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Jüdische Wochenschau · 1965-09-24 · 2135 (24.9.1965) · p. [Seite 14]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2135 (24.9.1965)
Date
1965-09-24
Page
[Seite 14] (sequence 14)
Language
German, Spanish
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14 —■ Viernes; 24 de Septiembre de 1965 S E 5J A NA J S K MTA AñoXXVI. r?¡> t$. -2135 Aegypten von Juden gerettet In kurzen Zeitahstäiiden tvideihallt das Niltal immer ' von neuem von Eirohungen Und Ausbrüchen des Hasses gegen Israel. Es gib aber Zeiten, wo Aegypten den Ju- . den nicht immer mit leiden echaftlichem Zorn entgegentrat, haben doch Juden zwei Mal, das erste Mal vor Jahrtausenden, und später, gar nicht so lang her, Aegypten gerettet und seine Wirt Schaft auf feste Grundlagen gestellt. I. Es dürfte wohl an die 3 700 Jahre her sein, dass asiatische Beduinenstämme, die die Geschichte mit dem Namen Hyksos bezeichnet, in das hochkultivierte Aegypten einbrachen und die Macht an sich rissen. Ein Jahrhundert sp-ter, als sich die fremden Eroberer cem Lande und seinen Sitten angepasst hatten, taucht die Gestalt von Josef in Aegypten auf, der durch seine Klugheit Vizekönig wird und seine glänzende Pisirion durch Weisheit und geniale Organisationsfähigkeit zum Besten seines Adoptivvaterlandes verwendet. Die Hirto .vizität der Gestalt Josefs wird von der modernen Forschung kaum noch in Zweifel gezogen, wie denn auch die biblische Schilderung der Josef-Geschichte mit den ägyptischen Sitten und Gebräuchen vollständig überginstimmt. Plötzlich bricht eine ge- . waltige Hungersnot im Lande aus, die das Leben, der Bevölkerung bedroht Dean Stanley, der bekannte eng lische Bibelforscher und Archäologe, weist darauf hin, dass solche Hungersnöte gar . nicht so selten das Leben der Aegypter bedroht haben „Der Genass von Menschen. fleisch — führt ein von ihm Zitierter Augenzeuge aus — ist so alttäglich geworden, dass es gar nicht mehr auffiel. Die Strasse von Aegvp- ,,ten und Syrien war vollge- .streut von menschlichen Lei chen“. Dies zeigt, we'che furchtbare Plage durch Jo sef von Aegypten abgewen- .det wurde. . Zur Zeit der Fülle stapelt Josef den Ueberfluss der Ernte auf und lässt ihn in riesigen Speichern eialagern von Or. YOf.UOV LUDWIG BATO Als nachher die Zeit der Not hereinbricht, ist das Volk ge. nötigt, in den von Josef kontrollierten Speichern das Getreide für Geld zu kaufen. Als das Geld ausgeht, bieten die Aegypter ihre Pferde und ihr Vieh gegen Getreide an Im folgenden Jahre gelang' durch ein ähnliches Tauschgeschäft ihr Grund und Boden in deti Besitz von Pharao. „Da kaufte Josef allen Bo den Aegyptens für Pharao; denn die Aegypter verkauften ein jeder sein Feld, weil der Hunger schwer auf ihnen lastete. So kam das Land an Pharao“. So 'wurden die Aegypter Leibeigene von Pharao. Sie gaben ein Fünftel der Ernte ah die königlichen Speicher ab, während sie die restlichen vier Fünftel für sich behielten. Es scheint, dass die Aegypter diese Bedingung durchaus nicht als drückend empfanden, sprachen sie doch zu Josef: „Du hast uns am Leben erhalten! Mögen wii Gunst finden in den Augen meines Herrn und Pharaos Knech te sein.