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Jüdische Wochenschau · 1966-04-22 · 2164 (22.4.1966) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2164 (22.4.1966)
Date
1966-04-22
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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2 — Vier«*«*, 22 de Abril de 1966 SEMANA ISRAELITA Am XXVII. — N» 2164 Israel im Jahre CHAJ (Schluss von Seite 1) stellt hat: das jüdische Volk in aller Welt! Heute steht Israel in diplomatischen Beziehungen mit 79 Staaten, in denen es insgesamt 95 Botschaften und Gesandtschaften (77 in diplomatischem Rang und 18 konsularische Vertretungen) unterhält. In weiteren 15 Ländern wird Israel durch nicht ständig ansässige Di plomaten repräsentiert, in sechs weiteren Ländern durch nicht ständig ansässige oder H onorarkonsuln. Die Verteilung nach Kon- I ■ tinenten der permanenten diplomatischen Missionen ist die folgende: Asien :. . . 9 Afnka:. . . 30 Westeuropa: . . . . 7 Osteuropa: . . . . . 21 Nordamerika . . . . 12 Lateinamerika: . . . 14 Australien und Neuseeland . . . . . 2 Was der Aufbau eines diplomatischen Korps bedeu tet, ist unschwer zu verstehen. Eine diplomatische Re präsentanz oder Schulung gab es bei der Proklamierung des Staates nicht. Mit welcher Würde Eleganz und Geschicklichkeit die -israelischen Repräsentanten diese, ihre Aufgabe gelöst haben ist bekannt. Heute gibt es schon seit vielen Jahren eine bis in alle Einzelheiten gehende diplomatische Schulung Auch diese Seite der staatlichen Arbeit ist eine Glanzleistung des Staates Israel. III. Israel will Frieden Schon vor der Ausrufung des jüdischen Staates habe», die damals verantwortlichen zionistischen und palästinensischen Instanzen immer wieder den Willen des jüdischen Volkes nach Frieden mit allen Völkern in der Welt betont. Weizmann, Ben Gu- Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 219C I® izq. nachm. 16—19 Ehr Telefon: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 PROPIEDADES FRANKENBERG S. R. L. berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von GESCHAEFTEN WOHNUNGEN HAEUSERN VIRREY DEL PIN'O 2262 T. E. 73-7887 ben im Namen der Zionistischen Organisation ebenso wie die Vertreter des jüdischen Jischuw im damaligen Palästina, vor allem Ben Zwi, der Welt gegenüber durch eine Fülle von Erklärungen den Friedenswillen und die friedlichen Absichten der jüdischen Kolonisation versichert. Trotzdem griffen die sieben arabischen Staaten, unter ihnen Kolosse wie Aegypten, Syrien, Saudi Arabien und Irak den soeben proklamierten Staat an. Selbst als sie besiegt waren und die Waf fenstillstände von ihnen unterzeichnet waren, blieben die arabischen Länder bei ihrer anti-israelischen Politik, bis heute. Es folgter Jahre der ständigen Invasionen, Ueberfälle, Sabotage- Akte und des arabischen Boykotts der bisher niclT aufgehoben worden ist Aber Israel schritt trotz allem seinen Weg des friedlichen Aufbaus fort. Es gab schwere Zeiten in denen die unter Truman Israel gegenüber freundlichen Amerikaner nun in der Eäsenhower - Dulles-Aera eine gegen Israel gerichtete Politik verfolgten, zu schweigen von der radikalen Umstellung der russischen Politik. Stalin, der unmittelbar nach den USA Israel anerkannt hatte begünstigte plötzlich einseitig die arabischen Länder, in erster Linie Aegypten. Im Sinai-Feldzug, dem grossen zweiten Verteidigungs - krieg, den Israel zu führen gezwungen war, ge'ang es den eisernen Ring zu sprengen, den Aegypten mit sowjetischer Hilfe am Israel gelegt hatte. Nach diesem überragenden militärischen Erfolg wurde es ein wenig ruhiger an Israels Grenzen. Es waren die Amerikaner, die Israel um den politischen Erfolg dieser Aktion gebracht haben. Israel will den Frieden. Seine Armee ist der einzige Garant. Israels Ministerpräsident Levi Eshkol, der durch seine versöhnliche Innenpolitik und weitsichtige aussenpolitische Massnahmen entscheidend zur Beruhigung der Lage und zur Stärkung der israelischen Position in der Welt beigetragen hat erklärte vor wenigen Wochen in der Knesset erneut den Friedenswillen Israels, ,,ba. siert auf dem vollen Respekt vor der Unabhängigkeit, der territorialen Integrität und der Souvernänität alle» Staaten des Mittleren Osten.