Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2161 (25.3.1966)
- Date
- 1966-03-25
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE WOCHENSCHAU Aík. XXVII. — N<> am VfenMH, *5 Ar Mwn Ac 1906 Gibraltars jüdische Gemeinde Der Felsen von Gibraltar (der Schlüssel des Britischen Reiches zum Tor des Mittel- Koeers. hat in seiner langen Geschichte viele Geschehnisse, die eng mit den tragischen Kapiteln über die Verfolgung der Juden verbunden sind. Der unerschütterliche und •eet verankerte Felsen ist ein Symbol unseres unbeugsamen Willens, nicht zu wanken und unseren Weg fcroz all der Stürme, die an uns rütteln, unbeirrt fortzusetzen. Als die nazistischen Mörder banden kn Zweiten Weltkrieg Eiuropa überfluteten und Millionen Von Juden vernichteten, war der Felsen von Gibraltar eine uneinnehmbare Schranke gegen die Gefahr einer Invasion Spaniens und Portugals durch die Nazis, die Tausenden jüdischer Flüchtlinge den letzten Ausweg abgeschnitten haben würden. Mehr als vierhundert Jahre zuvor flüchteten tausende Juden angsterfüllt aus diesen beiden Ländern, um in Gibraltar Zuflucht vor den Verfolgungen der Inquisition und ihren Scheiterhaufen zu finden, auf denen Menschenleiber brannten. Eine Zeitlang wurden Verhandlungen über die Möglichkeit geführt, Gibraltar in eine Freistätte für „Marranen" aus Spanien und Portugal zu machen, die auf geheimen Pfaden dorthin gelangten. Viele dieser Flüchtlinge, die mit den Mauren verwechselt wurden. Bind von den Bewohnern Gibraltars niedergemacht worden. Anderen jedoch ge’ang es, sich zu retten, und nach der englischen Invasion kehrten diese „Marranen“ öffentlich zum Judentum zurück. Heute leben rund tausend Juden in Gibraltar, die eine gut organisierte Gemeinde haben. Sie besitzen vier Synagogen. von denen eine jede ein besonderes Kapitel der jüdischen Geschichte darstellt. Schon beim ersten Spaziergang durch die Haupt, strasse kann man den grossen Beitrag der Juden zum Fortschritt Gibraltars und den Einfluss bemerken, den eie bis auf unsere Tage ausiiben. So sah ich dort auf den ersten Blick ein Dutzend Geschäfte, vor allem von Importfirmen, in denen die BlaueBüchse des Keren Kajemet stand und Bezalelarbeiten aus Israel feilgeboten wurden. Ich erfuhr, dass fast alle Juden in Gibral ar englisch oder spanisch sprechen, das Spanische mit einem andalusischen Akzent doch dass ihnen das Ladino völlig unbekannt ist, obwohl sie von den Sefarden abstammen Sie sprechen auch ein wenig Hebräisch. In der Talmud- Thoraschule lernen die Kinder auch Iwrit. Die dunkelvon JACOB BELLER häut,ig«i. fröhlichen kleinen Bursclien und Mädchen begrüssten mich mit einem begeisterten „Schalom“. Im ganzen waren es sechzig Schüler. darunter einige Nichtjuden. In der Schute werden nicht nur Hebräisch und jüdische Fächer gelehrt, sondern auch allgemeine Ge. genstände des offiziellen Schulpi ogramms. Eis überraschte mich zu erfahien, dass der Rabbiner dieser Gemeinde, ein junger Mann namens Josef Passifizzi. der aus Florenz gebürtig ist und einer sehr alten sefardischen Familie entstammt. ein gutes litauer Jidd sch sprach. Dies kommt daher, wie er mir erzählte, dass er an Talmudhochschulen in England und Israel studiert hat. wo er nicht nur die rabbiiiische Weisheit lernte sondern auch mit moderner jiddischer Literatur bekannt wurde, und heute liest er .1 ddisohe Bücher und i erfüllt Ze'tsehriften. Als ich den! Rechte letzten Nachrichten. Alle jüdischen Geschäfte bleiben am Schabbat geschlossen, und das Theater spielt am Frei, tagabend nicht, weil die meisten Theaterbesucher Juden sind. Wann kamen nun die ersten Juden nach Gibraltar? Einige Quellen behaupten, dass sie schon lange vor den Engländern, ja vor der Austreibung aus Spanien dort wohnten, als Gibraltar noch den Mauren gehörte. Die Engländer besetzten Gibraltar im Jahre 1704 und 1713 wurde der Vertrag von Utrecht unterzeichnet durch den Gibraltar zu einem britischen Stützpunkt wurde. Der siebente Punkt dieses Vertrages