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Jüdische Wochenschau · 1966-04-29 · 2165 (29.4.1966) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2165 (29.4.1966)
Date
1966-04-29
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Vier«e«, ZS de Aforil de 19«6 SEMANA ISRAELITA AA* XXV» — r MM — ft Ereignisse der Woche < Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) gen, Sketchs und Chansons geboten werden, sagen der Jugend nichts. Dem Geschmack und der Jugend entsprechende Abende dieser leichten Kunst weiden nicht durchgeführt. Hier wird behauptet, dass die Jugend an unseren Veranstaltungen stärker interessiert wäre, wenn das Niveau höher läge. Diese Auf fassung stellt durchaus keine negative Kritik dar. sondern soll eine Anregung sein, wenigstens über dieses Problem unter den aufgezeigten Gesichtspunkten nachzudenken. Das ,.Laien-Element“ in unserer kulturellen Arbeit ist durchaus wichtig. Man muss und ist diesen Menschen dankbar, die sich zur Verfügung stellen. Aber der Fachmann sollte nicht vollkommen fehlen, was heute der Fall ist. Auch hierin soll keine Kritik liegen sondern ein Thema zum Nachdenken gegeben werden. Man sollte versuchen, diese Gedanken zu überprüfen und diese Vorschläge durchzuführen. Es dürfte zumindestens nicht ausgeschlossen sein, dass der Erfolg ein besserer ist als bisher, und dass die Jugend dann auch wirklich zu un6 kommt. — Noch ein Gesichtspunkt Tag der Erinnerung Auf einen weiteren Gesichtspunkt sei hingewiesen. Nach mehr als 25jähriger Arbeit unserer Kollektivität muss man aus dem Stadium des Improvisierens heraus, kommen. Auf keinem Gebiet sind sorgfältige Planung und Vorbereitung notwendiger als auf den Gebieten der Erziehung, der Jugendarbeit und der kulturellen Tätigkeit Hieran fehlt es deutlich. Sich für kulturelle F’ragen zu interessieren, genügt heute nicht, um verantwortlich ein Programm aufzustellen. Wir leben doch im Zeitalter der Experten. Selbst in unserem Kreis verfügen wir über Menschen, und mögen es auch nur wenige sein, die über die Vorbildung verfügen, um ein Kulturprogramm zu entwerfen, um diesen Zweig der Arbeit zu planen. Warum werden diese Fachleute nicht h’nzugezo'ien? Man kann heute nicht mehr die Programme aufstellen. in dem man die Refe renten — und immer dieselben — betrachtet, die vielleicht einen Vortrag halten könnten. Heute gibt es für alle Gebiete eine ganze Reihe erstklassiger Redner oder Referenten, die sicherlich in Ihrer überwiegenden Zahl Spanisch sprechen. Aber für die Jugend ist die Benutzung der spanischen Sprache angebracht. Sie wird kommen wenn das Thema und wenn der Redner ihre Aufmerksamkeit erwecken. Sie wird sich auch Vorträge über jüdische Themen anbören die sie genau so interessieren wie sie uns angehen. Der Tag vor dem Jom Haazmauth, dem Unabhängigkeitstag Israels, ist dem Andenken an die gefallenen Soldaten gewidmet, deren Leben und Sterben die Staat, werdung Israels ermöglichte. Niemals dürfen Juden vergessen. dass so viele blühende Leben dahingehen mussten, um den Weg für die Freiheit unseres Volkes zu öffnen, die vordringenden Feinde zurückzudrängen und die Grenzen zu sichern, bis heute. Die Feier des Jom Haazmauth, dieses Meilensteins in unserer Geschichte, wird deswegen pietätvoll mit diesem Gedenken an die heldenhaft kämpfenden Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, eingeleitet. In Israel hat man hierfür bereits feste Formen gefunden, die ler Dankbarkeit des ganzen Volkes Ausdruck verleihen. In Buenos Aires ist es zur ,,Tradition“ geworden, dass sich an diesem Tage die hier «’eilenden Israelis versammeln. dass die Eltern lind Verwandten derjenigen eingeladen werden, die aus Argentinien kommend in diesem Freihe'tskrieg fielen. Um in einer Gedenkstunde sich unserer Gefallenen zu erinnern. Botschafter, Don Moshe Alon. leitete diese Stunde mit schlichten ergreifenden Worten ein. Danach gedachte Oberrabbiner Dr. David Kohane der Toten in einer Rede, die von tiefen Gedanl ken getragen war. Die Gebete wurden vom Kantor Rozenme.ier (Tempel Uriburu) ' vorgetragen. — Neuerscheinungen des Verlages „OLAMENU“ in TEL AVIV, POB 3002, ISRAEL Dr. E. J. GOERLICH (Wien): RUTH. — Geschichte eines jüdischen Mädchens. Ein Wiener Roman aus der Nazizeit. — Kart. $ 5.