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Jüdische Wochenschau · 1965-09-24 · 2135 (24.9.1965) · p. [Seite 16]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2135 (24.9.1965)
Date
1965-09-24
Page
[Seite 16] (sequence 16)
Language
German, Spanish
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SEMANA ISRAELITA Año XXVI. — N* 8155 Medusen überfallen Kraftwerk Ein Wahrzeichen der Entwicklung der neuen Hafenstadt Aschdod ist ihr grosses Elektrizitätswerk, Kürzlich wuide diese Kraftstation von einem unübersehbaren Heer gestürmt, das bereits dichte, das Werk stillzulegen. Das feindliche Heer waren Medusen, jene ekeler egenden, gallertigen Quallen, die im Meere leben und die schon beim Entstehen der alten griechischen Mytho'ogie im phantastischen Medusenhaupt, bei dessen Anblick man zu Stein erst c-rrte, als Symbol des (Schieckens galten. Zelmtausende dieser Medusen mit ihren Pangarmen ähnlichen Fühlern stürmten in Schwärmen gegen das aschdoder Elektrizitätswerk an, und drangen in die Kanäle ein, durch die ■das Meerwasser zur Kühlung der Maschinen in die Station einströmt, wo die Saugapparate sie zusammen mit dem Wasser bis zum Unterseeischen Schi tzgitte1' 60gen. Dort ballten sie sich au gewaltigen Klumpen zusammen und verstopften den Durchfluss, sodass kern Kühl wasser zu den Maschinen gelangte. Zehntausende Medusen häuften sich zu einer i gallertigen, blassblauen Masj se urd man musste viele I Arbeiter mobilisieren und i ohne Unterbrechung Tag und Nacht arbeiten, um mit Hilfe gewaltiger Bulldo. zei den Durchfluss des Wassers zu öffnen und das Medusenheer zu beseitigen. Da Medusen einen Ausschlag auf der menschlichen Haut veiUrsachen können, hüte. Señorita 26 años, de Flia. judía desea conocer Joven de la misma religión con fines matrimoniales. — Llamar: 53 - 6835 Sta. Susana o por carta en castellano Tinogasta 5276, piso 1?. dto. B. Capital ten sich die Arbeiter, mit ihnen in Berührung zu kommen. Sie wmrden von einei riesigen Baggermaschine auigeschaufelt und auf Lastautos geschüttet, wo sie ■verendeten, da sie ausserhalb des Wassers nicht leben können. Sie fanden ein Massengrab in den Sanddimen. BAEREN GEBAEREN Der Monat Januar war für die Bären Israels besonders fruchtbar. Die alte Bärin im biblischen Zoo in Jerusalem gebar Drillinge, einen Jungen und zwei Weiblein. Das Eltempaar ist bereits 18 Jahre alt, für Bären geradezu ein Greisenalter. In Freiheit lebende Bären erreichen durchschnittlich nur 15 Lebensjahre, und in Tiergärten gilt ein Alter von 17 Jahren schon als hoch. Dass aber ein l?jähriges Bärenpaar noch Junge bekommt, das ist tine Seltenheit. Die jerusalemer Bärin ist eine der fruchtbarsten, denn sie hat bereits fünfzig Kinder, . Enkel und Urenkel, die in vielen zoologischen Gärten der Welt eine neue Heimat gefunden haben. Für das Trio der jungen Bären lag schon vor inrer Geburt eine Einladung nach Bangkok, der Hauptstadt von Siam (Thailand) vor Das gesunde Bergklima von Jerusalem ist für die Fruchtbarkeit der Tiere des bibbschen Zoos besonders günstig, was sich auch bei den Gazellen, Rehen, Känguruhs und manchen alteren Tieren zeigt. last gleichzeitig mit dem jerusalemer Bärenwurf, kam im kleinen Tiergarten des Biologischen Institutes auf dem haifaer Karmel als Xin_ der der syrischen Bärin Silva und ihres Gatten Dubi ein Zwillingspärchen zur We't Silva ist bereits 13 Jakien alt, und dies war ihre siebente Niederkunft. Auch, ein Jahr zuvor bekam sie im Januar Zwillinge. Manche ihrer Kinder und Enkel sind ausgewandert und befinden sich m Tier- Zum 75. GEBUPTSTÄG unserer lieben Mutter und Oma, Frau BETTY 60TTLIEB gratulieren herzlichst IHRE KINDER UND ENKELKINDER Valentín Gómez 3096 II, F. Empfang: Sonnabend, .den 2. Oktober, von 17—20 Uhr, Sarmiento 3829, VII dto. 22 LÜACH - (KALENDER) Freitag, den 24. September 27. Elul 6. Tag Slichot Sonnabend, den 