bestimmt, dass die Niederlassung von Mauren oder Juden in Gibraltar nicht i erlaubt ist. doch der Ge- ' schichtsschreiber Avala bej richtet, dass diese Klausel von den Engländern nicht wurde und sie die der jüdischen Ge- Tempel ve liess. erwartete j meinde anerkannten. Als die mich eine weitere I'eberrabritischen Siedler Baumareschung. Dar. stand ein bärti- | rial vom Sultan von Marok. ger, nach chassidischer Weise gekleideter ju: ger Mann, der mich begriisste und mich für irgendenen Schaliach aus Israel hielt. Er stellte ko karfen wollten, stellte dieser die Bedingung, dass es seinen Untertanen Mauren und Juden, erlaubt sein sollte, nach Gibraltar zu sich mir als Jehuda Vida] 1 kommen, um ihre Waren zu Amahueli vor und erzählte j verkaufen. Dies wurde zuerst mir. dass er in Gibraltar ge- , mit dem Vorbehalt zugestanboren wurde. Er berichtete, den, dass sie höchstens dreidass es an Schlichim dort i ssig Tage auf der Insel vernicht fehlt. Sie kommen von weilen dürften. Ein Moses überall, selbst aus Marokko \ und sammeln Geld für die Gründung jüdischer religioser und sozaler Insti utio- , nen oder auch für irgendeij ne arme jüdische Flüchtlirgsfamilie. Gibraltar hat einen jüdischen Bürgermeister. Sir John Abraham Hasan, der schon zum 17. Mal w'iedergewählt worden ist. Er ist auch Vorsitzender des Gesetzgebenden Rates der Halbinsei und aussei dem em sehr aktiver Führei der jüdischen Gemeinde Er ist Vizepräsident einer der vier Synagogen. Im Weltkrieg diente er im Heer und erhielt einen Orden. 1957 wurde er zum „Kommandanten des Britischen Re ches“ ernannt, und 1963 wurde ihm der Titel „Lord“ verliehen. Ferner wnirde er zum Premiermini, ster von Gibraltar gewählt. Ueberall in den Strassen sieht man jüdische Namen wie Ben Zimrah Eliahu Benoliel-Passage. Zaraiti-Passage, uswf Die dortigen Ju. den unterhalten engt Kontakte mit Israel und hören mit ihren Radioapparaten ganz klar die Sendungen von Kol Israel Die zahlreichen israelischen Schiffe, die den Hafen von Gibraltar anlaufen, bringen ihnen die ben Hatar führte die damaligen Verhandlungen im Namen des Sultans, und seine Nachkommen leben heute noch auf dem Felsen. Ayala w‘ rft den Juden vor. die zeitbegrenzte Erlaubnis missbraucht und auf der Insel geblieben zu sein, um i sich des Handels zu bemäeh- | tigen und das Leben zu beherrschen. so dass sie sogar verwiegen genug gewesen wären einen ihrer begabtesten Führer „König“ zu nennen. Wahr daran ist. wie der jüdische Geschichtsschre’ber Zarafti berichtet, dass unter | den Juden von Gibraltar j noch der Titel ,Rosch Galu- | ta‘* (Haupt der Diaspora) be-; W'ahrt W’urde und der spanische Historiker Avala diesen mit „König“ verw’echselte besonders da die betreffende Persönlichkeit, Jehuda Benaliel, so beliebt und so geschätzt war, dass der Kardinal Perreti. der Ratgeber des Papstes Pius IX., und der Sultan von Marokko ihn den „König von Gibialtar“ nannten. In dem Masse, in dem das Einsehen der Engländer in Gibraltar wuchs, schwand der Einfluss der Spanier Mehr Juden und .Marranen", die immer noch von der Inquisition verfolgt wurden, strömten nach Gibraltar. 1776 hatte der Felsen dreitausend Bewohner, I von denen der dritte Teil Ju-! den waren. Sie bildeten eine | ehrbare und arbeitsame Gei meinschaft, die ihren Traditionen gemäss lebte und ih. re eigenen Gesetze befolgte 1843 erschien in Gibraltar eine „Jüdische Chronik“ betitelte Zeitschrif auf Ladino, j die von der ausgezeichneten religiösen und sozialen Organisation der Gemeinde und ihren philanthropischen und kulturellen Institutionen zeugte. Damals wmrde eine Sondersteuer auf die Grabdenkmäler der reichen Juden erhoben, die der öffentlichen Wohlfahrt und anderen, bis auf den heutigen Tag noch bestehenden Gesellschaften zugute kam. Trotz des gegen Spanien herrschenden Unwillens über die 1492 erfolgte Vertreibung zeigten sich die Juden in Gi- | braltar grossmütig, als Frank, reich die Spanier angriff und viele spanische Adelige auf dem Felsen