Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2177 (22.7.1966)
- Date
- 1966-07-22
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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- Buenos Aires 2× ep/1047860
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4 — Vieme«, *2 de Julio de 1966 SEMANA ISRAELITA Año XXVIL — *r* 2177 Ereignisse der Woche ShazarBrasilien Brasilia. — Präsident Humdenten einen künstlerisch {Fortsetzung der Ereignisse von Seite 3) Brecher in den Kommissionen für Mitglieder und Wagenpark der Kehilla. Herr David Spiegel, seit Vielen Jahren an führender Stelle in der Kehilla ehrenamtlich beschäftigt, betätigt sich in den Kommissionen für Religiöse Angelegenheiten, Chewra Kedusoha, Friedhöfe und Mitglieder. Als Vorstandsmitglied ist er offizieller Buchprüfer und erfreut sich allgemeiner Wert Schätzung. Alle vorgenannten Herren stehen den deutschsprechenden Juden, die sich an die Kehilla wenden, beratend zur Verfügung, wobei aber die Zugehörigkeit zur Jüdischen Gemeinde von Buenos Aires, der zweitgrössten jüdi sehen Kehilla in der Diaspora, der ein jeder angehören sollte, Voraussetzung ist Die Kehilla bereitet schon den ,,Monat des Jüdischer Buches“- vor, auf dem jüdische Bücher in spanischer jiddischer, hebräischer und deutscher Sprache mit einem Rabbat bis zu 50 Prozent unter dem Motto „Ein jüdisches Buch in jedem jüdisehen Haus“ zum Verkauf gelangen. Alle jüdischen Buchhandlungen, die dort ihre Bücher ausstellen wollen, müssen der Kehilla schon jetzt ihre Angebote unterbreiten. Ebenso werden auch wie in jedem Jahr argentinische Verlage ausstellen, welche Bücher jüdischer Autoren publizieren. Eine Pressekonferenz DAIA und Kehilla beriefen eine Pressekonferenz, um ihr Monty Jacobs Alas Israelis Historia de los Pioneros de la Aviación Israelí Editorial Candelabro Buenos Aires Vertrauen zu den jüdischen Präsidenten und Leitern von Kooperativen zu bekunden. Zuerst berichteten die Vorsteher der beiden Institutionen über die Audienz beim Präsidenten Argentiniens, Generalleutnant Ongan6a, über deren Verlauf die Oeffentliehkeit schon durch die Presse informiert worden ist. Zu den gegenwärtigen finanziellen und administrativen Problemen der Kooperativen nahmen DAIA und Ke hilla keine Stellung, da dies nicht in ihr Arbeitsgebiet gehört. weil beide Organisationen sich ausschliesslich mit jüdischen Fragen und iüdi- 6cher Kultur befassen. Zu den heutigen Schwierigkeiten vieler Kooperativen wurde hervorgehoben, dass diese Institutionen in jahrzehntelanger, mühevoller Arbeit, oft unter grossen Entbehrungen aufgebaut wurden, so dass auch jetzt zu hoffen steht, dass sie die Probleme überwinden werden, da ihr Arbeitssystem produktiv und umfangreich ist und bisher auch erfolgreich war. Die ge¬ Shifre Lerer im Mitre Es gibt Schauspieler, deren Gastspiele man immer wieder gern begrüsst. Shifre Lerer führte im Mitre eine selbstverfasste musikalische Komödie auf. Sie gab zwei Rollen: ,.Die ehrbare Witwe‘\ eine Diva und eine sowohl in der Ehe als auch auf der Bühne gescheiterte Schauspielerin. Eine. die schwarzhaarige, gab Anlass zu fröhlichen Liedern und heiteren Couplets, während die Blonde ihren Schmerz hinausschrie. Im jiddischen Theater sind die Blonden offenbar nicht so erfolgreich Ihr gut singender Partner und Regisseur war Michel Michalovich. Pinie Goldstein bewies einmal mehr, dass er ein ausgezeichneter grotesker Tanzkomiker ist. Mit Schmiss und viel Komik erheiterter Bela Ariel und Anna Rappel das Publikum. Der kleine Welvele Sulkis sang und spielte