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Jüdische Wochenschau · 1966-07-01 · 2174 (1.7.1966) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2174 (1.7.1966)
Date
1966-07-01
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Vterne*, 1? de J»H© de 1966 SEMANA ISRAELITA A*o XXVII. — N* *174 — 7 “»«e Anleihe äs*» 4w Twv gegeá 1». áiseeta. ISamenS, ■»ix w*h mató. « Stote, 4te nate T.Î, <5 m ertisgMi Vit, Itàwt Sonata^ tun \n 4« m-, Kb râritëten Snoitag fet tWi 4« larataeü®! 3va¡aA evv\ nenes KApfeV w— Inien10"' sssCisrs »fdeo se ^JtaçebZ ^^^fissen Tr611 ®0anta? ha, 86 18 W ^TT ^fen g Tel Aviv. — Die israelipehen Bau - Geselteehaften Rassen und Shikum Ovrim haben vom Deutschen Gewerfcsobaftsbund eine Anleihe in Höhe von zwei Millionen Dollar für die Durchführung verschiedener Bauprojekte, in erster Linie Wohnungen für Jungvermählte, erhalten. (ITA) Einsparungen Jerusalem. — Die Exekutive der Jewish Agency hat beschlossen, nach und nach tausend von ihren 3.800 Angestellten zu entlassen, um jährlich etwa 5 Millionen Dollar einzusparen. Man entschloss sich zu dieser Massnahme auf Ersuchen des israelischen Finanzministers Pincbas Sapir. (ITA) » WIZO-GRÜPP« OUV08 ladet za einem gemütlichen leisamnmei» ein mit Raus ■ Canaeter - Bnrige and taifee und Kochen, das in i den Raumen der l&mroth takol, Caseros ltoO, Florida, m 4. JuU um 15 Ohr 3# tatttindet. Am 25. Juni verschied nach langer schwerer Krankheit meine hebe Frau, unsere liebe Schwester, Cousine und Nichte, Frau MAU CHODZIESNER geh. BAREINSCHECK Im Namen der Hinterbliebenen Rechtsanwalt FRITZ CHODZIESNER (Berlin) WALTER und GERTRUD OELSNER geh. BAREINSCHECK (London) SIGISMUND BAREIN SCHECK Bogotá 934, Capital IMENAB4R ÎS7Î — CapNM MISTEkSCBAFT IN« Resultate der j. Runde: ivistón A: . Wolfísohn — Bar Koctiba M laocabi - CA8A 1:» lAMI — J. Wetnnann —1:1 WA - Bet Israel 4:1 ¡visión B: Zoos íftrte ¡M Cl — Cija Popular l.t f» N. Bialik - CIB 1* ïfc ma Sud; i XBA-AIA 5:1; jcabi Hazair - TJteral 1:1 f 4- Am t QWolc— ll*. ■ v 1Bœuf WSSWB W t-i Spiele am Sonntag, de» i>j ( Wetanun! Wir betrauen das Ableben meiner langjährigen treuen Mitarbeiterin, unserer lieben und geschätzten Arbeitsgefährtin, Frau MAU CHODZIESNER deren Ergebenheit für die jüdische Sache, tiefempfundene Menschlichkeit und stete Hilfsbereitschaft für andere, unvergessen bleiben werden. Dr. HARDI SWARSENSKY zugleich im Namen aller Mitarbeiter seines Estudio und der Jüdischen Wochenschau Wir betrauern da® Ableben unseres lieben Onkels, Herrn ALFRED ELKAN (fr. Berlin — New York) dessen Andenken wir stets bewahren werden. LOTTE KAFLINSKI, geb. SWARSENSKY, und Familie Dr. HAR'IM. RUDI und FRITZ SWARSENSKY und Familien ALICE THOMAS.. geb. ELKAN und Familie KAETE NESER, geb. ELKAN Buenos Aires, im Juni 1966 14 U* üSEB DANKSAGUNG Für die vielen Beweise der Teilnahme am Hinficheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, (Schwiegervaters, Grossvaters und Urgrossvaters, ¡Herrn ALFRED ELKAN •»kuhz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres, danken m bestens TRUDE ELKAN geb. SIMON LILLI KALTMANN geb. ELKAN und Familie MARION GOLDSTEIN geb. ELKAN und Familie 111—56 — 76 Drive ■Forest Hilfe, New York ,*••5?2 Mein lieber Vater Hermann Wolffsohn (ist am 24. 5. 