“ Im gleichen Sinne hat die langjährige israelische Aussenministerin Frau Golda Meir. und der jetzige Aussenminister. Abba Eban Stellung genommen. Das ist nicht nur die Meinung der Regierung und der Bewohner Israels, das entspricht der Ueberzeugung des ganzen jüdischen Volkes. Ob reale Friedensaussichten bestehen oder nicht hängt von vielen Faktoren der internationalen Politik ab. Dass es heute sowohl im Uir Friseur ERICH JACOBSOHN BEDIENT SIE IN IHREM HAUSE T. E. 76-5842 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 76-0286 73-1049 arabischen Lager beachtliche Kräfte gibt die diesen Bemühungen positiv gegenüber eingestellt sind, ist bekannt. Ebenso gibt es Tendenzen in der allgemeinen Politik, wie Anzeichen für einen möglichen Stellungswechsel der Sowjets, die eine solche Entwicklung begünstigen können. Es ist nicht ausge. schlossen, dass das Jahr CHAJ nach langen Jahren des Kampfes und der Enttäuschungen eine Wandlung herbeiführen wird. IV. Militaerische Lage Auch im letzten Jahr herrschte keine Ruhe an Israels Grenzen. Eine neue arabische Terror-Organisation unter dem Namen Al. Fatah ist in Aktion getreten Al-Fatah bedeutet Organisation für die „Befreiung Palästinas“. Von dieser Gruppe wurde eine Reihe von Attentaten gegen jüdisches leben und Eigentum ausgeübt. Die. se Organisation hat ihren Sitz in Syrien, ihre Operationen werden jedoch vom Libanon und von Trans»ordanien aus geführt. Radio Damaskus sendet aufhetzende Propaganda mit fingierten Zwischenfällen für den inneren Bedarf. Bei einigen dieser Ueberfälle wurden Frauen und Kinder verletzt. Israel sah sich zu militärischen Aktio nen veranlasst, nachdem wie. derholte Ermahnungen und Warnungen, die an die trans jordanische Regierung gerichtet waren, erfolglos geblieben sind. Am 28. Mai 1965 zerstörten israelsche Einheiten einige Operationsbasen der Al-Fatah auf transjordanischem Gebiet. Golda Meir sagte damals: „Wir müssen unseren Nachbarn klar machen dass die Grenzen keine Einbahnstrassen sind. Sie sind nach beiden Seiten hin offen.“ Da die arabischen Ueberfälle fortgesetzt wurden, wandte sich Israel an den Sicherheitsrat der UN. Daraufhin herrschte einige Monate wieder Ruhe, bis dann die Uebergriffe wieder begannen und ein hydraulisches Werk auf israelischem Boden zerstört wurde. Wiederum sah sich Israel veranlasst, in einer Gegenaktion die Anlagen in Kalkilia, die einen Kilometer von der Grenze entfernt auf transjordani ■ schem Boden liegen, zu vernichten. Die Armee teilte mit: „Die trans jordanischen Behörden haben keine durch greifenden Massnahmen gegen die Saboteure ergriffen... Die Regierung Israels hat keine andere Alternative, als in konkreter Form zum Ausdruck zu bringen, dass sie diesen Uebergriffen und Inkursionen auf israelisches Gebiet grosse Bedeutung beimisst.“ — Es wurde danach wieder JACOB LAPIDUS dipl. Mohel NEUE 4DRESSE VIAMONTE 2037 4? B 46-1716 und 48 2124 MOHEL N. PLAKSIN Superi 2719 T.E. 78-4784 u. 76-2312 Lateinamerika and Israel Tel Aviv. — Der uruguayische Aussenminister Luis Vidal Zaglio stattete Israel einen fünftägigen offiziellen Besuch ab. Aussenminister Abba Eban und Mitglieder des Diplomatischen Korps empfingen ihn bei seiner Ankunft. Während seines Aufenthaltes wurde der Gast aus Uruguay, der in Begleitung seiner Gattin und des Botschafters Hector Gross Espeill reiste, vom Staatspräsidenten Shazar und Premierminister Eshkol empfangen. Vidal Zaglio und Abba Eban führten eingehende Gespräche, bei denen sie die Zusammenarbeit Israels und einiger lateinamerikanischer Länder auf dem Gebiet der Atomenergie für friedliche Zwecke behandelten Dieses Thema war, wie Jerusalem jetzt bekannt gab. schon seit Wochen Gegenstand von Verhandlungen zwischen Vertretern der Atomenergie-Kommissionen beider Länder gewesen. In diesem Zusammenhang wurde auch mitgeteilt, dass Wissenschaftler aus Peni und Mexiko gegenwärtig in Israel an Ausbildungskursen teilnehmen und auch andere lateinamerikanische Länder ihr Interesse an einer solchen Zusammenarbeit bekundeten. (ITA) Antisemitische Lügen Sowjetische Besucher New York. — Das antisemitische Blatt „Common Sen se“ beschuldigte