Eban das israelis .he Aussenminisfe- .. .legte Frau Golda Meir ihr Amt als Aussenminister nierio.m und ¿ab wichtige Erklärungen ab. — der und übernahm andere wichtige Aufgaben. — W3MM wm &8M ...wurde Oberrichter Arthur Goldfcerg (USA) zum Haupt (...verstarb Rebecca Sieff, Mitbegründerin und 43 Jahre delegierten seines Landes vor den UN ernannt. — hindurch Präsidentin der Welt-WlZO. —