1966 im Alter von 75 Jahren von uns gegangen. Er war mein ganzes Glück. PETER WOLFFSOHN 1 Berlin 31, Brandenburgsiche Str. 70 IRENE HAAS, Buenos Aires FANNI HEXLPERN geb. WOLFFSOHN (Schwester) London Erregte Debatte im Pen Club New York. — Das hier versammelte Präsidium des Kongresses des internationalen Pen Club, an dem 600 Delegierte aus der ganzen Welt teilnahmen, hat es abgefeimt, in sein Programm einen vom Jiddischen Schnftstellerverband vorgeschlagenen Punkt aufzunehmen, der sich auf einen Appell an Sowjetrussland zur Gewährung voller kultureller Rechte an die russischen Juden bezieht. Der Präsident des Internationalen Pen Club, dem Dichter, Dramatiker, Essayisten und Romanschriftsteller aller g achen angehören, ist der erfolgreiche nordamerikanische jüdische Dramatiker Arthur Miller Vorsitzender des jiddischen Schriftstelferverbandes ist Glanz Leyeless, ein berühmter jiddischer Dichter der Jetztzeit. Die Ab lehnung erfolgte auf einer Sitzung des Präsidiums in Anwesenheit der Delegierten aller Länder, auf der Leyeless zusammen mit Israel Knox, dem Präsidenten des Jiddischen Zentrums der Universität von New York, und Joseph Leftwich aus England seinen Antrag stellte. In der hitzigen Debatte machten vor allem Miller, Eimer Rice, ebenfalte ein nordamerikanischer Schriftsteller und Jude, und David Carver aus England ihre Opposition geltend, ohne dass vorerst eine Einigung zustande kam. Die Debatte nahm am darauffolgenden Tage ihren Fortgang. Als Grund für die Ablehnung des Antrags winde angeführt, dass Sowjetrussland nicht das einzige Land sei, in dem einer Minorität die Gleichheit der Rechte vorenthalten wird. Ein vor» den belgischen Delegierten vorgeschlagener Zusatz zu der umstrittenen Resolution forderte, der Pen-Kongress solle die Untersuchung des gesamten Komplexes der Unterdrückung der Rechte von Minoritäten, einschliesslich in Beigien und Spanien, verlangen. Dieser Zusatz wurde Junge Israelis j in Deutschland I Tel Aviv. — Nach 20tägigem Aufenthalt in der Bundesrepublik ist kürzlich eine Studiengruppe von jungen Israelis wieder nach Israel zurückgekehrt. 17 Besucher, darunter 7 Mädchen, folgten einer Einladung der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend Deutschlands die ihrerseits seit mehreren Jahren regelmässig Jugendgruppen nach Israel entsendet. Hilfe für ncrdafrikanische Juden Paris. — Baron Guy de Rothschild, der Präsident des Vereinigten Jüdischen Sozialfonds Frankreichs, forderte die Judenheit der Welt und im besonderen die nordamerikanischen Juden auf, den französischen Juden bei der auf ihnen lastenden Aufgabe der Unterstützung der heute in Frankreich lebenden nordafrikanischen Juden zu hel- _ . fen. Er teilte auf der Gene- M ralversammlung dieser Orga- *' nisation mit, dass 250.000 nordafrikanische Juden in Frakreieh Zuflucht gefunden kl haben, und erinnerte die Juni den in aller Welt, dass auch ' sie einen Teil der Verantwortung für diese Flüchtlinge tragen müssen. (ITA) Dokumente aufgefunden Tel Aviv. — Dem Weizmann-Archiv in Rechowoth wurden Kopien von mehreren tausend wichtigen Briefen und Dokumenten übergeben, die sich auf die politischen Entwicklungen im Mittleren Osten in den Jahren 1918—1919 beziehen; die Existenz dieser Papiere wurde erst kürzlich entdeckt. ebenso wie die ursprünglich eingebracbte Fassung mR nur geringer Mehrheit verworfen. Bei der Abstimmung waren viele Mitglieder abwesend und andere enthielten sich der Stimme. EINZELHEITEN DER DEBATTE Die Mitglieder des Jiddischen Schriftstellerverbandes, die den Antrag gestellt hatten, die sowjetischen Behörden um die Gewährung voller Bürgerechte für die russischen Juden zu ersuchen, erklärten, sie seien nicht dagegen, für alle Minoritäten die volle Gleichheit zu verlangen, doch sie bestanden auf besonderer Erwähnung der Beschneidung der kulturellen Rechte dev Juden in der Sowjetunion, die in der ganzen Welt nicht ihresgleichen hat. Arthur Miller gab zwar zu, dass in Russland kulturelle Rechte unterdrückt werden, wies jedoch auf die Unterdrückung