sehr gut für sein Alter. Sonia Lemberg. Flora Polus, Alexandroff und Minces begleiteten sie ansprechend. Die sehr zahlreich erschienenen Zuschauer waren zufrieden und spendeten viel Beifall. Dr. Karl Kost Biblioteca Ciencia e Historia de las Religiones dirigida por MARSHALL T. MEYER G STEPHEN SPINKS: Introducción a la Psicología de la Religión. uEO BAECR: Le esencia del Judaismo (Wesen des ludentums) Grandes Epocas é Ideas del Pueblo Jadío L IEJEZKEL KAUFMANN: Lo Epoca bíblica a RALPH MARCUS: La Epoca Helenística in. GERSON D. COHEN: La Epoca Talmúdica IV ABRAHAH S. HALBIN: La Epoca Judeo- Islámica V CECIL RCTH: La Epoca Europea VI SALO W BARON: La Epoca Moderna plante Reorganisation um- , fasst alle Kooperativen im Lande, und es sei anzuraten, keine Panikstimmung zu schaffen, sondern mit Ver. trauen den Lauf der Dinge abzuwarten. Das System der Kooperativen war die Grundlage für den Aufbau vieler Existenzen von jüdischen Kl“inhändlem und Handwerkern, besonders also der Mittelklasse die Kredite erhielten und auf diese Weise an der Entwicklung des Landes mithelfen konnten Ein etwaiger Zusammenbruch dieses Systems würde eine Gefahr für die Kooperativen und Kreditgeber darstellen. Daher brauche man eine Atempause, damit diese Anstalten — und dessen ist man sicher — wie bisher Jahrzehnte hindurch Ihren Verpflichtungen nachkommen und auch die neuen Anforderungen erfüllen können. Im Jüdischen Krankenhaus Prof Konrad Bloch besuchte am Mittwoch Vormit tag das jüdische Ezrah-Hospital, dessen Einrichtungen er besichtigte. Die Anstaltsleitung hatte einen ehrenden Empfang für den illusrren Gast vorbereitet, der später an einer Konferenz am Runden Tisch mit den in dem Krankenhaus amtierende;' Aerzten teilnahm. Kongresse in Israel Tel Aviv. — Tausend Zahnärzte aus 37 Ländern kamen zur 54. Jahreskonvention des Internationalen Zahnärzteverbandes nach Israel. Nach Abschluss der Sitzungen besichtigten sie auf Einladung des Ministers für Fremden verkehr. Mosche Kol. das Land und seine Einrichtun. gen. Aus Regierungskreisen verlautete, dass für das kommende Jahr 30 Internationale Kongresse und Konventionen in Israel statfinden sol, len, für die grösstenteils schon die Vorbereitungen getroffen worden sind. (ITA) Brasilia. — Präsident Hum berto Castello Branco. Vizepräsident José Alkmin. Mini ster und hohe Militärs empfingen den Präsidenten Israels. Salman Shazar, bei seiner Ankunft aus Uruguay Präsident Shazar, der bei seiner Abreise aus Uruguay von Israel - Botschafter Hagav-Dikan, Angehörigen des Stabes der Botschaft, Vertretern des uruguayischen Aussen- und Innenministeriums verabschiedet worden war. traf zu einem zehntägigen Besuch in Brasilien ein. Zu seiner Begrüssung waren ferner Mitglieder des diplomatischen Korps Monsignor José Newton, Erzbischof von Brasilia, sowie Vertreter der jüdischen Gemeinschaft erschienen. Als er dem Flugzeug entstieg, wurden 21 Kanonenschüsse als Salut abgefeuert und Shazar schritt die Ehrenkompagnie ab, die aus den drei Waffengattungen gebildet war. Ungewöhnliche Sicherheitsmassnahmen waren getroffen worden und Panzertruppen säumten den 16 Kilometer langen Weg vom Flughafen bis zur Stadt. Das Betreten des Flughafens wurde Zivilpersonen nicht gestattet, und die vierzig in Brasilia lebenden jüdischen Familien konnten Shazar erst im Hotel Nacional begrüssen. In den Auslagen vieler Geschäfte im ganzen Lande ist ein Bild des israelischen Präsidenten auf gestellt worden, das vom brasilianischen Au- -ssenministerium verteilt wurde. Während der Fahrt vom Flughafen zum Hotel