—. Prof. Dr. HARRY ZOHN (Waltham): Wiener Juden in der deutschen Literatur. Reich illustriert. Halbleinen $ 3.50. ZEITSCHRIFT FUER DIE GESCHICHTE DER JUDEN Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD. Abonnement nur ganzjährig $ 8.50. DEMNAECHST ERSCHEINT: HUGO GOLD: GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Das Standardwerk der jüdischen Geschichte Wiens. Hunderte Illustrationen. Ermässigter Subskriptionspreis vor Erscheinen $ 20.—, nach Erscheinen $ 35.— IN VORBEREITUNG: „HISTORY OF THE JEWS IN AUSTRIA». Ein Jahrbuch in deutscher und englischer Sprache, Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD. GEDENKBUCH DER UNTERGEGANGENEN JUDEN¬ GEMEINDEN DER TSCHECHOSLOWAKEI. Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD. Er. scheint in zwei Bänden. I. Band Böhmen, Mähren und Schlesien. — II. Band Slowakei und Karpatorus. Alle diese Publikationen erscheinen im Rahmen des im Entstehen begriffenen CHAJES-INSTITUTS Eine würdige Feier Zu einer wirkungsvollen Kundgebung der Solidarität mit Israel gestaltete sich die Feier des 18. Jahrestages der Unabhängigkeit des Staates Israel die von allen unseren Organisationen und Gemeinden gemeinschaftlich in dem schönen Saal der Gemeinde Bet Israel durchgeführt wurde. Die vorbereitende Kommission hat sich die grösste Mühe gegeben, um diese Veranstaltung zu einem Erfolg zu -machen, und ihre Anstrengungen wurden belohnt. Es sollte sich zeigen, dass unsere Gemeinschaft über keinen Raum verfügt der gross genug ist. um gemeinsame Veranstaltungen von Interesse abzuhalten Unter der sachkundigen Leitung von Werner Rosenberg mit Hilfe von Manfred Lewin und einigen Damen der Wizo war es in einer kurzen Vorbereitungszeit gelungen, den so wichtigen äusseren, technischen Rahmen für das Gelingen dieses Feste« zu schaffen. Beinahe 700 Menschen an festlich gedeckten Tischen unterzubringen, kann schon als ein Kunststück angesprochen werden. Wie so oft im Leben spielt der äussere Rahmen für das inhaltliche Gelingen eine grosse Rolle. Die festliche Stimmung W’ar vom ersten Augenblick an gegeben, unterstrichen und verstärkt durch die Kapelle des Maestro José Spielman. dje sich wohltuend nicht durch übermässige Lautstärke. wohl aber durch wunderschöne Wiedergabe der hebräischen Melodien ausseichnete. Im ersten Teil .wurden neben der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung durch Jugendliche drei Reden gehalten, sämtlich in spani scher Sprache. Einleitend begriisste Heinz Braun im Naj men der Veranstalter die Anwesenden, inbesondere die Rabbiner Dr. Blum. H. Harf und P. Hirsch sowie den Vizepräsidenten der DAIA, Ing. Gregorio Faigon, und den Nationaldeputierten Dr. Hugo Mi”sk. Braun wies in seinen kurzen Ausführungen geschickt auf die Bedeutung dieser Feier hin. Besonderen Beifall erhielt Faigon, dessen Ausfiihrungen sich durch ihre Herzlichkeit wie Sachkunde auszeichneten. Als Hauptredner dieser Veranstaltung sprach dann Dr. Hugo Minsk, der — worüber berichtet wurde. — der argentinischen Parlaments, délégation angehörte, die kürzlich Israel besucht hat. Dr. Minsk zeigte sich von dem, was er in Israel sah und erlebte, tief beeindruckt. Für seine Ausführungen erhielt er einen berechtigten und herzlichen Beifall. Im «’eiteren Verlauf des offiziellen Programms, das durch eine gemütliche Kaffeepause unterbrochen wurde, kam die Jugend zu Wort, die mit ihren Deklamationen und gesanglichen Vorträgen stürmischen Beifall erhielt. Dann blieben vor allem die Jugendlichen noch beim Tanz zusammen und feierten auf diese fröhliche Weise