der katalanischen Kultur in Spanien hin. Ueber die jüdische Kultur in Russland äusserte er, nachdem der jiddische Antrag schon abgelehnt war. dass er selbst versucht habe, bei „einflussreichen Persönlich, keiten“ zu intervenieren, um die Lage der russischen Juden zu verbessern. Der Pen- Kongress, so führte er aus, verfüge nicht über die notwendige Autorität und an ihm nähmen keine Repräsentanten von Regierungen teil. Nach der Sitzung gab Leyetess seinem Bedauern Ausdruck, dass die Mehrheit des Präsidiums der von ihm vorgeschlagenen Resolution nicht die genügende „moralische Unterstützung“- geliehen habe. In seiner Eröffnungsrede hatte Arthur Miller Sowjetrussland erwähnt, doch nur um zu bedauern, dass dieses Land keine Delegierten zum Kongress entsandt hatte. Anscheinend ist diese negative Haltung auf die Befürchtung zurückzuführen, dass der Kongress Moskau wegen des Prozesses gegen die sowjetischen Schriftsteller Andrei Sinjawsky und Juri Daniel kritisieren würde. (TTA) . Kc«en ttftyemfr C£tSfU»E£ PP COMITE CENTKOEUKOPEo C»mentes 2294 — VI. Steck — T. E. 48-3695, «8-5683 JOSEPH ARIEL-WALD E5n Wald zu Ehren von Joseph Ariel s. A_, dem einstigen Gesandten Israels in Belgien, wurde nahe der Siedlung T&rum in den judäischen Vorgebirgshüge ln eingeweiht. Der Wald wurde von einer Vereinigung jüdischer Aerzte und Freunde des Staates Israel in Frankreich gestiftet. Herr Jacob Tsur, Vorsitzender des KKL-Direktoritxms, leitete die Zeremonie an der u. a. der belgische Gesandte in Israel, Herr George Caseiers, Herr G. Griffon vom französischen Konsulat in Jerusalem, Herr V. Elyashar als Vertreter des israelischen Aussenministeriums, Herr P. Themanlys im Namen der Frankreich-Israel- Freundschaft, Prof. C. Vigee von der Hebräischen Universität und Familienangehörige Joseph Ariels teilnah men. Frau Le ah Ariel, Witwe des Verstorbenen, enthüllte die Gedenktafel, und die Gäste schritten zur Pflanzung von Setzlingen in dem neuen Wald. AUS UNSERER ARBEIT Anlässlich der Hochzeit von: Herrn Alfredo Rosen Thal und Liana Aisinscharf wurde durch die Mitarbeit der Damen: Frau Lilly Abraham und Frau Ruth Anspach der Betrag von $ 34.059,— zu Gunsten des KKL gesammelt; das junge Paar wird in das „Goldene Buch“ eingetragen und auf den Namen der Eltern werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Barmizwah von Ricardo G. Gross wurden $ 3.700.— gesammelt, wofür Bäume auf den Namen von Ricardo gepflanzt werden. El Coro de-la Nueva Comunidad Israelita überwies uns $ 2.000.— für die Pflanzung von 10 Bäumen zum Andenken an Herrn Kurt Stern s.A Herr Arturo Julrnshurg überwies uns $ 3.400,— für die Pflanzung von 17 Bäumen zum Andenken an seine Gattin; Frau Rosa J. de Juliusburg s. A. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern. Unser T elegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauerte fegramme und BaumdL plome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aulzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 64 2966 Sra. Lubascher 54.3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat Auf Beschluss des Vorstandes der Kehilla wird eine beschraenkte Anzahl FAMILIENGRAEBER auf den Friedhoefen von LINIERS und TAB LADA zum Kauf angeboten. .... Auskuenfte werden ausschliesslich in der Verwaltung der Kehilla, Pasteur 633, erteilt. 18 Jahre Israel bedeuten Leben: CHAJ! ★ 1948 LEBTEN IN ISRAEL 650.000 Personen HEUTE: 2.600.000 Auch dieses ist ein Werk des Keren Hajessod Deshalb: EMHEITSKAMPAGNE! COMITE CENTROEUR0PE0 DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod Sarmiento 2376, III. — T. E. 47-3820

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