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Jüdische Wochenschau · 1965-05-07 · 2115 (7.5.1965) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2115 (7.5.1965)
Date
1965-05-07
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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jjAiZMAUT Un¿Yi rklichkeit Israel; r“* Vd aus dem Kinneret-See *nt tú. di«Wiistf ' Soumpt, dem “st«er. s Kömhzlieh auf natürlichen. israelischem ■rritorium gelegenen Reser- >*. ‘ r a»s Um “ rritorium ge Heilte ¡st J“!»• -,r und das einzige Vorin.:„ lst eie tv, *r una u»= 011 , Immen grösserer Dimensio- & n, das noch nicht ausge- ,.Was d« Bodenrtt ütet wW' Kinneretn gemacht um™9 «. von dem ehrwürdigen es letzten Jah™ ° ® irdan-Fluss gespeist. *t haben ,*'* " J ührung der ®r ® üisse L * Wa% cc*-«» ‘'orkommi n «¡eh zum liegt 1» Meter unter dem Meetepiegel inmitten der hiiaogen, lieblichen Landtiaft Galiläas. Das Pro-!rm. wie man das Wasser ¡tf das Niveau, des 145 Meie über dem Meeresspiegel üiegenen Hauptstauwerks Smpen sollte, bildete das »te grosse Hindernis, das fensoviel technische Kennt- :,se wie Scharfsinn erforctrte. Diese Schwierigkeit tirde durch die Anlage »eier gigantischer Pumpationen überwunden, deren ii-pazität von zwei kleineren iationen gesteigert wird, fe-en Druck das Wasser zum . iuuädukt und längs dessel- ® Men?e ist mir ben hochpumpt. Von der er- Vva&er vorhanden, s;n Station in Esehed Kino- S-r«; iSr »“fhen rund siet,. vor dem Bau de, hen Wasserleitung, n Süden führt, aus- und heute, nach tigstellung. gelang r“1 der restlichen Dozent zur Nut. r selbst mit dieser J daten aul dem We? nach einer der Sremsiedlungea vierzig Prozent der * am Ufer des Kinneret- Aekerbau geeigne- Ses bis zur Hauptpumpsta- »nde« Landes sibes» von Bet Netufa in Un- Man wird verste- «aliäa, die über 30 Kilorlim Tcrael mit sol- 'ter entfernt liegt, strömt « wenig herkönffl' Wasser durch einen offe- ,,* -lfht um ■’ Kanal, der sich längs Erfuhr M stei-? fteinigen Berge hinzieht. d soviel Mühe d iet Experimente ung des lführen- LOMETER EANGt jrLEITI’NG Nassei für idiS’ii ssn* Ausblld?a»25 w »A* 4 ,r 1962 106 l#ut? besucht. rÄ Ä sSS*' ,t U»d fwner, ¿ion, & 3 von S»\,> ielSjr. *5 y, und geythfter, kreuzt zwei Schluchten ,i fliesst durch drei Bergjnationen, unter denen hnels in einer Gesamt- Jge von 10 Kilometern geirt wurden. Unterirdische Pre von 108 Zoll Durchsser, die zumeist parallel n Elat her war leider aus Geidheitsgr iinden verhint, an der Feier teilzunehi. Er wurde durch seine -hier vertreten, die in betten Worten für die ihr iesene Ehrung dankte. :h ihr Gatte Herr Max- 1, war anwesend. *ie Idee der Sonderprote findet in wohlhabeni jüdischen Kreisen der spora immer mehr Anng und nach den bishe- -n Erfolgen zu urteilen, d sich eine steigende Zahl i Spendern aus verschieden Ländern der Prjoektün anschliessen und so * neue Einnahmequelle Keren Hajessod noch erbiger machen Von der ßesnt ei zur Küste gelegt wurden, führen das Wasser dem südlichen Negew zu. Die Wasserader zieht sich 250 Kilometer durch das Landkreuzt und verbindet in seinem Lauf alle Bodensysteme und gestattet auf diese Weise eine zentrale Verteilung und Koordination. Keinesfalls bedeuten die 350 Millionen Kubikmeter Wasser, die von nun ab aus dem Kinneret-See jährlich in den Süden gepumpt werden, einen Nettozuwachs der Verfügbarkeit von Wasser. Eine gewisse Menge hiervon wird dazu benutzt werden müssen, die heute in Gebrauch stehenden Sammelbecken zu speisen, deren Wassergehalt durch übermässige Beanspruchung und die aufeinanderfolgenden Dürrejahre merklich abgenommen hat, was besonders in den zentralen Distrikten der Fall ist. EIN KONSTRUKTIVES PROGRAMM Die Landeswasserleitung ist in jeder Hinsicht ein bedeutendes Aufbauwerk und vor allem für ein neues und kleines Land wie Israel, dessen Bevölkerung kaum zweieinhalb Millionen Seelen zählt. Israel hat zu wiederholten Malen darauf hingewiesen, dass dieses konstruktive Unternehmen in keiner Weise die Rechte und Wasserbedürfnisse der benachbarten arabischen Länder schmälert. In Wirklichkeit hat Israel diesen Aquädukt in voller