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Jüdische Wochenschau · 1966-01-14 · 2151 (14.1.1966) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2151 (14.1.1966)
Date
1966-01-14
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Vi«rim*. U d€ B»«"" SEMAN4 ISRAELITA Año XXVII. — N* 21!» — S Ereignisse der Woche CENTRA-Executive tagt wie bereits angekündigt, tmt die Executive der CEN- TOA in Montevideo zu einer nichtigen Besprechung zu- Omnien an der Mitglieder der Exekutive aus Montevideo Buenos Aires und San Paolo teilnahmen. Dr. Hans itedch (Santiago de Chile) ■war leider am Erscheinen verhindert. Eine Reihe wichtiger Fragen standen auf der Tagesordnung, unter denen das Rabbiner-Seminar und die Jugendarbeit einen besonderen Platz einnahmen. Nach einleitenden Berichten der Herren Rudolf Hirschfeld und Hans Leschnitzer, Präsident und Vizepräsident der Executive, wurde eine lebhafte Diskussion geführt, die sich über mehrere Stunden erstreckte. CENTRA ist bekanntlich einer der Gründer des Rabbinerseminars in Buenos Aires, auf dem heute 20 junge Menschen sich für den Beruf eines Rabbiners vorbereiten. Als besondere Vertreter der CENTRA arbeiten die Herren Rabbiner Harf und Ulrich Lewinsky an der Gestaltung des Seminars mit, die ebenfalls ausführlich über die finanziellen und wirtschaftlichen Probleme des Seminars berichteten sowie zu den giundlegenden Fragen der Arbeit und der Programmgestaltung Stellung nahmen. Zu den Problemen, mit denen sich die Leitung des Seminars beschäftigt, gehört vor allem die Frage der Ausbildungszeit und der Fortsetzung des Studiums in den USA. — Interessant waren die Hinweise, die von Rabbiner Dr. Winter gegeben worden sind, der soeben von einer Europa- Reise zurückgekehrt war. wo er Rabbiner„Seminare in London und Paris besucht hatte Dr. Winter unterstrich einige Gesichtspunkte der dortigen Arbeit, die für unser Rabbiner-Seminar möglicherweise von Nutzen sein können. Hierbei spielt die Frage der akademischen Ausbildung der Rabbiner eine wesentliche Rolle. Die sich hieran anschliessende Diskussion stand auf einem beachtlichen Niveau, Die Finanzierung des Seminars stellt hohe Anforderungen an die Organisationen, die das Seminar tragen, also auch an die CENTRA. Die inflationistischen Tendenzen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern erschweren die Etat-Gestaltung. Immer wesentlicher wird es sein, einen grossen Kreis von Förderern zu finden, die durch jährliche Beisteuerungen die Erhaltung, Weiterführung und den Ausbaus des Seminars sicherstellen. Jugend-Arbeit Die Leitung berichtete auch über eine Aussprache mit den verschiedenen, der CENTRA angeschlossenen Jugendorganisationen der Gemeinden und Organisationen, die CENTRA-Mitglieder sind, und die vor kurzem in Montevideo stattgefunden hat. In wenigen Wochen wird ein neues Jugend-Seminar in Uruguay abgehalten werden, zu dem Jugendliche aus einer ganzen Reihe südatnerikanischer Länder erwartet werden. Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren werden an diesem Seminar teilnehmen, das breiten Anklang gefunden hat. CENTRA bereitet ferner eine zweite Reise jugendlicher Mitarbeiter nach Israel vor, die dort einen Jahreskurs auf verschiedenen Gebieten des jüdischen Wissens absolvieren werden. Die erste Gruppe, die noch in Israel ist, wird für Anfang März zurückerwartet. Die Erfolge der ersten Gruppe, die mit grosser Begeisterung über die Möglichkeiten des Lernens und der Kontaktnahme berichtet, ermutigen die CENTRA-Leitung, ihre Anstrengungen in dieser Hinsicht zu verstärken. — Ein Jubilaeum Besondere Ehrungen wurden Herrn Dr. Alfred Hirsch, berg in San Paolo anlässlich des 25jährigen Erscheinens J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART firne. MITRE 430 V. 01. 