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Jüdische Wochenschau · 1965-12-10 · 2146 (10.12.1965) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2146 (10.12.1965)
Date
1965-12-10
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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YierM«. 16 de Diciembre «le 1965 SEMAN4 ISRAELITA Ä* Israel, m Mit. sä 2Uer^nn$i taug X* u, Ath<t> en. £Uld «* ■®hen un,) SSt hat *ä: Fonds für er durch m »«Gebracht, Sn aus d« 7 »worben, öurchgesehen einden in der «rteilt. Es han- Torarollen von edierenden 'uf einer Ge. 1 Rabbi Ha. nd Oberrab. Ansprachen *n die zerin. Schocken, vergriffene nel Olsvan. efanzen“ neu Ein Einfiih- Goiden ist nekdoten in!t vorange- Max Tau der 300eler CJnirenmit^Ued lediglich das tenen Aktien es, wie Sie nseh ist, iie zten Lebens« den zu behal. Council der sowohl über espräche mit Meinung Ausihme der Akgt sein sollte. 3.600 Aktien und wählte dieser Wahl zum Zentraldie einzige Eh. rganisation beerwaltung der sada bestimmt. fortgesetzt) arsensky DES) 16. Kis'eW 17, Kisle® 18. Kie'e® 19. Kiele® 20 Kiele* 21. Kisle® 22. Kisle® 23. Kisle® 24. Kisle® 26, Kisle® 2«. Kisl^ Ereignisse der Woche Neuer Vorstand NCI Bei der letzten Generalversammlung der Nueva Co munidad Israelita. bei der über eine Reihe wichtiger Gemeindefragen diskutiert worden ist, wurde ein neuer Vorstand gewählt, nachdem durch den viel betrauerten Tod des letzten Gemeindepräsidenten Don Alfredo Katz s.A. der Präsidentenstuhl neu besetzt werden musste. Die Wahlen hatten das folgende Ergebnis: Präsident: Adolfo Brück; Vizepräsident: Isidoro Grebler; Sekretär: Rudolf Ebel; Stellvertretender Sekretär: Enrique Ruschin; Schatzmeister: Rudi Schmul; Stellvertretender Schatzmeister: Sigfrido Bermann; Ordentliche Beisitzer: Enrique Hamburger, Felix Kaufmann, Guenter Loewe, Federico Mayer, Adolfo Schmulewitz; Stellvertretende Beisitzer: Werner Herz, Gerardo Katz Kas. senrevisoren: Bernardo Weinmann, Alejandro Wohlge- Zu einem aktuellen Thema: Soeben erschienen im Editorial Candelabro DAGOBERT RUNES: EL JUDIO y LA CRUZ Erhältlich in allen guten Buchhandlungen muth. Stellvertretender Kassenrevisor: Alfredo Kogan Mit Herrn Adolfo Brück wurde ein Mann zum Präsidenten der Gemeinde gewählt, der zu ihren Gründern gehört und seit mehr als 25 Jahren stets mit dem höchsten Interesse und grosser Ergebenheit für die Entwicklung und die Aufgaben der Gemeinde eingetreten ist und gearbeitet hat. Brück ist ein Mann mit einer klaren jüdischen Ueberzeugung, der sicherlich das ihm iibertra. gene Amt ausfüllen wird, wobei er mit der Mitarbeit weitester Kreise rechnen kann. La Congregación Jetzt erreicht uns eine sehr gut redigierte Sondernummer der Publikation, die von der Congregación Israelita de la República Argentina herausgegeben und von Herrn Rabbiner Dr. Schlesinger redigiert wird, dem für diese Ausgabe besonderer Dank und Anerkennung gebührt. Die dortveröffentlichten Beiträge sind wertvoll und dürften alle Kreise interessieren. — Erklaerung der DAIA „Wieder jährte sich der Tag der historischen UN-Resolution vom 29. November 1947, an dem die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina beschlossen wurde, durch die eine tausendjährige Ungerechtigkeit wiedergutgemacht werden sollte, die durch die furchtbaren Verbrechen des Naziregimes noch schwerer auf dem jüdischen Volk lastete. „Di® jüdische Gemeinshaft in Argentinien hat die Entwicklung des neuen Staates mit höchstem Interesse verfolgt und zu ihrer