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Jüdische Wochenschau · 1965-04-23 · 2113 (23.4.1965) · p. [Seite 11]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2113 (23.4.1965)
Date
1965-04-23
Page
[Seite 11] (sequence 11)
Language
German, Spanish
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.Vienten, 2* de Abril de WSS LA SEMANA 1 8 K M L IT A Año XXVI. — N® 2113 — 11 Sie verhandeln immer noch Königliche Unvorsichtigkeit Jerusalem. — Die dritte Phase der Verhandlungen Zwischen der israelischen Regierung' und dem Sondergesandten des westdeutschen Bundeskanzlers Ludwig Erhard, Dr. Birrenbach, wurde nach einigen Tagen als abgeschlossen angekündigt. Es hiess, dass das grösste Hindernis darin bestand, über die Abfassung eines gemeinsamen Communiqués Einigkeit zu erzielen. Israel legte, wie verlautet eine Liste von von bestimmten Bedingungen vor, die in einem Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwisohen beiden Ländern Erwähnung finden sollten, um späteren Missverständnissen vorzubeugen. Die Israelis verlangten eine spezifische Erklärung der Deutsohen. dass die jetzt auf viereinhalb Jahre festgesetzte Verlängerung der Verjährungsfrist für NS- Verbrechen erweitert werden soll. Des weiteren forderte Israel, Bonn solle energische Massnahmen gegen die deutschen Wissenschaftler und Techniker ergreifen, die ln den ägyptischen Waffenfabrikeu arbeiten. Wie die israelische Regierung offiziell mitteilte, war bei Abschluss der Verhandlungen „ein bedeutender Fortschritt in vielen Fragen“ zu verzeichnen. Es wurde bekannt, dass kein gemeinsames Communiqué publiziert werden soll. Nach Erzielung des Uebere inkommens soll beiden Regierungen der Fall unterbreitet werden und wenn die Ratifizierung stattfinden wird was in diesen Tagen geschehen sollte, wird man nur die Dokumente austauschen. Den Verlautba rungen nach erachtet man einen vierten Besuch Birrenbachs in Israel nicht für notwendig. Die Bekanntmachung erfolgte. um die wachsenden Gerüchte über Schwierigkeiten bei den Verhandlungen zu widerlegen. Aus informierten Quellen verlautete, dass in dem provisorischen Ab kommen die Einzelheiten der Hilfe für die Sicherheit und Wirtschaft Israels durch Westdeutschland und der VIA WIND REISEBUERO NEUE ADRESSE: 25 de Mayo 158, piso 2 T. E. 34 6919 HAUTE COUTURE Wortlaut des geplanten Communiqués enthalten sind. Der Austausch der Botscliafter ist für Mitte Mai vorgesehen. Bisher haben weder Bonn noch Jerusalem Namen genannt. Es wurde mitgeteilt, dass die USA in Abrede stellten, gegen die Errichtung der westdeutschen Botschaft in Jerusalem einen Druck auf Bonn ausgeübt zu haben. Im Gegenteil. Israel wünsche, dass der Sitz der bundesdeutschen Botschaft ln Tel Aviv sein soll. VOLLSTAENDIGE UEBEREINSTIMMUNG Völlige Uebereinstimmung wurde in den Unterhaltungen zwischen dem westdeutschen Sondergesandten und der israelischen Regierung über die Bedingungen zur Aufnahme diplomatischer Be- Spanisches Dementi Madrid. — Der Unterstaats Sekretär der Handelskammer erklärte, ein Schreiben des ZIM-Direktors P. Lewisohn erhalten zu haben, in dem dieser „die Bedingungen akzeptiert, welche für die Einfahrt der Handelsschiffe dieser Gesellschaft in spanische Häfen gültig sind, und die in Uebereinstimmung mit dem internationalen Schiffahrts-Reglement erlassen worden sind.