Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2130 (20.8.1965)
- Date
- 1965-08-20
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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un «h üd». Uft HerMa, SA de Ageata de IMS LA 8CMANA lïlAllUA AA» XXVI. . N* Mî* — * friijy erst wurde, dem »Mnan. j heit für I Binde- Mar. Kindern verantwas für lann wlschaf; werden. ■ % Pflich- Kdia I $ 1362 :ky 3G0* 3-1 Jordan-Arbeiten - weiter amstritten Der ägyptische Wasser- Sachverständige Dr. Mohammed Ahmed Salim, der lie Joioan-Arbeiten in den arabischen Ländern inspizieren wollte, gab nach seiner Rückkehr nach Kairo kein günstiges Urteil ab. Naoh seiner Auffassung bleiben räumlich die Arbeiten weit hinter den Zeitplänen zurück, die die führenden Körperschaft«! der Arabischen Lig« und der “Jordan. Ableitungsrat” festgelegt hatten. Ene ganze Reihe von Gründen bestimmte die Verzögerung in den Arbeiten. Die Natur schien sich gegen die Ableitung zu wehren, und schwere Regenfälle störten die Vorarbeiten, die sei on in Angriff genommen worden waren. Ifach Meinung von Dr. Salim kommt auch Mangel an technischen V'i bereit ungen hinzu, und schhesslich sollen auch die Baufirmen versagt haben, die man für die Arbeiten herangezogen hatte, jetzt sollen Tagungen des “Ableitungs-Rates” und Besuche des Stabschefs General Ali Amr und des Generalsekretärs der Arabischen Liga Hassoune zur Beschleunige .g der Arbeiten beitragen Wenn auch die technischen Schwierigkeiten beson. ders herausgestrichen werden, so wissen alle Beteilig¬ Beleidigend aber wahr Melbourne: — Der deutsche Schriftsteller Georg von Konrat hatte die Herausgeber der Zeitung “Truth” wegen Beleidigung vor einem Gericht in Brisbane verklagt. Die Zeitung hatte geschrieben, dass Konrat ein nazistischer Kriegsverbrecher und daher in Australien unerwünscht sei. Das Gericht entschied, dass der beanstandete Artikel beleidigend aber wahr gewesen ist und sein Abdruck der Oeffentlichkeit zum Wohl diente. (ITA) ten im arabischen Lager ganz genau, dass politische Beden ken hemmend wirken und die arabischen Länder zu Zurückhaltung veranlassen. Die Syrer waren die ersten, die mit Vorarbeiten für den Bau des von ihnen geplanten Banias - Kanals begonnen hatten. Sie waren auch die ersten, die die Arbeiten wieder einstellten. Nach Zerstörung ihrer Traktoren bei einem Feuergefecht mit Israel hatten sie baldige Wiederaufnahme der Arbeiten angekündigt, aber in Wirklichkeit wird niohts zum Bau des Kanals getan, und letztens waren Gerüchte in Umlauf dass Syrien die Arbeiten an einer anderen Stelle wieder aufnehmen will, die für die Israelis nicht so leicht sicht, bar ist und von ihnen nicht ohne weiteres unter Feuer genommen werden kann. Die Syrer sind jedenfalls in der Ableitungsfrage stiller geworden, vermutlich auch deshalb, weil sie einsehen mussten, dass die Aktivität auf diesem Gebiet ihre Position in der arabischen Welt nicht stärkt und ihnen auch keine sonstigen Vorteile einbringt. Zudem haben die Syrer die schwerste Aufgabe im Rahmen der Ableitungsarbeiten auf sich genommen. Sie wollen einen 70 Kilometer langen Kanal bauen, der das Wasser des Banias bis zum Jarmuk führen soll. Der Kanalbau wird mindestens drei Jahre dauern, und er wird sehr kostspielig sein. Die Finanzierung dieser Ausgaben ist noch keineswegs geregelt, und auch dieses Moment dürfte auf die Syrer seinen Einfluss nicht verfehlen. Am aktivsten bei den Ableitungs-Vorarbeiten scheinen im Augenblick die Libanesen zu sein. Diese haben mit dem Bau eines Weges von Wadi Sarid in Richtung zur syrischen Grenze begonnen. Dieser Weg ist als Vorarbeit unbe¬ ISRAEL-BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUS. GABEN ZUM OFFIZIELLEN KURS AGENCIA FILATELICA OFICIAL DEL ESTADO DE ISRAEL VIAMONTE 550,1, B — Bs. Aires, Rep. 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Die Liba nesen könnten den Wegbau um 50 bis 70 Meter pro Tag vorantreiben, und bei diesem Tempo dürfte die syrische Grenze bald erreicht sein. Nachdem Meldungen über die Arbeiten in der israelischen Presse erschienen waren, leugneten die Libanesen. zunächst, dass diese etwas mit den Ableitungsplänen zu tun haben, und erklärten es handele sich um lokale Boden-Verbesserungs- Projekte. Aber tatsächlich folgt der jetzt gebahnte Weg genau den Plänen, die für die Ableitung entworfen wurden. Die Libanesen gehen auch daran, einen Kanal vom nördlichen Hasfc ani zum Litani zu bauen, und sie behaupten, dass so wohl die Arbeiten bei Wadi Sarid als auch die am nördlichen Hasbani nur ihren eigenen Bewässerungspiänen dienen sollen. Mit diesen Argumenten wollen die Mitglieder der Regierung von Beirut, die unter scharf am Druck de'- Arabischen Liga stehen, sich auch gegenüber den Kritikern im eigenen Lande rechtfertigen. Christliche Abgeordnete und Vertreter der Wirtschaft warnten die Regierung dringend vor Beteiligung am “Jordan-Abenteuer”. Vertreter grosser Banken und Firmen wiesen daiauf hin, dass der Libanon seine wirtschaftliche Blüte dem Kapital verdankt, das sich in den Banken von Beirut angesammelt hat. Dieses Kapital würde sehr schnell verschwinden, wenn Schüsse fallen sollten, und ein Zusammenstoss mit Israel würde für den Libanon mit mit wirtschaftlichem Ruin gleichbedeutend sein. Die Mitglieder der libanesischen Regierung kennen natürlich diese Argumente, aber sie scheuen den Druck der Arabischen Liga und fürchten noch mehr ANZUEGE VON SCHNITT UND SCHLIFF aussen und innen das Beste (Stabiloform M. 