vollsten Befriedigung wahrgenommen, dass die enge Freundschaft zwischen Argentinien und Israel von Tag zu Tag wächst und durch gegenseitigen Austausch auf den Ge- COSMOPOLITA VERLAG BUENOS AIRES - 1810 BIS ZUR GEGENWART - GEBURT UND WERDEN EINES STAATES ARGENTINIEN Neuerscheinungen 1965 PETER BUSSEMEYER: ARGENTINIEN Diese historische Uebersicht ist in Argentinien geschrieben, gedruckt und verlegt Ein willkommenes Geschenk eine bleibende Erinnerung für Ihre Angehörigen und Freunde in aller Welt. 200 Seiten mit 10 Porträts. Kartoniert $ 380.—, gebunden $ 550.—. In Buchhandlungen und direkt: Verlag Cosmopolita Tucumán 413 Corrientes 424 Sucre 2390 (Belgrano) JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER *4 Allenby nd. — TEL AVIV — P.0.B, 4444 bieten der Kultur und des Handels sowie durch techni. sehe Zusammenarbeit vertieft würd. „Die jüdische Kollektivität Argentiniens, die seif einem Jahrhundert fest im argentinischen Leben verankert ist, bildet im Schutz der Verfassung Argentiniens, die keine Unterschiede der Rasse, Geburt oder Religion kennt einen unlöslichen Bestandteil des argentinischen Volkes. Dieser Prozess währt schon viele Jahrzehnte und mehrere Generationen argentinischer Juden haben zum Fortschritt des Landes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens wertvolle Beiträge geleistet. Doch die Juden können ihre Herkunft nicht vergessen, und das geistige Band, das sie mit dem jungen Volk Israel eint, welches auf dem angestammten Boden ihrer gemeinsamen Vorfahren lebt, hat sich nicht gelockert. Sie feiern daher mit Inbrunst den Tag, an dem die zivilisierte Welt durch die Vereinten Nationen die Schaffung des Landes beschlossen, dessen Boden durch die Opferbereitschaft der Pioniere aus Sandwüsten und Sümpfen erstand, die Jahrhunderte lang das biblische Land, in dem Milch und Honig floss, bedeckten. Die ganze Welt folgt mit Interesse und Bewunderung dem Aufbau Israels, das ein Beispiel der Zivilisation des Friedens, der fruchtbaren Arbeit ist und ein konstruktives Werk leistete, indem es die Wüste zum Grünen brachte.“ Argentinisch-israelische Handelskammer Auf Einladung der argentinisch-israelischen Handelskammer fand im Alvear Palace Hotel ein Hissen statt, an dem der neue Israel-Botschafter Mosche Alon teilnahm. Besondere Einladungen ergingen auch an Repräsentanten des argentinischen Wirtschaftslebens, u. a. an Wirtschaftsminister Dr. Juan Carlos Pugliese, den Präsidenten der Zentralbank Dr Félix Elizalde, sowie an Vertreter des Bankwesens, der Industrie und des Handels. Bankett für Israels Botschafter Das argentinisch-israelische Kulturinstitut veranstaltete in seinen Räumen ein Festbankett für Israel-Botschafter Mosche Alon. Als erster Redner begriisste der Präsident dieser Institution den Ehrengast. Er unterstrich ebenso wie die übrigen Her. ren, die nach ihm sprachen, die Bedeutung der kulturellen Beziehungen zwischen Argentinien und Israel. Botschafter Alon erklärte in seiner Entgegnung, er sei über Protest an die Deutsche Botschaft Die DAIA hat sich aufgrund von aus der Deutschen Bundesrepublik stammenden Informationen über die Absicht der deutschen Regierung, einen beträchtlichen Teil der individuellen Entschädigungsleistungen an Naziopfer auf ein späteres Datum zu verschieben, mit einem Protestschreiben an die Botschaft Westdeutschlands gewandt, dessen Text folgender ist: „An S. E. den Herrn Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Dr. Ernst Günther Mohr Buenos Aires Sehr