25. September 28. Elul Parschat NITZAWIM 5. B. M. XXIX 9 — XXXI 30 Haftara Yesch yahu LXI 10 — LXIII 9 Letzter Tag Slichot Sonntag, den 26. September 29. Elul EREW ROSCH HASCHANA Montag, den 27. September 1- Tischri 5726 1. Tag ROSCH HASCHANA 5726 Dienstag, den 28. September 2. Tischri 2. Tag ROSCH HASCHANA Mittwoch, den 29. September Fasten Gedaljah Donnerstag, den 30. September Freitag, den 1. Oktober Sonn-abend, den 2. Oktober Schabbat SCHUVA Parschat WAYELECH 5. B. M. XXXI 1—30 Haftara: Hoschea XIV 2—10 — MICHA VII 18—20 Sonntag, den 3. Oktober 7. Tischri Montag, den 4. Oktober 8 Tischri Dienstag, den 5. Oktober 9. Tischri KOL NIDRE Mittwoch, den 6. Oktobe 10. Tischri JOM HAKIPURIM — Fast- und Versöhnungstag Yiskor — Totengedenkstunden Donnerstag, den 7. Oktober H Tischri Freitag, den 8. Oktober 12. Tischri Sonnabend, den 9. Oktober 13- Tischri Parschat HA’ASINU 5. B. M. XXXII 1—52 Haftara II. B. Schmu’el XXII 1—51 8. Tischri 4. Tischri 5. Tischri 6. Tischri gärten Amerikas und Asiens, ani'ere blieben der Heimat treu und sind in Tel Aviv oder Jerusalem zu sehen, una nur ein einziger, der einjährige Dubon, blieb bei seinen Eltern in Haifa. Zehn Tage vor der Gburt wurde Silva von Dubi separiert . Sie verweigerte die Nahrungsaufnahme, und er zeigte sich ungewöhnlich nervös. Die Geburt verfolgte er cann aus der Ferne durch ein Gitter ausserordentlich inieiessiert. SCHUTZ DER SEEMOEVEN Im Meer, der Küste beim Kibbuz Maagan Michael am Ki*rmelstrande vorgelagert, liegt eine kleine Insel, die laubeninsel heisst, und die im Interesse des Naturschutzes nur mit Sonderbewilligung betreten werden aarf, damit sich die Tauben und die Seenmöven dort ungestört entwickeln können. Eds Naturschutzamt klagte kürzlich einen Araber aus dem Dorfe Maschhad bei Nazareth des illegalen Ein drmgens auf die Insel an, wo hunderte Möven auf ihren Eiern sitzen, um sie aus. 7Ubrüten. Das Brüten erfolgt auf der freien Erde, und die Nester der Möven hegen ungeschützt; daher darf das Ausbrüten nicht gestört werden. Betritt ein Mensch die Insel, so werden die Vögel von Panik er'asst, — sie flattern nervös auf, unterbrechen das Bruten und verlassen die F.ier im Nest. Die Eier aber sind sehr zart, und wenn sie heissen Sonnenstrahlen auch nur zehn bis fünfzehn Minuten ausgesetzt sind, verderben sie. Der Erfolg des Brütens ist daher davon abhängig, dass die Vögel nicht gestört werden. Die Eier haben eine Schutzfarbe, sind mit dem Erdboden gleichfa.big und völlig unauffällig und wer auf der Insel umhergeht, kann sie leicht unversehens zertreten. Der Nestbau der Möven auf dieser Insel und auf einer zweiten, die etwas südlicher Tantura vorgelagert ist, bildet einen wissenschaftlichen und kulturellen Faktor und das Landwirtschaftsministerium und die Naturschutzgesellschaft achten streng darauf, ihn zu schützen und vor Störungen zu bewahren. Das haifaer Ger'Cht verurteilte daher den Störenfried zu 30 IL Geldstrafe, im Nichtbeitreibungsfaile zu sechs Tagen Gefängnis. M. F. BEFRIEDUNG DES MITTELOSÍENS - Washington. — James Roosevelt, dessen Ernennung zum neuen USA-Botschafter im Wirtsch.fts- und Sozialrat der Vereinten Nationen von der Senatskommission bestätigt worden ist, hat der UN einen Plan vorgeschlagen, um den Streit um das Jordanwasser zwischen Israelis und Arabern beizulegen, und gleichzeitig Israel ersucht, bei der Regelung der Ansprüche der arabischen Flüchtlinge in Palästina „eine stärkere Initiative“ zu beweisen. Roosevelt, demokratischer Abgeordneter für Kalifornien, s:gte voraus, dass der arabisch-israelische Streit um das Wasser zu einem Krieg führen könne, und regte an, sich der „atomischen Entsalzung nach israelischem Vorbild“ zu bedienen. Er fügte hinzu, dass „den UN sich hier eine Gelegenheit bietet, regionale Wasserprojekte für diese Zone auszuarbeiten, um festgelegte Verantwortungen zu übernehmen“. Ein Plan auf dieser Basis könne die Ausbeute der Wc sservorkommen erleichtern und „die Vorstufe zur Lösung „öderer Konflikte bilden, welche Israel und die arabischen Länder trennen.