den Tag der Unabhängigkeit des Staates Israel. Hebräische Lieder und Horra-Tanz unterstrichen die Verbundenheit einer Jugend, die schon durch ihre Anwesenheit bei dieser Feiërstunde bewiesen hat, dass sie ,,zur Stelle“ ist. Allen Mitwirkenden, die man sah und die nicht in Er- Blick in die Welt von HAROLD SCHWARCZ PAPST PAUL VI. erklärte, jetzt nicht nach Polen reisen zu wollen, nachdem die polnische Regierung seinen Besuch für .inopportun' bezeichnet hatte. — ANDREI GROMYKO. langjähriger sowjetischer Aussenminister. besuchte Italien, wo er mit Aussenminister Fanfani und Premier Moro Besprechungen durchführte. — GENERAL SUHARTO. der neue starke Mann Indone siens, wurde von den Studenten gestützt. — DER KREML wird im Konflikt zwischen dem Irak j und den Kurden vermitteln, wie aus Bagdad mitgeteilt i wurde. — : SENATOR J. WILLIAM FULLBRIGHT erklärte, die j USA-Politik drohe ein Opfer der Grössenwahn-Politik de t Gaulles zu werden. — i DAS SPEZIA LCOMITE der UN für Entkolonisierung forderte den Sicherheitsrat auf, den Fall Rhodesien zu studieren, durch den der Frieden bedroht wird. — KOENIG FAISAL von Saudi Arabien W’urde bei einem Besuch in Pakistan stürmisch begriisst. — JURACY MAGALHAES, Aussenminister Brasiliens sprach über den Ernst der durch den Grenzkonflikt mit Paraguay geschaffenen Lage. — SCHWERE UNRUHEN waren in der Hauptstadt Rho desiens (Salisbury) zu verzeichnen. — GERHARD SCHROEDER, bundesdeutscher Aussenmi nister, verlangte den Rückzug der französischen Truppen aus dem Bundesgebiet. — MARSCH ALL TITO «’eilte zu einem Staatsbesuch in Rumänien. — . . SCHARFE MASSNAHMEN leitete die indische Regierung zur Unterdrückung neuer Zwischenfälle ein. HAILE SELASSI, Abessiniens Kaiser, 1 telamerika. — Besuch in Jerusalem Jerusalem. — Raymond Hare, nordamerikanischer Staatssekretär für Nahostfragen, stattete aut seinem Rückweg von der Konferenz der USA-Botschafter im Mittelosten in Ankara, einen 24stündigen Besuch in Israel ab. Er konferierte je eine Stunde mit Premierminister Eshkol und Aussen, minister Eban, die ihn von der israelischen Position zu verschiedenen regionalen Problemen unterrichteten. Bei diesen Unterredungen gelangten spezifische Fragen nicht zur Sprache. Nach dem Aufenthalt in Jerusalem begab sich Staatssekretär Hare durch das Mandelbaum - Tor nach Amman, um mit den transjordanischen Politikern und möglicher, weise auch mit König Hussein zusammenzutreffen. (ITA) Wirtschaft und Rüstung besuchte Mit¬ Jerusaleb. — Vize-Verteidi- _ , gungs-Minister Zw’i Dinstein DE GAULLES Politik in der OTAN-Frage wird von j ¡^gf^ voraus, dass nur eine den französischen Kommunisten unterstützt. — WILLY BRANDT machte wieder einmal von sich reden, als er seine Bereitschaft zu Gespraechen mit „Pankow“ bekannt gab. — JOSEF KLAUS, Oesterreichs Bundeskanzler, stellte sein neues Kabinett vor. — _ , MAO TSE TUNG, der 72jährige Führer des Roten China, soll an einer „ausgefallenen“ Krankheit leiden — ADENAUER bezeichnete Verhandlungen mit Ostdeutschlands als völlig ohne Sinn. .. — ROTCHINA legte bei der indonesischen Regierung einen scharien Protest wegen der Uebergriffe in Djakarta Clh RODION MALINOWSKY, Marschall der Sowjetrepublik, teilte mit, dass. Russland ein neues System zum Abschuss und zum Einfangen von Flugzeugen und Raketen habe... — scheinüng traten, gebührt Dank und Anerkennung für dieses Fest, das eine würdige Feier des Jom Haazmauth war.