geehrter Herr Botschafter, Angesichts der Nachrichten aus der Deutschen Bundesrepublik über einen konkreten Versuch, die Zahlung von Entschädigungen an die Naziopfer zu vertagen, möchten wir durch Ihre Vermittlung Ihrer Regierung unseren Protest gegen dieses Vorgehen übermitteln, das auch eine gewisse Zahl von Personen betrifft, die in Argentinien wohnhaft sind. Das deutsche Parlament hat die Vornahme der ersten Zahlung der vorgeschlagenen 50 Millionen Dollar beschlossen, und als diese Auszahlung bevorstand, kommt jetzt die Nachricht, dass. die Befriedigung dieser seit langem laufenden Ansprüche aus formellen Gründen verschoben wird. Unserer Meinung nach ist dies erbitternd ungerecht, besonders wenn man bedenkt, dass die Naziopfer seit über zwanzig Jahren auf die Zahlung der individuellen Entschädigungen warten. Dies verschärft das moralische Problem, das mit der Nichterfüllung eingegangener Verpflichtungen gegen, über den Opfern einer ungeheuren Ungerechtigkeit eng verbunden ist. Wir betonen nochmals unseren Standpunkt und begrüssen den Herrn Botschafter mit ausgezeichneter Hochachtung gez. Herzl Gesang Sekretär gez. Gregorio Faigón Amtierender Vizepräsident* die wertvolle Arbeit des Kulturinstituts schon in Israel unterrichtet gewesen und verwies gleichzeitig auf den Zusatz zu dem zwischen Israel und Argentinien getroffenen Abkommen über Kulturaustausch, das er als Botschafter unterfertigt habe. Er teilte mit, dass die argentinische Regierung ein aus vier Personen bestehendes Comité zu ernennen plane, um in enger Zusammenarbeit mit der Israel-Botschafter Vorschläge und Projekte zu bearbeiten, die den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern noch reger gestalten sollen, und dass die israelische Regierung ebenfalls ein solches Comité schaffen wird. Feier zum 29. November C. W.: — Die von den Gemeinden und Organisationen unseres Sprachkreises für den 29. November vorbereitete Feierstunde konnte wregen des heftigen Unwetters, das am Spätnachmittag aufzog. nur von Wenigen besucht werden, die aber ihr Erscheinen nicht bedauert haben dürften, denn die ausgezeichnete Rede des Herrn Mark Turkow, des Repräsentanten des „Jiid:schen Weltkongresses“, trug der grossen Bedeutung des historischen 29. November 1947 voll und ganz Rechnung. Turkow. der an die Einführungsworte von Curt Wilk, der im Namen des KKL-Comités gesprochen hatte, anknüpfte, bat zunächst um Verständnis für die so wichtige Modiin-Akrion. Im weiteren Verlauf seiner HOTEL LAGO 1&2 RIO CEBALL0S — SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 Das einzige koschere Hotel in den Bergen. Auskunft in Buenos Airse von 8— 10 Uhr: 76.2009 "I v 3 Hotel-Restaurant M. FLAMM CHASC0MUS — T. E. 2910 — Cordoba 38 unter Aufsicht s. Ehrw.. Rabb. Dr. J. Oppenheimer Reiten — Schwimmen — Ausflüge auf den See Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 76-2312 u. 70-5805 Ausführungen unterstrich der Redner u. a. die ungeheuren Wandlungen in den Beziehungen der Mitgliedstaaten der „Vereinten Nationen“ zu Israel im positiven, aber auch im negativen Sinne. Er erinnerte u. a an die damalige freundliche Haitung der Sowjetunion gegenüber der Idee des jüdischen Staates und den Umschwung in der Gesinnung, der in der kürzlich aufgestellten Formulierung ihren Ausdruck fand, in der „Rassenhetze, Faschismus und Zionismus** auf die gleiche Stufe gestellt wurden. Im Gegensatz zu 103 anderen nationalen Minoritäten werde die jüdische Minderheit in Russland wei. terhin