Uebereinstimmung mit dem Projekt geoaut, den der persönliche Repräsentant des vormaligen USA-Präsidenten Eisenhower, der verstorbene Botschafter Eric Joh nston, für die ganze Region im Jahre 1955 ausgearbeitet hatte; der Plan ist auf technischer Ebene von den Sachverständigen der mit dem Jordanlauf verbundenen arabischen Länder akzeptiert worden. Transjordanien hat aufgrund dieses Planes sein eigenes Projekt in Angriff genommen, nämlich die Ableitung des Jarmuk-Flusses, des grössten Nebenflusses des Jordans, der annähernd ebensoviel Wasser führt wie der Hauptfluss. Syrien und Libanon entnehmen dem Jordanfluss eine erhebliche Wassermenge, und da diese arabischen Wasserpläne ausserhalb der Grenzen Israels zur Durchführung gelangen, so können die Araber ihren tatsächlichen Bedarf decken, bevor noch die Jordanwasser israelischen Boden erreichen. Die Bezalelschule hat unlängst einen neuen Direktor bekommen: den Maler Dan- Hoffntw. Gerade er gehört zu den wahrhaft einfallsreichen und auch seriösen Kräften der jüngeren Generation. Er ist Surrealist, Schüler derselben Bezalelschule, gewesen, als er als junger Kibbuzcha luz, auf Empfehlung von Henriette Szold, zu Ardon- Bronstein ging, dem grossen Künstler und Lehrer, dem er auoh heute noch in Verehrung anhängt; ... wie jedes Bild von ihm beweist. Phantasiereich. von diszipliniertester Akkuratesse, schwungvoll, war er seit vielen Jahren einer dotr begabtesten Kunst - Pädagogen Israels, aber auch seine Ausstellungen erregten wirkliches Interesse, ..Ikarus-“, sein bekanntes Thema, wirkte zeitnah, aber nicht „modisch“. Hoffner kennt also den neuen „Zug“, ist ihm aber nicht verfallen. Was erwartet er von der Bezalelsc.hule? Viele reden von der Notwendigkeit, dieses Institut in eine „Akademie“ zu verwandeln. Hoffner hält diese Tendenz für müssig und auch zeitfern. „Wer“ so fragte er peremptorisch, „von den 19- Jährigen weiss denn, ob er VM Dr. CONRAD N. ROSENSTEIN Dr. Conrad Naftali Rosenstein gehört seit Jahren zu unseren ständigen Mitarbeitern, dessen Berichte und Artikel über das Leben in Israel, über Begegnungen mit Menschen und Giuppen, die das Land besuchen, stets mit Aufmerksamkeit gelesen werden. Rosenstein, von Beruf Zahnarzt, lebt in einem der schönsten Kibbuzim Israels, in Kiriat Anawim, unweit Jerusalems, wo er die Mitglieder des Kibbuz zahnärztlich betreut. Aber er ist weit mehr als nur ein Zahnarzt. Conrad Rosenstein ist eine „Institution“ Mittepunkt eines feinen Kultur- und Musiklebens, der Fremdenführer des Kibbuz, der die Ehrengäste empfängt und sie herumführt, Berater der Aeiteren und Freund der Jugend. Seine an uns ger chteten Glückwünsche und seine Anerkennung bedeuten uns viel, obwohl wir auch miteinander verwandt sind und die gleichen Urgrosseltern haben... schule, bestenfalls im Sinne des .Bauhauses“, die nach obenhin nichts verhindert, die aber vor allem ihren Mann ernährt, nicht nur materiell, sondern auch gesundhält, im geistigen Raum.“ Was ist der „geistige“ Raum?“ Hoffner hat bedeutende Ziele, aber er hat keinen „Spleen“ Er möchte den Kunteleven wenigstens eine Fremdsprache zur Pflicht machen: Englisch, damit er wirkliches Buchstudium hegen, gewachsen, wie alle israelischen Kulturorganisa tionen und -Institutionen. Die Beza'eischule stand oft vor dem Zusammenbruch. Sie ist in den Jahren gewachsen und hat etwa 250 Schüler, aber die Räumlichkeiten, die im 19. Jahrhundert einem wohlhabenden Türken und seinem Harem dienten, sind die gleichen geblieben. In diesem Hause gab es bis jetzt nicht einmal ein Lehrerzimmer. Df.s „Kollegium“ be- Schon an Bord der Schiffe werden die Einwanderer über die Verhältnisse in den Siedlungen unterrichtet, wo Unterkünfte und Arbeit für sie vorbereitet sind« das mit dreissag Jahren als „Künstler“ halten wird, was er vor Beginn des Studiums erträumte? Kann man denn „Künstler“ erziehen? Man kann sie nur ein rechtes Handwerk lehren. (Auch die Grossen dor Renaissance erlernten“ immer nur ein Handwerk). Wird mehr daraus, so hat sie das Schicksal begnadet. Von ihnen wird man wissen... Wieviel sogenannte Akademiker kann denn unser Land ernähren, ihnen