550 T.E.: 30-1474 (ATECA S. A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 -1017/18 j 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Allenby Rd. — TEL AVIV — P.O.B. 4444 der von ihm geleiteten Zeitung ,,Crónica Israelita“ zuteil. Hirschberg ist unseren Lesern kein Unbekannter, denn bei verschiedenen Gelegenheiten haben wir Aufsätze aus seiner Feder veröffentlicht. Erst anlässlich des 25jährigen Bestehens der Jüdischen Wochenschau haben wir eine Würdigung der Persönlichkeit dieses bedeutenden Journalisten gebracht. Seit 1920 steht Alfred Hirschberg im Dienste der jüdischen Arbeit. In der Hitlerzeit gehörte er zu den Chefredakteuren der CV-Zeitung und war einer der beiden Sindici des Centralvereins. Hirschberg wanderte nach San Paolo aus, wo er zu den Mitbegründern und Miterbauern der grossen Ge. meinde San Paolo wurde Jahre hindurch leitete er dort auch die Arbeit für den Keren Hajessod. Seine vielseitige publizistische und sonstige Tätigkeit, seine grossen Erfahrungen und sein umfassendes Wissen sind in allen Kreisen geschätzt. Seine grundlegenden Referate auf CENTRA-Kongressen stehen in guter Erinnerung. Sein kritischer Blick wirkt mitunter wohltuend. Wir schliessen uns den Ehrungen fiir Dr. Alfred Hirschberg mit den besten Wünschen für weitere Erfolge an. 75. Geburtstag Heute begeht Herr Dr. Fedor Hirschlaff seinen 75. Geburtstag', der im Leben der aus Deutschland und Zentraleuropa nach Südamerika eingewanderten Juden eine besondere Rolle zu spielen berufen war. Seit 19 Jahren z/yy/y/y/y ist er Präsident der Gemeinde Nueva Comunidad Israelita in Montevideo, mit deren Schicksal und Leben er sich identifiziert. 19 Jahre Gemeindepräsident — das ist ohnehin eine Ausnahmeerscheinung und eine Leistung eigener Art, die hervorgehoben werden muss. So ist die Geschichte unserer Emigration in der Nachbarrepublik mit dem Leben Dr. Hirsehlaffs eng verbunden. Ueber den Kreis seiner ei genen Gemeinde hinaus zeigte Dr. Hirschlaff stets auch Interesse für alle anderen jüdischen Arbeitsgebiete und Lebensnotwendigkeiten, wobei seine Mitarbeit fiir die Vereinigte Kampagne pro Israel und für die allgemeine Hilfsarbeit der Afilantis hervorgehoben sei. Als vor etwa zehn Jahren Bemühungen um die Schaffung der CEN¬ TRA im Gange waren, unterstützte Dr. Hirschlaff diese Bestrebungen. Ohne Zweifel hat sich Dr. Fedor Hirschlaff grosse Verdienste um den Aufbau jüdischen Lebens in der neuen südamerikanischen Heimat erworben, die auch von seinen Kritikern anerkannt werden. Im übrigen ist die Tatsache, dass ein Mann 19 Jahre an der Spitze einer jüdischen Gemeinde ausgeharrt hat, allein schon bemerkenswert. Preisausschreiben Die „Casa Argentina“ in Israel gab bekannt, dass ihr Preisausschreiben „Slogans“ über Ziele und Zwecke dieser Institution bis zum 30. März 1966 geöffnet bleibt. Alle, die in Argentinien wohnhaft sind, können an diesem Wettbewerb teilnehmen und einen oder mehrere Werbetexte einsenden, die nicht mehr als je acht Worte haben dürfen. Einsendungen sind an die Adresse Paraguay 867 zu richi ten. Der einzige ausgesetzte 1 Preis beträgt 50.000.— Pesos.; Wahl einer „Koengin“ | j Der Direktor des argentinischen Nationalamts für Fremdenverkehr teilte mit, dass in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem israelischen Staatlichen Touristenbüro ein Wettbewerb veranstaltet wird, um die „Königin des argentinischen Tourismus nach Israel“ zu wählen. Zur Teilnahme berechtigt sind im Lande wohnhafte Frauen bis zu 35 Jahren, die ihre Verbindung mit dem ar. gentinischen offiziellen oder privaten Fremdenverkehrs- Milieu beweisen können. Die Gewinnerin des Wettbewerbs wird mit einer Reise nach Israel, einschliesslich der Kosten des Aufenthaltes, belohnt werden. Bei der Auswahl der „Königin“ soll ausser der guten Erscheinung der Teilnehmerinnen auch ein sympathisches Wesen, Liebenswürdigkeit usw. in Betracht gezogen werden. Seminar der Jewish Agency Am 6. Januar wurde in der uruguayischen