“ Dass diese Bedingung gar nicht so drückend war ersehen wir daraus, dass im alten Israel der König vom Ernteertrag wohl nur ein Zehntel erhielt, dagegen während der Syrischen Fremdherrschaft die Juden in Erez Israel gezwungen wäret, ein Drittel des Ertrages abzrgeben Unter türkischem Regime kam «s in Palästina oft vor, dass die Paschas auch drei Viertel der Ernte weg steuerten. Josefs unbestreitbar gro. sses Verdienst bestand darin, dass er durch kluge und vorausblickende Planung in das Verpflegechaos des Landes Ordnung brachte und durch zielbewusste Aufspeicherung die Nahrung des Volkes sicherstellte. Und das Volk war mit dieser Einrichtung namentlich wenn es in der Zeit der Not Brot und Saatkörner erhielt, sehr zufrieden. Nach der Vertreibung der Hyksos gelangte eine neue ägyptische Dynastie auf den Thron, worüber die Thora Folgendes schreibt: „Da er- Neuerscheinungen des Verlages „OLAMENU“ in TEL AVIV. POB 3002. ISRAEL Dr. E. J. GOERLICH (Wien): RUTH. — Geschichte eines jüdischen Mädchens. Ein Wiener Roman aus der Nazizeit. — Kart. $ 5.—. Prof. Dr. HARRY ZOHN (Waltham): Wiener Juden in der deutschen Literatur. Reich illustriert. Halbleinen $ 3.50. ZEITSCHRIFT FUER DIE GESCHICHTE DER JUDEN Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD Abonnement nur. ganzjährig $ 8.50. DEMNAECHST ERSCHEINT: HUGO GOLD: GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Das Standardwerk der jüdischen Geschichte Wiens. Hunderte Illustrationen. Ermässigter Subskriptionspreis vor Erscheinen $ 20.—, nach Erscheinen $ 35.— IN VORBEREITUNG: „HISTORY OF THE JEWS IN AUSTRIA“. Ein Jahrbuch in deutscher und englischer Sprache. Herausgegeben und redigiert von HUGO GOLD. GEDENKBUCH DER UNTERGEGANGENEN JUDEN¬ GEMEINDEN DER TSCHECHOSLOWAKEI. Herausgegetoen und redigiert von HUGO GOLD. Er. scheint in zwei Bänden. I. Band Böhmen, Mähren und Schlesien. — II. Band Slowakei und Kaxpatorus. Alle diese Publikationen erscheinen im Rahmen des im Entstehen begriffenen CIIA JES-IN STITUTS 1 stand ein neuer König über Aegypten, der Josef nicht gekannt hatte'*. Der grusse Bibelausleger Raschi fügt irö nisch hinzu: „Er tat oioss so als ob er ihn nicht gekannt hätte.“ Aber wie dem auch gewesen sein mag, Josef, der einst Aegypten gerettet hatte, geriet in Vergessenheit, und damit hub die judenfeindliche Politik Aegyptens an, die einen ganz modern anmutet und die sch'iesslich mit dem Auszug der Kinder Israel endete. Die in der Thora wundervoll erzählte Josef-Gesch.chte hat. die Phantasie vitler Dichter und Schriftsteller gepackt. Den schönsten Josef Roman hat aber wohl Thomas Mann in seinem Buch „Josef der Ernährer“ geschaf fen. 2. Als der Franzose L-esseps daran ging, den Suez-Kanal zu erbauen und Eng.and um. eine finanzielle Beteiligung bat, wies ihn der englische Regierungschef, Lord Palmerston, mit folgenden Wor ten ab: „Nach der Meinung der Regierung Ihrer Majestät, ist der Bau des Suez- Kanals eüie technische Unmöglichkeit, wenn er jedoch gelingen sollte, so würde, er die Suprematie der englischen Flotte gefährden.' Freilich hat der Jude Dis - raeli den Wert des 1869 fertiggesteilten Suez - Kanals schon ganz anders einge schätzt. Als er 1875 — er .war damals englischer Premierminister — erfuhr dass der ägyptische Khedive wie damals der Titel der Herrscher in Kairo lauteie, sich wieder einmal in