unterhielt sich Präsident Castello Branco mit seinem Gast über die Bedeutung gewisser Bibelstellen im besonderen von Zitaten aus den Psalmen BEWUNDERER ISRAELS Reise nach Israel Tel Aviv. — 24 Mitglieder der Pariser Handelskammer vorwiegend Bankiers, wehten unlängst zu einem zehntägigen Besuch in Israel. Voikswohlfahrt Tel Aviv. — Für die Gesundheitsdienste der Stadt Tel Aviv werden in diesem Jahr 33 Millionen IL aufgewandt 17 Millionen hiervon für die städtischen Krankenhäuser. Dieser Betrag entspricht etwa 13 Prozent des gesamten städtischen Budgets. „Ich bin ein aufrichtiger Bewunderer der Anstrengung des israelischen Volkes, einen öden Boden fruchtbar zu machen, um eine Gemeinschaft aufzubaüen welche die Welt als ein Wunder betrachtet“, erklärte der Präsident Brasiliens in einer zwanglosen Unterhaltung, die nach dem Bankett stattfand, welches Castello Branco zu Ehren Salman Shazar' gab. Er fügte hinzu: „Unsere beiden Länder sollen Zusammenarbeiten und besonders auf dem Gebiet der Landwirtschaft und Wissen. Schaft “ Die brasilianische Presse widmet dem Besuch des israelischen Präsidenten breiten Raum. Präsident Castello Branco überreichte der Gattin Shazars einen 40 - karätigen Aquamarin zum Geschenk und dem Präsidenten Shazar einen von brasilianischen Künstlern gearbeiteten Gobelin. Salman Shazar schenk, te dem brasilianischen Präsi Kindler-T aschenbücher IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: Nr 54: HERMANN KESTEN: Meine Freunde die Poeten. Essays — ) Nr 55: JO'SCE CARY: Spiel ohne Ehre. Roman. Nr 56: FRIEDRICH SCHILLER: Pitaval Merkwürdl ge Rechtsfälle Nr 57/58/59: GERALD REITUNGER: Ausrottung der Juden Europas 1939—1945 Nr 60: MARQUIS DE SADE: Die Kastanienblüte und andere Brzählungep. Nr 61: DIE SIEBEN TODSUENDEN — Vierzehn Essays Nr. 63: ELIA KAZAN: Amerika — Amerika Roman Nr 64/65: HORST LANGE: Schwarze Weide. Nr 66 GEORGES BERNANOS: Bin böser rraum Nr- 67: LEONHARD FRANK: Das Ochsenfurter Män nerquartett Es kosten: Einfachband DM 2.50 Doppelband DM 3,80 Dreifachband DM 4,80. Bestellungen durch alle Buchhandlungen Kindler Verlag G.m.b.H., Müichen denten einen künstlerischen Gobelin aus Safed, der von Mosche Tamir stammt. Vor seiner Weiterreise nach Sao Paulo unternahm Präsident Shazar eine Rundfahrt in die Umgegend von Brasilia,' auf der ihn der Bürgermeister der Stadt begleitete. IN SAO PAULO Zum driten Mal in seinem Leben landete Salman Shazar im Flughafen von Congonhas, doch zum ersten Mal als Präsident. Er wurde mit grossen Ehren empfangen. Gouverneur Lauo Natfi und Bürgermeister Faria Lima hiessen ihn willkommen. Shazar schritt eine Ehrenkompagnie von Soldaten ab und hierauf stellte Israel- Botschafter Nachmias dem Präsidenten die zu seinem Empfang erschienenen Mitglieder der jüdischen Ko’lektivität der Stadt vor. Mit einem Galabankett wurde der Präsident Israels und seine Gattin begrüsst. In dem mit Orchideen ausgeschmüekten Festsaal hatten sich 200 Ehepaare der höchsten Schichten der Gesellschaft, diplomatische Vertreter vieler Länder und hohe Beamte der Regierung eingeiunden, die dem Ehepaar Shazar vom Gouverneur und vom Israel-Botschafter vorgestellt wurden Man sah den Führer der gemischten Senats- und Kongress - Kommission Cunha Bueno, zahlreiche Senatoren. der Präsidenten der Zionistischen Föderation Markman, die Rabbiner Pinkus und Valt, sowie die Leiter der jüdischen Organisationen von Sao Paulo. Das Erscheinen des Erzbischofs der Stadt, Kardinal Angello Rossi, wurde viel kommentiert, da keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zwischen