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Sie behauptet weiter, dass diese Arbeiten dem Libanon selbst nützen sollen und nichts mit den Ableitungsplänen zu tun haben Schliesslich finanziert der I äbanon die Arbeiten selbst und hat von Heranziehung fremder Truppen abgesehen, um jede Einmischung der anderen arabischen Staaten zu vermeiden. In westlichen Hauptstädten waren Gerüchte in Umlauf dass der Libanon enge Begrenzung der Vorarbeiten und Verzicht auf Einmarsch fremder Truppen versprochen und Israel gebeten haben soll, unter diesen Umständen von scharfen Massnahmen abzusehen. Während die Experten Aegyptens und der Chef des gemeinsamen Generalstabes der Liga, General Amr, auf Beschleunigung di ä ugten, sah der Libanon mit Spannung dem Troffen des Präsidenten Helou mit dem französischen Staatspräsidenten de Gaulle entgegen. Frankreich hat im Gegensatz zu den USA und England bisher nicht verlangt, dass Israel sich wegen der Ableitungsarbeiten an die UN wenden soll. Die Franzosen wollen eine aktive Politik direkter Vermittlung betreiben, und sie glauben, dass sie bei der traditionellen Freundschaft zwischen Paris und Beirut den Libanon beeinflussen können. Möglicherweise werden sie eine gewisse Veränderung der Wasserquoten in Vorschlag bringen, um den libanesischen Wünschen entgegenzukommen. USA, Aussenminister Rusk erklärte mach seiner Rückkehr von der Konferenz des CENTO-Paktes (die in Teheran stattgefunden hatte), dass in diesem Jahre nicht mit gewaltsamen Auseinan- LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDIENTE Bs Aires — PUEYREDQN 319«. 1» iiq — T. E. W-Hlî 20. August 1905 22. Aw 5725 Juden in der USA-Politik SENAT BESTAETIGT FORTAS Washington. — Der Senat bestätigte die von Präsident Johnson ausgesprochene Ernennung des jüdischen Anwalts Abe Fortas zum Mit glied des Obersten Gerichtshofes der Verainiglen Staaten. Die Bestätigung geschah durch mündliche Abstim mung, n chdem drei republikanische Senatoren gewisse Kritiken geigen Fortas erhoben hatten. Der nunmehrige Oberrichter POitas ist der Nachfolger von Arthur Goldberg, der zum Botschaf ter in den Vereintem Natio nen ernannt wurde. DIPLOMATISCHER ZWISCHENFALL Washington. — Ein Sprecher der hiesigen portugiesischen Botschaft lehnte es ab zu erklären, dass sich seine Regierung von einem antisemitischen Angriff gegen Botschafter Arthur Goldberg distanziere, der in einem Artikel enthalten ist, welcher in einer grossen Zeitung Lissabons erschien, die von der herrschenden Partei herausgegeben wird. Der Sprecher äusserte, die Botschaft „habe keinen Kommentar“ zu der von einem Blatt der portugiesischen Regierung gegen Goldberg erhobenen Be schuldigung hinzuzufügen. Goldberg wurde in dem Artikel als „marxistischer Jude, dar seine Vergangenheit bereut und heute nur noch sozialistische Sympathien be. kennt“, bezeichnet und verdächtigt, mit Organisationen Verbindungen zu unterhaldersetzungen im Mittleren Osten zu rechnen sei. Die Entscheidung darüber wird nicht zuletzt von den in Paris geführten Besprechungen zwischen de Gaulle und Helou abhängen, die Frankreich erneut den Weg zu stärkerem Einfluss im Mittleren Osten bahnen könnten. tan, die angeblich den Rebellen in Mozambique helfen. EIN RABBINER WILL SENATOR WERDEN New York. — Der Rabbiner von Bronx hat angekündigt, dass er bei den Senatswahlen für die demokratische Partei kandidieren will. Die „New York Post“ nar.nte diese Absicht eine Beleidigung für sein geistliches Amt. Rabbi Rubin bat seine Gemeinde um ihr Einverständnis mit seinem Entschluss. Ein Gemeindemitglied verlangte seine Absetzung, weil ein Seelsorger keine Politik treiben dürfe und „Religion und Staat getrennt bleiben müssen“, während andere sich mit seiner Kandidatur einverstanden erklärten. Der Direktor des Staatlichen Synagogenrates, Rabbi Sturm hat seinen Kollegen be glückwünscht und ihm mitgeteilt, er hoffe, dass Rabb' Rubin Erfolg haben werde jedoch verstehen müs'-e dass „der Synagogenrat weder ihn noch irgendeinen anderen Kandidaten unterstützen kann.“ (ITA) MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschät te mit der grösste» Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 1033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten. Zahlungserleichterungen Zuvorkommende fachmännische Bedienung. ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ÄLLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUER0STUNDEN: DIENSTAG, MITTWOCH und FREITAG von 16—18 Uhr T. 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