Ortschaft Colonia Suiza das Sommerseminar der Abteilung für Erziehung und jüdische Kultur der Jewish Agency für Lehrer und Erzieher eröffnet, das bis zum 24. Januar tätig sein wird. Es ist dies das 10. Seminar dieser Art in Südamerika, und an ihm nehmen Lehrer und Erzieher aus Argentinien, Uruguay und Brasilien | teil. | Energischer Protest Die Argentinische Föderation der Journalisten richtete an den Internationien Presseverband, der in Briisel seinen Sitz hat, ein Schreiben, dos von ihrem Präsi- Gegen arabischen Boykott Paris. — Dem Quai d'Orsay nahestehende Persönlichkeiten sind der Ansicht, dass in der ganzen Welt der Widerstand gegen den arabischen Boykott bei den mit Israel handeltreibenden Unternehmen gewachsen ist. Diese Tatsache ist ihrer Meinung nach darauf zurückzuführen, dass die Araber „nur den Mund aufreissen und zu drohen wissen, aber immer dort zuriickweichen, wo sie auf eine entschiedene Opposition treffen“. (ITA) denten D. Miguel Pérez Turner, und ihrem Sekretär. D. Santiago Senén González, unterfertigt w'urde. In diesem Schreiben wird auf die Diskriminierung der Juden in Russland im einzelnen hingewiesen und betont, dass „der von der sowjetischen Regierung geforderte Antisemitismus zur Drosselung der jüdischen Kultur führen muss, die durch Generationen ihr Licht durch das Wirken jüdischer Journalisten, Literaten und Wissenschaftler ausstrahlte“. Die sowjetische Regierung, so heisst es weiter, sei ersucht worden, sich zu dem von ihrer Delegation vor den Vereinten Nationen gemachten Vorschlag zu äussern, dass der Zionismus mit dem Nazismus und Neonazismus auf eine Stufe gestellt werden soll, „die beide ein Ausdruck des schändlichsten Bar. barentums sind“. Der internationale Verband wird aufgefordert, eine Erklärung abzugeben, in der im Ministerium fiir die Diaspora JerusJalem. — Die Regierung Israels plant die Schaffung eines Ministeriums fiir die Diaspora, um einen engeren Kontakt zwischen Israel und den jüdischen Gemeinden ausserhalb des Landes zu sichern, wie Dr. Emanuel Neumann, Präsident der nordamerikanischen Abtei, lung der Jewish Agency, mitteilte. Dr. Neumann, der hier an der Plenarsitzung der Exekutive der Jewish Agencv teilnimmt, erklärte, er sei in dieser Angelegenheit nicht befragt worden, hoffe jedoch, dass keine Entscheidung getroffen werden würde, ohne den Rat der Jewish Agency einzuholen. Er schlug ferner die Neugründung der Politischen Abteilung der Jewi6h Agency vor. Im weiteren berichtete Dr. Neumann, dass die jüdischen Organisationen in Nordamerika über die Meldungen aus Washington besorgt seien, welche sich auf den Abschluss eines Abkommens über äusserst erhebliche Waffenlieferungen an Saudi Arabien beziehen. (ITA) Namen aller der ihm angeschlo senen Vereinigungen in der ganzen Welt gegen „diese willkürlichen Massnahmen, denen mehr als drei Millionen Juden seitens eines Regimes ausgesetzt sind, das die soziale Gerechtigkeit und die Menschenrechte verkündet“, gegen die Entrechtung der russischen J. denheit Protest erhoben wird. Monty Jacobs Alas Israelis Historia de los Pioneros de la Aviación Israelí Editorial Candelabro Buenos Aires Bis 31. Maerz besonders GUENSTIGE PREISE iür ISRAEL-PASSAGEN VIA WIND 25 DE MAYO 158, 2. St-, Of. 208 — Tel.: 34.6919 HOTEL LAGO "r; RIO CEBALLOS — SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 Das einzige koschere Hotel in den Bergen. Auskunft in Buenos Airse von 8— 10 Uhr: 76-2009 Hotel-Restaurant M. FLAMM CHASC0MÜS — T. E. 2910 — Cordoba 38 unter Aufsicht s. Ehrw-, Rabb. Dr. J. Oppenheimer Reiten — Schwimmen — Ausflüge auf den See Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 76-2312 u. 70-5805 •JiUiLiimHiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiü'iiiii-üiiiiimHiüiüRimiaiiiütiiiiiniumiitiiiiiiii'. c>v IflAS DI 4000175918474959196386

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