peinlicher Geldverlegenheit befinde und bereit wäre, die in seinem Besitz befindliche Aktienmehrheit der Suez Kanal- Gesellschaft für vier Millionen Pfund Sterling, *lso für einen Pappenstiel, zu verkaufen, hat Disraeli, ohne das auf Urlaub befindliche Parlament überhaupt zu befragen, auf eigene Verantwortung — das Geld borgte .hm das Haus Rothschild — die Aktien erworben. Aber der Kanal hat nicht nur dem englischen Mutterland, das durch ihn mit den Kolonien verbunden wurde grosse Dienste geleistet sondern auch den Wert von Aegypten erheblich gesteigert, und Grossbritannien, damals auf dem Höhepunkt seiner Macht, verstand es, sich die Vorteile des Niltals dienstbar zu machen. Noch in der Disracli-Aera machte ein junger jüdischer Bankier in der City con sich reden: Ernst Josef Cassel, der 1852 in Köln geboren wurde. & war der Sohn des Bankiers Jakob C'assei hws3 also, dank einer merkwürdigen Fügung ries Schicksals, mit seinem heb)ä¡sehen Namen Josef ben Jakob — ge nau so wie sein vor tausenden Jahren berühmt gewordener Volksgenosse im Linde Aegypten. In jungen Jahren. 1870, verliess er Eeutsrhland und liess sich als Bankier in London nieder. Seine erste grosse Finanzoperation betraf die ägyptischen Anleihen. durch "deren glänzende Lösung er die ungeteilte Bewunderung des londoner Marktes errang. In Aegypten herrsch ten damals zerrüttete, korrupte F;- nanzverhältnisse, wobei die Lage noch dadurch kompliziert wurde, dass der Haushalt des Khediven von dem des Staate« nicht streng gesondert war. So sah »ich der Herrscher ständig gezwungen, neue Darlehen ln Euro pa aufzunehmen. Die vielen Anleihen bedeuteten aber keine Erleichterung für Aegypten, Im Gegenteil sie brachtet) das Land an den Rand des Ruins, sodass die interessierten Staaten in Kairo eine Finanz-Kontrollkommission einsetzten. Dies verletzte aber das Selbstbewusstsein der ägyptischen Politiker, und es kam bald zu Unruhen. Diese Unruhen kamen Fng land sehr gelegen. S e dienten ihm als willkommener Anlass, „zur Herstellung der Ordnung'* zu intervenieren, wobei Aegypten unterworfen wurde. Man schrieb das Jahr 1882. Die englische Intervention machte dem im Lande herrschenden Chaos ein Ende, und dem englischen Diplomaten Lord Cromer gelang es, Aegyptens zerrüttete Finanzen einigermassen in Ordnung zu bringen. Inzwischen hatte Cassel auf der Finanzieller viele Sprossen erklommen. Er zeichnete sich bei der Durch., führung der Fusion verschiedener Grossunternehmungen aus, für deren verwickelte Finanzierung er glänzende Lösungen fand, und verschaffte dem damals nicht so angesehenen Regierungen von Mexiko, Uruguay und China Anleihen, kurz und gut: er zählte zu der. führenden Persönlichkeiten der londoner City. Merkwürdigerweise wurde Cassel, trotz seiner anderweitigen Erfolge, immer wieder von Aegypten angezogen Und auf diesem Gebiei sc tlug um die Wende des Jihrhun derts die Stünde seiner grössten Finanzoperation. Denn so gut auch Lord Cromer die Finanzen Aegyptens geregelt haben mag, einen Uebelstand konnte er nicht beheben: die Ueberschwemm ungen des Nils brachten dem Lande nicht nur Segen, sie verursachten auch ungeheure Schäden, indem sie oft das ganze Land gefährdeten. Hierbei ist zu bedenken, dass 95 Prozent der Bevölkerung Aegyptens im Niltal