Zuflucht suchten. Der englische General Wellington stellte eine Ar. mee auf, um den Spaniern zu Hilfe zu eilen, und die Juden unterstützten seine Bemühungen tatkräftig mit ‘ beträchtlichen Geldsummen und der Lieferung von Lei bensmitteln. Ein einziger Jude, Dr. Aaron Raduza. steui erte allein 20.000 Pfund und Materialsendungen für die Männer bei, die unter dem Befehl des Generals Balleste. I ros standen, welcher den Wohltäter hierfür belobte. Die Juden öffneten gastfreundlich den Mitgliedern des Adels aus dem Vaterland ihrer vertriebenen Vorfahren die Tore ihrer Häuser, denn sie folgten der schönen Tradition, dem gefallenen Feinde zu helfen. Die gleiche noble Haltung bew'iesen sie, als die Mauren die portugiesischen Heere besiegten und deren Offiziere als Sklaven an jüdische Häuser verkauften. Die Juden gaben ihnen die Freiheit zurück und halfen ihnen, in ihr Vaterland zurückzukehren. Doch das Leben der Juden in Gibraltar war nicht immer Reichtum und Wohlstand. Es gab viele Zeiten des Unglücks und Martyriums. So griffen die Spanier im Jahre 1780 die Stadt an und zwan- Kindler-T aschenbücher IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: Nr 54: HERMANN KESTEN: Meine Freunde die Poeten Essays — Nr 55 JOVCE CARY Spiel ohne Ehre. Roman. Nr 56 FRIEDRICH SCHILLER: Pitaval Merkwürdi ge Rechtsfälle Nr 57/58/59: GERALD REITUNGER: Ausrottung der Juden Europas 1939—1945. N* 60: MARQUIS DE SADE: Die Kastanienblüte und andere Erzählungen Nr 61: DIE SIEBEN TODSUENDEN — Vierzehn Essays Nr. 63: ELIA KAZAN: Amerika - Amerika Roman Nr 64/65: HORST LANGE: Schwarze Weide. Nr 66 GEORGES RERNANOS: Ein böser Traum Nr. 67: IEONHARD FRANK: Das Ochsenfurter Män nerquartett Es kosten: Einfachband DM 2.50 Doppelband DM 3,80; Dreifachband DM 4,80. Bestellungen durch edle Buchhandlungen Kindler Verlag G.m.b.H., Mündien Biblioteca Ciencia e Historia de las Religiones dirigida por MARSHALL T. MEYEF G. STEPHEIn SPINKS: Introducción a la Psicología de la Religión. l.EO BAECK: Lo esencia del Judaismo (Wesen des Judentums) Grandes Epocas é Ideas del Pueblo Judío I. IEJEZKEL KAUFMANN: Lo Epoca bíblica II. RALPH MARCUS: La Epoca Helenística IR. GERSON D. COHEN: La Epoca Talmúdica IV. ABRAHAH S. HALKIN: La Epoca Judeo- Islámica .V. CECIL RCTH: La Epoca Europeo VI SALO W. BARON: La Epoca Moderna Editorial Paidos Buenos Aires Shazars Besuch in Nepal New Delhi. — Während seines Aufenthaltes in Nepal sprach Salman Shazar auf einem zu Ehren des Könige und der Königin in Katmandu veranstalteten Bankett. In seiner Rede hob er die ungetrübten Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor. Der Botschafter Indiens war zu diesem Essen nicht erschienen. Alle indischen Sender übertrugen die auf dem Bankett gehaltenen Ansprachen. Shazar wohnte auch einem volkstümlichen Empfang bei, nachdem er vor. her im Palast vom König empfangen worden war. der sich mit ihm über Fragen von gemeinsamem Interesse unterhielt. Aus Jerusalem wurde gemeldet, dass das Programm für den Rückflug des Staatspräsidenten angesichts der „unfreundlichen“ Haltung Indiens während Shazars Besuch in Nepal geändert wurde, sodass das israelische Flugzeug statt einen ganzen Tag nur eine Stunde die Reise in Indien unterbrach. Die Verärgerung der Israelis wurde noch erhöht, als der Apparat in New Delhi landete, denn das indische Aussenministerium hatte keinen Abgesandten zur Begriissung Shazars zum Flughafen delegiert, wie dies bei der Durchreise eines ausländischen Staatschefs üblich ist. Daher wurde der israelische Präsident nicht in den Saal des Flughafens eingeladen und verüess das Flugzeug nicht. (ITA) RABBI HEIR VON ROTHENBURG Die anerkannte Autorität des deutschen Judentums im späteren Mittelalter war Rabbi Meir ben Baruch, der nach kurzem Wirken in Augsburg, Konstanz, Mainz, Nürnberg. Worms, Wiirzburg lange Zeit in dem malerischen Tauberstädten Rothenburg wirkte und daher als Rabbi Meir von Rothenburg (abgekürzt Maharam Rothenburg) bezeichnet w7ird. Von