die rechte Kulisse geben? Fünf Künstlern, zwei Genies?... Nein, nein, das was wir benötigen, das ist eine Werktreiben kann, einen Schlüssel zur Welt hat. Er sähe gerne, wenn er — wenigstens in den Abendstunden — „Literatur“ studierte, damit sich ihm die Seele öffne. Wie kann man sich mit Kunst beschäftigen, wenn man nicht „Farbenchemie“ studiert? Wie kann man eine „Akademie“ fordern, in der der Eleve nicht mal in der Lage ist, ein Werk von Wölfflin oder Berenson zu lesen? Doch sind die Schwierigkeiten der Bezalelschule nicht nur geistige. Die Institution ist aus allerkleinsten, aus provinziellsten Anfän- Zeltlager in der Wüste» sprach sich in einer nahegelegenen Konditorei. Die Studenten ersteigen, soweit sie den Anfängerkursen angehören, seit Jahr und Tag den... Berg Zion. Zwanzig Meter vor dem Geschützstand der Arabischen Legion führen die Lehrer der Bezalelschule ihre Jünger in die Künste ein. (Manche Mutter verweigerte deshalb ihrer Tochter den Besuch dieser Schule.) In einem anderen Stadtteil, dem sogenannten „ Schnellerkomplex“, unterhält die Schule ihre Porzellanbrennerei. Warum? Weil e6 dort eine Ziegelbrennerei gab, deren veraltete Anlagen verwendbar dünkten: eine ganz scheussliche Behausung... Auf diese Weise ist die Institution „auseinandergerissen“. Es liess sich aber offenbar nichts ändern, aus fiskalischen Gründen. Im alten Gebäude selbst sind kaum Sitzplätze für die jungen Kunstadepten vorhanden... — „Was wollen Sie also tun?““ fragte ich den jungen Künstler. — „Zunächst: ich bin nicht daran interessiert, die Schule zu überlasten, wenn es sich nicht um wirkliche Talente handelt. Man wird durch hohe Disziplin eine Auslese schaffen. Es beginnt damit, dass der Schüler weiss, dass sein Unterricht pünktlich um acht Uhr morgens anfängt, dass ein bestimmtes Pensum in festgelegtem Stundenplan durchgearbeitet werden muss. (Viele kamen bisher und gingen jiach Belieben). Ich beabsichtige sogar neue Abteilungen zu begründen: ich denke da vor allem an .Industrie Zeichnen“. Führenden Industrie lien liegt daran, das Geschmacksn.\tuu der a.jgebotenen Ware zu lieben, doch mus es Menschen gaben, die den Geschmack lenken. Rückwirkungen werden bald zu spüren sein, etwa im Poizellanbrand, im Teppichmuster, in der Metallbearbeitung. — Auch in der Kunst bleibt noch ein sehr bedeutendes Feld zu bearbeiten: St.iigeschiclite. Erarbeitung alter Techniken, im Holzschnitt, in Oel. Eine Materialienkunde ist unerlässlich." — „Gibt es für all diese Sparten Lehrer?" -- „Ich graube, ja. Erstens haben wir an der Beza leísel .ule ein alterfahrenes Arbeitsteam, mit dem kollegial zusammenzuarbeiten ein Vergnügen ist. Zweitens gib es auch unter den Neueinwanderern Spezialisten für neue Aufgaben, die man berücksichtigen muss. Drittens haben wir an der Bezalelschule eine Tradition, die man nicht vernichten darf, durch Experimente, für die keine Nachfrage ist, aber wir müssen andererseits der Stunde Rechnung tragen. Ich stehe vor einem Berg, aber ich will ihn besteigen!“ — „Ikarus?“ — „Der flog und versengte sich die Flügel. Meine Bilder warnen! Besser gesagt;-ich bin gewarnt!“ —„Wie lang ist der übliche Lehrgang?“ ■— „Vier Jahre. Ich plädiere auf Abschlussprüfungen' unter Kontrolle des Unterrichtsministeriums. Das Abschlusszeugnis wird dann schon einen Hinweis geben’, wer zu einer höheren, akademisch Ausbildung prädestiniert ist. Das .Höhere* wird aus der Arbeit erwachsen, nicht aus der Programmsetzung ... Doch seien Sie sich darüber klar, dass man immer mehr Gebrauchsgrap hL ker anfordem wird als. Büdhauer.“ € titulas (M compendian nna profunda INTRODUCCION AL JUDAISMO A» Lewisohn «’ QUE ES LA § HERENCIA JU0IAT A. J. Bambergeo f LA BIBLIA I S. H. Bergman ij FE Y RAZON . JUI Arifar EL MUNDO DEL TALMUD A. J. Heschel EL SHABAT N. N. Glatzer HILLEL EL SABIO El presente ideal para Bar Mitzvá, cumpleaños, fiestas judias. L-a colección que no debe faltar en ningún hogar judfct > Cada título encuadernado en cuero. : La colección se presenta en un cómodo portalibros,. Adquiéralos por sólo $ 1.100joW>

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