Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2113 (23.4.1965)
- Date
- 1965-04-23
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes. 23 dr Abri) dr I960 TLA SEMANA ISRAELITA Año XXVI. — N* 2113 Aktuell wie am ersten Tage lös waren schwere und «uhichsalsreiche Tage für das jüdisctie Volk, wo auch immer. als vor 25 Jahren di« Jüdische Wochenschau in Btieiios Aires gegründet wurde, ein Sammelpunkt für die Emigration aus den Hitierländern und heute das Sprachrohr der lateinamerikanischen Judenheit. Es war eine schwere Aufgabe und ein grosses Risiko, in einer solchen Stunde eine jüdische Zeitung zu gründen, und doppelt schwer für eine Zeitung in deutscher Sprache. Und doch erfüllten Dr. Hardi Swarsenskv und »eine Freunde und Mitarbeiter eine wichtige Aufgabe, dieser Emigration einen geistigen Mittel- und Sammelpunkt zu geben. ¡Das ursprüngliche Pro- *ramm des Blattes ist heute noch so aktuell wie damals. Dies zeigt sich, wenn wir es mit der „neuen Parole" vergleichen. die der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, Dr Nachum Gold mann vor kurzem auf dem van Dr. KURT DTTENSOOSER (Hurxlia) 26. Zionistischen Weltkongress in Jerusalem ausgab. Wenn Dr. Goldmann erklärte, dass der Staat Israel als ein Zentrum des jüdischen Volkes eine Notwendigkeit ist, nicht nur für den Jischuw in Israel sondern für alle Teile unseres Volkes und das gegenseitige Verständnis eine unbedingte Voraussetzung ist, so hat er damit nur eine Forderung aufgestellt, für deren Erfüllung die Jüdische Wochenschau sich vom ersten Tage ihres Bestehens bis heute mit voller Hingabe eingesetzt hat. Aber, so hatte Dr. Goldmann dabei weiter betont, die Existenz unseres Volkes ist jetzt einer schwereren Bedohung und Belastung ausgesetzt. als es damals die Hitlerverfolgungen waren. Sollte es uns nicht gelingen, unserer Jugend jüdische Kultur, jüdisches Wissen und jüdische Tradition zu vermitteln / und sie so immun zu machen Organización Riegner MIT** 4%. 3er. p. T. K_ 33-5276 *6-1637 46 1115 Filatelia BELGRANG SCHREIBWAREN — ZIGARETTEN BRIEFMARKEN (KAUF UND VERKAUF) HARRY M. E. LEVY ECHEVERRIA 2553 T. 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Die vielen und schönen Best¬ und Feiertagsnummern der Zeitung legen dafür ein bebe red tes Zeugnis ab. Die Emigranten von damals sind jetzt in den neuen Wirtsländern frisch verwurzelt. Sie konnten in schwerer Arbeit neue Existenzen aufbauen und damit auch wichtige Aufgaben im Aufbau und der Entwicklung dieser Länder, die ihnen Schutz und Aufnahme gewährten, erfüllen. Sie haben damit auch einen Teil ihrer Dankesschuld abgetragen, und dies gilt besonders für die demokratischen Länder Südamerikas. Und doch sehen sie sich heute gerade in diesen Län dern in ihrer wirtschaftlichen Existenz erneut bedroht. Dies ist die Folge von sozialpolitischen Entwicklungen, die sich keineswegs speziell gegen den jüdischen Teil der Bevölkerung richten, sondern gegen den Mittelstand als solchen. Aber diesem gehört eben ein grosser Teil der dortigen Judenheit an, der davon mitbetroffen wird. Demgegenüber ist die Belä stigung der jüdisch an Kreise durch alte Nazis und neonazistische Elemente, wie die Hetze der proarabischen Kreise, eine viel kleinere Gefahr, wenn man auch sie nicht ganz auf die leichte Schulter nehmen darf. Die Jüdische Wochenschau steht auf der Wacht und weiss auch in dieser Situation ihren Lesern den richti gen Weg zu zeigen, wie sie es in all diesen 25 Jahren getan hat. Die feste Verknüpfung der Diaspora mit dem Zimtrum des jüdischen Volkes. dem Staate Israel, darf nicht verloren gehen, und die Jüdische