unterdrückt; die Judenfeindlichkeit der dortigen Machthaber trete vielfach sehr deutlich zutage. Auch sein kein Grund vorhanden, über die Ergebnisse der Konzilsberatungen hinsichtlich des Judentums auf unserer Seite besonders erfreut zu sein. Vom politischen Gesichtspunkt aus gesehen müsse man sagen, dass Año XXVI. — NY 2146 — 5 die negativen Kräfte sehr viel erreicht hätien, und man solle sich in Bezug auf die künftige Erziehung keinen Illusionen hingeben. Schliesslich erwähnte Mark Turkow noch ein ge antisemitische Vorfälle der jüngsten Zeit auf diesem Konti, nent und schloss mit einem eindringlichen Appell, für Medinat Jisiael noch mehr zu tun als bisher. Herr Manfredo Anspach, als Hausherr, schloss die Veranstaltung in der ACIBA mit dem herzlichsten Dank an beide Redner. Silvano Santander besuchte Israel Dr. Silvano Santander, gegenwärtig Argentinischer Botechafter in Mexiko, kehrte jetzt von einem zehntägigen Besuch in Israel zurück, bei dem er dem israelischen Prä-, sidenten Salman Shazar die Einladung des Präsidenten Argentiniens, Dr. Arturo IIlia, persönlich überbraeilte. Dr. Santander besuchte Israel nicht das erste Mal. Die Israelis kennen den Mut, mit dem dieser Mann seit je den Nazismus und Antisemitismus bekämpft hat, und so wurde ihm ein warmer Emp. fang zuteil. Während seines Aufenthaltes in Israel fuhr Dr. Santander durch das Land und berichtete hier von dem riefen Eindruck, den die rapide Entwicklung des Aufbaus auf ihn gemacht hat. Er besuchte den Präsidenten der Knesset, Kaclisch Luz. und führte Gespräche mit vielen hochgestellten Persönlichkeiten. Ihm zu Ehren wurden Empfänge veranstaltet, u. a. vom Israelisch-Ibercamerikanischen Kulturinstitut, vom argentinischen Botschafter Dr. Adolfo Gass, von der Histadrut, Israels Arbeiter-Gewerkschaft, und vom Verband israelischer Journalisten. Den Höhepunkt jedoch bildete der Empfang bei Staatspräsident Salman Shazar, der die Einladung des Präsidenten Illia annahm und zusagte, das Datum seines Besuches in Argentinien in Bälde festzusetzen. Bei allen diesen Gelegenheiten unterliess es Dr. Santander nicht, erneut zu versichern, dass er weiter unermüdlich gegen den Antisemitismus und Nazismus zu kämpfen gewillt sei, und immer wieder unterstrich er die echte Freundschaft zwischen Argentinien und Israel. Neuerscheinungen des Verlages „OLAMENU“ in TEL AVIV. POB 3002. ISRAEL Dr ® J* .®f?E?LICH (Wien): RUTH. - Geschichte eines jüdischen Mädchens. Ein Wiener Roman aus der Nazizeit. — Kart. $ 5.—. Dr ,H*RRV ZOHN (Walthain): Wiener Juden in der deutschen Literatur. Reich illustriert. Halbleinen $ 3.50. ZEITSCHRIFT FUER DIE GESCHICHTE DER JUDEN Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD Abonnement nur ganzjährig $ 8 50. DEMNAECHST ERSCHEINT: HUGO GOLD: GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Das Standardwerk der jüdischen Geschichte Wiens. Hunderte Illustrationen. Ermässigter Subskriptionspreis vor Erscheinen $ 20.—, nach Erscheinen $ 35.— IN VORBEREITUNG: „HISTORV OF THE JEWS IN AUSTRIA“. Ein Jahrbuch in deutscher und englischer Sprache Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD. GEDENKBUCH DER UNTERGEGANGENEN JUDEN¬ GEMEINDEN DER TSCHECHOSLOWAKEI. Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD Er scheint in zwei Bänden. I. Band Böhmen, Mähren ^.^sSchlesien- — II- Band Slowakei und Karpa- Alle diese Publikationen erscheinen im Rahmen des im Entstehen begriffenen CH AJES-IN STITUTS

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