dem Vatikan und Israel bestehen. Literarische Notizen JeschiwG-Universitcrt Die Jesohiwa - Universität in New York hat ein Expansionsprogramm von 10 Mio Dollar angezeigt, das insbesondere dem Stern-College für Frauen zug-utekommt Das neue Gebäude wird elf Stockwerke mit 38 Unterricihtslokalen für 1.200 Studentinnen umfassen, eine Bibliothek, eine Aula, den Bsssaal, die Kiidhe und ein psychologisches Zentrum. Neues Hotel Das Siharon-Hotel hat anlässlich seines 18jährigen Bestehens seinen ursprünglichen, während des Befreiungskrieges erstellten Bau renovieren lassen und zugleieh ein neues Haus in Herzlia, das „Sharonite-Hotel eröffnet, mit 36 Doppelzimmern der Klasse B. Das Hotel steht unter gleicher Leitung wie das Sharon-Ho tel. Die Festrede hielt Gouverneur Natel, dem Shazar auf Hebräisch antwortete. Radio, Television und Presse veröffentlichten den Text der Reden. 70. Geburtstag In London wurde Dr. Fritz Becker, einst Redakteur einer in Breslau gegründeten jüdischen Zeitung, später des Kölner Jüdischen Gemeindeblattes, 70 Jahre alt. Dokumentarfilm Dr. Robert M. W. Kempner, früher stellvertretender Ankläger der Vereinigten Staaten in den Nürnberger Prozessen, wird in dem dokumentarischen Film „The Search of Vengeance“ eine führende Rolle innehaben. Der Film ist für die nordamerikanische Television bestimmt. Stipendium Der au6 seiner politischen Tätigkeit in der Zeit vor 1933 bekannte und damals stark angegriffene Statistiker Professor Dr. Emil Gumbei (früher Heidelberg, dann Paris), heute 74 Jahre alt, hat von der obersten Gesundheitsbehörde der USA ein Stipendium zur Fortsetzung seiner Studien über mathematisch - statistische Extremwerte erhalten. YEHUDA ESHEL und Frau M1RYAM, geb. SWARSENSKY geben hocherfreut die Geburt ihres Sohnes RON bekannt. 403 Deerfield Road East Syracuse, N. Y. LUACH — (KALENDER) FVeitag, den 22. Juli 5 Aw Sonnabend, den 23 Juli 6. Aw Schabbat CHASON (DEWORIM) Haftara: Jesaja, 1. Kap. Sonntag, den 24. Juli 7. Aw Montag, den 25. Juli 8. Aw Fasten-Beginn Dienstag, den 26. Juli 9. Aw Fast-Tag Mittwoch, den 27. Juli 10. Aw Donnerstag, den 28. Juli 11 Aw Freitag, den 29. Juli 12. Aw Sonnabend, den 30. Juli 13. AW Schabbat NACHAM (WOES'CHANAN) Haftara Jesaja, 40. Kap. Sonntag, den 31. Juli 14. AW Montag, den 1. August 15. Aw Dienstag, den 2. August 16 Aw Mittwoch, den 3. August 17. AW Donnerstag, den 4. Auygust 18. AW Freitag, den 5. August 19. Aw Sonnabend, den 6. August 20. AW Schabbat EKEW — Haftara: Jesaja, 49. Kapitel Sonntag, den 7. August 21. AW Montag, den 8. August 22. Aw Dienstag, den 9. August 23. Aw Mittwoch, den 10. August 24. Aw Donnerstag, den 11. August 25. Aw Freitag, den 12. August 26. AW Sonnabend, den 13. August 27. Aw Schabbat R’EH — Haftara: Jesaja, 54. Kapitel I Sonntag, den 14. August 28. Aw I Montag, den 15. August 29. AW ita« pel i» d’“* a« Ers«1 iBfcadnea»' tpW' “ und ¡durch yiir uns, Biem 'ebe der dopt* «er« V< TrauervÄS uoch dad ^ennzeicl nun len nicht dem Iete Tempel 1 berodianis1 der Kl«1 Htuii**** »bflistattei jo rerwaif der sich d dieser Nw sam ragtJ Tränen, in merhimme nadi den i er _ sehn Wir sind hi ist in die kommen; i Söhne Isra Mauer, u dass an ih Worum betet? Ich niemand v vielen kleii da Privat ten, die Sehnsucht Hoffende i festeckt hi der Brief! der Welt,, dert. Aber stimmt: ai ben unzäf Generatioi dererrichti gebetet: Tempel, i Tempel. Wieder hier - ur auf der V -die Bi Tempel - Tagen.“ I dem Ten: uns get: und seht Sei hl Dt. E ei d< Prof. ZEH «DG E H W IN V< »®st bu w gede Gl au sei un toi Alle di CB