Wochenschau war sich dessen stets bewusst und hat sich für dieses Ziel, für dieses Ideal immer mit al len Kräften eingesetzt. Wir können jetzt in Israel eine ständig wachsende Zahl von Olim aus den siidamerikanischen Ländern begrü ssen, und die Jüdische Wochenschau darf sich einen Teil dieser Erscheinung auf die Kreditseit« ihrer Arbeit setzen. Die Ali ja aus Südamerika ist hier besonders willkommen handelt es sich doch um überwiegend jüngere Menschen mit guter Berufsausbildung. die bei dem gegenwärtigen Mangel an ge eigneten Arbeitskräften besonders notwendig sind. Die Jüdische Wochenschau, die in den 25 Jahren ihres Bestehens so viel getan hat, um den Emigranten die Einordnung in ihre neue Umgebung zu erleichtern, ist aber auch zu einer Brücke geworden, die die Diaspora in den südamerikanischen Ländern mit dem Geschehen in Israel eng verknüpft. Der Zeitung, Herrn Dr Hardi Swarsensky und sei nen Mitarbeitern gilt unser Dank und Gross zu diesem Jubel tage. Die jüdische Gemeinde Wiens / / n i** fUjJt-a. ejrt.hr hj¡j.e. Fleje» — Precintos — Máquinas para sunchar Clavos — Papeles — Hilos — Cartón canaleta Cintas engomadas, etc. Av. DIAZ VELEZ 3917 BUENOS AIRES 87 0180 T. E. 88 5157 88 2812 HERZFELD y LEVY S. R. L Oap. I Î.000.000.— ro/n SESMOS LAVALLE 602 BUENOS AIRES T. E. 32 9431/3 31-3370 Manfredo Anspach Av. Pie. Roque Sáenz Peña 811 T. E. 45-1775 Ende 1963 waren bei der Kultusgemeinde in Wien 9 166 Juden registriert, davon waren 7-516 Oesterreicher und 1.650 Ausländer, Kinder unter 14 Jahren gab es 740 und Personen über 60 Jahren 3.804. Die Gemeinde hat 30 Angestellte: 7 Religionslehrer, 7 Mitglieder des Tempelchars und 9 Friedhofarbeiter. In den letzten vier Jahren wurden 87 Barmkzwa- Feiern. 51 Trauungen und 13 Scheidungen durchgeführt. Zurzeit nehmen 423 Kinder am Religionsunterricht an sieben Sammelstellen teil. Die Gemeinde betreut 650 Ehrendoktor für Prof. Warburg Berlin. — Nobelpreisträger Prof. Dr. Otto Warburg, der Direktor des Max Planck-Instituts für Zellph.vsiologie in Berlin, wird die Ehrendoktorwürde der britischen Universität Oxford erhalten. — (AWZ) bis 700 Personen regelmässig und 200 bis 250 gelegentlich. Das Heim für Rückkehrer hat 42 Zimmer, in denen 60 Personen untergebracht sind. Im Altersheim wohnen 85 Personen in der allgemeinen Abteilung und 38 in der Krankenabteilung. — In den Jahren 196o bis 1963 waren 1.728 Zuwanderer zu verzeichnen. davon 407 aus Israel und 176 aus Amerika. Abgewandert sind 890 Personen, davon 119 nach Israel un«j 229 nach Amerika. Jod«» Kind wusste Bescheid Frankfurt a. M. — Jeder SS-Mann jedes kleine Kind und jeder Pole aus der Umgebung von Auschwitz wusste von den Massenvergasungen im Vernichtungslager. Die« erklärte im Auschwitz-Prozess der Dreher August Klehr aus Düsseldorf Benrath als Zeuge. (AWZ) “BELTEX” FABRICA DE TEJIDOS DE PUNTO BELLER Y LÜBECK! S.R.L. Acfmínisferoción y Ventas: PRINGLES 947 TX 86 4757 BUENOS AIRES Hotel Concordia JOSEPH u. MEYERHEIM 9 de JuHo 3241 — T.E. 3-5221 — MAR DEL PLATA ALLE ZI MM EU MIT PRIV. BAD UND TELEFON DAS GANZE JAHR GEOßFFNET JUAN G. RINTEL VERSICHERUNGEN ALLER ART RECONQUISTA 359 T. E. 46 0776/0885 cxxbictjjAt/üja/ u ComÆheia/ García del Río 2855/57 — T. E. 70 6678 — 1348 ISRAEL KATALOG 1965 «r »ehren»* Jüan J. Holler BRIEFMARKEM Av. L. N. ALEM 336 (gegenüber der Hauptpost) 8 ni 4-i-j 4 «IH* i /.V -L'L * - Í I HR*AEI- ‘àxmmmmmsmw&m-- - ■ ~ ‘ WURMAN Sc«. Cum. pur Acción PELZE POR MAYOR BUENOS AIRES AYALVlHO 480 Rodolfo Weissmann S. A. C I. I. E. M. HIERROS REDONDOS PARA LA eOflSTRtttttftN Av. Pte. R. S. PESA 825 VI. — T E. 44 2658/7227