siedelt das flächenmässig nur 3,5 % der Gesamtausdehnung des Landes ausmacht, während der restliche Teil des Bodens aus öder Wüste besteht. Da trat Cassel von neuem in Aktion. Im Zusammenhang mit der Gründung der Nationalbank für Aegypten, an der er wesentlichen Anteil nahm, begann er den Bau eines Riesendammes bei As suan in Ober-Aegypten, um die regelmässige Bewässerung des Niltals und die Stauung grosser Wassermengen sicherzustellen. Vier Jah re, von 1898 bis 1902, wurde der Damm gebaut. Der gegenwärtig in Bau befindli-' che neue Hochstaudamm, von dem seit Jahren die Rede war- und der einen Stein des Anstosses zwischen Ost und West bildete, ist eigentlich nur eine Erweiterung der von Cassel geschaffener*. „Strom-Oase“. Durch die Gründung der Nationalbank klönte Cassel die durch Lord Cromer eingeleitete Sanierung der Finanzen des Landes, und er war es auch, der Aegypten vor den sich Jährlich wieder holenden Ueberschwemmungen reitet«. Ausschliesslich duroh Cassels Initiative ist der Bau von Assuan entstanden, der die Grundlage des Reichtums von Aegypten und die Sicherung seines Wohlstandes bildet. Auch „Josel der Zweite“ war ein Ernährer. In einem Lande wie Aegypten, wo — mit Ausnahme eines schmalen Küstenstreifans — während des ganzen Jahres kein Tropfen Regen den Boden netzt hat das Wasser des Nils eine entscheidende Bedeutung Erst der Damm von Assuan ermöglichte den grosszügigen Anbau von Baumwolle, dem einzigen Exportartikel des Landes! Merkwürdigerweise Ist Assuan gerade gegenüber der Stipendien für jüdische Kinder New York. — Die Stiftung für Jüdische Kultur bietet Stipendien für ihr zweites Jahresprogramm an Die Stipendien für das Jahr 1966/67 sind für Studenten oestimmt, die ihre Sehlussprüfungen abgelegt haben und Doktorarbeiten über jüdische ätudiengebiete vorbereiten. „Feilowships“ werden an Personen erteilt, die sich mit unabhängiger Forschung auf den Gebiet jüdischer Gelehrsamkeit, Literatur und Kunst befassen. Nur Kandidaten, die Erfolge auf dem voll ihnen erwählten Gebiet nachweisen können werden in Betracht gezogen. Anträge sind bis zum 14. Januar 1966 an die Stiftung zu richten und werden nach diesem Datum nicht mehr berücksichtigt. Sie müssen auf besonderen Formularen gestellt werden, die von der „Memorial Foundation for Jerwish Culture*, 3 East 54 Street, New York, N. Y. 1000 schriftlich erbeten werden können. (ITA) Insel Elephantine gelegen, wo vor 2.500 Jahren eine jüdische Militär-Grenzkolonie blühte, die Ln persischen Diensten stand. Die Urkunden hierüber wurden allerdings erst nach dem Bau des Dammes entdeckt, Cassel hätte sich allerdings sehr wenig darum gekümmert Inzwischen wurde er geadelt, führte den Namen Sir Einest Cassel, wurde Mit glied des Privy Council, des Geheimen Rates der britischen Krone, und König Eduard, dem er, als er noch Thronfolger war, oft aus der Geldverlegenheit half zeichnete ihn durch seine Freundschaft aus. So sehr sich aber auch der einstige kölner Judenjunge in der englischen Metropole assimiliert hatte, wo er sich wahrscheinlich als vollkommener englischer Gentleman fühlte, eines hatte er nicht erlernt. Nämlich, dass sich die englisch-jüdi. sehen Adeligen — im Gegensatz zu ihren Standesgerossen auf dem europäischen Festland — ihrer Zugehörigkeit