“ Zur Frage der arabischen Flüchtlinge erklärte Roosevelt im Kongress, dass ein .ehrliches Bemühen, den arabischen Flüchtlingen zu helfen, das Ansehen Israels heben würde.“ Beide Teile müssten ihre absolut negative Einstellung aufgeben. Er .fügte hinzu, dass „Israel selbst genügend Entschädigungen von Deutschland für die dem jüdischen Volk von Deutschen zugefügten materiellen Schäden bekomaren hat und eine entschiedene Initiative ergreifen sollt“, um die Ansprüche der arabischen Flüchtlinge zu berücksichtigen. Die Araber, so setzte er auseinander, hätten die Pläne zur Eingliederung der Flüchtlinge in , das wirtschaftliche Leben ihrer Völker „aus politischen Gründen“ abgelehnt, und es sei Aufgabe der USA, das Werk der UNWRA zu fördern und im Wege eines internationalen Comités unter nordamerikanischer Leitung die Ansiedlung der Flüchtlinge nd die Arbeitbeschaffung für s:'e durchzuführen, damit nach und nach die Aufgaben der UNWRA an die arabischen Regierungen übergehen könnten. Im weiteren äusserte sich Roosevelt auch über den ägyptischen Präsidenten Nasser, mit dem eine ernsthafte Mittelost - Diplomatie wohl oder über zur Erreichung ih- Frau MINNA STRAUSS, PARDES HANNA ISRAEL wünscht allen Freunden, Verwandten und Bekannten ein gutes Neues Jahr und dankt allen denen, die ihr und ihrer Familie Trost spendeten bei dem schweren Verlust, den sie erlitten haben. J 257 Cabildo 2417 EPA Santa Fe 1935 Martínez allen Verwandten, Freunden und Bekannten i 2 n 3 n n m cd n: tp 5 JUAN TUMBOWSKY und Frau ERNESTO JACOBY und Frau J 264 mnsn nnito m tp? CONFITERIA NIZA JOSE MATZNER und Familia ECHEVERRIA 3296 esq. CONDE 76-0286 73-1049 J 244 rer Ziele in dieser Region zu rechnen habe, wenn sie für Frieden, Slabilität, Aufschwung der Wirtschaft und gegen die kommunistisene Durchdringung zu agieren bemüht ist. Durch Zusammenarbeit mit Nasser sei es der USA-Poiitik gelungen, im Mittleren Osten für Amerika günstige Resultate zu erzielen, doch die Argumente derer, die das Hauptgewicht immer noch auf Aegypten legen, klingen mit der Zeit weniger überzeugend, denn „die Zeichen eines wirklichen Fortschritts sind gering, und der Frieden steht auf schwachen Füssen. Die Gefahr der kommunistischen Durchdringung hat sich nicht verringert“. Als hauptsächliches Hindernis für das Ausbleiben der erstrebten Lösungen bezeichnete Roosevelt den Irrtum, die politische Aktivität auf Aegypten zu konzentrieren, anstatt den Mittelosten als ein Ganzes zu betrachten. (ITA) toron nma ALLEN FREUNDEN UND BEKANNTEN JULIO LERNER und Familie AZCUENAGA 1384 J 305 nron rma ¡12tP5 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten Familie ALBERT BURG Serrano 2231 J 259 Paris: — Die USA, Grossbritannien und Frankreich ersuchten kürzlich in gleichlautenden Noten die Sowjetunion, sie möge die DDR auffordern, möglichst viele Informationen über während des Dritten Reiches verübte Verbrechen der Bundesrepublik zugänglich zu machen. (AWZ) •nron mta ru allen Verwandten Freunde» und Bekannten RECHA KARLSBERG und ROLLI L. N. ALEM 661 nron raiö rutp? allen Verwandten, Freunden und Bekannten JORGE und TONI ISAK0WITZ SUCRE 1910 J 243 nron mito mtp^ allen Verwandten, Freunden und Bekannten ALBRECHT MUELLER und Frau ECHEVERRIA 1340 T. E. 76-2580 J 260 HENRY KOPPE und Familie WUENSCHEN ALLEN FREUNDEN UND BEKANNTEN nron non mtp? CONSTITUCION 1280 J 253 nmn hdid ns»? A. J. HOLLANDER S. A. Hip. Yrigoyen 1628 Buenos Aires J 254 5726 usunferenvSank V îüeijhreTEttue jpñdtt unfecSOunJch. dal immada* (BtudnuuKSejUiulhai ôieecjoH«' im neuen . . toiiimaltavgane! Carlt on MAIPU 982 T. E. 31-7845 Ernst Koppel i * :

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