hochgestellte nordamerikanische Per sönlichkeiten, darunter Kardinal Spellman und den früheren Präsidenten Harry S Truman, mit den Zionisten Hand in Hand zu arbeiten um Amerika in einen dritten Weltkrieg zu stürzen. Das Blatt wird zu verbilligtem Tarif von der Post im ganzen Land verteilt. Sein Herausgeber ist ein notorischer Antisemit. (ITA) ruhiger. Al-Fatah hat im Laufe des Jahres 37 Ueberfälle ausgeübt, davon 27 von transjordanischem Gebiet aus, die restlichen nahmen im Libanon ihren Ausgang. Auch die Syrer haben wiederholte Male im Norden des Landes friedliche Bauern und Fischer angegriffen, wobei es verschiedene Male zu regelrechten Feuergefechten kam. Der Sicherheitsrat verurteilte einmal Transjordanien wegen eines Feuerüberfalis bei dem ein Mann und ein kleines Mädchen getötet sowie vier Frauen verletzt worden sind. Nur die Grenze am Gaza- Streifen, an der es in früheren Jahren immer wieder zu schweren Zusammenstössen gekommen war, blieb ruhig... Obwohl die arabischen Nachbarländer mit Israel Waffenstillstände abgeschlos sen haben, waren sie mehr als 17 Jahre lang nicht bereit, Frieden zu machen. Die aufreizenden Reden arabischer Staatsmänner gehören auch heute noch zur Tages- Ordnung. Der Aufbau geht weiter Der Beginn des Jahres CHAJ wird nicht nur Israel, sondern für das ganze jüdische Volk ein Ansporn dafür sein, die begonnene Arbeit fortzusetzen, um den jüdischen Staat zu sichern, auszubauen und zum Mittelpunkt unseres Lebens zu gestalten. (Weitere Einzelheiten über die Entwicklung Israels so1ien in einem nächsten Artikel mitgeteilt werden.) — Dr. B, Sfhwarcz ZAHNARZT ESTOMBA 2283 - 52-8214 RAYOS X PARADENTOSE TEL EF. VORANMELDUNG BERNARDO STERN I Ausführung saemtlicher MALERARBEITEN HELGUERA 1915 — T. E. 58 4652 Tel Aviv. — Drei sowjeti sehe Techniker besuchten unlängst Israel um in landwirtschaftlichen Siedlungen die israelischen Methoden zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen zu studieren. Im Einvernehmen mit Sowjetbotschafter Schuwajin hatte Ackerbauminister Chaim Gvati den Gästen aus Russland Erleichterungen zur Durchführung ihrer Mission zur Verfügung gestellt. — (ITA) IA SEMANA ISRAELITA Semanario — aparece los Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B. Swarsensky Pueyrredón 2190, I1? izq. T.E. 83-2613 Abono-Preise Argentinien: $ 700.— pro Jahr Ausl. $ 1.000,— jährl. Messe in Tel Aviw Tel Aviv. — Am 21. Juni wird die Messe in Tel Aviv feierlich eröffnet werden, an der sich 36 Länder beteiligen. Zu den Ländern, die die Messe zum ersten Mal beschicken, gehören Luxemburg, Westdeutschland, die Schweiz, Mexiko, Ekuador und Perú. Aus dem Ostblock hat nur Polen seine Teilnahme zugesagt, während früher auch Bulgarien und Ungarn vertreten waren. Die Messeleitung erwartet bedeutende Delegationen aus Frankreich Belgien, Holland, USA und den skandinavischen und lateinamerikanischen Ländern. Die Messe wird am 9. Juli ihre Pforten schliessen. — (ITA) CENTRO PRIVADO DE ORTOPEDIA Y TRAUMATOLOGIA Prof. Dr. I. BlumenfeW (Director) Jefe del Servicio de Ortopedia y Traumatología del Hospital Israelita — Profesor de ia Facultad de Ciencias Médicas de Bueno« Aires. UNICAMENTE ENFERMEDADES DE LOS HUESOS Y ARTICULACIONES — FRACTURAS J. E. URIBURU 285 41 2331 — 2240 47-5875 Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO ENFERMEDADES CARDIOVASCULARES APARATO CIRCULATORIO Médico del Hospital Fernández CUBA 2141 — T. E. T3-8782 u. 73-6817 Consultas: wochentags von 15—18 Uhr Donnerstag keine Sprechstunde Sonnabend: 14—16 Uhr Enfermedades Cardiovasculares Aparato Circulatorio Dr. SAUL UMANSKY Sarmiento 3116 T. E. 87-1362 Dr. BENJAMIN LIPNIZKY ZAHNARZT ROENTGENSTRAHLEN — ZAHNZIEHEN — BE¬ HANDLUNG MIT GASBETAEUBUNG — REGU¬ LIERUNG DER ZAHNSTELLUNG Sprechstunden: Dienstag — Donnerstag — Sonnabend nach vorheriger Vereinbarung JOSE HERNANDEZ 2518, T.E. 76-8673 u. 73-0500 Dr. L. KLEIN - Médico MAGEN- und DARMKRANKHEITEN ROENTGEN UNTERSUCHUNGEN SPRECHSTUNDEN Montag, Dienstag, Mittwoch u. Freitag von 15—19 Uhr Es wird gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden. SANTA FE 1391 T. E. 44.9493 u. 44-1542

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