manchen Historikern wird er als deutscher Reichsrabbiner bezeichnet und war auch faktisch Oberrabbiner der deutschen Juden, wenn er auch niemals eine solche amtliche Stellung innehatte. Charakteristisch für seine überragende Stellung ist schon allein seine gen ihre Bewohner, in die Berge zu fliehen, um dem feindlichen Feuer zu entgehen. Damals waren es die englischen Soldaten, die die Häuser der Juden plünderten, welche sich zur Feier des Pessachfestes rüsteten. Eän junger Jude, Menachem Melut, riskierte sein Leben, um au6 den Trümmern in den Strassen viele religiöse Bücher, Thorarollen und andere Gegenstände zu retten, die er nach London brachte und später der Gemeinde von Gibraltar zurückgab. Im Jahre 1849 liess der Generalgouverneur Sir Richard Garner, die Juden für die schlechte Verwaltung der öffentlichen Aemter bestrafen, die in Händen von Nichtjuden lagen. Am Vorabend von Jom Kippur verbot die Polizei das Entzünden von Kerzen, weil einmal Schabbatlichter ein Feuer verursacht hatten. Ein Jude, der diesem willkürlichen Befehl nicht gehorchte, wurde verhaftet, und der Gouverneur erhob Anklage gegen die ganze Gemeinde, dass sie gemeinsame Sache mit den Feinden des Imperiums gemacht und beabsichtigt hätten, den wichtigen britischen Stützpunkt zu verbrennen. Dieser Mann verstand nicht, wie weit der religiöse Eifer eines Juden ging, der lieber seine persönliche Freiheit aufs Spiel setzte als sich der Nichterfüllung einer geheiligten Tradition schuldig zu machen. Amtswohnung. Nach seiner eigenen Darstellung hatte er eine besondere Winterwohnung und eine höher gelegene Sommerwohnung mit luftigem Speise6aal. Ausser dem Lehrsaal hatte er für jeden seiner Schüler ein besonderes Zimmer, so dass er nicht weniger als 24 Mesusot für die Eingänge . nötig hatte. Man bedenke diese Grösse in der kleinen Stadt an der Tauber! Sein Einfluss reichte weit über das Gebiet des mittelalterlichen Deutschland hinaus; auch aus Frankreich und Italien wandte man sich an ihn mit Anfragen (Schelot) religionsgesetzlicher Art. Nicht weniger als 88 Gelehrte Mitteleuropas erbaten seine autoritative Ansicht. Die Antworten (T’schuwot), die er erteilte, geben ein anschauliches Bild vom inneren Leben der damaligen mitteleuropäischen Juden, von der Organisation ihrer Gemeinden, von den sozialen und politischen Verhältnissen. An fünfzehnhundert seiner Rechtsgutachten sind erhalten und in vier Sammlungen in Cremona, Prag, Lemberg und Berlin gedruckt worden. Die von Cremona ist schon 1551 erschienen. Diese Sammlungen sind zwar eine Fundgrube für den Geschichtsforfer, es fehlt aber die systematische Ordnung, die die Benutzung auch für religionsgesetzliche Entscheidungen ermöglicht. Auch heute wird bekanntlich, allen entgegengesetzten Bestrebungen zum Trotz, auf dem weiten Gebiet des Familienrechts in Israel ausschliesslich nach dem jüdischen Religionsgesetz entschieden. Es ist deshalb von praktischer Bedeutung, dass jetzt eine systematische Sammlung der Entscheidungen des Maharam Rothenburg, sowohl aus den vier Drucken, wie auch Handschriften begonnen wurde. Die Sammlung und Ordnung erfolgten nach der Einteilung des Schulchan Aruch mit Erklärungen und Quellenangabe und sind von Jizchek Seew Kahane im Raw Kook-Verlag herausgegeben worden. Wür- Rabbiner I>r. Neufeld L U A C H - ( K A L E N D E R ) Freitag den 25. März Sonnabend, den 26 März Schabbat WAJIKRA — Haftara: Jesaja Sonntag, den 27. März Montag, den 28. März Dienstag, den 29. März Mittwoch, den 30. März Donnerstag, den 31. März Freitagi den 1 April Sonnabend, den 2. April 4 Nissap 5. Nissan Kap 43 6 Nissan 7. Nissan 8. Nissan 9. Nissan 10 Nissan 11. Nissan 12. Nissan Schabbat ZAW — Schabbat HAGADOL Haftara: Maleachi, 3. Kap. Sonntag, den 3. Apri, 13. Nissan Ohon>ez-Suche am Abend Montag, den 4. April 14 .Nissan Chomez-Verbrennung am Morgen Fasten der Erstgeborenen Erster Sedcr-Abend Dienstag, den 5. Apiil 15 Nissan 1. Tag Pessach — Zweiter Seder-Abend firïWsâÀÀ-t&i■■