— Empfaenge zum Jom Haazmauth Stärkung der israelischen [ Wirtschaft es dem Lande er- | möglichen würde, die schwe- | ren Ausgaben für die Vertei; digung in den nächsten Jah- I ren zu decken. Dinstein hob | hervor, dass Israel gezwun- I gen ist, einen grösseren Teil seines Bruttoprodukts für die Verteidigung zu verwenden als die USA oder Frankreich. Auf einem Bankett des Ingenieur -Verbandes verwies Dinstein auf die Schwierig, keiten, die es Israel bereitet, die Westmächte von der Notwendigkeit der Wahrung des i Gleichgewichte der Rüstuni gen zu überzeugen, trotzdem erhebliche Mengen sowjeti-; scher Waffen in die arablten aufzunehmen die in an geregten Unterhaltungen in würdiger Form für kurze, __4l Zeit „auf israelischem Bo-, sehen Lander strömen (ITA) den“ am Tage der Unabhän- --- gigkeit verweilen durften. die Liste der zentraleuropäi- AM1A-Wahlen | Juden f,ine | arbeit mit allen konstrukti- Der Vorschlag, der hier | ven Kräften des Jischuw su- Wie in jedem Jahr w’urde ( vor kurzem gemacht wurde, chen W’ird, wie das nicht anin der Botschaft Israels ein 1 durch ein gegenseitiges Eingrosser Empfang für die Verj vernehmen die Wahlen zum treter der argentinischen Bej AMIA-Vorstand zu verme’ hörden und des diplomatiden, die am 8. Mai durchgeschen Korps durchgeführt. Botschafter Moshe Alon und Gattin konnten aus diesem festlichen Anlass eine grosse Anzahl von bekannten Persönlichkeiten begrüssen die gekommen waren, um auf diese Weise ihre Sympathien mit Israel zu bekunden. Unter den Gratulanten befanden sich der Gouverneur der Provinz Buenos Aires Dr. Anselmo Marini, der Exgouverneur der gleichen Provinz, Dr. Oscar Xllende. der Minister für Nationale Verteidigung, Dr. Leopoldo Suärez, der Chef des Zeremonials des Aussenministeriums, Herr Marianode Appellaniz, der Dekan des Höchsten Gerichtshofes, Dr. Luis Maria Boffi Boggero sowie die diplomatischen Repräsentanten fast aller Länder, mit denen Israel diplomatische Beziehungen unterhält. Auch waren zahlreiche geistliche Würdenträger an. wesend. Ferner waren eine Reihe von Israelis und füh. rende Persönlichkeiten der jüdischen Kollektivität des Landes eingeladen. Am nächsten Tage waren die Vertreter der jüdischen Organisationen, der Gemeinden, an ihrer Spitze die Rabbiner, Presse und Institutionen Gäste der israelischen Botschaft. Die schönen Räume der Botschaft reichten kaum aus, um die Gratulan¬ JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 73-1Í48 BLANCO ENCALADA 1646 Mfiün führt werden, konnte nicht realisiert werden, ob«’Ohl von unserer Seite einige Verhandlungen in diesem Sinn geführt w’orden sind. Führende Persönlichkeiten des Jischu«’ vertreten die Auffassung. dass der demokratische Charakter der zentralen Or ganisationen gewahrt und deshalb die Wahl stattfinder. müsse Auch diesen Standpunkt kann man verstehen, obwohl es uns unter den obwaltenden Umständen zweckmässiger erscheint, andere Ausdrucksformen demokratischer Gesinnung zu finden. Wir respektieren den Beschluss und rufen alle auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Das Programm der verschiedenen Listen ist bekannt. Die Organisationen unseres Sektors haben eine eigene Liste aufgestellt, wie dies bereits in früheren Jahren der Fall «ar. Es ist anzunehmen, dass auch im kommenden Jahr ders zu erwarten ist. Im übrigen sind die Differenzierungen bei «'eitern nicht so stark, wie dies mitunter in einem Wahlkampf zum Ausdruck kommt. Die Wahlen werden wie üblich geheim durchgeführt. Jeder Wähler ist, wie dies ebenfalls in einer Demokratie selbstverständlich ist nur seinem Gewissen unterworfen. Auch viele Menschen unseres Sektors ge ->ören Gestimmten politischen Ve’ einigungen an, denen sie ihre Stimme geben oder nicht geben können, wie dies ihnen richtig erscheint. Die Mehrheit unserer Wahlberechtigten wird, soweit sie keine politische Bindung hat. unsere Liste wählen. Nur der Ordnung halber sei mitgeteilt, dass der Herausgeber der Jüdischen Wochenschau schon deswegen auf keiner Liste figuriert und für keine Liste seine Unterschrift geleistet hat — auch wenn anderes publiziert wurde —, weil die Jüdische Wochenschau kein Parteiorgan ist und aus die. sem Grunde w'eder in der Sache noch in der Person eine Listenbindung einzugehen beabsichtigt. — DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Allenby Rd. — TEL AVIV — P.O.B. 4444

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