zum Judentum und ihrer Pflichten dem jüdischen Volke gegenüber stets bewusst waren. Cassel hielt sich aber ,im Gegensatz zu den vornehmen englischen Juden und noch mehr zu „Josef dem Ersten* von jeder jüdischen Sache fern. Eine einzige Ausnahme machte er, als der hochherzige jüdische Philanthrop Baron Moritz Hirsch 1891 die heute noch bestehende Jewish Colonization Association <ICAV ins Leben rief. Da liess sich Cassel in den Vorstand wählen, aber offenbar nur, um seinem Geschäftsfreund nicht Nein sagen zu müssen. Kurz vor seinem Tode 1921 beeilte er sich, die Taufe zu nehmen. Seine einzige Tochter hat te er mit Lord Ashley verheiratet. Diesei- Eire entsprang eine Tochter, die Lord Mountbatten, den letzten Vizekönig von Indien, Chet der englischen Flotte und nahen Verwandten des königlichen Hauses, heiratete. Diese Lady Mountbatten wurde die einzige Erbin des jüdischen Grossvaters. Sie war eine Heine-Preis für Max Brod Bonn. — Die Heinrich- Heine-Gesellschaft ehrte den Dichter Max Brod durch die Verleihung eines Preises in Form einer Ehrenurkunde und der Büste Heinrich Heines. Der heute 81jährige Brod labt in Israel. (ITA) Protest Rio de Janeiro. — Die Konföderation jüdischer Gemeinden in Brasilien hat gegen einen in einer Zeitung in Recife, der Hauptstadt von. Pemambuco, erschienenen Artikel protestiert, in dem die zionistischen jüdischen Jugendverbände als „Verschwörer mit nazistischen und rassistischen Ideen* bezeichnet werden. Wie die Leitung der Föderation mitteüt, erklärte der Herausgeber des „Journal do Oomercio“, dass_ ihm „die höchsten Polizeibehörden“ in ein angeblich von den zionistischen Jugand - Gruppen stammendes „verschwörerisches Dokument“ Einblick gewährten und die brasilianischen Sicherheitsbeam ten „gegenwärtig die Aktivitäten der genannten Vereine ' untersuchen“. (ITA) Neue Eisenbahnlinie Beer Schewa. — Der Zug von Beer Schewa nach Dimona machte seine erste Fahrt und beförderte Deputierte Und Gäste. Er legte die 30 Kilometer in 35 Minuten zurück. Beduinische Reiter, die versuchten, mit dem Zug Schritt zu halten, mussten das Rennen aufgeben. Die Linie soll bis nach Klat verlängert werden. (ITA) edelmütige Dame, die auch für die Jugendalija viel geleistet hat — vielleicht in Erinnerung an Ihre jüdische Abstammung. Vor einigen. Monaten wurde in den Ber gen vor Jerusalem zur Erinnerung an sie ein Gedenk, wald gepflanzt. So schliesst die Geschichte von „Josef dem Zweiten“. Kindler-T aschenbücher IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: Nr. 54: HERMANN KESTEN: Meine Freunde die Poeten. Essays. — Nr 55: JOYCE CARY: Spiel ohne Ehre, Roman. Nr. 56: FRIEDRICH SCHELLER: Pitaval Merkwürdi ge Rechtsfälle _ Nr. 57/58/59: GERALD RETTUNGER: Ausrottung der Juden Eiuropas 1939—1945. Nr. 60: MARQUIS DE SADE: Die Kastanienblüte und andere Erzählungen. Nr. 61: DIE SIEBEN TODSUENDEN — Vierzehn Essays Nr. 63: et ja KAZAN: Amerika — Amerika, Roman Nr. 64/65: HORST LANGE: Schwarze Weide. Nr. 66 GEORGES BERNANOS: Ein böser Traum Nr. 67: LEONHARD FRANK: Das Ochsenfurter Män nerquartett. Es kosten: Einfachband DM ft.50 Doppelband DM 3,80, Dreifachband DM 4,80. Bestellungen durch idle Buchhandlungen Kindler Verlag G.m.b.H., München

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