“ Er bemerkte noch, dass ZIM ständige Agenten in Spanien besitzt, die auch die Vertretung anderer israelischer Linien innehaben Dies widerlege, so fügte er hinzu, die von einigen Nachrichten- Agenturen verbreiteten Behauptungen über einen spanischen Boykott gegen israelische Schiffe. (ITA) GRETA Ready Made SUIPACHÂ 1359 Bnen«s Äire* BOMBONES- CHOCOLATES ESPECIALIDADES SUIZAS Elaboración Propia Ziehungen zwischen beiden Ländern erzielt, wie bei der Rückreise Dr. Birrenbachs nach Bonn mitgeteilt wurde. Das Abkommen beinhaltet das Zugeständnis Deutschlands, den Rest der Lieferungen für mehrere Millionen Dollar Waffen an Israel zu übergeben, doch soll dies durch einen dritten Partner geschehen. Im weiteren sieht das Abkommen vor, dass Westdeutschland Israel jährlich eine Wirtschaftshilfe in Höhe von 40 Millionen Dollar leisten wird. Ferner beinhaltet das Abkommen eine Lösung des Problems der deutschen Wissenschaftler, die in Aegypten an der Waffenfabrikation arbeiten. Das in zwei Wochen zu erwartende gemeinsame Communiqué wird keine Erklärung enthalten, dass Westdeutsohland keine Waffen mehr an Israel liefern wird. obwohl Bonn dies bei Beginn der Verhandlungen vorgeschlagen hatte. Die Formel des „dritten Partners“ wird es Deutschland gestatten, die ff \ 100 años ff Helvetia Incendios ±=r ■ W San Gail AGENTES GENERALES PARA LA REPUBLICA ARGENTINA Simmonds & Cía. SRL RECONQUISTA 359 BUENOS AIRES TEL. 46 0776 — 0885 — 1037 — 1115 — 2366 Ventas: Ciudad do la Paz 1883/85 - T E. 73 2167. - Bs. As. Av. Lib. Gral. San Martin 13775 — Martinez noch amw» teilenden Waffenlieferungen zu komplettieren, ohne seiner Position, „keine Waffen in Spannungsgebiete zu schicken“, Abbruch zu tun. Die Uebereinkuuft in der Frag« der deutschen, in Aegypten beschäftigten Wissenschaftler lautet, dass Westdeutschland zwar kein Gesetz gegen diese Leute erlas sen, jedoch zu Massnahmen schreiten wird, die deren Rückkehr bezwecken und verhindern sollen, dass andere Wissenschaftler vertraglich nach Aegypten verpflich tet werden. EKKLAERUNG BIRRENBALHS Bevor Dr. Birrenbach das i Flugzeug bestieg, erklärte er, dass die Verhandlungen in einer äusserst herzlichen Atmosphäre geführt wurden und die Unterhändler sich bemühten, „die Probleme auf der Basis des gegenseitigen Verständnisses zu lösen“ Ek fügte hinzu, dass „die künftige Entwicklung von den Unterhaltungen zwischen beiden Regierungen abhanden würde, die entscheiden müssten, ob sie die bei den hier geführten Gesprächen formulierten Bedingungen anneh men oder ablehnen wollen.“ Er war nicht bereit, auf die Fragen der ihn bestürmenden Journalisten zu ant Worten, sondern beschränkte sich auf den Hinweis, dass sowohl Westdeutschland wie andere europäische Länder Israel entscheidend bei der Entwicklung der Negew-Wüste Hilfe leisten könnten. Auf die Frage, ob er nach Israel zurückzukehren gedenke, entgegnete er, dies könnte wohl im nächsten Herbst oder Frühjahr der Fall sein, doch dann würde er das Land in Begleitung seiner Familie als privater Tourist j besuchen. London. — Die Zeitung „The People“ berichtet, dass ohne Kenntnis der Regierung oder des Buckingham-Palastes eine grosse Zahl von ehemals führenden Nazis eingeladen worden sind, die Königin und den Prinzen Philipp in Audienz zu begrüssen, wenn diese im Mai Deutschland besuchen werden. Einige Personen auf der Liste derer, an die eine Einladung erging, sind NS-Verbrecher, die Strafen als Kriegsverbreclter abgesessen haben. Der Grund hierfür ist, dass der Hof und die englischen Regierui gsbeamteu niemals das Namensverzeiohnis der deutschen Gäste erhielten, die den verschiedenen Empfängen beiwohnen sollen, so stellte die Zeitung fest. Der Verantwortliche für die Organisierung des königlichen Besuches ist der frühere Nazirichter Rudolf Titerfelder. (ITAt Po/ei ARC O/ENTHAL ARGENTINA S-R.A- €***••» RM »W 909 I » « Bmé. MITRE H$ I. E. 34-2999 y 30-8441 REGALOS os CALIDAD DISTINCION CRISTAL PORCELANA PLATERIA JUEGOS O E MESA V OECOPAS CUBIERTOS ti O V 6 D A O mim <w il Lililí V Israel cuenta con una de las compañías más avezadas de la aviación mundial#* Usted, que manifiesta solidaridad con el joven Estado y su desarrollo económico, (llegue a Israel en alas tde su empresa nacional* LINEAS DE ISRAEL 'á\ te o * A <t ,<r 46 x o o. -OFICINA PARA SUD AMERICA: M. "JULIO A. ROCA 550 ffel. 30*8318/3757 (BUENOS'AIRES,

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